Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Man liſt hiute in dem heiligen ewangelio, ſo der goͮte $.s$. Matheuſ ſelbe ſcreib, wie mimme trohtine uolgeten ſundige lute, bediv | |
| geloͮbige lûte, daz ſi ſich hiute willeclichen ſamenen ze lobe $.ſ$. Marien mit den worten, div wir ê ſprachen: Omneſ fideleſ | |
| der heiligen chriſtenheit gêret wirt. Daz iſt der hêre engel $.s$. Michahel, der wîlent ze helfe chom dem goteſ livte. Do | |
| min uil lieben, ſo iht grozzer wndere geſcihet, ſo wirt $.s$. Michahel geſentet. Daz mac man uil wole uerſten beidiv uon | |
| ‘wer alſe got’. Swenne danne grozziv zeichen ergent, da iſt $.ſ$. Michahel, wande niemen getoͮn mac, daz got getoͮn mac, nith | |
| waſ er unde alle ſine uolgære deſ himelricheſ uerſtozzen, alſ $.ſ$. Iohanneſ $t ſcribet: Factum eſt prelium magnum. Sande Iohanneſ ſcrîbet, | |
| uerſtozzen, alſ $.ſ$. Iohanneſ $t ſcribet: Factum eſt prelium magnum. Sande Iohanneſ ſcrîbet, $t daz ein wîch geſcehen ſî mit ſante | |
| noch uerendet werden an dem abegenge dirre werlde. Da ſcol $.ſ$. Michahel uehten mit dem Antichriſto. Der wirt leider geborn zeimme | |
| aller ubermoͮte, $t ein brunne alleſ unrehteſ. Da uon ſcrîbet $.s$. Pauluſ: Extollitur ſuper omne, quod dicitur aut quod colitur deuſ, | |
| illvd. Min uil lieben, alſ wir hivte zemerſten ſeiten, do $.ſ$. Daniel, der wîſſage, got ulegte umbe daz livth, daz der | |
| werlt, denne ſît angenge der werlt îe wrde. Dauon ſprichet $.ſ$. Pauluſ: Vix electi ſtabunt. ‘Die erwelten geſtent uil chume mit | |
| uil chume mit gote.’ So ſtêt uf der grozze uurſte $.s$. Michahel unde uihtet mit dem goteſ widerwarten, den got ſelbe | |
| alten ê dem goteſ liute ze helfe chom, der goͮte $.ſ$. Michahel, der an der iungeſten $t urteile mit dem Antichriſto | |
| nîe geborn wæren. Nu bitet hiute uil inneclichen mine urowen $.ſ$. Mariam unde alle goteſ heiligen, in der êre wir diſen | |
| ſimul et aquila eſt. Durc den munt deſ heiligen wiſſagen .ſ. Ezechieliſ uoͮren diſiv wort. Mine uil lieben, uon den geben | |
| Die zahere unſerſ gebeteſ ſint div oppher unſerre ſele, alſ $.ſ$. Dauid ſprichet: Sacrificium deo ſpirituſ contribulatuſ. ‘Der getroͮbte geiſt unde | |
| wîle, die min uater in ſîner gewalt hât.’ Dannen ſprichet $.ſ$. Pauluſ:Dieſ domini ſicut fur ita in nocte ueniet. ‘Der goteſ | |
| unde wîhte daz ſelbe ſal, alſe hiute iſt, unſerre uroͮwen $.ſ$. Marien, der heiligen goteſ moͮter, zeren unde aller himeliſſcen herſcefte | |
| ein ſamenunge aller goͮten lute unde iſt div ſtat, dannan $.ſ$. Dauid ſprichet: Hieruſalem, que edificatur $t ut ciuitaſ etc; ‘ſi | |
| heiligen wiſſagen ſint gruntueſte aller der heiligen chriſtenheit. Dannan ſprichet $.ſ$. Pauluſ: Superedificati ſupra fundamentum apoſtolorum et prophetarum. Er ſprac, wir | |
| liſtwerchare, die die ſtat cimberent, ſint goͮte bredigare. Dannen ſprach $.ſ$. Pauluſ: Dei ſumuſ adiutoreſ, dei edificatio eſtiſ. Er ſprach: ‘Wir | |
| unmazlîchen girde deſ grozzen richtoͮmeſ uellet der menneſſce. Ez ſprichet $.ſ$. Pauluſ, daz diu gierſcheit ſi ein wrz alleſ ubeleſ; ſo | |
| daz diu gierſcheit ſi ein wrz alleſ ubeleſ; ſo ſprichet $.ſ$. Dauid: Diuicie ſi adfluant, nolite cor apponere. Er ratet unſ, | |
| naheſten durc nît unde iedoch goͮtlichen mit in redent, alſ $.ſ$. Dauid ſprichet: Qui locuntur pacem cum proximo ſuo, mala autem | |
| daz wir ſelbe ſin, iht zeuoͮren mit deheiner unreinecheit, alſ $.ſ$. Pauluſ ſprichet: Si quiſ templum dei uiolauerit, diſperdet illum deuſ. | |
