Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| bekennen,/ dat ich in werlich ein winref nennen./ //So Jhesus self des urkund geve:/ #.,Ich bin diͤ ware winreve.#.’/ //Siͤt al, | |
| diͤ diͤ selgen beide spist ind drenket,/ diͤ van ir selver $’n besten win schenket,/ de in himel of up der | |
| geboren/ ind zům live sint erkoren./ //Dit godshus, dat du selve bis,/ dem $’n gein godshus glich enis,/ wid self de | |
| du selve bis,/ dem $’n gein godshus glich enis,/ wid self de overst bischof,/ den loft ind ert de engelsch hof./ | |
| van god, sim vr#;iunde, geit!/ //Dů de arme zů im selvem quam/ ind sine groʒe sünd vernam,/ ein groʒe wund sin | |
| din geleit./ dins underdinges he gebat,/ niͤt enrumde he diͤ selve stat,/ niͤt enmaʒd he weinen inde klagen/ viͤrzich nacht bit | |
| weinen inde klagen/ viͤrzich nacht bit viͤrzich dagen,/ bitz du selve zů im quemes/ ind des armen klag vernemes./ //Alda trostes | |
| bittercheit genant,/ der suͤʒicheit so wal is bekant./ //Kum, vrowe, self wirt min geleit/ zů dines herzen bittercheit!/ din lof is | |
| dat wir $’m liͤven bisten!/ sich, war he sin krüze selve dreget!/ wiͤ ser dit dragen min herz beweget!/ wiͤ ser | |
| niͤt $’n versteit/ dins r#;iugen herzen bittercheit./ //Wan gif uns self bit dinem munde/ dines herzen war urkunde!/ du versteis din | |
| dines herzen war urkunde!/ du versteis din herz aleine,/ klag self din r#;iuen, maget reine!/ din klag mach alle herzen brechen./ | |
| noch niͤt ensit gesadet./ //Ei unmild diͤt,/ unselge l#;iude,/ #;iuch selven besiͤt,/ bekent #;iuch noch h#;iude,/ beschüldigt #;iuren bösen rat,/ beweinet | |
| de sich sin had underwunden,/ he bracht in zů der selver stunden/ dar, da du, vrow, zů kirchen giͤnges/ ind din | |
| wat vrölicher bodschaf dim herzen quam,/ dů it van ime selvem vernam,/ dat sin dot gedödet were/ ind uns erlost hed | |
| erlösere!/ //Wat vröuden můst din herz entfengen,/ dů he dir self wold bodschaf brengen,/ dat he den dot hed gar verloren,/ | |
| had erkoren,/ ind dat he solde leven an ende./ sag selve, wiͤ din herz dů brende/ van diser vröud unzellich groʒ,/ | |
| lade,/ vrow vol vröuden, mach uns vro!/ wand du ouch selve würds also,/ zůhant dů dir dat mocht geschiͤn,/ dat du | |
| im viͤrzichstem dage,/ dů din sun vůr up bit $’m selvem live,/ den he, ei schönest aller wive,/ van dinem live | |
| mir wrechen!):/ we hat dir me diͤnsts gegeven/ wan ich selve, miner selen leven?/ //Andre l#;iude herbergent diͤ armen,/ ich liͤʒ | |
| si gevent gewant/ dinen armen; wan mine hant,/ her, dich selven ümbewant./ dů ich dich gebar in dit jamerlant,/ diner selen | |
| licham gaf dir ich arm wif,/ ja du nems in self van mir,/ an widerred gaf ich in dir. –/ //Andre | |
| si hevent inde legent./ du weist, dat ich was dir selvem gereit,/ dů siͤch ind kranc was din menscheit. –/ //Andre | |
| diͤ gevangen sint im kerkere;/ ich wil $’t bit dir selvem beurkunden,/ wiͤ gedan wern mines herzen wunden,/ wand du mich | |
| groʒ otmuͤdicheit/ in diser ern ind stedicheit./ //Si ensuͤchent irs selves ere niͤt/ als Lucifer, den sin stolzheit verriͤt,/ wan si | |
| sal herna gewis sin der eren;/ he velt, sowe sich selven wilt eren.#.’/ //Schin liͤcht, mins herzen leidesterre,/ ler mich, warümbe | |
