Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Eckh 5:291, 2 wâ er sich vindet in herticheit oder in twingunge sîn selbes, daz man mêr mac nemen, daz der mensche dâ werde
Eckh 5:292, 1 wie sol man daz mitewürken gehaben, dâ der mensche im selben $t und allen werken entvallen ist und - als sant
Eckh 5:292, 7 im billîchen und eigenlîchen doch, daz ist: ein vernihten sîn selbes. Doch ist daz vernihten und verkleinen niemer sô grôz sîn
Eckh 5:292, 8 Doch ist daz vernihten und verkleinen niemer sô grôz sîn selbes, got envolbringe ouch daz selbe in im selber, sô gebrichet
Eckh 5:292, 8 verkleinen niemer sô grôz sîn selbes, got envolbringe ouch daz selbe in im selber, sô gebrichet im. Danne ist diu dêmüeticheit
Eckh 5:292, 8 grôz sîn selbes, got envolbringe ouch daz selbe in im selber, sô gebrichet im. Danne ist diu dêmüeticheit allerêrst genuoc volkomen,
Eckh 5:292, 10 genuoc volkomen, als got den menschen dêmüetiget mit dem menschen selber, und dâ aleine genüeget den menschen und ouch der tugent
Eckh 5:292, 12 Ein vrâge: wie sol got den menschen ouch mit im selber vernihten? Ez schînet, als daz vernihten des menschen wære gotes
Eckh 5:293, 3 sol erhœhet werden’? Antwurt: jâ und nein! Er sol sich selber nidern, und daz selbe enmac niht genuoc sîn, got der
Eckh 5:293, 3 jâ und nein! Er sol sich selber nidern, und daz selbe enmac niht genuoc sîn, got der entuo ez; und er
Eckh 5:295, 4 ich vorlanc eines sprach. Dar umbe, als got uns sich selber und alliu dinc wil ze einem vrîen eigene geben, dar
Eckh 5:296, 8 mite, daz er disem alsô sêre lâget? Dâ wil er selber aleine und alzemâle unser eigen sîn. Diz wil er und
Eckh 5:298, 5 mir dehein dinc eigen sî. Wider daz, daz ich mîn selbes ûzgân durch in, dâ wider sol got mit allem dem,
Eckh 5:298, 8 dinc gewan, daz er in der kisten hât, oder sîn selbes ie wart. Nie enwart nihtes sô eigen, als got mîn
Eckh 5:299, 1 dâ mite erarnen, daz wir hie sîn âne eigenschaft unser selbes und alles, daz er niht enist; und ie disiu armuot
Eckh 5:299, 2 und lediger ist, ie diz eigen eigener ist. Und daz selbe widergelt ensol niht gemeinet $t werden noch niemer anegesehen werden,
Eckh 5:299, 8 niht eigenschaft, der niht enbegert noch enwil haben an im selber noch an allem dem, daz ûzer im ist, jâ, ouch
Eckh 5:304, 8 ich möhte! Daz lâz dir leit sîn und lîde daz selbe mit gedult, und nim ez vür eine üebunge und bis
Eckh 5:308, 5 dû bist ûz vride. Ist iht einez in gote, daz selbe hât vride. Als vil in gote, als vil in vride.
Eckh 5:403, 5 kumet von abegescheidenheit. Dâ von muoz got von nôt sich selber geben einem abegescheidenen herzen. Ze dem andern $t mâle lobe
Eckh 5:405, 3 volkomene dêmüeticheit, wan volkomeniu dêmüeticheit gât ûf ein vernihten sîn selbes. Nû rüeret abegescheidenheit alsô nâhe dem nihte, daz zwischen volkomener
Eckh 5:405, 8 ich lobe abegescheidenheit vür dêmüeticheit, wan volkomeniu dêmüeticheit ist sich selber neigende under alle crêatûre, und in dér neigunge sô gât
Eckh 5:405, 9 und in dér neigunge sô gât der mensche ûz im selber ûf die crêatûre, sô blîbet $t abegescheidenheit in ir selber.
