Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sô wær ich im ze liep gewesen:/ wan sô wærer selbe tôt./ daz er in sluoc, des gie im nôt.’/ //Sus | |
| zorn,/ ob ez sich gevüegen kan,/ und enger niuwan des selben man/ der mir den wirt erslagen hât./ ob ez anders | |
| gehazze iemer sînen lîp/ der âne danc deheinen man,/ der selbe wol gesprechen kan,/ ze schœnem wîbe ziehe,/ der sî sô | |
| noch enkan/ iu gebieten mêre/ wandels noch êre,/ wan rihtet selbe über mich:/ swie ir welt, alsô wil ich.’/ //‘Welt ir | |
| daz ich immer wurde iuwer wîp.’/ ‘mir rietz niuwan mîn selbes lîp.’/ ‘wer rietz dem lîbe durch got?’/ ‘daz tete des | |
| war umbe sî ez tuont,/ od waz si an in selben rechent,/ die alsô vil gesprechent/ von ir selber getât,/ sô | |
| an in selben rechent,/ die alsô vil gesprechent/ von ir selber getât,/ sô ins nieman gestât./ ez ist ze vehtenne guot/ | |
| niemen den widerslac tuot./ nû ist er uns entwichen,/ im selben lasterlichen./ er vorhte, wærer her komen,/ wander sichz het an | |
| ich./ iedoch sô vürdert er sich,/ swâ sich der bœse selbe lobet;/ wand niemen vür in gerne tobet,/ der sîne bôsheit | |
| schuof ez vollez brunnen,/ und wolde rehte erkunnen/ ob daz selbe mære/ wâr ode gelogen wære/ durch daz er was komen | |
| alsô stætem muote,/ diun bedarf niht mêre huote/ niuwan ir selber êren./ man sol die huote kêren/ an irriu wîp und | |
| sîn./ ichn wart nie manne sô holt/ dem ich diz selbe golt/ wolde lîhen ode geben./ er muoz wol deste baz | |
| senlîcher triuwe:/ in begreif ein selch riuwe/ daz er sîn selbes vergaz/ und allez swîgende saz./ er überhôrte und übersach/ swaz | |
| im bœsiu mære./ im wîssagete sîn muot,/ als er mir selbem ofte tuot:/ ich siufte, sô ich vrô bin,/ mînen künftegen | |
| niemer gehôrte mære/ war er komen wære./ //Er verlôs sîn selbes hulde:/ wan ern mohte die schulde/ ûf niemen anders gesagen:/ | |
| mohte die schulde/ ûf niemen anders gesagen:/ in hete sîn selbes swert erslagen./ ern ahte weder man noch wîp,/ niuwan ûf | |
| erslagen./ ern ahte weder man noch wîp,/ niuwan ûf sîn selbes lîp./ er stal sich swîgende dan/ (daz ersach dâ nieman)/ | |
| des schôz er ûz der mâze vil./ ouch muose erz selbe vâhen,/ âne bracken ergâhen./ sone heter kezzel noch smalz,/ weder | |
| dane vander niht mê liute/ niuwan einen einigen man:/ der selbe sach im daz wol an/ daz er niht rehtes sinnes | |
| noch einer salben hân/ die dâ Feimorgân/ machte mit ir selber hant./ dâ ist ez umbe sô gewant/ daz niemen hirnsühte | |
| dâ bî/ vil kûme in einer mîle./ nû wart der selben wîle/ diu juncvrouwe wider gesant,/ diu in noch slâfende vant./ | |
| ze sinnen gevienc./ //Dô er sich ûf gerihte/ und sich selben ane blihte/ und sich sô griulîchen sach,/ wider sich selben | |
| selben ane blihte/ und sich sô griulîchen sach,/ wider sich selben er dô sprach/ ‘bistûz Îwein, ode wer?/ hân ich geslâfen | |
| gebâren/ als die ie rîter wâren.’/ //Alsus was er sîn selbes gast,/ daz im des sinnes gebrast:/ und ob er ie | |
| daz ich den zoum verlie/ unde der bühsen vergaz/ und selbe kûme gesaz./ do enpfiels mir in den wâc zetal,/ und | |
