Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlp prn (2119 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sich Lambeguses viel getruwelicher dann er ir getruwet und Phariens selber. Phariens ging selbs zu sim nefen und halff im sin | |
| getruwelicher dann er ir getruwet und Phariens selber. Phariens ging selbs zu sim nefen und halff im sin wunden binden, und | |
| des bin ich als fro als ob der konig Claudas selb tot were, und michel fröer.’ ‘Werlich’, sprach Lancelot, ‘uch ist | |
| frauw, des endörffent ir mir nit verbieten, des bin ich selb wise gnug.’ ‘Wie ir gethút’, sprach die frauw, ‘ir mußent | |
| enfúndent nymer man der uch men thet reden dann uch selb lieb were.’ Er halst die jungfrauw und ging zuhant zu | |
| ‘Herre’, sprach sie, ‘ich bin ein jungfrauw die mit mir selb nit enbin. Myn frauw, mit der ich da bin, verbot | |
| muß helffen’, sprach er, ‘ir sint mir lieber dann myn selbs lip, und gewißlich me barmherczikeit und me gút ist an | |
| er so herlich rette und so wißlich. Und die frauw selb von dem Lack horts gern und waß es ußermaßen fro. | |
| Claudasen; $t ir ensolt mir nicht ubel getruwen, ir wißent selb wol das ich nye verretern holt wart.’ Sie ritten beide | |
| noch umb ir lant – got lobe ich, ich hans selber gnung -, ich han sie lieb durch irselbes willen und | |
| er sich verschwurn hete das er yn Claudasen in gefengniß selb gelobet hett zu bringen und des nit gethan hett. ‘Wir | |
| off; hant sie wiedder uwern willen icht gethan, das rechent selb gnediclichen nach uwerselbs willen!’ ‘Herzu’, sprach er, ‘gethun ich nymer | |
| und hieng synen schilt umb synen hals und reit also selbzwenczigst hinweg. Ich wil uch bescheiden wer sie waren: da reit | |
| schieden sich allsament, biß an myn herren Gawan, @@s@der fur salbfunfft hinweg. Mit im fure myn herre Ywan und Key der | |
| er einen den besten ritter súcht von der welt wol selbzwenczigst. Nu wil michs myn frauw nit erlaßen, $t ich múß | |
| Des ist ein gut wil das er uß mym hofe selbzwenczigst reit, und suchent den besten ritter der in der welt | |
| Bonewig. $t Ich han yn wol vier wochen gesuchet wol salbzwenczigst’, und nante sie allsampt, ‘ich han yn geschworn zu suchen | |
| wie er uß des konig Artus hof gescheiden were wol salbzwenczigst guter ritter, yn zu suchen. //‘Es ist nit lang’, sprach | |
| gestaten,/ er sprah ’herre dv salt mih gesaten/ mit din selbis antlize./ andirs ware uns unnvzze/ alliz himelisches lon.’/ dar umbe | |
| daz hat ir uns getragen uore,/ helfit uns zu deme selbin uozspor./ des biten wir sundere/ vͥch heiligen marterere./ Wir biten | |
| vnde gescriben habin,/ des muge wir allir meist danc sagen/ dines selbis gnedicheite/ unde des herren arbeite./ jeronime heiliger man,/ njm zv | |
| was:/ so wirt si uester dan é./ jh wenih zv selbir wis uerste/ gotis frundinne umbe dih./ dv hetis einen eislichen | |
| ubirwunden./ nv hastu lon uunden/ diner langen arbeite./ in der selbin franleite,/ da dv inne were,/ bin ih armer sundere./ ih | |
| habin./ ledige herre dine knehte/ uon allin unrehte,/ uon dines selbis zorne,/ uon dem ewigem ujrlorne,/ von geistlichen unzuhten,/ von schanden | |
| irwerin,/ der uns des riches wolde enterben,/ daz uns din selbis tot insloz./ te rogamus, audi nos./ Nv ist reht vnde | |
