Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| selben fruͤmt erslagen, $t und begie also diu zwei main. sant Petrus waz ein gůt paum und trug doch uͤbel wucher, | |
| amman. dise red můg wir nimmer baz versten danne an sant Pauls. Sant Pauls waz ein wiser man in der alten | |
| red můg wir nimmer baz versten danne an sant Pauls. Sant Pauls waz ein wiser man in der alten e. diu | |
| er zů im selben: ‘waz mag ich nu getun?’ do sant Pauls sach daz er diu e nicht moht gevahen $t | |
| alsam mit dem waitze. den hiez er achzech schreiben, wan sant Pauls lert die juden daz si gelaubten die heiligen urstent | |
| emmer oͤlz gelten solt, den hiez er schriben fuͤmftzech, wan sant Pauls lert die heiden daz si buzze und riwe heten | |
| den amman daz er weislich getan het. unser herre lobt sant Paulum, do er sprach ze Ananya: ‘nicht fuͤrht dir, er | |
| chom, der schied auch an alle suͤnt von diser werlt. sant Petrus, dem unser herre gewalt hat gegeben die suͤndær von | |
| daz nicht gesprechen daz der tiufel datz im nicht fuͤnd. sant Paulus der ze dem dritten himel gefuͤrt wart, der mocht | |
| siner hochvert, $t daz er die heiligen diemůt nicht behilt. sant Gregorius der sprichet, ob ein man sich mit den heiligen | |
| alle berucht; swaz si da zu tůnt mit der hilf sant Pauls und ander lerær, des lonet unser herre unsern lerærn, | |
| den ewigen genaden besitzen amen. Dominica XVII. Der heilige ewaingelist sant Lucas, der hat uns geschriben daz unser herre chom in | |
| herre in dise werlt und wart geborn von unser frawen, sant Marien, und vant si alle samt, juden und heiden, gebunden | |
| do unser herre Jesus_Christ geborn wart ze Betlahem, alz uns sant Lucas sait, do waz ein chayser ze Rome, der waz | |
| auch dem chaiser daz dez chaisers waz, do er ze sant Petro sprach: ‘ginch zu dem mer und wirf dinen angel | |
| o we armer mensch, ez spricht der heilig gaist durch sant Davides munt: Dominus scit cogitationes hominum, quoniam vanae sunt. er | |
| Dieprecht weste wol die valle./ er sprach: «nv behvte mich sent Galle/ Vor Reinhartes vbelen dingen.»/ vber die vallen begond er | |
| in manigem strite herte:/ den ungelauben er werte,/ ich mein sancte Willehalmen./ also war so einen salmen/ suͤlt ir dise rede | |
| in nieman lerte./ er gieng fuͤr sich nach wane/ gein Sante Juliane/ und kam in daz lant zu Prides./ ey, herre, | |
| mich muͤzet/ bi iu hie beliben lan./ mir gan wol sante Julian,/ daz ich sin gůt hie mit iu zer./ daz | |
| miner suͤnden buͤrde swære/ wil ich hie werden ane./ bi sante Juliane/ entwert mich oder lihet!/ ob ir mir die bete | |
| ir ie kamet her!/ ez můz nu dirre und der/ sancte Juliane lan daz sine./ uns hant die Sarrazine/ des gůtes | |
| ich gediene hie etteswaz,/ daz ir mir guͤnnet deste baz/ sante Julianes gůtes./ herre, ich bin des můtes:/ e man uns | |
| sie uns iht rauben,/ welt ir mir daz erlauben,/ samir sante Julian,/ so muͤzen sie uns daz unser lan.’/ __Da mit | |
| dar wolten sie gelauben./ er sprach: ‘ir woltent rauben/ aber sante Julianen/ und sins gůtes anen./ daz han ich nu undervarn./ | |
| er do sprach,/ da er daz closter drobe sach/ von sante Juliane./ ‘da wil ich hin nach wane/ endeliche keren./ daz | |
