Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wêre, der sô grôzin gewalt hete ubir die tûvele alsô s$. Bartholomêus. Nû bitit //in sînir gnâdin hûte, daz er û | |
| unt û helfe, daz ir den êwigin lîb besitzin mûzint. S$.Mathei apostoli et evangel. Der gûte sanctus Mathêus, der heilige apostolus | |
| die des geloubitin durh michil wundir, daz sie tâtin. dô s$. Mathêus dar quam, dô sagete er deme lûte, daz sie | |
| daz dû daz lant berichtis, wande si got nicht irkennint." S$. Mathêus antwerte ime dô: "unsirs herren gnâde die ist vil | |
| alse die dinne geborn sint, odir baz." des antwerte ime s$. Mathêus unt sprah: "unsir herre Jêsus_Cristus, der wâr heilant, der | |
| weinin in des kunigis hûs. dar lief der kemerêre, der s$. Mathêum geherberget hete. dô er dô sach, daz daz kint | |
| was, dô sprah er zû der kuninginne: "frowe, sentit nâch s$. Mathêo, deme gotis apostolo, der irquikkit daz kint mit den | |
| allir slachte leit kumit von in." dô gienc er nâch s$. Mathêo. al die wîle quâmin die zouberêre unt brâchtin trachin | |
| dâ mite sie die lûte pflâgin ce virterbine. den gebôt s$. Mathêus, daz sie insliefin, unt die zouberêre mochtin sie nicht | |
| nicht irweckin mit deheinin irin liestin. dô gebôt in dô s$. Mathêus per patrem et filium et per spiritum sanctum, daz | |
| ûzze deme lante unt vûrin in daz lant ce Babylônie. S$. Mathêus quam dô fur den kunic unt tet sîn gebet | |
| Eufenissam, die hete gote irn magetûm gelobit. der selbe martirte s$. Mathêum, unt die biscoffe heidinische, den daz leit was, daz | |
| angist, sie helfint ime. dise burc sal gecimmirt werdin, alse s$. Johannes quît, de vivis atque electis lapidibus, von den leibindin | |
| die heidine gewone wârin. daz gesach die kunegin Eudoxia, die s$. Pêtirs ketenin ce Rôme brâchte, unt bat den bâbis, daz | |
| daz nû bigiengin in unsirs herrin êre unt des gûten s$. Pêtirs den wortin, daz sie got inpunde von allin irin | |
| wortin, daz sie got inpunde von allin irin sundin, alse s$. Pêtir inpundin wart von den îsirin banden unt von des | |
| kunigis Hêrôdis gewalt. Mîne liebin, den tac bigên wir hûte. S$. Pêtir newart nicht gebundin joch gevangin alse hûte, wene disen | |
| der enphie unser menscheit von der ewigen maide, unser frowen sant Marien, daz er den menschen erloste der sich selber niht | |
| andern zůchunft geteilet werde von siner guͤte, daz sait uns sant Paulus, er sprichet: ‘wir warten unsers hailæres, des heiligen Christes. | |
| ist sint Christes geburt, so tet in chunt der tauffære sant Johans und die hiligen zwelfboten. denoch chuͤmt der reht rihter | |
| ir haubtstat. alsam tet Joseph mit siner gemæheln, unser frowen sant Marien, der fur von Nazaret hintz Wethlehem ze siner haubtstat, | |
| chuͤnich Davit geborn, des chuͤnnes waz Joseph und unser fraw sant Marie. swie si arm wæren, so waren si doch des | |
| werlt im selb ein hiligiu mait erwelt het, unser frowen sant Marien, von der er geboren wolt werden, und also er | |
| die hiligen engel den guten læuten erschinen, alsam Abrahe und sant Moysi, sant Danieli, si erschinen aver mit so getanem licht | |
| engel den guten læuten erschinen, alsam Abrahe und sant Moysi, sant Danieli, si erschinen aver mit so getanem licht nicht sam | |
| schuͤllen wir hiute mit worten und mit werchen widersagen. Von sant Stephan. Unser herre sant Stephan des hohzit wir heut begen, | |
| worten und mit werchen widersagen. Von sant Stephan. Unser herre sant Stephan des hohzit wir heut begen, der ist von reht | |
| hilffet die dehain unsenft durch sinen namen lident. der herre sant Stepfan der waz der erst marterær nach unsers herren auffert, | |
| unser herre Jesus_Christus der bat den antlozzes die sin æchten, sant Stepfan bat umb die in stainten. in den groͤzzen noͤten | |
| der nu haizzet Paulus, der hut ir aller gewantes die sant Stepfan stainten, umb die er unsern herren bat. der selbe | |
| der selbe Paulus genoz sines gebetes, daz er nu mit sant Stepfan in dem himelrich die ewigen genad besezzen hat. dise | |
| ewigen genad besezzen hat. dise grozze hochzeit des heren marteræres sant Stepfans die suͤln alle christenmenschen vil groͤzlich eren, wan der | |
| daz er nach sinem tode toten hiez auf sten niewan sant Stepfan ein, von dem lesen wir daz er siben toten | |
| sich und hup si von der erde mit dem guten sant Stepfan. da wurden erhailet die sichen, drei und sibentzich, von | |
| umb die hiligen christenhait biten und ze boten senden. Von sant Johans ewangelist. Der gůt sant Johannes des dult wir hiut | |
| und ze boten senden. Von sant Johans ewangelist. Der gůt sant Johannes des dult wir hiut begen der waz unsers herren | |
| hail an daz hilig chræutz erhangen wart, do enphalh er sant Johannes sein hilig muter, ein maget der andern. er waz | |
| sint untz an daz ent dirre werlt. do der gut sant Johans manig not erlait durch den almæchtigen got und vil | |
| haben solt in dem himelriche’. der genaden lobt der gut sant Johannes unsern herren und hiez im ein grab graben bei | |
| lebentich und sint mit dem hilgen Christ. daz der gůt sant Johannes in daz grab gie und, also ir vernomen habt, | |
| beidiu niht begen mag. auch ist der tach hiut daz sant Johans wider chom uz dem ellende da er durch daz | |
| Joseph et Maria, mater Jhesu, mirantes. Der heilig ewaingelista $t sant Lucas der schreibet uns daz der hilige man sant Joseph | |
| $t sant Lucas der schreibet uns daz der hilige man sant Joseph und unser fraw sant Maria hart wundert der dinge | |
| uns daz der hilige man sant Joseph und unser fraw sant Maria hart wundert der dinge diu man seit von dem | |
| Anna sprach. der ding wunderot aller Joseph und unser frowen sant Marien, wan si so getaner ding nie mer von dehainem | |
| daz die gedanch maniger hertz eroffent werden.’ $t unser frowe sant Marie die verschied gemaines todes an swert, an aller slacht | |
| was. zů der selben inleitte chom uch die hilig frow sant Anna, diu was des hiligen geistes erfuͤllet und waz ein | |
| waz er der achtot, von des geslæht waz diseu frow sant Anna. diu het lange gelebt, si waz siben jar mit | |
| mochte. so getan witiben die so hilichlich lebent die lobt sant Pauls; diu aver mit wirtscheft ze allen ziten ist, von | |
| si gefuͤret ist ze den ewigen genaden. diu selbe frow sant Anna diu waz siben jar mit ir manne. diu siben | |
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