Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wære ein rint/ an allen den witzen sinen,/ daz er sande Mertinen/ mit sinen ougen wande sehen./ des was im schade | |
| ode von gebeinen/ bilde machet nach den reinen,/ da ist sande ^+marcus gelich/ einem menschen; daz ist billich./ so ist aber | |
| der tiere/ von siner chrefte hat gewalt,/ nach dem ist sande Marcus gestalt,/ und Sand Iohannes nach einem Arn./ swer sine | |
| ir gwant./ si trůc die geisel an der hant,/ die sande Sebastian trůc,/ da er den tivel mit slůc;/ da warn | |
| ich dich bitten kunne,/ daz gib du mir, heiliger Crist!/ Sancte Maria, du da bist/ wariu muoter, reiniu maget,/ zu miner | |
| der sundare./ //Scephære aller dinge,/ nu vernim mine stimme/ durch sande Peteres willen,/ der durch dine minne/ an daz breit mere | |
| //Tristan geneic den alten:/ ‘ei’ sprach er ‘dê benîe/ si sainte companîe!/ sus heilege geselleschaft/ die gesegene got mit sîner craft!’/ | |
| ane./ Die riche die stunden lere./ die kunen romere/ irweleten sente helenen sun,/ den turen constantinum./ der kivninc was heiden/ vnde | |
| unkraft,/ do irschienen ime die herren,/ die gotis boten bede,/ sente peter vnde sente paulus./ siluester hiez der pabis,/ der in | |
| ime die herren,/ die gotis boten bede,/ sente peter vnde sente paulus./ siluester hiez der pabis,/ der in sint bekerte/ vnde | |
| vnde den rechten gelouben lerte./ offinliche her sie ane sach./ sente peter ime zvͦ sprach:/ "dvͦ suchis nvͦ uil lange,/ mit | |
| vͦf hůb her sich san./ dvͦ hiez her sinen capelan/ sente petirs bielede vnde sente paulses dar uor tragen/ vnde liez | |
| san./ dvͦ hiez her sinen capelan/ sente petirs bielede vnde sente paulses dar uor tragen/ vnde liez den kuninc schowen,/ ob | |
| frů vnde spete./ daz larte in sin meister,/ der pabis sente siluester./ der wolf der wart ce schafe./ romere die můsten | |
| wil sagen,/ do gerwete sich der pabis/ in dem munstere sente petris/ mit allir siner antreit./ uon der ubirsten wisheit/ sanc | |
| gůte/ wart trureges můtes./ her inbot sinem meistir,/ dem pabise sente siluester,/ waz her drumme tete,/ daz sin můter sus geredit | |
| kristenheit ingagen dir/ vnde dar zvͦ minen meister,/ den pabis sente siluester,/ vnde lazen die teil beide/ mit worten undirscheiden,/ wediris | |
| gebot der romische uoget,/ mit samint ime sin meister,/ der gůte sente Siluester./ zvͦ deme sende quamen/ patriarche vnde cardinale/ vnde eilf | |
| sim hulfen zû der nôth./ ein stat heizet Nicomedias,/ dâ sancte Pantaleon gemarteret was./ die fûrin sîne hervart mit manegem helide,/ | |
| got unser hailâre/ in sînem obristen himel nante,/ dô er sante Johannes dar ze poten sante./ //Unt dô man Dario diz | |
| gnada. unde in di ſelbe driwa. ſo dich unſer herro ſc%-e iohanne beualch. ſo beuelhen ich dir mine ſela. unde mines | |
| ane mannes wineſcefte. div blůme den einbornen ſun. unſer frowen ſ(an)c(t)e MaRiN. di ſiben gebe er niht inphi. tailnunftekcliher hi. alſo | |
| @h.///// //#F+E#F-ines liedes wil ich beginnen/ in sant Marîen minne,/ der êwigen chuniginne:/ diu ruoche mîne sinne/ unt | |
