Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| in ea neque ad dexteram, neque ad ſiniſtram. Er ſprach $.s$. Yſaias: ‘Ich han iv gelêret den rehtin wech, an dem | |
| ze ſiner barmherz gedingen hetin. Iewedirz hat er dar geſezit, $.s$. David: rehtin gedingin vnde got ze vvrhtin. Gedinge ân uorhte | |
| ſvntar an den rehtin wech. Von dem ſelbim wêge ſprach $.s$. Iohannes: Parate uiam domini, rectaſ ſemitaſ dei noſtri. Er ſprach: | |
| gotlichen nach unſer bîhte lêbin, daz wir geſprechen m%<vgen mit $.s$. Dauid: Quemadmodum $t deſiderat ceruuſ ad fonteſ aquarum. Nu vernemet | |
| ir ſûnti begêhin, die begvndin do ze bvͦzzin ir unreht. S$. Maria_Magdalena div gêrte antlaſ unde vand in, div ê ſtvmme | |
| dem ſelben bilde wirt er erteilet. Nv uolgit dem gvͦtim $.s$. Paulo, der unſ râtit: Hora eſt iam noſ de ſomno | |
| %<vf ſchuln ſtên.’ Abitiamuſ ergo opera tenebrarum etc ‘Wêrgot’, ſprichet $.s$. Pauluſ, ‘liebiv chint, werfet von iv dei werch der vinſter, | |
| den heiligin Crîſt. Apparuit benignitaſ etc. Von div ſprach wol $.s$. Pauluſ: ‘Nu iſt erſchinnin div gnade vnde div menniſcheit unſerſ | |
| viheſ umbe mitti naht. Allin gaheſ ſtvͦnt der heilige engel $.s$. Gabriel bi in, vnde wiel michil lieht al umbe ſi, | |
| geborn, wan div heilige ſchrift ſeit unſ, daz unſer froͮwe $.s$. Mari%;e niftil waſ der froͮwen Eliſabeth, $.s$. Iohannis můtir. Der | |
| daz unſer froͮwe $.s$. Mari%;e niftil waſ der froͮwen Eliſabeth, $.s$. Iohannis můtir. Der urône bote s$. Gabriel warf die boteſchaft. | |
| waſ der froͮwen Eliſabeth, $.s$. Iohannis můtir. Der urône bote s$. Gabriel warf die boteſchaft. Nu vernemet, wie er zvͦ den | |
| wir ivch niht virſwîgen die antreit ſiner geburti. Dannin ſprichet $.s$. Yſaias, der heilige wiſſage: Egredietur $t uirga de radice Ieſſe, | |
| wrze Ieſſe bezeichente der iudin chunne, div gerte unſer froͮwen $.s$. Marien. Der blvͦme iſt der gotiſ ſun. Daz ſelbe bezeichenti | |
| ſelbe bezeichenti div gerte Âaronſ, div an ſâf nuzze gebâr, $.s$. Mari%;e, div an manniſ ſamen den heiligen Chriſtum gebâre. Êin | |
| der růchte ſich ze neigen in daz ſchoz unſer froͮwen $.s$. Marien, růchte menniſch uverdin, růchte geuangin werdin, $t durh unſ | |
| Alſ hivte wart ervollit div boteſchaft, die der heilige engel $.s$. Gabriel warf, do chom iz alſo, daz $.s$. Ioſeph varin | |
| heilige engel $.s$. Gabriel warf, do chom iz alſo, daz $.s$. Ioſeph varin ſolti zvͦ Bethlehem mit unſer froͮwen $.s$. Marien. | |
| daz $.s$. Ioſeph varin ſolti zvͦ Bethlehem mit unſer froͮwen $.s$. Marien. Do ſi do under wegin chomin, do waſ daz | |
| do under wegin chomin, do waſ daz zit erwollit, daz $.s$. Mari%;e den gotiſ ſun gebern ſolte. Alſo drâte cherte ſi | |
| da der eſel unde der ôchſe uz azzin. Danni wiſſagte $.s$. Yſaiaſ: Cognouit boſ poſſeſſorem ſuum, et aſinuſ preſepe domini ſui. | |
| ab angelo priuſquam in utero conciperetur. Daz ſint kurziv wort $.s$. euuangelii unde ſint iedoch tîef mit vil mangir bezaichinunge. Der | |
| ſint iedoch tîef mit vil mangir bezaichinunge. Der heilige êuvangeliſta $.s$. Lucaſ ſcribit daz hêre %;ewangelium unde ſprichet: ‘Do ervollit %<wrdin | |
| die heiligen gêbi der obriſtin gnade, die der heilige bote $.s$. Paulus allin gůtin livtin bevilhit ze behaltin. Ubi venit plenitudo | |
| wart, daz têt er ze nachuolge deſ errin gebotiſ, daz $.s$. Abraham uon im virnam unde iz mit den werchin ervulte. | |