| Rennewart,/ wem wilt du din closter lan?/ swaz nu hat sancte Juliane,/ daz nement vil gar die heiden./ wilt du von | |
| du her wider wendes/ dines herzen můt vil snelle/ zu sancte Julianen zelle.’/ Rennewart wart vor vræuden rot./ zu sinen fuͤzen | |
| dir.’_–/ ‘da er nu jungest shiet von mir/ da zu Sancte Juliane,/ da was ich in dem wane/ daz ich in | |
| rehte loben mich;/ daz dunket nieman unbillich./ doch sam mir sancte Julian,/ dem ich bin gerne undertan,/ mir hatten diniu jungen | |
| nit dhaine weisz./ der bete dich, frawe, entane./ in wil sant Juliane/ kain aptrünne lenger wesen./ hilf mir bitten Killamesen,/ das | |
| gedencke an die vart/ die von mir gefaren wart/ von Sante Juliane her,/ und helffe mir das Malfer/ wider gewinne mein | |
| ich sunden ie getet,/ der wil ich werden ane./ bi sante Juliane/ sol min lip ersterben,/ und doch umme got erwerben/ | |
| mich got gewern/ da zu Portebaliart./ lebet brůder Rennewart/ datz Sante Juliane,/ fuͤr war so wird ich ane/ miner herzelichen sorgen./ | |
| des got berůhte,/ wan er wart leides ane,/ hin zu Sante Juliane/ was er komen vil snelle./ da vant er in | |
| machen?/ ich enwil nit me gůtes han/ wan daz hat sancte Julian:/ da izze ich mine pfruͤnde./ bin ich durch dich | |
| sprach Rennewart von Averne./ ‘markis, ich wære gerne/ heim zu sante Juliane,/ des bin ich gewesen ane/ leider vil manige zite./ | |
| langer sumen./ daz ich hie gebiten han,/ daz vergebe mir sante Julian;/ dem solte ich lesen und singen./ min můt hat | |
| zornig werde./ ich enwoͤlte niht gar die erde/ nemen, daz sante Julian/ min nit gnade soͤlte han./ ich var die rehten | |
| und muͤt mich swaz ich han getan./ min gedinge ist, sante Julian/ helfe mir daz erwerben/ daz mich got nit laze | |
| miner gehorsamen gebot/ vil lange ich versumet han./ min herre sante Julian/ mit siner helfe uns wise/ zu des hymels paradyse.’/ | |
| hast die widervart/ zu dime closter getan,/ daz vergelte dir sante Julian./ ich wil dir drumme heiles biten./ sage mir, wie | |
| ysencleit./ daz wirt nit me an mich geleit,/ ez enbeduͤrfe sante Julian:/ dem můz man daz sine lan,/ die wile daz | |
| got Rennewart erbat/ daz er gar wart suͤnden ane./ zu Sante Juliane/ do was genant die zelle./ des pris ie hal | |
| du so gůtes willen bist/ diner suͤnden werden ane./ getruwe sante Juliane/ uͤber alle dine missetat!/ wizze daz er dich niht | |
| die bete wesen!/ ich wil hie singen und lesen/ durch sante Julianen/ und suͤnden mich entanen.’/ __Der appet sprach: ‘ez můz | |
| sie mere holtzes hiwen./ er sprach: ‘iuch sol geriwen,/ sammir sante Julian,/ der shade der mir ist getan.’/ da sprach einer | |
| hundert helden,/ kůnen un(de) edelen,/ chumst du dare gewisse/ zu sente Michehelis misse/ di cristinheit zenphahen/ un(de) leben in sinen genaden;/ | |
| niman innen wart./ einer stille er doͮ bat,/ der biscoph s(an)c(t)e Iohannes./ ze deme kaisere gerte er des ůrlobes/ un(de) zu | |
| mere/ wider der armen sele./ die heiden bietent gwisse,/ zu sancte Michelis misse/ wellen si sich toufen;/ daz en schol in | |
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