Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒ adv_prp (1736 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| alle verkart,/ We1nne da begrabe1n wart/ Die edel kvneginne,/ Vur|kart vz irn sinne./ Also verlos sie den lip./ Sie was iedoch | |
| Man mag es mir wol gu1nnen./ Ez wart mir gesant vz der stat./ Do hette ich ez wol behat,/ Wen daz | |
| schone maget,/ In des tages hette versaget,/ Do sie antenor/ Vz der kamere1n zvge her vor,/ Da sie was inne./ Diz | |
| Sint ich die stat han,/ Wa turret ir bestan?/ Keret vz dem lande!/ Hette ich es deheine schande,/ Ir gesehet ni1mmer | |
| quam./ Da lac er eine vn2de schrei./ Daz mer er vz dem mv1nde spei,/ Zv|swolle1n vn2de zv|dru1nge1n./ Sine geselle1n in da | |
| Daz in den selbe1n stu1nden/ Die criche1n kv1nde1n/ Niere1n come1n vz dem mere./ Do gesach der vere,/ Daz vf ein2em berge | |
| er zv leide1n./ Als ez was gescheide1n,/ Sie tribe1n in vz dem lande./ Er en=wiste noch erkande/ Dehein bezzer ende;/ Des | |
| nacht schiet,/ Daz er ging vf den stat,/ Do agome1nno1n vz dem schiffe trat./ Da mordet er i1n vf dem stade./ | |
| vn2de vlixes./ Des karte diomedes/ Mit sorge vn2de mit trurde/ Vz der geburde./ Demopho1n vn2de achamas,/ Der herre agome1nnon was,/ Die | |
| an im gehonet ware1n./ Sie duchte daz schande,/ Kerte1n sie vz dem lande/ Ane kamph vn2de ane strit./ Doch en mochte1n | |
| fro./ Vil balde er dar quam,/ Daz er eneam/ Brechte vz dem lande./ An laster vn2de an schande/ Geschach in beide1n | |
| ez im engein/ In daz buschech schein./ Des karte acastus vz de1n holtz/ In duchte wol, er were stoltz,/ Der ritter | |
| Hine vber eine mile./ Wir ware1n durch kvrzewile/ Sament kvme1n vz dem mer,/ Des ginge1n wir beide ane gewer/ Vn2de ane | |
| Ouch en=wizze1n wir, war kere1n,/ Wen daz wir gerne were1n/ Vz dirre vnkvnde./ Vns hat des meres vnde/ Also sere vbergan,/ | |
| besten/ von dere himeliscen Jerusalem,/ diu gezimberet ist den reinen/ uz den lemtigen steinen,/ die Johannes sah, der gotes trut,/ nider | |
| geworfen cerucge./ di sint unser brucge,/ si sulen unsich laiten/ uz tisen arbaiten/ ze der himelisgen Jerusalem,/ ube wir wellen begen/ | |
| er gotes hulde/ mit noten gewinnet,/ also daz viur brennet/ uz tem chofer daz golt./ so wirt ime got vil holt/ | |
| gesaget,/ daz si von einem edelen chunne wart geborn/ unde uz allen wiben wart erchoren/ unde ouch siu liehter schein/ danne | |
| dir wol vil verre./ nu hilf mir, got der guote,/ uz der starchen note.’/ //Got hiez in ouz varen/ unde suochen | |
| erneren./ Wan ich hab nit lenger frist:/ Das zil morgen auß ist/ Das ich im antworten soll./ Was ew nu gefalle | |
| so guten gemach/ Da nie lewtten paß geschach,/ Vier wochen auß gar./ Man sant in klainot dar/ Und manig stoltzes geschmeyde,/ | |
| getoͮz. ſo givz denne olevm nardinun. oldir oleum_roſevm. oldir daz vz dem tille wirt gemachot. dar gevz ein triteil eineſ ſtoͮfiſ | |
| v3nde bint ez vbir die wndun ez zvhit daz ſcoz uz. Obe dv welliſt dizze ſelbe dinc verſoͮchin. ſo bintez andirhalb | |
| $t Doͮ der aller gelich. v3nde mach ein puluer dannan vz v3nde sæ ez dar ane. Nim bli. v3nde brenne ez | |
