Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| und verbrennet si also. Der engel geleitet Enoch und Helyam us dem paradise. Die clarheit und die wunne, die si nu | |
| ertrich die ere, das got sunder underlas sinen vúrigen geist us siner heligen drivaltekeit schinen lat in die minnenden sele, glich | |
| die minnenden sele, glich als ein schoͤner sunnenstral, der alswebende us der heissen sunnen schinet uf einen núwen goltvarwen schilt. Der | |
| Cherubin. In gat aber harnider engegen ein fúrig klare minnelust us von Seraphin, wan si minnenfúrig sint; darumbe zúhet der edel | |
| der grosse fúrin schin, der alles lúhtende har nider gat us von der heligen drivaltekeit in die minnende sele, den fúrhtent | |
| heligen drivaltekeit</KAP> Herre Jhesu_Christe, der da bist gevlossen sunder beginne us dem herzen dines ewigen vatters geistlich und geborn von einer | |
| ende! Herre ewiger vatter, wan ich aller menschen unwirdigeste oͮch us dinem herzen gevlossen bin geistlich und ich, herre Jhesu_Christe, geborn | |
| herzen gevlossen bin geistlich und ich, herre Jhesu_Christe, geborn bin us diner siten vleischlich und ich, herre got und mensche, mit | |
| lúte waren gewesen. Aber das súndige menscliche saf, das Adam us dem oͤppfel beis, das noch natúrlich allú únsrú lider durgat, | |
| noch verraten; wan in der gnade, die har nider vlússet us der heligen drivaltekeit in ein herze, das iemer gegen dem | |
| Glosa: also das man der girigen wort, die da ufstigent us eim homuͤtigen zornigen herzen, nút spreche; da von vindet man | |
| Swenne wir gedenken an die gebenedicten stunde, als úns got us sinem ungruntlichen herzen und us sinen wisen sinnen und us | |
| gebenedicten stunde, als úns got us sinem ungruntlichen herzen und us sinen wisen sinnen und us sinem vroͤlichem gemuͤte, das ane | |
| us sinem ungruntlichen herzen und us sinen wisen sinnen und us sinem vroͤlichem gemuͤte, das ane underlas volvlússet aller guͤte, und | |
| sinem vroͤlichem gemuͤte, das ane underlas volvlússet aller guͤte, und us sinem suͤssen munde also vile getempert hat: geistlich in únser | |
| schatz benomen. Min oppferlamp was Jhesus_Christus, des almehtigen gottes sun, der us minem herzen wart geborn und den nach sines vatter gebotte | |
| geneiet mit golde, die waren glich den vogelen, die Noe us der arche hatte gesant, das da bi weren bekant die | |
| so mag er allen súnden entgan.» «Meister, wir komen wol us diser not, wan ich vinde der lúte allermeist, die den | |
| unlanger er stat, ie e ein ander sun geborn wirt us dem getrúwen herzen des ewigen vatters, der sinú <FOLIO>(93#’v)</FOLIO> kint | |
| an der notdurft von nihte, das dritte die heligoste wisheit us der gotlichen warheit, das vierde der nútzoste gewalt in der | |
| disen worten enpfieng der himmelsche vatter sinen sun, do er us von disem irdenschen strite in den himelschen vriden was komen: | |
| es kalt und ungesalzen, das zergenglich ist.» So spriche ich uz dem munde der warheit alsus: «Herre, die gerunge die ich | |
| mine wirdekeit unmassen wol. Aber ich voͤrhte sere, wie ich us minem lichamen soͤlle komen.» Do sprach únser herre: «Alse das | |
| ander blůt, das was des himelschen vatter blůt, das Christus us sinem unschuldigen herzen gos. Das dritte blůt, das man vor | |
| in allen dingen und umb alle ding, dú, herre vatter, us von dinem suͤssen herzen unbewollen sint gevlossen. Aber mit allen | |
| oͮgen in diner gotheit muͤssen spilen und dine suͤssú minnelust us diner goͤtlichen brust dur mine sele muͤsse sweben. Per dominum | |
| Christus aller <FOLIO>(103#’r)</FOLIO> welte loͤser was und gieng har nider us von dem hohen palaste der heligen drivaltekeit in dise pfůlige | |
| vrúnden, das din suͤsse himmelval, der hernider gússet ane underlas us dem grundelosen lebendigen brunnen diner ganzen heligen drival<FOLIO>(107#’r)</FOLIO>tekeit, muͤsse mine | |
| in himmelrich die seiten, die da klingent iemer ane ende us von der getrúwen sele und von dem gůtwilligen lichamen in | |
| das man den lichamen spari, wan din goͤtlich atem, der us von diner heligen drivaltkeit also suͤsse har nider swinget und | |
| jungfroͮwe, in der lichame ich ze herberge was, do ich us von der heligen gotheit kam in ires sunes menscheit, dú | |
| dem male das dines reinen blůtes also vil vergossen wart us dinem reinen herzen, da solte billich alle die welt mit | |
| im niemer rehte holt. <KAP><N>XXIX</N>. Von zehen stukken gotliches fúres us der edelkeit gottes</KAP> <FOLIO>(121#’v)</FOLIO> Ein unwirdig mensche gedahte einvaltekliche umb | |
| got, der in im behalten hat das ewig leben und us von im gegeben hat allú ding. Des vúres vunken die | |
| jungest gerihte #.[hat bevolhen#.]. Der sol an dem jungesten tage us von den geneisten die allerschoͤnesten koͤppfe machen dem himmelschen vatter, | |
| in únser menschlichen sinne gegossen hat. Ja, ich sol trinken us von dir und du solt trinken us von mir alles, | |
| ich sol trinken us von dir und du solt trinken us von mir alles, das got gůtes in úns behalten hat. | |
| die wir nu hie nit moͤgen nemmen. Dise ding sint us von disem vúre kommen und vliessent oͮch wider in, iegliches | |
| trost an mir. Were ich zů dir nit wider komen, us diser aschen wúrdestu niemer genomen. Der ewige tag ist úns | |
| dine vetterliche hende und bringen mich denne mit aller vroͤde us von disem ellende in dines gebenedigten vatter lant, da ich | |
| gotte und vroͤwe dich sines willen!» <KAP>[<N>XLIII</N>. Disú schrift ist us got gevlossen</KAP> Dise schrift, die in disem bůche stat, die | |
| Dise schrift, die in disem bůche stat, die ist gevlossen us von der lebenden gotheit in swester Mehtilden herze und ist | |
| Mehtilden herze und ist also getrúwelich hie gesetzet, alse si us von irme herzen gegeben ist von gotte und geschriben mit | |
| von gůten lúten. Súmlich trungen us und súmlich mohten nit us. Do antwúrt mir der, den ich vragete: «Do si in | |
| hůben usser dem vúre, do sungen si den salmen allen us: Laudate pueri dominum. Da nach sungen si: Wir loben dich, | |
| únser herre alsus und sprach: «Die súnden stinkent mich an us von dem abgrúnde des ertriches untz in den himmel; were | |
| not und loͤse úns von allen únsern banden denne alleine us der minnen banden. Die muͤssen niemer von úns genomen werden!» | |
| ime selben, so kumt zehant <FOLIO>(138#’v)</FOLIO> die ital ere gesprungen us dem winkel des menschlichen herzen mit einer súntlichen $t wollust | |
| wiltu in geben?» Do sprach er: «Ich wil schinende spiegel us in machen in ertriche, also alle, die si gesehen, das | |
| an miner jungesten stunde, und bring mich mit vroͤden unbetruͤbet us disem ellende in das vroͤdenriche lant dines lieben kindes, da | |
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