| uon im virnam unde iz mit den werchin ervulte. Do $.s$. Abraham uon unſerm herren uirnam einin geheiz, daz uon ſinem | |
| herren Ieſu Chriſti, Ioſeph, mit ſiner gemahelen, der ewigen meigde ſancte Marien, ze Betlehem, wan er von dem geſlæhte waſ deſ | |
| brvnne, da der bach vz ran, der bezeichent mine froͮwen ſancte Marien, div iſt ein mvͦter der waren barmvnge. Der bach | |
| hivte zvͦ der mvͦter der waren barmvnge, ze miner froͮwen ſande Mærien, vnde bitet ſi, daz ſi ivch hivte bringe ze | |
| rvͦhte hivte geborn werden von der reinen meigde, miner froͮwen ſancte Mærien, von div daz er den menniſk ſach verlornen, den | |
| waſ vnde iemer iſt. Sogetan ſint ſiniv wunder, daz er $.s$. Iohannem hiez geborn werden von einem alten vater vnde von | |
| daz ie wip gebære ane man wan ain min froͮwe s$. Marie. Dannan ſprah Abacvk, ein heiliger wiſſage: Domine, audiui auditum | |
| niht waſ, div wart hie an im geborn. Dannan ſprach $.s$. Iohanneſ, der goteſ trvt: In principio erat verbum. ‘Von anegenge | |
| mit ſinen flaiſlichen oͮgen in ſiner gothait niht angeſehen mohte. S$. David do er die kraft ſineſ grozeſ gewalteſ andahte, do | |
| loſen wolte mit ſinem heiligen lichenamen. Do erſchain ein engel, $.s$. Gabriel, den hirten, die ir viheſ hvͦtten, vnde kvnte in, | |
| lieben, hivte dvlten wir die hochgezit deſ vil heiligen marteræreſ $.s$. Stephaneſ. Nv ſvln wir dem nachvolgen, daz wir da vͦben, | |
| do het er daz garnet mit ſiner rainichaite, daz in $.s$. Peter wihte ze dem heiligen evangelio, daz er daz bredigte | |
| iſt oͮch div gvͦte krone aller heiligen. Der vil gvͦte $.s$. Stephan wart e[r]welt von den heren boten vnſerſ herren nah | |
| ſprichet div heilige ſchrift: Stephanuſ plenuſ gratia et fortitudine etc. ‘S$. Stephan der waſ vol gnaden vnde warheit vnde tet mænik | |
| tæten, die vnſ hazzeten, daz erfvlte wol er heiliger marterære $.s$. Stephan. Do in die ivden ſtainten, do viel an ſiniv | |
| daz er in die ſvnde vergæbe. Der vil gvͦte ivnger ſande Stephan nachvolgete dem vil gvͦten maiſter, dem heiligen Kriſte. Do | |
| den almæhtigen got den ivden, die in krvcigoten. Alſo tet $.s$. Stephan; vnder den vil herten ſtainen flegete er got vmbe | |
| marter behaget vnſerm trehtin. $t Ir ſvlt oͮch wizzen, daz $.s$. Stephan der erſte marterære waſ, der nah vnſerm herren aller | |
| mainen mit dem herzen. Von div bitet hivte den gvͦten $.s$. Stephan, $t daz er iv helfe ze dem almæhtigen gote, | |
| vil here hochgezit, mine vil lieben, deſ vil heiligen boten $.s$. Iohannes evangeliſten, der ſinen vater, Zebedevm, verlie an ſinem ſcheffe, | |
| der gothait ze ſchoͮwenne vnde ze lerinne ſo der gvͦte $.s$. Iohanneſ. Do der heilige Kriſt an dem chrvce hangete, do | |
| chrvce hangete, do enphalch er ſine magetliche mvͦter, vnſer froͮwen $.s$. Mærien, div ie maget waſ vnde iemer maget iſt, dem | |
| maget waſ vnde iemer maget iſt, dem vil heiligen degene $.s$. Iohannes. Do enphiench der reine degen $.s$. Iohannes die reinen | |
| vil heiligen degene $.s$. Iohannes. Do enphiench der reine degen $.s$. Iohannes die reinen maget $.s$. Marien in ſine phlege, vnde | |
| Do enphiench der reine degen $.s$. Iohannes die reinen maget $.s$. Marien in ſine phlege, vnde alſo lange ſo ſi trvtfroͮwe | |
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