Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| deheins troſtes niht mer inne, n%>iwan alſ in got da ſelbe bervͦhte mit ſim heiligen engel. Da ſchreib och der gvͦt | |
| ſant Johannes ſin ewangelium, ſine botschaft, $t alſ im got ſelbe gebot, vnde zerſtort er allen den irretvͦm, der in der | |
| gotes bot diſen lip verwandeln $t ſolt, do chom er ſelbe, %/vnſer herre Jeſus_Chriſtus, mit ſinen ivngern vnde erſchein er dem | |
| die vollent $t er do gnædeclichen, wan er tet im ſelbe chvnt ſine zit vnde ſinen tac da er ſinen lip | |
| da er ſinen lip ane verwandeln ſolte, vnde ladet in ſelbe zvͦ den ſinen êwigen vrvͤden, $t daz er mit anderen | |
| bi ſim altær $t ein grap graben vnde ſang er ſelbe daz heilige ampt vnde ſprach daz gotes $t wort ſiner | |
| vnd vns ʒe troſte vnd ʒe genaden, wan vnſer herre ſelb ſpricht von in, das ſi da cʒe himel in weiʒʒer | |
| der waren hundert vnd vier vnd viͤrcʒige tuͤſent, vnd er ſelber poſlich fuͤr wart, do f%:urt er ſi wider cʒe Bethlehem. | |
| verduͤrben des tages mer denne driͤv hundert menniſc. Vmbe die ſelben not chomen do der iuden fuͤrſten $t vnd iͤr ewart | |
| an den heiligin Criſt geloͮbten, ob in ſant Silueſter die ſelben not bůʒte, die ſi von dem trachen heten. $t Do | |
| vnd er die criſten alſo geſtarkte vnd chomen in dem ſelben liechte die heiligen engelen vnd leiten in ain wiͤʒʒes gewant | |
| ſi wanten, das er tot were, do rvͦmten ſíʒ. Des ſelben nahtes chom ein gvͦt frowe, d%:iv hieʒ Hyrene, diͤv wante, | |
| $t vncʒ an iͤr tot vnd wuͤrden beidiv heilich. Dem ſelben ſant Sebaſtian, dem ſult iͤr iͤuch hivte emphelehen mit leibe | |
| genaden: dar bringe ivch der almehtige got. Amen. Bei den ſelben cʒeiten hete der kayſer Maximinianus $t geboten, ſwa man die | |
| vnſer froͮwen ſant Marien an einer mvͦre gemalot. Fuͤr das ſelbe gie ſi vnd viel dar fuͤr an iͤr antlucʒe vnd | |
| erſten viercʒehen iar was iͤr ſpeiſe niht mere wan des ſelben brotes vnd des cruͤtes, des ſi da vant. Manige not | |
| ſo vnmaʒʒen vil waren, do begvnde er cʒe troͮren. Des ſelben nahtes chom ein ſchoner man ʒvͦ cʒim vnd wachten vnd | |
| crûce cʒeigeten, do der heilige Criſt an erhangen was. Diu ſelbe ſtat, div was vbel ʒe vinden, wande ein kæiſer Adrianus | |
| kæiſer Adrianus geheiʒen was, der hete ein hůrhůs an die ſelben ſtat gemachet, $t darumbe ob dehein criſten do betten wolte, | |
| ſlehet.’ Vnd wa erfulte das ie dehein wiſſage an im ſelben? Der wiſſage ſprichet oͮch: ,Vnſeren ſiechtům vnd vnſer ſvnde die | |
| Nv manet vnſeren herren ſiner genaden, das wiͤr hivte die ſelben hochcʒeit mit alſo getanen fliͤʒʒe begen mvͦʒen, das wiͤr das | |
| von vnſers herren ſeiten. Geſegenet ſi div wile, do der ſelbe poum wahſen begunde, das er ie gecʒimberet wart, das er | |
| heilig engel $t alle tage chom ʒeime male in den ſelben wihære ad viſitandum lignum, das er da beſucht das holcʒ | |
| des holcʒes niht; darumbe $t wurfen ſiʒ vnwirdicklichen in den ſelben wihere, da von w%:ir iv geſaget haben. Do wart das | |
| iungeren in dirre werlte, do ſach er da bi dem ſelben wiher chrumbe vnd halʒe vnd vergihtigeu $t liute unde die | |
