Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| //Daz himelrich ist unser heimot,/ diu helle ist der ewige tot./ diu genade ist daz paradise:/ dar werdent alle di gewiset,/ | |
| (daz wil er war lazzen),/ gevalle wir wider an den tot,/ er newerde nimmer mer durich uns gemarterot./ //Nu muget ir | |
| biten./ bitet ir so lange,/ unze ir mit dem grimmen tode werdet bevangen,/ so ir ez denne vil gerne tætet,/ so | |
| so wirt vil lihte,/ daz ir mital gerihte/ des grimmen todes muozzet bechoren./ so sit ir immer mere verloren/ an der | |
| daz sie Habrahames geheizze/ also scholte uerliesen/ %-v den ewigen tot kiesen./ //Bedaz div rede was getan,/ der abent begunde anegan,/ | |
| gehiez,/ Gyburc si sich toufen liez./ //Waz hers des mit tôde engalt!/ ir man, der künic Tybalt,/ minnen vlust an ir | |
| von gesprach,/ daz wart nâher wol gelendet/ denne mit dem tôde gendet:/ diz engiltet niht wan sterben/ und an vreuden verderben./ | |
| jâmer nâch dem bruoder sîn/ und mangen werden Sarrazîn/ dem tôde ergap ze zinse./ ein herze daz von vlinse/ ime donre | |
| riuwen./ ouwê daz sîniu jungen jâr/ âne mundes granhâr/ mit tôde nâmen ende!/ von hôher vreude ellende/ wart dar under sîn | |
| riuwe./ ist minne wâriu triuwe,/ so erwarp da manges heldes tôt/ den wîben dâ heime jâmers nôt./ ich enmac niht gar | |
| wan sît sich kriuzes wîs erbôt,/ Jêsus von Nazarêth, dîn tôt,/ da von hânt vlühteclîchen kêr/ die bœsen geiste immer mêr./ | |
| mêr./ helde, ir sult des nemen war,/ ir traget sînes tôdes wâpen gar,/ der uns von helle erlôste:/ der kumt uns | |
| drunde âne harnasch gar/ was manec edel houbet/ daz mit tôde wart betoubet./ ouch vrumten si mit kiulen/ durh die helme | |
| vernomen/ jâmer und herzen nôt./ si wurben bêde umb den tôt./ ich bin noch einer, swâ manz sagt,/ der ir tôt | |
| tôt./ ich bin noch einer, swâ manz sagt,/ der ir tôt mit triuwen klagt:/ disen durh prîs und durh den touf;/ | |
| sper enzwei geriten,/ ietweders kraft alsô versniten/ daz es der tôt sîn bürge wart./ Vîvîanz vast ungespart/ sluoc den künic durh | |
| spâte komen./ ungesehen und unvernomen/ was manigem heiden dâ sîn tôt,/ der doch sîn verh en wâge bôt/ durh prîs und | |
| gebar, der unverzagt/ sîn verh durh uns gap in den tôt./ swer sich vinden lât durh in in nôt,/ der enpfâhet | |
| beidiu geslagen und gesniten/ ûf ir wâpenlîchiu kleit/ was Christes tôt, den da versneit/ diu heidenisch ungeloubic diet./ sîn tôt daz | |
| Christes tôt, den da versneit/ diu heidenisch ungeloubic diet./ sîn tôt daz kriuze uns sus beschiet:/ ez ist sîn verh und | |
| brâhte sölhen pîn,/ daz si bedörften niuwer lide./ des lîbes tôt, der sêle vride/ erwurben Franzoysære dâ./ Arofel von Persyâ,/ sînes | |
| geselleschaft/ möhte noch lenger wern./ nû wil ich niht wan tôdes gern,/ und ist daz mîn ander tôt,/ daz ich dich | |
| ich niht wan tôdes gern,/ und ist daz mîn ander tôt,/ daz ich dich lâze in sölher nôt.’/ er klagete daz | |
| lût erhal,/ es möhten lewen welf genesen,/ der geburt ir tôt ie muose wesen:/ daz leben in gît ir vater galm./ | |
| daz er durh sîn êre/ und ouch durh manges heidens tôt/ dennoch manlîch were bôt./ //Sîn halden was dâ niht ze | |
