Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sit alle des todes./ Die fůrsten baten alle/ den biscoph sante Iohannen/ daz er ze houe were/ ir uor redenaere./ wole wessen | |
| wolt er uf ime nicht tragen./ daz urchunde wir uon sent Egidien haben,/ daz er unseren herren umbe in bat,/ daz | |
| da gelac michel hochuart/ da bewaret unser herre siniu wort:/ sent Iohannes hat gescriben dort,/ daz diu deumůt hin ze himele | |
| liut heiz du beraiten,/ din her wil ich laiten/ zu sent Dyonisien hús:/ Karl entrinnet dar uz/ oder er wirt din | |
| uermazen,/ do si uor ir herren sazen,/ si wolten stoeren sent Dionisien hús,/ diu uermezenhait chom ubel uz:/ wi unhohe si | |
| gelicher stimme hůben si:/ ‘Monsoy!’/ daz was des kaiseres zaichen./ ‘sent Peter mac mir baz geheluen,/ daz schinet hi ze$/ stét,/ | |
| der kaiser rief ze aller wile:/ ‘nu hilf mir, frouwe sente Marie,/ unt alle di an den lebentigen bůchen gescriben sín,/ | |
| den der sne./ din wille ist also groz:/ huite wirstu sente Laurentien genoz,/ den di haiden uf dem roste pranten.’/ ze$/ | |
| dem himilischen herren,/ Karln unt alle di sine/ miner frouwin sente Marien/ unt aller himilischer herscefte,/ daz in got chreftige/ zi | |
| haiden wol gar/ muse du uor im beliben./ daz hiez sent Egidie scriben/ ze Leune in$/ der stat,/ also in der | |
| mir, himilischer herre,/ daz ich iz ungezogenlichen slůc./ mines herren sent Petres blůt,/ diu herschaft sent Plasien,/ des hares mines herren | |
| iz ungezogenlichen slůc./ mines herren sent Petres blůt,/ diu herschaft sent Plasien,/ des hares mines herren sent Dionisien,/ des gewates miner | |
| Petres blůt,/ diu herschaft sent Plasien,/ des hares mines herren sent Dionisien,/ des gewates miner frouwen sent Marien,/ der kaiser newolte | |
| des hares mines herren sent Dionisien,/ des gewates miner frouwen sent Marien,/ der kaiser newolte nie beliben/ unz in dir uersigelet | |
| spraite:/ dem alwaltigen herre(n)/ dem beualch er sine sele./ mit sent Michahele,/ sente Gabriele,/ sent Raphahele/ frout er sich imer mere./ | |
| alwaltigen herre(n)/ dem beualch er sine sele./ mit sent Michahele,/ sente Gabriele,/ sent Raphahele/ frout er sich imer mere./ Do Roͮlant | |
| dem beualch er sine sele./ mit sent Michahele,/ sente Gabriele,/ sent Raphahele/ frout er sich imer mere./ Do Roͮlant uon der | |
| noch scol erschinin/ ze$/ sine(m) urtaile/ den rechten ze$/ haile,/ sente Peter ze$/ sinin fuzen,/ also er im den gewalt hete | |
| erhortest den chůnc uon Niniue/ do er erkante din ê,/ sent Petern uz des meres unden:/ er uerloͮgenote <din> drie stunde./ | |
| stunde./ dines wnderes man$/ ich dich alles/ unt dines erwelten sent Johannes,/ daz diu gift in nine tarte,/ noch daz oͮle | |
| besazten di marche./ si furten drie sarche/ zu dem guten sent Romane:/ da suchet man zeware/ ir uil heiligiz gebaine./ an | |
| dem champhe./ ich sende dich zu der helle:/ der gůte sent Dionisíí dich hiute uelle.’/ Dem kaiser gerieten sine wisen,/ daz | |
| daz minist./ Nu du rother bist./ Nu vare trulicher degin./ Sante gilege moze din plegin./ Do sprach daz schone megitin./ Gehauet | |
| Alser ein herre were./ Do bat her die kuninginne./ Durch sancte petres willen./ Dat si uf hulfe zven hasten./ Von grozen | |
| uns karlr sit bequam./ Vnde eine magit lossam./ Die gode sanctæ gerdrut/ Dar zo niuele hat sie hus./ Vnde hilfit den | |
