Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| er an sant Dyonisen tac/ in dem Lavental lac/ ze sant Poules über naht./ des morgens er gâht/ zetal für Mûtenberc./ | |
| gen Branburc zdem marcgrâven,/ daz er ân alle wâg/ ûf sant Jörgen tac/ wære bereit/ ze varn, swan man im seit./ | |
| getragen an/ der heilic kunic Stephan,/ und ein kleinât wert,/ sant Stephanes swert,/ gurt man umb den hôchgeborn,/ darnâch zwêne sporn,/ | |
| swert,/ gurt man umb den hôchgeborn,/ darnâch zwêne sporn,/ die sant Stephan der süeze/ het getragen umb sîn füeze./ darnâch sazte | |
| man im schône/ ûf sîn houbt die heilic krône,/ die sant Stephan truoc ûf sîm houbt:/ diu ist dem kunig erloubt/ | |
| meisten drîstunt in dem jâr./ in einer hant er truoc/ sant Stephans arm, der ist kluoc/ in lûterm golde verwiert/ und | |
| lenger frist,/ nur als ir gewonheit ist,/ daz ist ûf sant Michêles zît,/ die wîl daz weter alsô lît,/ daz man | |
| vart wær widergenge:/ sus wert der kriec strenge/ unz an sant Michêles tac,/ dô der herzoge lac/ bî einer stat, ist | |
| vernomen/ Ruodolf der muotes veste,/ und_ê iemen darumbe weste,/ an sant Michêles tage fruo/ dô reit der kunic zuo./ zweinzic phert | |
| Unger reht ist/ ze belîben in der hervart_–/ wand ûf sant Michêls tac wart/ ze belîben bescheiden/ den Valben und den | |
| Albreht der kunic zier/ komens hinz den Kutten phlac/ an sant Lucas tac;/ an einem suntac der stuont./ als die bewegen | |
| dâ lac./ an dem andern tac/ der zwelfpoten âbent was,/ sant Simons unde Judas./ dô nam urloup heim ze varn/ mit | |
| verlür./ des wold er im flîziclich/ danken sunderlich./ ach herre, sant Mertîn,/ nû muoz ich klagent sîn,/ daz dînem goteshûs sint | |
| ab dem von Bêheim möht gewinnen/ die krône, diu von sant Stephan/ der Unger kunicrîch erbt an,/ sô het der furste | |
| den roc, den dô gehabt het an/ der heilic kunic sant Stephan./ dennoch er mêre tet/ durch herzog Otten bet:/ er | |
| sibenten fürwâr/ des næhsten môntags, der dâ stêt,/ ê man sant Vîts tac begêt./ __got herre, ob ich mich/ inder übersprich,/ | |
| ich hân hôren sagen,/ als man her für trag/ an sant Marcs tag/ den herzogen von Venedien./ si wolden sich erledigen/ | |
| ûz erkorn/ von tac ze tage ab nam,/ und dô sant Uolrichs tac kam,/ des tôdes er enphant./ vil balde er | |
| argen tiuvel veigen./ schaf, herre, daz sîn êl/ der erzengel sant Michêl/ füer für dînen anblic./ friste in vor dem stric,/ | |
| ich hân iuz_ê gesagt,/ der furst des lebens verphlac/ an sant Uolrichs tac,/ und dô daz ergie,/ kuniclich wart er hie/ | |
| bestatte man den jungen/ kuniclichen dâ/ ûf dem kôr ze sant Wenzlâ,/ da sîn veter herzog Ruodolf lac./ wie getâner klag/ | |
| frô./ wol bereit fuor er dô/ hinz Kernden âne underlâz./ sant Vît die stat er besaz/ dem von Kernden ze vâr./ | |
| undertân,/ die wîle man in sæch vor hân/ Volkenmarkt und sant Vît;/ swenne aber kæm diu zît,/ daz ez kæm ze | |
| wochen./ dô wart ein tac gesprochen/ in die stat ze sant Vît,/ diu in Kernden lît./ //__DCCXCIII. die fursten bêde kômen | |
| des næhsten tages darnâch/ was den fursten beiden gâch/ hinz sant Vît ze komen,/ wand si heten vernomen,/ daz mit gedon/ | |
