Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| immer pringen mugen, wanne ſi got selbe vns ʒe genaden uʒ aller der werlt erwelt hat, alſo er ſelb ſprichet: #.,Ich | |
| wurden erſlagen mit den ſwerten, etlich wurden verprennet, genug wurden uʒ der maʒʒ mit den gaiſeln geſlagen, mit maniger ſlaht gaiſelen, | |
| ſchutte man das chorn in ſie vnd liʒʒen diu ſwin uʒ iren puͤch eʒʒen. Sumelichen wurden ir pain ʒu den paumen | |
| das ſi von diſem leip ſch%:ir erlediget w%:urde, das ſi a%:vʒ dem charmer diſſes armen libes chom hinʒv irem gemahelen. Dar | |
| chom in einer natern bilde, vnde wart der laidige valant vz dem wrme mit dem wibe redehaft: #.,Quare precepit vobis dominus | |
| vor und nâch versparten,/ dar ê nie man dehein vart/ ûz noch în erloubet wart?/ dô wart der zorn hin geleit/ | |
| hat mit dem mittelpunct der erden, sunder er hat in auz der erden. Aber der punct in dem auzpuͤnctigen kraizze, der | |
| gewinne:/ unz an die Kunst, der was ir wât/ zebrochen ûze und inne./ Ob si an fröuden sît genas,/ daz kan | |
| vil süeze $s werde minne/ leiden müeze $s mir noch ûze und inne,/ sô daz si ze keiner stunt/ trûren büeze | |
| manne der nu sî/ frô von wîbes minne!/ dem wirt ûze und inne/ wunnen vil bereit:/ wand im der bernden boume | |
| den rant/ geleit ein guldîn strickelîn./ die bluomen sach man ûz und în,/ die von dem rande lûhten/ und alse liljen | |
| zu allerhinderst; und so lang rytten sie das sie kamen uß dem gebrúche und kamen in eynen walt. Da sie wol | |
| ebtißin: ‘Frauw, durch gott were ich sie, so macht allezuhant uß mir ein nunnen, wann ich enbegerte nie kein ding also | |
| geschach von abenture das der konig Bohort vertreib eynen ritter uß sym lande, der hett ein andern ritter zu tod erschlagen, | |
| wol, das wirt uch hut wol vergolten! Ich wil uch uß dem wald mit eren geleyten, $t wann so vil múßent | |
| sie wol thúnt halten zu gottes truwen und helffent mir uß dißem walde, das mir anders nymand thů.’ Da sprach der | |
| der ritter, er wolt es gern thun, und fůrt sie uß dem wald so ferre das sie kamen zu eim hofe, | |
| $t das sie nicht me enmocht. Eins tags sah sie uß zu eynen fenster und sah eynen yren mag, eynen armen | |
| so verre was komen, wann er wol wust das er uß der maßen stolcz was und kúne, und was sere beangstet | |
| das nymmer $t konig arm wirt von geben, sitt ich uß mym land fur. Auch prúfen ich wol das nie so | |
| zu recht fryen luten geben und @@s@helffen die vertriben sint uß landen und von irn fynden gejaget syn. Das er mich$/ | |
| hoch man was mit im beyde, ußer fremden landen und uß dem synen. Und der bruder, der von dem lande von | |
| me geben ee diser hof scheyde, wann sitther das er uß Brytanien kam, so ist er so viel milter gewesen dann | |
| den tag darnach. Phariens wust wol das er nicht licht uß gedanck was zu bringen, und det groß arbeit das er | |
| by dißem herren der nah mir komen ist, biß ich uß jhener kamern kůme!’ Lyonel ging in die kamer und rieff | |
| mit im ritter gnug den er nicht wol getruwet, beyd uß der Wustung und von Bonewig und uß dem konigrich von | |
| wol getruwet, beyd uß der Wustung und von Bonewig und uß dem konigrich von Galle; aber die tursten und die besten | |
| ligen. Er hieß arczet bringen und deth im den schafft uß der schultern ziehen, ee dann man im den halßberg uß | |
| verdeckt mit guten coverturn, und reyt vor zu der porten uß und det synen sun mit im furen. Vierczig ritter wol | |
| sprachen sie. //Sie kamen wiedder zu Phariens und sprachen alle uß einem munde das sie yn nit in gefengniß wolten als | |
| wir mit im!’ ‘Nu sichert mir beide das ir nymer uß mym gefengniß wollent komen, es sy dann mit myme urlaub!’ | |
| das der ritter in onmacht viel und das blut sere uß der wunden floß. Da das Phariens sah, da lieff er | |
| er viel off jhene erden, und das blut floß sere uß der wunden. Da wart ein michel gerúf in dem thurne. | |
| geholffen; und er enmocht, so sere ran im das blut uß den wunden die im Lambegus zum ersten gestochen hett. Phariens | |
| sie yewedderthalb nit me schlugen, und thet alle syn gesellen uß dem thurn farn. Und Phariens beleib dainne mit syner gesellschafft. | |
| die andern nicht vil dann off Lambegus allein. Der enwolt uß dem thurn nicht, wann er forcht das die uß der | |
| enwolt uß dem thurn nicht, wann er forcht das die uß der statt synen öhem anderwert bestunden in dem thurn. Phariens | |
| gurtel beide; sie waren so glich, so yn die gurtel uß der hant kamen, das ir dheyner wúst welcher syn was. | |
| Da das Phariens sah und sin nefe, da wurden sie uß der maßen fro; und die jungfrauw saget yn als yn | |
| mögent. Sie enfindent dheynen man in allem irm lande der uß irm lande geborn ist, er wag lip und gůt mit | |
| bewaren möcht das yn kein argk geschehe, und so sie uß dem thurn kemen, das die von der statt darumb @@s@nicht | |
| ‘so hettent ir mich wol geweret.’ ‘Sie entfliehent uns dann uß dem lande, wir gebens uch.’ ‘Das wil ich thun’, sprach | |
| ander. Ich han dir begunden zu helffen und muß dir alluß helffen, nit durch dinen willen, sunder umb der kronen ere | |
| wis min uoruechtere/ vnde hilf der tugintlicher scare,/ daz si uz dem herzin uertribe gare/ der sunden blimasse,/ so wirt der | |
| dise wtclamme/ uirstiz adamis gire;/ daz uirtiliget daz blut daz uze diner site/ unde uz anderen dinen windin floz./ dar umbe | |
| gire;/ daz uirtiliget daz blut daz uze diner site/ unde uz anderen dinen windin floz./ dar umbe spreche wir criste audi | |
| mit engelin redebare sin/ vnde machit di arme sele fri/ uz dirre colegrubin/ daz si in dinen lobe růwin/ under den | |
| zeigete ein hus./ er sprah ’har in sal vnde hir uz/ vnsin [herren] [sin] ein fri vart./ di porte sal jemer | |
| ewiclichen magitum/ behilt nah siner geburte alsam é./ dv bist uze der wurzele iesse/ ein gerte uz gesprungen,/ di den blumen | |
| aschen machen gelih?/ wir sehen allir tagelih,/ daz di rosen waschin uz deme dorne./ also loben wir dih geborne/ uze der grimmen | |
Ergebnis-Seite: << 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 >> |