Eckh 5:405, 10 selber ûf die crêatûre, sô blîbet $t abegescheidenheit in ir selber. Nû enmac kein ûzganc niemer sô edel werden, daz inneblîben
Eckh 5:405, 11 sô edel werden, daz inneblîben ensî vil edeler in im selber. Dâ von sprach der wîssage Dâvît: ’omnis gloria eius filiae
Eckh 5:406, 5 under noch obe sîn, si wil alsô stân von ir selber, niemanne ze liebe noch ze leide, und enwil weder glîcheit
Eckh 5:408, 1 in menschlîche natûre, und stuont abegescheidenheit $t unbewegelich in ir selber, dô er mensche wart, als si tete, dô er himelrîche
Eckh 5:408, 4 sîner abegescheidenheit, dô weste unser vrouwe wol, daz er des selben ouch von ir begerte und daz er in der sache
Eckh 5:409, 8 $t enist niht anders, wan daz der mensche ûz im selber gât ûf sînes ebenmenschen $t gebresten und dâ von sîn
Eckh 5:410, 2 wirt. Des stât abegescheidenheit $t ledic und blîbet in ir selber und lât sich kein dinc betrüeben; wan alle die wîle
Eckh 5:411, 4 an sich. Daz enmac aber got niemanne geben dan im selber; dâ von enmac got niht mêr getuon dem abegescheidenen geiste,
Eckh 5:411, 5 niht mêr getuon dem abegescheidenen geiste, wan daz er sich selben im gibet. Und der mensche, der alsô stât in ganzer
Eckh 5:411, 12 waz abegescheidenheit sî, wan si als gar edel an ir selber ist? Hie solt dû wizzen, daz rehtiu abegescheidenheit niht anders
Eckh 5:415, 4 dinc anesach, als sie beschehen solten, und sach in dem selben anblicke, wanne und wie er die crêatûre schepfen wolte und
Eckh 5:417, 7 wol, und blîbet doch der sunnen schîn unwandelbære an im selber». Den selben sin rüeret Augustînus in dem zwelften buoche von
Eckh 5:417, 7 blîbet doch der sunnen schîn unwandelbære an im selber». Den selben sin rüeret Augustînus in dem zwelften buoche von der drîvalticheit
Eckh 5:418, 5 swie daz sî, daz diu crêatûre niht enwas in ir selber», als si nû ist, «dâ was si doch êwelten in
Eckh 5:419, 3 ist alsô vil gesprochen: der dâ unwandelbære ist an im selber, der hât mich gesant. Nû möhte ein mensche sprechen: hâte
Eckh 5:428, 2 und ziuhet sie got in sich, daz si an ir selber ze nihte wirt, als diu sunne daz morgenrôt an sich
Eckh 5:434, 4 widervar, des helfe uns diu oberste abegescheidenheit, daz ist got selber. Âmen.
Eilh M, 3469 hi uf stigen/ und sulit vil stille suwigen!/ ufe disem selbin boͮme/ sule wir nemen goͮme,/ waz hie gescie von diesen
Eilh M, 3500 wis man,/ daz er niwt uf ne sach./ zo im selbin er do sprach:/ #.,nu můz ich leider tot sin!/ owi,
Eilh M, 3598 wert,/ daz ir batent minin heren,/ daz er durch sin selbis ere/ mir wolte losen min phant,/ so wold ich @[@
Er 10 heide/ verre in allen gâhen/ zuo rîten sâhen/ einen ritter selbedritten,/ vor ein getwerc, dâ enmitten/ eine juncvrouwen gemeit,/ schœne unde
Er 375 unerlogen,/ daz daz bette ein man nie möhte erwegen/ und selbe vierde müeste legen,/ unde dar über gebreit/ nâch grôzer herren
Eracl 2307 werden baz.’/ ‘herre, ir sult merken daz,/ welt ir iuch selbn an ir bewarn,/ sô sol sie nimmer missevarn,/ noch tuon
Gen 670 ime des paradîses irbunde $s und allem manchunne,/ den sîn selbes ubile $s vertreib vone himele,/ / der negunde uns des
Herb 28 sint./ Vo1n dem blinde1n spreche ich me,/ Wen daz ich selbe mvz e/ Daz stuppe vz den auge1n lesen;/ We1n wa
Herb 123 vnd lant./ Im neher erbe niht was beka1nt./ Er hette selbe deheine kint,/ Als ir wol gehoret sint./ Der selbe kvnic
Herb 125 hette selbe deheine kint,/ Als ir wol gehoret sint./ Der selbe kvnic peleas,/ Der als vngetruwe was,/ Hette eine1n bruder, hiz

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