Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Ottok 28292 daz gebein vil schôn/ ûf den altar frôn;/ got und sant Virgilin ze lob/ sanc man ein messe darob./ daz opher
Ottok 28295 sanc man ein messe darob./ daz opher wart dô groz./ sant Virgilin genôz/ an priesterlichen êren/ sîn lop begunden mêren/ mit
Ottok 28320 bræht dâhin,/ dem bischolf, der in leitet in,/ und ûf sant Virgilin gebeine./ ez wære grôz oder kleine,/ daz wart alsô
Ottok 28333 liez,/ âne der im daz gehiez,/ daz er wolde mêren/ sant Virgilin lop und in zêren/ kirchen und alter stiften wolde,/
Ottok 28374 sîn wert wære./ daz grap, daz nû was lære,/ dâ sant Virgili was ûz erhaben,/ darinne wart begraben/ bischolf Eberhart der
Ottok 28591 und zwei hundert jâr/ und sehs und achzic mêre,/ daz sant Virgili der hêre/ von der erden erhaben wart/ und daz
Ottok 28628 dâ er nâch het gesant/ hinz Beiern und in Swâbenlant./ sant Virgiln erheben/ het im solch guot gegeben,/ daz dâ geophert
Ottok 28978 bischolf ab sagen,/ daz bî sô langen tagen/ der guote sant Ruopreht/ und sîn gotshûs mit reht/ habent inne gehabt_–/ manic
Ottok 29818 zuo im kômen./ ich hân alsô vernomen,/ daz er an sant Marx tac/ des êrsten ze velde lac./ er fuor aber
Ottok 29988 an sînem lîbe solich platten,/ als dise zwêne an hâten,/ sant Ruopreht und sant Corbian,/ die manigen heidenischen man/ mit dem
Ottok 29988 solich platten,/ als dise zwêne an hâten,/ sant Ruopreht und sant Corbian,/ die manigen heidenischen man/ mit dem wâfen irer zungen/
Ottok 30300 der kristenheit,/ dô was der herzog bereit/ und fuor für sant Margreten./ die selben Unger heten,/ dô grâf Yban inz erloubt,/
Ottok 30332 swelich ende er kêrt./ nû wart der Unger gelêrt,/ der sant Margreten wielt,/ swâ er sich lenger enthielt,/ daz wær ûf
Ottok 30373 sînen eigen,/ daz si inder heten,/ von der burc von sant Margreten/ als balde muoste scheiden./ ez wart zwischen in beiden/
Ottok 30906 wol an der zît in der mâze,/ daz er an sant Michels tac/ für Guns kom und dâ lac./ er tet,
Ottok 36327 einander gewan,/ mit den er tete wê/ den liuten datze sant Andrê,/ datz Rîsperg und zem Steine,/ ez wær grôz oder
Ottok 36863 ‘got wîse mich des besten/ ze tuon und ze behalten./ sant Ruopreht sol walten/ fluste und gewin!’/ ûf die Salzach und
Ottok 37523 verkêrt./ daz iu almeistic trûren mêrt,/ daz ist umb Wehseneck./ sant Ruopreht ist sô kec/ und unserm herren sô zart,/ swaz
Ottok 37537 inne hân/ von Ungern kunic Wêlân,/ unz daz sîn genuogte/ sant Ruoprehten: dô fuogte/ erz wider dem goteshûse/ âne strîtes grûse./
Ottok 37685 lenger dâ beleip./ bischolf Ruodolfen treip/ sîn kummer manicvalter/ für sant Ruoprehtes alter,/ den bat er anden unde rechen/ diser hantveste
Ottok 38151 herre Ruodolf,/ der Salzpurgære bischolf,/ durch sîner sunden beklag/ an sant Peters tag,/ der in dem ougest stêt/ und den man
Ottok 38248 er mit sundiger tât/ dich indert beswâret hât./ nû dar, sant Ruopreht,/ nû lâ dir dînen kneht/ ûf dîn triu enpholhen
Ottok 38350 fuorte/ iren tôten herren./ si bestatten in mit êren/ für sant Virgilin alter./ den selben alter het er/ mit sîn selbes
Ottok 38354 mit sîn selbes munde/ gewîchet zuo der stunde,/ dô er sant Virgilin erhuop./ dô man in begruop/ und beklagte sînen tôt,/
Ottok 39077 den beiden,/ dem lîchnam und der sêl./ ei, süezer engel sant Michêl,/ aller engel erzian,/ lâ dich niht dringen hin dan/