| niemer mere nehein ſchaden getet, weder liuten noch vihe. Der ſelben genaden ſvlen wiͤr got pitten, ſwas ſuwers vnd pitteres an | |
| vns ſei von vnſeren ſvnten, das er das durch ſin ſelbes parmunge vnd durch ſines heiligen crûces ere verwandele. Chriſtus non | |
| vettache ſiner ſchirmvng an dem heiligen crûce. Wand er mitter ſelben bicʒeiche das ioch der verſchalchnuſſe vnd des leidigen valandes von | |
| ſich teilten in div lant, da iͤr igelichen min trehtin ſelbe ſenden wolte, do predigot ſant Jacob vnd ſin průder ſant | |
| ein inſulam in dem mere, div heiʒet Pathmos. In dem ſelben ellende, da troſt in vnſer herre vnd eroffenot im elliu | |
| in der ſtat ein iungelinch, geheiʒʒen Calymachus, der minnete die ſelben froͮwen Druſianam vnd warf mit ſinem poten hincʒ ir. Do | |
| vnd Andronicus, der froͮwen man, do tet diu ture vͦf ſelbe ſant Johanni. Do ſahen ſi einen ſchonen iungelinch, das was | |
| weder eʒʒen noch trinchen niene gebe, vnd ſloʒ den karher ſelbe ʒů vnd druchte ſin vingerlin an das inſigele vnd gie | |
| Do das der kayſer vernam, $t do ſlůch er ſich ſelben an ſinem antlůcʒe vnd ſprach: #.,We mir! Min chvnichriche iſt | |
| Da hat ſi freude vnd genade iemer an ende. Die ſelben froͮde vnd die ſelben genaden las iuch der himeliſche vater | |
| vnd genade iemer an ende. Die ſelben froͮde vnd die ſelben genaden las iuch der himeliſche vater durch ſant Eraſmen willen | |
| aller ſuͤʒʒiſte geſmach von himele, der iemer mohte werden. Den ſelben geſmach, den ſmachte der vater vnd alle, die in deme | |
| das wunder erſchal, do chomen die liute vnd der kæiſer ſelbe, das ſi das wunder geſahen. Do vreit in Valerianus, wie | |
| ʒime vnd horten ſine predige vnd wurden geloͮbich. Ze den ſelben ʒeiten het der kæiſer Dyoclecianus einen ſvn, der was mit | |
| einen ſvn, der was mit dem boſen geiſte beſeſſen. Der ſelbe vnreine geiſt, der růfte: #.,Her ne choͤmet Vitus, ich ne | |
| erʒ vnd er ſlůch der heiden vile, das der kæiſer ſelbe michel angeſt hete. Do ſprach der kæiſer ʒe ſant Vite: | |
| div apgothůſer elliu vnd des liutes ſtarp vil. Der keiſer ſelbe ſlůch ſich ſelben vnd brach vͦʒ ſin har, vnd ſin | |
| vnd des liutes ſtarp vil. Der keiſer ſelbe ſlůch ſich ſelben vnd brach vͦʒ ſin har, vnd ſin fleiſch prach er | |
| riches ſin hůſfroͮwe Eudoxia vnd ʒoch einen ſvn Theodoſium. Diu ſelbe froͮwe Eudoxia, diu het einen mannelichen $t můt, vnd alles, | |
| der heiligen andahte do fůr ſi ʒe Ieruſalem an der ſelben verte durch des romiſchen riches ere. Do was der vil, | |
| in dem charchere, da von in der engel erloſt. Die ſelben chetene, diu prahte diu cheiſerinne ʒe Rome vnd chom ʒů | |
| vnd chom ʒů dem pabeſt vnd ſeit im von der ſelben chettene, die ſi da praht hete, vnd ſait im oͮch, | |
| ir wille were, das ein munſter gecʒimberet wurde, da die ſelben chettenen beſtatet wurden, vnd das das munſter geweihet wurde en | |
| dem tage, ſo der mane niwe were, vnd das das ſelbe munſter hieʒʒe dacʒe ſant Peter ʒen chettenen, vnd diu liute | |
| des ſi gedahte hete, das ſi das volprehte. Ze den ſelben cʒeiten $t do heten die Romære eine gewoneheit, diu verre | |
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