Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tôt stM. (1854 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| der wîbe lôn im wonte mite/ unz an sînen rîterlîchen tôt;/ der minne er sich ze dienste erbôt./ disiu her wâren | |
| er wære dîn man./ den soltû hiute rechen,/ von des tôde müezen sprechen/ immer guotiu wîp ir klage./ von dem êrst | |
| her’, sprach Terramêr,/ ‘ich wæne doch, dînen umbekêr/ âne den tôt sol niemen hie gesehen./ man muoz dir manheite jehen./ mîn | |
| enpfiengen hôhe pîne,/ die sich sô vür genâmen,/ dô der tôt sînen sâmen/ under si gesæte,/ daz man von ir tæte/ | |
| künec von Falfundê./ Halzebiere was vor jâmer wê/ umbe Pînels tôt von Ahsim./ des manlîch her reit dâ bî im/ geflôriert | |
| sô snel,/ daz si in sancte nider unz in den tôt./ ze bêder sîte si dolten nôt,/ Sarrazîne und ouch die | |
| vor got dû bist lieht und glanz./ wie mich dîn tôt erbarmet,/ swie doch nimmer erwarmet/ dîn sêle in helleviure!/ sölh | |
| in sô starke nôt,/ daz si liten durh in den tôt./ dâ was gemezzen niht der vride./ die sîne reswungen wol | |
| mit swerten verrigelt,/ manec leben wart dâ übersigelt/ mit des tôdes hantveste./ von strîtes überleste/ //[D]â mohte maneger sprechen./ dâ was | |
| mit der wide daz ræche/ Terramêrs gerihte./ dâ wart des tôdes phlihte/ in dem strîte wol bekant./ ze bêder sît si | |
| unsanfte bî/ was, unz daz sîn mennischeit/ durh uns den tôt dar an erleit./ //[D]em selben kriuze Heimrîch/ ame kasagân ouch | |
| den spern./ der kunde ouch mit dem swerte wern/ des tôdes Kîûnen von Bêâvoys/ und vünf rîter kurtoys/ Franzoyse sîner gesellen./ | |
| des rinc vür sîn gezelt:/ dâ gap er mit dem tôde gelt/ umbe den burcgrâven Kîûn./ den rach Heimrîches sun/ Billîch: | |
| wîp/ mohten bî den zîten/ in manegen landen wîten/ sînes tôdes riuwic sîn./ von Raabs der künec Oukîn/ moht ouch Poydwîzen | |
| al sîn leben/ al dise werdeclîchen site/ unz an den tôt im wonten mite/ ûz sehs hern der er pflac/ manec | |
| die muosen mit in lîden nôt./ der heiden strîtes herte tôt/ was, Poydwîz und Halzebier./ dâ vlôch manec edel soldier./ //[S]wer | |
| und dem jungen künec Tampastê/ tet er ouch mit dem tôde wê./ des vater sluoc ouch Vîvîanz/ in dem ersten sturme | |
| ime her an allen sîten./ swen dâ leben liez der tôt,/ swie grôz wart anders dâ des nôt,/ der hete sich | |
| dienen lâzen,/ so bin ich der verwâzen./ hât dich der tôt von mir getân?/ soltû nû niht mîn dienest hân,/ und | |
| gürtel den ich hân; / behalt in unz an iuwern tôt / und sît sicher vor aller nôt: / wan daz | |
| vreude ist êwiclîch begraben / mit jâmer unz an mînen tôt. / hêt ich alle mîne nôt / erliten durch die | |
| in vil kurzem zil / michn irres dann%..e der bitter tôt / od sô ungevüegiu nôt / die niemen müge erwenden; | |
| müez iuwer beider pflegen / und geruoche iuch vor dem tôde bewarn. / ich wil benamen hinnen varn, / in mîner | |
| muoz ich jâmer unde nôt / lîden unz an mînen tôt. / herre got, der mägde kint, / sît dir diu | |
| ein kleinôt daz ich hân; / behaltez unz an dînen tôt, / und wis sicher vor aller nôt; / daz ist | |
| du sîn ruochest pflegen / an dirre vart, durch dînen tôt. / beschirme in, herre, vor grôzer nôt / und sende | |
| / er von sîner kintheit nie / unz an sînen tôt begie; / diu selbe in zuo dem stein%..e niht lie. | |
| ûz manger nôt, / er behieltz ouch unz an sînen tôt; / daz gap im her Gâwein dâ. / der milte | |
| / diu ist vil ungehiure / und bitter, gelîch dem tôde gar. / wer vehten welle, der hebe sich dar! / | |
| in allen bôt; / sus nam er urloup in den tôt. / Her Gâwein dô mit im gie: / von des | |
| ruofen vaste ‘wê! wê!’ / als daz dâ vürhtet den tôt. / der rîter sprach ‘hœrt ir die nôt / und | |
| %..enpfie der rise wunden vil. / sus spilten si des tôdes spil / unz daz der tac ûf gie. / eine | |
| / als der rîter im gebôt. / sîns lieben gesellen tôt / klagte er âne mâze. / sus vuorens âne strâze | |
| / daz in daz iht vervienge / ern hêt den tôt doch an der hant, / wand ir was daz wol | |
| der wider in deheinen strît / gehaben müge ân den tôt.’ / der rîter sprach ‘daz wære ein nôt / sold | |
| daz was allez rôt; / an sînem schilte was der Tôt / gemâlet vil griulîche. / ‘wîchâ, herre, wîche!’ / die | |
| slege âne nôt. / er hêt in nâch ûf sînen tôt / gespart, als vil manger tuot / der durch sînen | |
| schônet, / wand er im des lônet / mit dem tôde, swenne er mac. / dâ gie slac wider slac; / | |
| nu ist ez all%\ez in dîm gebot: / der werlte tôt und ir leben; / geruoche mînem kempfen geben / mit | |
| rîter ane bôt. / sus nam er urloup in den tôt / und gnâd%\et der küniginne / triuwen unde minne / | |
| daz ez iu unser herre / vergelten müez durch sînen tôt!), / d%..az ich verdien%\e die grôzen nôt / die ir | |
| von ir nôt / und vorhte ouch daz im der tôt / da wære beschert; daz was ir klage / in | |
| mües%..e dâ grôzen kumber doln / dar under den gewizzen tôt. / dô underwant ich mich der nôt, / als ich | |
| der selben nôt, / sô lâze wir ez hie den tôt / alsô gerne scheiden / enzwischen uns beiden / und | |
| got beide ir nôt, / wand ir einem was der tôt / beschert von dem andern dâ. / dô hiezen si | |
| den liuten ofte tuot / die vor in wizzen den tôt / und die doch durch der êren nôt / den | |
| eschîn, / als ez leider solde sîn / des herren tôt an der stat. / her Gwîgâlois den rîter bat / | |
| lône / gevallen umb sîn arbeit. / daz hêt der tôt nu hin geleit, / als er noch vil ofte tuot: | |
| und im niht harte wizzen / umb ir lieben herren tôt; / si sæhen wol es gienge im nôt. / dô | |
| manne ze manne; / nieman mohte danne / dem gâhen tôde enbresten; / dâ lac von den gesten / vil manic | |
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