Ottok 41224 ein sæligez kleit/ legt man den kunic an,/ daz hâte sant Stephan/ an sînem lîp getragen,/ von dem wir hôren sagen,/
Ottok 41236 man si tuon sol,/ dô krônet er si schône/ mit sant Stephans krône/ und gap dem kunic zehant/ daz zepter in
Ottok 41302 reht behert,/ daz wir von alter inne heten,/ Mertînstorf und sant Margreten,/ Guzzinc unde Eckendorf,/ Gunse unde Koboltstorf,/ Sliunic, Rechenz, Pinkavelt.’/
Ottok 41318 im vor het gezalt,/ daz swuor er behalten schône/ ûf sant Stephanes krône/ und ûf ander heiltum./ nû wolden ouch iren
Ottok 41963 gelîch/ schaden ungemezzen,/ die im dâ wârn gesezzen,/ unz daz sant Ruopreht/ umb got erwarp daz reht,/ sô daz der keiser
Ottok 41984 herzog Ottacker,/ swaz des eigens moht gesîn/ bî Gretze datz sant Mertîn,/ unde Eichdorf daz eigen./ sô hân ich niht mêr
Ottok 42547 und reit mit im sâ zestunt/ gegen Admunt,/ darnâch hinz sant Gallen./ mit swiu der abt moht gevallen/ dem bischolf underwegen,/
Ottok 43806 den von Golitschâ,/ von dem ir_ê gehôret habt,/ und von sant Martînberc den abt;/ die Tiutschen dô haben wolten/ von Seckou
Ottok 43899 an dem suntac,/ der ze næhste lac/ nâch dem tac sant Bertelmes./ swer iuch nû des/ baz verrihte denn ich,/ daz
Ottok 43930 hin./ dar fuort man manic vaz wînes./ an dem tac sant Augustînes/ mit hôchvertigen siten/ kômen dar geriten,/ die ich hân
Ottok 45344 der orden phlegunde sîn,/ ich meine der Tempelære/ und von sant Johans der Spitalære/ und der Tiutschen herren,/ die dâ phlegent
Ottok 45721 ich hân.’/ ûf stuont ein wîser man,/ der meister von sant Johans spital,/ der sprach zuo dem cardinal:/ ‘herr, ich tuon
Ottok 45728 hân ich hôren lesen/ unde predigen ouch alsus:/ ez sprach sant Augustinus,/ ez sî wider got/ und kristenlich gebot,/ ez sul
Ottok 46216 diu hie den heiden ist getân,/ den kund ich in sant Peters ban,/ in des bâbstes und der cardinal/ und der
Ottok 46397 und bî dem almehtigen Krist,/ des verwesær er ist/ und sant Peters hie ûf erden,/ ‘solde daz von uns werden/ frevellich
Ottok 50183 mit andâht sungen si dô/ ein liet, daz sprichet alsô:/ ‘sant Marî, muoter und meit,/ unser nôt sî dir gekleit.’/ dâmit
Ottok 51576 soldest in dem orden/ die phaffen haben lân,/ als sîn sant Peter began,/ daz wær hôher miete wert;/ waz woldestû daz
Ottok 52157 himelrîche/ teilte gar gelîche./ des hab wir urkunde:/ aller tôtsunde/ sant Johans wart gestrouft,/ der Jesum Christum touft,/ wand er geheiligt
Ottok 52167 tragen der marter burde,/ daz sîn lôn dester grœzer wurde./ sant Peter ouch leit/ marter und arbeit,/ der im dâ was
Ottok 52175 die kristenheit hie ûf erden./ ouch mohte niht über werden/ sant Paulus der gotes zart,/ er wurde gemartert hart,/ der kristen
Ottok 52256 si möht berouben/ kristenliches gelouben./ grôz gebet si teten/ zuo sant Margareten/ und der guoten sant Kathrîn,/ daz si si geruochte
Ottok 52257 grôz gebet si teten/ zuo sant Margareten/ und der guoten sant Kathrîn,/ daz si si geruochte frîn/ vor bœser bekorunge,/ daz
Ottok 52573 seine/ schaffen dînen frum/ den bâbest, dîn vicarium!/ swie volkomen sant Peter wære,/ doch_ê dû in ze hüetære/ dînen schâfen erkôs,/
Ottok 52612 wærns im liep,/ er solde durch si varen noch/ als sant Peter tet hinz Antjoch./ ich vurht, er tuo sîn niht!/
Ottok 53309 ich iu sagen./ der bâbest, der bî den tagen/ ûf sant Peters stuole saz,/ der het in kreftigen haz/ kunic Friderich

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