| un̄ licht./ Her in leciz uns under wege nit./ In sante gilies namen./ So wil ich endeliche uore gan./ Sprach der | |
| sele sal genade hauen./ Die heiden sulwir slan./ Dar denke scante ylien an./ Vnde sanctus iohannes der tovfere./ Daz rothere were./ | |
| swenn er wil der Strickære/ sô macht er guotiu mære./ Sante Margarêten lebn/ hât uns gevuoge vür gegebn/ mîn vriunt her | |
| von der heidenschaft/ bekêrte nâch der Gotes kraft/ der guote Sant Eustachîus./ mac mîn zwî belîben sus,/ sô wil ich vürbaz | |
| von wârheit hân vernomn,/ die wâren ouch gevangen dâ./ //Dô sant Alexander sâ/ den vrouwen ze trôste dan/ einen vürsten sînen | |
| und von dem lange sît/ diu reine maget ûz erkorn/ sanctâ Marîâ wart geborn,/ diu den keiser aller engel schar/ nâch | |
| teil heizit spica. da uon was di salbe gemachit di sente maria_magdalena $t unsen heren ihesum_cristum mite salbete. $t Daz selbe | |
| glaubhëfftigen kriſten, da die heilig kriſſtenhait mit erpawn iſt, als ſannd Pauls ſprichtt. Wer die ſelben ſtain vberwiͤrfftt, das er durch | |
| ſam iſt gots wort». Vnd aber ſprach vnſer herr ʒu ſannd Petter: «Wer wënſt, der ain ſo getrewer vnd weiſer knecht | |
| geittikait, ſo bringt geittikait fröʒhait, vnd fraſhait bringet vnkeuͤſch. Sprichtt ſannd Auguſtin: «Wo wol leben iſt, da iſt ſeltten keuſch». Alſo | |
| gëchling farnt ſew ʒutal ʒu der helle». Alſo ſprichtt auch ſannd [3#’v#’b] Johanns an der taugen puͤch: «Als uil er ſich | |
| himelreich nyemant kümt [4#’v#’a] dann der got diͤnt. __Es ſprichtt ſannd Pauls: «Lieben bruͤder, alles das geſchriben iſt, das iſt vns | |
| gelaubheffttigen wuͤrd. __Als auch vnſer herr Jeſus Chriſtus ſprichtt, als ſannd Matheus ſchreibet: «Ein yeſleich gelertter ſchreiber der heiligen geſchrifftt, der | |
| wart von dem heiligim geiſte, geborn wart von minir froͮwen ſancte Marien, der %;ewigen meidi, unde gloͮbe, daz er gevangin $t | |
| vnde begihe dem almahtigin gôt, minem ſepphâre, vnde miner froͮwen ſancte Marien, der heiligen gotiſ můter, ſancto Michahele, dem probſte aller | |
| ſancto Michahele, dem probſte aller ſele, vnde allen gotiſ engeln, $.s$. Iohanne, dem gotiſ toͮfare, unde allen gotiſ wiſſagin, $.s$. Petro | |
| engeln, $.s$. Iohanne, dem gotiſ toͮfare, unde allen gotiſ wiſſagin, $.s$. Petro unde allen gotiſ poten, $.s$. Stephano unde allen gotiſ | |
| unde allen gotiſ wiſſagin, $.s$. Petro unde allen gotiſ poten, $.s$. Stephano unde allen gotiſ martyrarn, $.s$. Nycolao $t unde allen | |
| unde allen gotiſ poten, $.s$. Stephano unde allen gotiſ martyrarn, $.s$. Nycolao $t unde allen gotiſ bihtigarn, $.s$. Margaretin unde allen | |
| allen gotiſ martyrarn, $.s$. Nycolao $t unde allen gotiſ bihtigarn, $.s$. Margaretin unde allen gotiſ magdin, diſen gegenwrtigen heiligen unde allen | |
| dem rehte werde vundin, unde bitte dine trûtmůter, mine froͮwen ſancte Marien, unde alle dine heiligen, daz ſi mir ſin wegende | |
| gnâde deſ heiligen geiſteſ unde durch die dige miner froͮwen $.s$. Marien unde aller diner heiligin gnade mir, almahtiger gôt, unde | |
| den gnaden unſerſ herren vnde von dem gwalte, den got $.s$. Petro uerlêhe, do er zvͦ im ſprach: Quodcumque ligaueriſ ſuper | |
| unde allen euvarten. $t Von dem gwâlte, den wir von $.s$. Petro haben, ſprechen $t wir dei heiligen vuort. Got ſi | |
| iht verlorn wrten. Die boten da vur ſante, daz waſ $.s$. Yſaiaſ unde andere wiſſagen. Nu uernemt den trôſt, den er | |
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