| so dich erhef so groʒe werdicheit?/ wiͤ niders du dich self so sere/ so dich uns her so sere ere?/ //Du | |
| throne./ si sint so heimlich godes antlitze,/ recht als got selve in in sitze./ si nement an godes heimlicheide/ gerecht urdel | |
| üvel d#;iuden künden./ //Gif, suͤʒe, wise minnerinne,/ allen minnern diͤ selve sinne!/ gif in, suͤʒ, wis underscheit,/ wem si irs herzen | |
| ich muͤʒ got loven, ich můʒ mich vrowen,/ wand got self wold aneschowen/ siner diͤrn otmuͤdicheit.#.’/ //Sprich, allersuͤʒst, dat da na | |
| na geit,/ sprich, suͤʒe můder, du sprichs war,/ wand got self ruͤrt dines herzen snar!/ sprich: #.,Drümb van diser zide h#;iude/ | |
| reine blůt aleine/ diͤ unrein werlt mach machen reine./ //Dins selves losung was sin blůt,/ swiͤ rein du weres inde gůt./ | |
| creaturen schone;/ enwer dins suns blůt niͤt gegoʒʒen,/ enheds du self niͤt $’s blůds genoʒʒen,/ du wers zů $’n vinsternissen gevaren/ | |
| wisheit riche!/ //Ich volgen eins wisen mannes worden,/ de des self gewar was worden,/ dat de burne geistlicher wisheide/ entsprünge an | |
| werc, dit is sin arebeit:/ vuͤlen der minnen suͤʒicheit./ ////Kum selve, vrow, dat du mich leides,/ dat du mich leres ind | |
| hor,/ als it vernimt den oversten chor,/ du ennems mich self bit diner hant/ ind leids mich durch der engel lant./ | |
| vermeʒʒe,/ dat he dine vuͤlung haven müge?/ wan he sich selven ser bedrüge./ //Ind wer iͤmen (des niͤt enis!),/ de din | |
| beweren,/ wilch din vlammen enbinnen weren;/ wand du enmacht ouch self niͤt genůch/ gesagen, wat v#;iurs din herze drůch,/ dů din | |
| has du gehort des ewen gebot,/ des ewen gebot gaf selve got./ an zwivel he gehoret got,/ sowe gehort des ewen | |
| kument bit groʒen helperen,/ diͤ niͤman mach ümb gekeren./ //Got selve hilpt sins ewen gebode,/ wal gezimt dat rechte gode;/ der | |
| gode;/ der gewonheit helpent diͤ l#;iude alle,/ diͤ natur is self starc vür dem valle./ //Nu, suͤʒe, sag mim herzen stille,/ | |
| niͤ in menschen wart mere,/ wand it wart in mir selver gemeret,/ dů min lif bit godes sun wart besweret./ //Ich | |
| vlammen ware,/ diͤ is siner vlammen aneginne/ (dat is got self ind sine minne),/ so ducht mich Seraphin dunkel sin,/ als | |
| diͤ luter lucht kerd ich mich,/ min ougen lovd si selve sich,/ $’t is gelustelich, dat man si siͤ,/ so si | |
| is gelustelich, dat man si siͤ,/ so si uns ougen self an sich ziͤ/ ind sich der l#;iude herzen vrowen,/ als | |
| machen./ //Wan allet, dat ich han gezalt,/ it enhat sins selfs engein gewalt,/ it enhat an im der selen niͤt,/ diͤ | |
| disen gast niͤt $’n verdrivet,/ wal im, de in leʒt self wirt wesen,/ wand he sicherliche sal genesen,/ wand dis wirt | |
| liͤʒ si ir manheit schinen./ zů jüngest nam si ouch self den dot/ durch minn$’ des ewen, den got gebot./ //Dů | |
| juncvrow rein ind gůt./ //Ind of ich nu sal mich selven loven:/ we was mir an der minn$’ enboven,/ darane sterkd | |
| schriven, dat dir gezeme!/ //Vrow, din schönheit is wunderlich,/ der self de brüdgum wundert sich./ he loft din schönheit bit diner | |
| diner schönheide,/ dat wir beschowen din gekleide./ dat ler mich self, dat ich $’t beschrive,/ ei allerschönest aller wive!/ ////Diͤ schrift, | |
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