| wurme ode von tiere:/ er bevandez aber schiere./ wan diu selbe stimme wîst in/ durch michel waltgevelle hin/ dâ er an | |
| niht)/ vil rehte an sîner vrouwen lant,/ dâ er den selben brunnen vant,/ von dem im was geschehen,/ als ich iu | |
| nû wie hâstû verlorn/ dîner vrouwen hulde!/ jane wær diu selbe schulde/ zer werlte niemans wan dîn,/ ezn müese sîn ende | |
| lîp?/ mîn lîp wære des wol wert/ daz mich mîn selbes swert/ zehant hie an im ræche,/ und ez durch in | |
| im ræche,/ und ez durch in stæche./ sît ich mirz selbe hân getân,/ ich solts ouch selbe buoze enpfân/ (nû gît | |
| stæche./ sît ich mirz selbe hân getân,/ ich solts ouch selbe buoze enpfân/ (nû gît mir doch des bilde/ dirre lewe | |
| umbe mich,/ daz rehtiu triuwe nâhen gât);/ sît mir mîn selbes missetât/ mîner vrouwen hulde,/ unde dehein ir schulde,/ ân aller | |
| überspreche sich./ leider alsô tet ich mich./ ich hân mich selben verlorn./ ich sprach durch mînen zorn,/ swelhe drî die tiursten | |
| im lîp unde lant./ nû hât er uns beswichen/ im selben schädelichen./ ez ist sîn unsælekheit:/ wan des swüer ich wol | |
| nû wie hân ich verlorn/ mîner vrouwen hulde!/ sît diu selbe schulde/ niemannes ist wan mîn,/ der schade sol ouch mîn | |
| und swenn ich iuch erlœset hân,/ sô sol ich mich selben slân./ mîn vrouwe muoz doch den kampf gesehen:/ wander sol | |
| mêre tuo/ wan daz ich ir morgen vruo/ über mich selben rihte/ und zuo ir angesihte/ durch ir willen lige tôt:/ | |
| er wirfet ez doch hin zestunt./ swie ich zuo mir selben habe getân,/ ir sult iedoch gewis hân,/ ichn lâze iuch | |
| getân:/ den woltens alle gelastert hân,/ und was in den selben tagen,/ dô ich dar kam durch clagen,/ her Gâwein nâch | |
| den man/ der nie deheine nôt gewan./ der wirt het selbe vil gestriten/ und dicke ûf den lîp geriten,/ und geloupte | |
| ir noch viere:/ die verlius ich aber schiere./ wan die selben vüeret er/ vür die burc morgen her:/ die wil er | |
| dar/ und nam des vil rehte war/ daz er zen selben stunden/ die von der tavelrunden/ umbe den künec sitzen sach./ | |
| er alsam tete./ Plîopleherîn und Millemargot/ die wurden beide ir selber spot/ mit selhem ungevelle,/ und Îdêrs ir geselle./ daz ich | |
| wîp/ ode verliesen den lîp./ ich suocht in in den selben tagen,/ als ich ez gote wil clagen,/ daz ich sîn | |
| bestân/ und durch iuwer edel wîp:/ wan mir ist mîn selbes lîp/ niht lieber danne ir bruoder ist.’/ nû kam gegangen | |
| wîp./ nu gesach er nie kindes lîp/ schœner dan diu selbe maget,/ enhete sî sich niht verclaget./ nu enpfiengen sî in | |
| ir kint,/ diu mir ze herzen gânde sint/ durch sî selben und durch in/ dem ich wol schuldec bin/ daz ich | |
| kumt sterben durch dich./ nû ist ez gnuoc billich,/ swer selbe des tôdes ger,/ daz mans ouch den gewer,/ und der | |
| hie./ ich weiz wol, sî gestânt mir:/ sus bin ich selbe dritte als ir./ dar an lît, wæn ich, grœzer kraft/ | |
| ez ze den zîten site/ daz der schuldegære lite/ den selben tôt den der man/ solde lîden den er an/ mit | |
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