Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ſineſ geheizziſ. Da nach nam er zvͦ im ſine můtir, $.s$. Mariam, unde alli ſine trûte unde vůrte ſi %<vz der | |
| eſt, et nubeſ ſuſc%;epit eum ab oculiſ eorum. Daz ſprichit $.s$. Lucaſ: ‘Ze ir allir geſûne vůr er ze himele, unde | |
| der lûft benam den heilant uon ir oͮgin.’ Dannin ſprichet $.s$. Dauid: Aſcendit deus in iubilatione, et dominuſ in voce tube. | |
| ſint die tugint der gůtin bridigâre. Die zierde hat unſ $.s$. Pauluſ $t geleret: Alii datur ſermo ſcienti%;e etc. Svmilichin iſt | |
| ſumelichen, daz ſi allir ſlahte zvngin chôſint. Daz alliz, ſprichet $.s$. Pauluſ, vrumit ein geiſt. Der heilige geiſt teilit einim ieglichim, | |
| heilige geiſt teilit einim ieglichim, alſo er wil. Dannin ſprichet $.s$. Dauid: Uerbo domini c%;eli firmati ſunt etc. ‘Die himele ſint | |
| unſ hiute wol erzeigit. Der vil heilige hirte allir criſtenheit, $.s$. Petruſ, wie getanir brôde vnde wie grozzir uorhte er wâre | |
| geſâgin div ſmelinge, div der tûre da hůte, wider die $.s$. Petruſ uerloͮgenote ſineſ ſchephareſ. Uon einiſ boſin wibeſ vorhtin uerloͮgenote | |
| Petruſ uerloͮgenote ſineſ ſchephareſ. Uon einiſ boſin wibeſ vorhtin uerloͮgenote $.s$. Petruſ ſineſ ſchephâreſ. Do er den grimmigin tôt uorhte, do | |
| uerbutin in, daz ſi iemir mere gotiſ ge#;owgin. Do ſprach $.s$. Petruſ mit michilir orthabunge: Obedire oportet deo magiſ quam hominibuſ. | |
| daz redin, daz wir uernomin habin unde gehoret.’ Dannin giengin $.s$. Petruſ unde andire botin vrolichin uon dem teidinge, daz ſi | |
| durich den namin Ieſu_Chriſti geſchendit hête. Nu ſeht, wie ſich $.s$. Petruſ uroͮte, daz er gerůrit wart, der ê deſ einir | |
| herphare waſ, der den ſaltir tichte. Er erwlte einin rindirhirte, $.s$. Amoſ, daz er wiſſage $t wart, er irwlte einin kint, | |
| er richtâre wart vbir alti rihtâre. Er irwlte einin viſchâre, $.s$. Petrum, unde machete in zeinime vûrſtin allir der criſtinheit. Er | |
| in zeinime vûrſtin allir der criſtinheit. Er irwlte einin âhtare, $.s$. Paulum, unde frumte in zeinime lerare allir diete. Er irwlte | |
| in zeinime lerare allir diete. Er irwlte einin offinin ſuntare, $.s$. Matheum, der wart ein %;ewangeliſta. Ane diſin dingin megit ir | |
| nerdi, da nach uon himele, damit iſt unſ bezeichinit, alſo $.s$. Iohannes kvit: Qui non diligit fratrem ſuum quem uidet, deum | |
| in der ſtat ze Ieruſalem. Nu ſeht, wie geſterchit wâre $.s$. Petruſ, der durich uorhtin einiſ boſin wibiſ uerloͮgenote ſineſ herrn | |
| unde wnderôtin deſ; ſumeliche ſprachin, ſi wârn trunchin. Deſ antwrte $.s$. Petruſ: ‘Iz eniſt niht, ſo ir wanit, daz ſi trunchin | |
| in, daz ſi iemir mere Criſtiſ namin ge#;owgin. Deſ antwrte $.s$. Petruſ: Obedire oportet deo magiſ quam hominibuſ. ‘Wir ſchulin got | |
| mere gehorſamin denni den menniſchin.’ Nu ſeht, wie geveſtinit wart $.s$. Petruſ, daz er die furſtin niht widerſaz. Nu, liebin, nu | |
| baptiſta. Hivte, mine vil liebin, tultin wir die vleiſchliche geburt $.s$. Iohannis deſ toͮfareſ. Daz leſin wir niht, daz daz ie | |
| daz ie deheinin heiligin verlihen wrde an got wan einim, $.s$. Iohanni. Sanctum Iohannem gebar ein vnbernintiv alt froͮwe. S$. Maria | |
| einim, $.s$. Iohanni. Sanctum Iohannem gebar ein vnbernintiv alt froͮwe. S$. Maria div waſ magit uor der gotiſ geburte, div iſt | |
