Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| êre ist dîn./ //Doch ensoltu mirz niht senden,/ ich wil selbe zuo dir dar:/ dâ wirt ez uns beiden sleht./ râtent, | |
| sol ez mit kusse enpfâhen:/ mit ir gêren sol siz selbe lîhen mir./ //Sîn wil an mir niht erwinden,/ sî nimt | |
| geborn./ man sol sie niht zuo den mezzen/ den diu selbe schœne ist tiure. alle untugent hât sie verborn:/ sie hât | |
| mir/ daz ich vor liebe niht ensprach/ und ich mîn selbes gar vergaz. //Nu siht man aber die heide val; nu | |
| sünden scheidet/ und kan erwerben rîchen solt:/ got ist im selben holt./ //Ein infel unde ein krône die pflegent nû der | |
| ir gerihten schône./ swelch rihter rât und fürsprech ist/ und selbe erteilen wil,/ wil der niht rehte rihten/ noch râten ûf | |
| het rîcher karger man/ des lewen art hin gen dem selben tiere./ solt ich ez suochen zEndiân,/ in tiutschiu lant wolt | |
| haft;/ dâ hœnest dû dich sêre mite./ des dû dich selber scham./ friunt, dû bist guot und haldest mich:/ hab im | |
| dû bist mir./ nu merke ez rehte: ob du wærst selb niunde,/ ûf dich verkoufen stêt mîn gir./ ich gæbe iuch | |
| wert,/ sô habe die rehten milte liep,/ wan sî got selber minnet./ diu rehte milte mizzet eben/ waz wie wâ wenne | |
| gan:/ swer minne krenkt mit argem wân,/ des munt sich selbe unêret./ //Diu minn diu tuot uns fröud bekant, zorn der | |
| gît diu hôhe sende nôt,/ doch wol im der der selben pfligt!/ sî gît sorge, und ist diu sorge fröiden rîch./ | |
| sinne./ swer muotet des er niht ensol,/ der hât im selb versaget wol./ swer muotet des er niht ensol,/ der hât | |
| guoten wîp, ob iu der rât behage,/ den ich mir selben hân/ für klagendiu leit und ouch für sende nôt gegeben,/ | |
| tage/ mit triuwen undertân,/ sô missebrîset an mir niht daz selbe leben,/ ich meine dort aldâ ich trôstes ger/ und hân | |
| Der sol mit triuwen guotiu wîp/ reht minnen als sîn selbes lîp./ vil guot vor allem guote/ Ist der wîbe güete, | |
| si minnen guotiu wîp/ sunder valsch mit triuwen alse ir selber lîp./ //Guotiu wîp sint guot für aller hande leit:/ von | |
| die ich ê hiez die frouwen mîn./ si weiz wol selbe wie si hât an mir getân:/ daz sî verkorn durch | |
| gemeit,/ mir ze dienest alse ir jeht,/ ez gefrumt iuch selben baz/ danne mich wol tûsentvalt./ tuot daz schamelop hin dan:/ | |
| wunden wît./ lât die schilde $s stille ligen,/ sît iu selben kleider milde:/ sô mügt ir im an gesigen./ //Ich wil | |
| //Nâch disem friundes gruoze/ mit triuten wart geküsset vil./ diu selbe süeze unmuoze/ in beiden riet ein minnespil./ in dem spil | |
| mit dienste bringen inne/ daz ich sî baz dan mich selben minne./ ûf mir muoz sper erkrachen./ nû tuo her $s | |
| sost mir, frouwe,/ dîn vil süezer minneclîcher lîp./ an dem selben lîbe ich mîn liep schouwe:/ daz bistû, vil reine sælic | |
| ûz ir herzen grunt./ fröiden hôchgemüete/ blüet mir an der selben stunt,/ dô si sprach daz süeze wort,/ daz ich immer | |
| alle missetât./ //Und obe ich wünschen solde/ ein wîp mir selben nâch dem willen mîn,/ wie ich si haben wolde,/ diu | |