| tieffe. Daz wir die uier mazze begrîfen, deſ wnſſcet unſ $.ſ$. Pauluſ: Huiuſ rei gratia flecto genua mea ad deum patrem | |
| div breite, div lenge, div hohe, div tieffe.’ Alſo bat $.ſ$. Pauluſ, der heilige bote, umbe unſ, daz wir deſ huſeſ | |
| tuum nimiſ. ‘Herre, din gebot geraichet witene.’ Danach gebôt unſ $.ſ$. Pauluſ: Diligeſ dominum deum tuum, diligeſ et proximum tuum. Er | |
| moͮz uzzerhalb der borte deſ ewigen richeſ beſten. Dannen ſprichet $.ſ$. Pauluſ: ‘Swer der ſiner heimholden unde ſiner naheſten roͮche niht | |
| Ibi erit fletuſ et ſtridor dentium. Dannan hat der goͮte $.ſ$. Pauluſ geſprochen: ‘Da iſt niht wan weinen unde woͮfen unde | |
| chunftich iſt an dem abgenge dirre werlde. Da uon ſprichet $.ſ$. Pauluſ: $t Noſ ſumuſ, in quoſ fineſ ſeculorum deuenerunt. ‘Wir | |
| unde gihet offenlichen, er ſiz got, unde erheuet ſich, alſ .ſ. Pauluſ ſprichet, uber allez, daz got geheizzen iſt, unde gebivtet, | |
| den ſelben wnden in einen rihtare beſcowen moͮzzen, $t alſ $.ſ$. Iohanneſ ſcribet: Videbunt in quem tranſfixerunt. So toͮt iedoch der | |
| dem tage wart der heilige Chriſt geborn uon unſerre uroͮwen $.ſ$. Marien, wart oͮch darane getoͮfet $t in dem Iordane uon | |
| Marien, wart oͮch darane getoͮfet $t in dem Iordane uon $.ſ$. Iohanne. An deme ſelben tage uerwandelote er daz wazzer ze | |
| die ſuntare. Da lonet er iegeſlichem nach ſinen werchen, alſ $.ſ$. Pauluſ $t da ſprichet: Omneſ aſtabimuſ ante tribunal iudiciſ, ut | |
| man mit wîne verdienen sol, diu hât sich vergangen ûf sant Gallen tac. Von allen den guoten diu umbe wîngülte stânt, | |
| von weme unde wenne unde wie der orden des hospitâles sente Marîen des Dûschen hûses von Jherusalem. Dô iz von der | |
| houbet was des heres, unde der meister von deme spitâle sente Johannis unde der meister von dem Temple, die erzebischove unde | |
| im gebe daz leben an den siechen nâch dem spitâle sente Johannis unde die ritterschaft $t nâch dem orden des Templis. | |
| cristen sîn sal, daz die heidene under sich hânt betwungen. Sente Johannes sach ouch, daz ein nûwe ritterschaft von dem himele | |
| strîten hat nâchgevolget herteclîche dirre heilige ritterliche orden des spitâles sente Marîen von dem Thûschen hûse unde hat erarnet, $t daz | |
| Diz ist die regele der brûdere von deme Thûschen hûse sente Marîen dienestlûte. /Zu dem lobe der hêren drîvaldecheite anevehit $t | |
| $t hie die regele der brûdere von deme spitâle $t sente Marîen des Thûschen hûses von Jherusalem $t unde ist in | |
| mînes vater wille, der mich hat gesant. Ouch schrîbet uns sente Lucas, daz Jhêsus mit Marîen unde Josebe varende von Jherusalem | |
| billich, daz dirre heilige orden der brûdere $t des spitâles sente Marîen des Thûschen hûses von Jherusalem des entsebe, daz er | |
| 15. Von der brûdere vasten. /Von dem nêhesten sunnetage vor sente Mertînes $t tage biz an den cristac unde von dem | |
| daruber den obersten âbent unde unser vrowen liehtmesse âbent unde sente Mathies âbent unde die vrîtage von aller heiligen messe biz | |
| unde die vrîtage von aller heiligen messe biz ôsteren unde sente Marcus tac, ob er an den sunnetag niht gevellet, unde | |
| man die crûce treit, unde den pfingestâbent unde die vigilie sente Philippes unde sente Jacôbes unde sente Johannis baptisten âbent unde | |
Ergebnis-Seite: << 20 21 22 23 24 25 26 27 28 >> |