| unde betti, do erſchein dem gůtim ewarti der gotiſ boti $.s$. Gabriel, der vil here engil, zêſwinthalbe bi dem altare. Deſ | |
| den gotiſ ſun in dem geiſte unde in der tuginde ſ$. Elye ze becherin dei herze der uatir zvͦ den kindin | |
| daz undir wibiſ kindin nie niemin hêrri geborn wrde den s$. Iohannes. Er ubir triffit alle wiſſage[n], unde allin den, die uon | |
| allin den, die uon wibin chomin ſint, den uor gêt $.s$. Iohannes. Hivte wart geborn der kint allir manni ſûne dir | |
| ir widir gotiſ huldin getan habt, unde ſentit den gůtin $.s$. Iohannem $t ze botin, daz er iv antlaz hivte erwervi | |
| wir wellin odir enwellin. Nu beuelhit ivch gemainliche deme gůtin $.s$. Iohanni mit libe unde mit ſele, daz er iv helfinde | |
| SANCTO PETRO ET PAULO. Wir begen hivte zwaier herrin tult, $.s$. Petri unde $.s$. Pauli, die got erwelte vor andirin ivngerin, | |
| PAULO. Wir begen hivte zwaier herrin tult, $.s$. Petri unde $.s$. Pauli, die got erwelte vor andirin ivngerin, daz ſi daz | |
| grozziliche beidiv hie enerdi unde da ze himele. Er erte $.s$. Petrum hie enerde, daz er herre unde furſte undir ſinen | |
| Vmbe daz iſt an den bůchin geſchribin, daz min trehtin $.s$. Petro gab die himelſluzzil, $t die einim ieclichem man daz | |
| ſinen werchin unde nach ſinen riwin. Den ſelbin gewalt, den $.s$. Petruſ hete, den hat der pabeſ uon Rome unde ein | |
| $t Sogetanin gewalt habint die biſchoffe unde andir brieſtir uon $.s$. Petirs halb. Sanctus Pauluſ wart oͮch vil grozliche unde vil | |
| einiſ tageſ gemartyrot ze Rôme. Sante Petir wart gecruciget. $t S$. Pauluſ wart gehoͮbtet unde gearnitin in diſem kurcim libe, daz | |
| gnade unde mit vroͮde ſint. Nu bittit hivte den gůtin $.s$. Petrum unde den gůtin $.s$. Paulum, die gotiſ trûte, daz | |
| Nu bittit hivte den gůtin $.s$. Petrum unde den gůtin $.s$. Paulum, die gotiſ trûte, daz ſi minime trehtin hivte ir | |
| tvͦnt. Iedoch undir allin ſinen vriwendin ſint ſini heimelichen holdin $.s$. Petruſ unde $.s$. Pauluſ, die daz garnit habint, daz ſi | |
| allin ſinen vriwendin ſint ſini heimelichen holdin $.s$. Petruſ unde $.s$. Pauluſ, die daz garnit habint, daz ſi von ſinen gnadin | |
| et voſ ſuper ſedeſ iudicanteſ duodecim. Do den gotiſ ſun $.s$. Petir uragte, waz er in ze lône gâbe, daz ſi | |
| Von div, mîne vil liebin, bittit vil vlizzechlichen iwer ôrthabare, $.s$. Petrum unde $.s$. Paulum, daz ſi durch ir martyr êre | |
| vil liebin, bittit vil vlizzechlichen iwer ôrthabare, $.s$. Petrum unde $.s$. Paulum, daz ſi durch ir martyr êre got umbe unſire | |
| ſol michelin trôſt habin unde michele zvͦverſiht ze dem gůtim $.s$. Laurentio, der daz wider got geârnit hat, daz er allin | |
| mit ſundin bewollin ſint. Uon div bittet hivte den gůtin $.s$. Laurentium, der in einime viwer lac unde niene bran, daz | |
| trehtin daz er ivch beware unde beſchirme. Bittent den gůtin $.s$. Laurentium, daz er iv helfende unde wegindi ſi wider den | |
| dirre werelte ubir den armin erbarmit, daz hat wol eroffint $.s$. Dauid, der heilige wîſſage: Iocunduſ homo, qui miſeretur etc. Er | |
| ûf dirre erde getůnt, iz ſi gůt odir ubil, alſo $.s$. Pauluſ ſprichet: Omnes aſtabimuſ ante tribunal Chriſti, ut referat unuſquiſque, | |
| in corpore. Da dahte wol an der vil gůte man $.s$. Laurentiuſ, deſ tult hiute iſt. Dem beualch ſin meiſtir, ein | |
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