| valschen muot ich nie gewan./ sîst mir lieber dan mîn selbes lîp./ dest mîn reht: sî ist ein wîplîch wîp./ //Wol | |
| von schulden wol belangen/ in daz reine himelrîch,/ sît daz selbe süeze himelrîch bevangen/ hât ein lîp sô minneclîch,/ der nie | |
| alsô manicvaltec,/ daz ich ir baz guotes gan/ dan mir selben: dest alsô./ mich tuot ir güetlîch gebærde ofte frô./ //Schouwet | |
| eine des man nennen niht ensol./ //Gerne ich von dem selben spræche,/ waz ez wunne und fröide gît./ obe ich mîne | |
| für elliu wîp/ und für wâr vil lieber dan mîn selbes lîp./ //Got weiz wol, mir ist ir êre/ lieber dan | |
| $t stainten, umb die er unsern herren $t bat. der selbe Paulus genoz sines gebetes, daz er nu mit sant Stepfan | |
| mit micheln eren in ein niwes grab daz er im selben und sinem chuͤnne gemachet het. nach manigem jar do wart | |
| quiſ ibit nobis? Diſ%>i wort daz ſint clagewort, d%>i hat ſelbe geſprochen %/vnſer herre, der himelſch vater, alſ %/vnſ h%>ite von | |
| sant Matheus an dem heiligen ewangelio, wan da clagt h%>it ſelbe der himelſche vater an dem heiligen ampt %/vber die ſtat | |
| ſvn, %>iwern herren Jesum_Chriſtum, $t dem tat ir al daz ſelbe. Quem ergo mittam et quiſ ibit nobis? Die vntr%>iwe die | |
| ir habt mir erſlagen alle mine botten vnde darzvͦ min ſelbes chint. Quis ergo ibit nobis?#.’ Nv ſprichet aber der himelſch | |
| wort vnerchomenliche vor ivden vnde vor heiden. Sa in der ſelben z%>it, do heten och die ivden eine vil groze ſamenvnge | |
| hiezen in alſo gevangen f%/vr ſi fvͤren, daz ſi in ſelb gehoͤrn vnde vernemen $t mvͦſen. Do bat ſi der gvͦte | |
| vernemen moͤhte, @/vnde ſprach daz heilige goteſ wort, alſ in ſelbe gew%>iſte der heilige geiſt, vnde wrden och da mit im | |
| k%/vnige. Ir habt och wol vernomen, daz er vmb ſin ſelbes viende bat an der ſtet, da ſi im den lip | |
| hinz ſinen gnaden, wan ir ſin vr%>int ſ%>it vnde den ſelben gloͮben habt, den er lert vnde den er mit ſiner | |
| daz er in auf siner brust lainen lie. uz der selben brust chom im diu goͤtlich wishait da von er alle | |
| chom daz himelisch licht uͤber in und leit er sich selb in daz grap und hiezz erz zů dekchen und schied | |
| engagen dem hiligen Christ gefuͤret in die luͤft, an der selben vert sterwent si und werdent wider lebentich und sint mit | |
| ſvlt och ir wol loben vnde eren, den vnſer herre ſelbe alſo hat geliebt vnde geret, zvͦ dem ſult ir vliehen | |
| $t mit bekert. Dar vnder ſo was och da zer ſelben ſtete ein vil wiſer man, der was ein heiden. Der | |
| ſtete ein vil wiſer man, der was ein heiden. Der ſelbe wiſe man, der enwolt ſich iedoch niht bekeren durch des | |
| da ze ſtete tot. Vnder d%>i do ſant iedoch der ſelbe heiden hin ze dem rihtære, der in der ſtete da | |
| die doch verdamnet vnde verteilet $t wæren, daz die der ſelben vergift vor ſant Johannes da tr%<vnken vnde daz er ſich | |
| got, daz im daz niht geſchaden $t mahte. Do der ſelb heiden do daz erſach, daz er den heiligen gots trvt | |
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