| dugintin richlichi,/ du sol giberin du kint,/ du dir got selbi ginennit sint./ //Di dinistmin, so ich iz virnemin kan,/ bizeichnont | |
| man nistillit iz alliz mid sinir craft,/ als iz got selbi gibot./ rex pacificus do richsoti./ //Salomon der was heri,/ sin | |
| vnde ʒiehent ſi mit in in daʒ waſſer. Bi dem ſelbin waſſer ſint ſnecken, die ſint ſo michel, daʒ die lúte | |
| got den menſchen mit niemanne erlidigen mohte, wen mit ſineſ ſelbis dode? Wen ſo ich mich ver[30#’r]wene, do deʒ dehein rat | |
| daʒ ſin hantgetat vnder iemanneſ gewalte were, wen vnder ſinſ ſelbeʒ gewalte. Dehein menſche mohte die welt erlidigin, wen er waʒ | |
| menſche mohte die welt erlidigin, wen er waʒ in der ſelbin geuancniſſe, $t da adam in waʒ geuallen. #;vOch waʒ die | |
| mac, daʒ ander iſt, daʒ der menſche verlat von ſinſ ſelbiſ vngerůcheit. Sweſ der menſche niht enweiʒ, deʒ ſol er vragen. | |
| breche. Wen daʒ het er ime gelobit, daʒ er deʒ ſelbin dagiſ mit ime ſolte ſin in dem paradiſo. Do brach | |
| in dem paradiſo. Do brach er abir die helle deʒ ſelbin nahtiſ, do er deſ morgenſ erſtůnt. //[34#’r] Der iunger ſprach: | |
| ir iegelicher ſine dúrſtůdel mit deʒ lambiſ blůte ʒeichenete. Deʒ ſelbin nahtiſ ſante vnſer herre einen engil mit eime fúrinen ſwerte. | |
| brach vnde den tiuel uberwant vnde ſine holden lidigete. Deʒ ſelbin morgenſ, do die ſlahte deʒ nahteſ ergie, do wart daʒ | |
| unſer herre darunbe in die welt cam, daʒ er ſich ſelbi opferen wolte fúr alle die criſtenheit. Do uon mahte ſanctuſ | |
| ſin ʒwei. Daʒ eine bringet der prieſtir [46#’v] fúr ſich ſelbin vnde fúr alle die criſtenheit. Daʒ iſt daʒ frone opfer. | |
| wolte vnde da ſiʒʒen ʒů ſineſ vater ʒeſuwe. Nach dem ſelbin bilde twahint die meiſtere irn iungeren ir fuͤʒe. Da mite | |
| uon wart die criſtinheit deʒ ʒe rate, daʒ men deʒ ſelbin dageſ dehein opfer wihete, daʒ wir vnſ in alle wiʒ | |
| $t den, die den heiligen criſt deʒ dageſ opfertent in ſelbin ʒů verdampniſſe. $t Deʒ ſelbin tageſ, ſo wir gotiſ lichamen | |
| criſt deʒ dageſ opfertent in ſelbin ʒů verdampniſſe. $t Deʒ ſelbin tageſ, ſo wir gotiſ lichamen nemen, ſo enſingen wir [51#’v] | |
| ſo ſi etwaʒ geſehent oder gehorent $t oder gedenkint, deʒ ſelbin dunket ſi in dem ſlafe, vnde ſo ſie trurich ſint | |
| al der welte vnde enphahent in mit micheler antheiʒe. Die ſelbin iuden werdent alle criſten von der predie helye vnde enoch | |
| Dat uns gedicht werd lövelich!/ ////Můder der barmherzicheide,/ Kum, suͤʒe, self wirt min geleide!/ Din sun ind du, geleit mich beide/ | |
| gebenedide erde,/ du reine, schöne ind du werde,/ diͤ got selve wold gebenedien/ ind <ir> so groʒe gnad verlien,/ dat du | |
| gan./ ////Maria, du bis de besloʒʒen garde,/ den godes hůde self bewarde./ he behůde dich vür allen sunden,/ engeine wart niͤ | |
| begreif./ //Din gras is besprengt bit allen blůmen,/ darin got selve wolde kumen,/ din vader, din sun, din brüdegume./ ei, wiͤ | |
| dem vr#;iunde wit./ //Du offerds ime alzehant,/ he nam si self bit siner hant:/ diͤ wiʒe lilj der reinicheide,/ diͤ brun | |
| willent dar enbinnen/ in dem herzen, an den sinnen./ dins selves gard van im entfeit,/ sowat blůmen in im steit:/ al | |
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