| algedon/ der patriarch Ottobon;/ sô het noch lenger bîte/ datze sant Vîte/ der herzog Friderich/ und die hern al gelîch,/ die | |
| hervart varen solde,/ sô grôzer miet er phlac./ und an sant Philipps tac,/ dô er von kirchen was komen,/ dô het | |
| Gretze sach man in zogen/ mit sînen helden vesten/ an sant Vîtstag und sant Modesten./ //__DCCCVII. der herzoge Friderich/ von Gurk | |
| in zogen/ mit sînen helden vesten/ an sant Vîtstag und sant Modesten./ //__DCCCVII. der herzoge Friderich/ von Gurk dem bischolf Heinrich/ | |
| leides wære vol./ getriwe mac er heizen wol:/ wand als sant Niclâ/ vor andern heiligen dâ/ hât behabt die êre,/ daz | |
| in immer mêre,/ swâ man sînen nam erkent,/ der getriu sant Niclâ nent,/ alsô hât ez wærlich/ von Gurke bischolf Heinrich/ | |
| si alsô nam,/ als si teidingt heten,/ an dem tac sant Margreten/ gie ez zuo und geschach./ und vil schier darnâch,/ | |
| schalle/ heten si dâ bît/ unz ûf die zît/ an sant Kathrîn tac./ ze welen man dô phlac./ ân allen kriec | |
| der reise wâren gar,/ daz was in dem jâr/ umb sant Gilgen tac./ der küene und der zag/ mit einander fuoren | |
| phaffen/ solch mort ie wart geschaffen,/ daz müeze got erbarm!/ sant Peter wart nie sô arm,/ daz er darumb genomen het/ | |
| sporn/ und sîn reisekleider an./ dar truoc man im sân/ sant Johannes minne./ nû was bî im dinne/ der herren bot | |
| unde an der mitwochen,/ sô diu kotember ist gesprochen,/ vor sant Michêles tac/ der kunic in ze lîhen phlac/ alliu diu | |
| und die turn, die dâ stênt/ in der kirchen ze sant Stephan./ daz wart darumb getân,/ daz si der glocken manicvalt/ | |
| kômen hinz der Niwenstat./ si herbergten gemeiniclich/ hie vor bî sant Uolrich./ //__DCCCXXX. die naht heten si gemach./ des næhsten tages | |
| und sprach dô mêr/ "œheim, waz wirret dier?"/ der durch sant Silvestern einen stier/ //Von tôde lebendec dan hiez gên,/ unt | |
| sacke vant./ des erbot er sich mit lobe/ gote und sente Jacobe,/ wand er getruwelichen wart/ gespiset uf der selben vart./ | |
| sit vil gar geschach,/ als er ez hete uz geleit./ sente Augustinus hat geseit,/ ez dunke in wesen unrecht,/ daz Thomas | |
| yn eyne czit, das czu tun, in deme vritage vor sente Johannes des toufirs. Vnd an deme neestin vritage vor sente | |
| sente Johannes des toufirs. Vnd an deme neestin vritage vor sente Michils so sege ab den ast von deme boume, vnd | |
| der do wirt gepfropt odir in dy erde gesaczt an sente Lambrechtis tage, der gedigit. //Eyne andir wise czu pfroppin. Wiltu | |
| hoher wirt in dem himelrich. Vnſer herre hat geſprochen von ſant Iohans Baptiſt: ‘Eʒ geſtvnt nie vnder wibes ſvͤnen merer vf | |
| dem ivngſten’, er ſprach: ‘Sitʒ ʒe der aller ivngeſten ſtat.’ Sant Franciſcus der het ſich an der ivngeſten ſtat: Do eʒ | |
| eʒ nie menſchen getorſt geſagen. Dar nach fraget der brvder ſant Franciſſen, fvr wev er ſich het. Do ſprach er: ‘Fvr | |
| wol, daʒ manich groʒʒer ſvndar iſt denne dv.’ Do ſprach ſant Franciſcus: ‘Ich weiʒ wol, hiet got den ſelben ſvndarn als | |
| vil gebeten $t vnd vil andæhtich ſin; da von ſprach ſant Franciſſe: $t ‘Der geiſtlich menſch chan chvme immer ʒe eren | |
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