| kreiieren/ in den rivieren,/ und sach ouch Vîvîansen streben/ nâch tôde als er niht wold leben./ //Bertram dô strîtes ernande./ seht | |
| kristenheit;/ dar umbe ouch Vîvîans sô streit,/ unz im der tôt nam sîne jugent./ sîn verh was wurzel sîner tugent:/ wære | |
| lieht/ sprach ‘nûn hab des zwîvel niht,/ daz vor dînem tôde dich/ dîn œheim siht: des wart an mich.’/ der engel | |
| gît uns trôst deheinez):/ daz wir kêren wider in den tôt,/ oder wir vliehen ûz der nôt./ Gyburc diu küneginne,/ diu | |
| gein im gestê?/ als Pînels fîz Kâtor,/ den er ze tôde ouch sluoc dâ vor./ mit grôzer poynders hardiez/ ûf einem | |
| prîse/ sande den jungen Vîvîanz/ ûf daz velt Alischanz,/ des tôt ir herzen ungemach/ gap. der marcrâve ersach/ daz ein brunne | |
| daz ich bezîte werde/ //Dir gelîch: ich kom von dir./ tôt, nu nim dîn teil an mir./ swaz ich mit kumber | |
| tac!/ swaz vreude in mînem herzen lac,/ diu ist mit tôde drûz gevarn./ tôt, daz dû mich nû kanst sparn!/ ich | |
| in mînem herzen lac,/ diu ist mit tôde drûz gevarn./ tôt, daz dû mich nû kanst sparn!/ ich lebe noch und | |
| gewîset/ in die jâmerbæren nôt:/ des hilfet in dîn junger tôt./ waz touc ich nu lebende?/ der jâmer ist mir gebende/ | |
| des herze tet vil manegen stôz,/ wan er mit dem tôde ranc./ diu liehten ougen ûf dô swanc/ Vîvîanz und sach | |
| gelten dich:/ dich ensluoc hie niemen mêr wan ich./ dîn tôt sol mîner tumpheit/ vüegen alsô vrühtec leit,/ daz zallen zîten | |
| gotes kraft ein brôt/ daz guot ist vür der sêle tôt./ daz selbe ein apt mir gewan,/ dâ vor sancte Germân/ | |
| ûz disen arbeiten,/ aldâ si ruowe vindet,/ ob mich der tôt enbindet./ doch gebt mir sînen lîchnamen her,/ des mennischeit vonds | |
| dem getouften her/ dannoch iemen wære genesen,/ daz er des tôdes müese wesen./ der marcrâve des morgens vruo/ reit den vünfzehen | |
| diu kristenheit durhriten./ du hâst ze lange alhie gebiten:/ mit tôde giltet nu dîn lîp/ daz ie sô wîplîchez wîp/ durh | |
| dû mir nimst mîn halbez leben:/ dû hâst mir vreuden tôt gegeben.’/ do der marcrâve sîniu wort/ vernam, daz er sô | |
| hort/ vür sîn verschert leben bôt,/ er dâhte an Vîvîanzes tôt,/ wie der gerochen würde,/ unz daz sîn jâmers bürde/ //[E]in | |
| Arâble und Tybalt,/ læget ir vür mich beidiu erslagen,/ iuwern tôt man minre solde klagen.’/ der künec niuwan der wârheit jach./ | |
| ich gar niht næme,/ dune gultest mîne mâge/ mit des tôdes wâge.’/ Arofel sprach ‘mac iemen hân/ dar umbe du mich | |
| in mînem rîche aldâ/ iht des du gerst vür mînen tôt,/ daz nim und lâz mich leben mit nôt.’/ war umbe | |
| sprâchen ‘jenez ors truoc den man/ von dem Pînel den tôt gewan,/ und der uns Erfiklanden/ ersluoc und Turkanden./ daz selbe | |
| sîn./ //Alêrste twanc in jâmers nôt/ umb sînes werden hers tôt/ und Vîvîanses sînes neven./ ein alter kapelân, hiez Steven,/ ûf | |
| Vîvîanz ist tôt./ in mîn selbes schôze er lac,/ der tôt sîn jungez herze brach./ //Mir hât dîn vater Terramêr/ gevrumt | |
| rât wil trîben,/ dar wil ich kêren unz an den tôt./ dîn minne ie dienst mir gebôt,/ sît mich enpfienc dîn | |
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