| aller nacheſt dem boͮme iſt. v3nde mache ein pvluer dannan vz. v3nde nim ein lvzil mez. v3nde ſivt ez mit dem | |
| cophelin winiſ. v3nde trinche div ſamint. ez tribit daz aiter uz dem libe. Daz wib der div bruſt ſwere. div neme | |
| âbent gienc,/ einen stîc ich dô gevienc:/ der truoc mich ûz der wilde,/ und kam an ein gevilde./ dem volget ich | |
| brüsten schein./ sîn rücke was im ûf gezogen,/ hoveroht und ûz gebogen./ er truoc an seltsæniu cleit:/ zwô hiute het er | |
| ez sî./ diu keten dâ ez hanget bî,/ diu ist ûz silber geslagen./ wil dû danne niht verzagen,/ sone tuo dem | |
| swes der waltman mir verjach./ ein smâreides was der stein:/ ûz iegelîchem orte schein/ ein alsô gelpfer rubîn,/ der morgensterne möhte | |
| sâ,/ unde enlac ouch niht langer dâ./ er gienc hin ûz zuo in zehant,/ dâ er sî sament sitzen vant./ sî | |
| durch gebrach./ ouch leit er grôzen ungemach/ unz daz er ûz ze velde kam./ die guoten herberge er dô nam,/ daz | |
| lîp dâ niht verlür./ sweder ros od man getrat/ iender ûz der rehten stat,/ daz ruorte die vallen und den haft/ | |
| wider unde vür/ und envant venster noch tür/ dâ er ûz möhte./ nu gedâhter waz im töhte./ dô er mit selhen | |
| in der künec gewert./ nû kam her Îwein balde/ dort ûz jenem walde/ ze velde gewalopieret,/ in engels wîs gezieret./ in | |
| unz an die hant./ dâ mite wart ouch er gesant/ ûz dem satel als ein sac,/ daz ern weste wâ er | |
| ir,/ und iuwer gesellen über al;/ wan einen: der ist ûz der zal:/ der sol iu sîn unmære/ als ein verrâtære./ | |
| ersach dâ nieman)/ unz daz er kam vür diu gezelt/ ûz ir gesihte an daz velt./ dô wart sîn riuwe alsô | |
| dem walde./ //Nû gap im got der guote,/ der in ûz sîner huote/ dannoch niht volleclîchen liez,/ daz im ein garzûn | |
| vol:/ swâ daz gestuont an sîn zil,/ des schôz er ûz der mâze vil./ ouch muose erz selbe vâhen,/ âne bracken | |
| grôz:/ er gedâhte ‘tuot er einen stôz,/ diu tür vert ûz dem angen,/ und ist um mich ergangen./ ich arme wie | |
| geschach,/ ob er ie hundert sper zebrach,/ gesluoc er viur ûz helme ie,/ ob er mit manheit ie begie/ deheinen lobelîchen | |
| striten./ der wurm was starc unde grôz:/ daz viur im ûz dem munde schôz./ im half diu hitze und der stanc,/ | |
| und sluoc in harte schiere tôt/ und half dem lewen ûz der nôt./ //Dannoch dô er den wurm ersluoc,/ dô heter | |
| seic./ und als er vol sich geneic,/ daz swert im ûz der scheide schôz:/ des güete was alsô grôz/ daz ez | |
| hulfen wenden,/ die sint mir nû vil ungereit./ mir hulfe ûz dirre arbeit/ sweder ez weste von in zwein,/ her Gâwein | |
| gar enbir.’/ //Daz widerredte der künec Artûs./ sus schiet er ûz sînem hûs/ vil harte zornlichen dan./ er sprach ‘ez ist | |
| kêrter alsô balde:/ mit grôzen kreften stach er in/ enbor ûz dem satel hin,/ daz im ein ast den helm gevienc/ | |
| zuo der kapellen komen./ dô was diu juncvrouwe genomen/ her ûz dâ sî gevangen lac/ (wand ez was wol um mitten | |
| ichn überwinde niht/ daz laster unt tie schande,/ swer iuch ûz mînem lande/ alsô wunden siht varn.’/ er sprach ‘got müeze | |
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