| sîniu wort nemac getruoben./ des lât ouch iuch genuogen/ unt sant Jeronimi lêre!/ die mugen iu wol gehelfen an der sêle./ | |
| si in der molde/ mit uns bûwen wolde./ swâ man sant Marîen nennet,/ sô frouwet sich unt mendet/ beidiu sêle unde | |
| frouwen wol geêret:/ si hat <uns> alle froude gemêret./ //#F+D#F-ô sante Marîe,/ diu edele unt din frîe, $[*1*di *2*edele *3*und *4*vrie | |
| gerne tâte/ swes sie der edele herre bâte./ //#F+D#F-ô sprach sant Marîe:/ got hête enzundet sîe/ mit bezzerem muote/ in engelischer | |
| hulde./ der engel der die spîse/ ûz dem frônen paradîse/ sant Marîen brâhte,/ do er an den schimph gedâhte/ den die | |
| die magede habent sich an sie/ die si meineten <hie>,/ sant Margarête/ unt alle die ir hêten/ deheinen dienist erboten:/ die | |
| wîssage vol: $[*1*zuhant $]/ si rette schône unde wol/ mit sante Marîen,/ diu vor allen wîben/ den segen muoz hôren/ den | |
| gît/ die dâr inne bûwent/ unt ir des getrûwent./ von sant Marîen unt von gote/ wart geheizen unt geboten/ allen frumen | |
| magede liebe,/ daz man ir daran vorhtlîche diene./ //#F+D#F-iu maget sant Marîe/ geruoche die namen drîe/ ^+ umb uns armen bitten,/ | |
| ir sunes êre./ nu gehuget wol, mîn liebiu kint,/ diu sant Marîen holt sint/ unt sie vaste meinent,/ sô si ir | |
| die burc ze Nazarêt,/ diu mit grôzem lobe stêt/ in sant Marîen guote:/ dar truoc in sîn gemuote./ //#F+S#F-în hîwisch unt | |
| des engels guote:/ diu wunder hiez er schrîben./ unser frouwen sant Marîen/ bôt er sich ze fuozen;/ er sprach: ,wie wol | |
| flizzen,/ daz si in der unmâze/ geruochte antlâzen./ die maget sant Marîen,/ si fuorten schône sîe/ wider in ir herberge./ sus | |
| êwigen tôt/ der christenheit benâme/ mit sînem heilwâge./ der sun sant Marîen/ schol uns an schrîben/ an daz lebendige buoch,/ wan | |
| im selben genâme,/ liep unt gezâme,/ daz wir geniezen muozen/ sant Marîen suoze./ /// //#F+S#F-ît daz der heilant/ uns ze helfe | |
| himelrîche/ ersturmen mit den schilten!/ nu bitet die frouwen milte,/ sante Marîen,/ daz si uns gefrîe/ unt $p nde phlege/ dâ | |
| diu geistlîchen liet/ wurden gemachet./ do enwart niht vil gelachet:/ sante Marîe/ diu gap in kurzewîle/ unt $p gez framspuote,/ daz | |
| tu in mulieribus./ /// ////Einer rede ich hie beginne/ in sant Marien minne,/ der æwigen chuniginne:/ div gerůche mine sinne/ vn̄ | |
| doch waz div red bedwungen/ in ebreyscher zvngen/ vntz an sant Jeronimum./ der tet daz durch den gotes svn,/ vn̄ durch | |
| vn̄ payn,/ sin sneweizze sæle/ fůr in die phalzen hêre/ sande Marien:/ die wold vns wol freyen/ von den schæmelichen iochen./ | |
| sine wort mak getrvͤben:/ des vns wol sol genvͤgen/ an sant Jeronimi lære!/ der gerůche wenden vnser sære./ in dem gotes | |
| <der> frouwen wol ge%<æret:/ si hat vns frevde gemeret./ //Do sant Mareie,/ div edele vn̄ div freye,/ div magt vnberuͤret,/ ze | |
| si gerne t%<æte/ swez sey der herre bête./ Do sprach sant Mareie:/ got het enzundet sey,/ vil reine vn̄ vil stête/ | |
| Als si die rede vernamen,/ die fursten alle chamen/ nach sant Mareien,/ der edilen vn̄ der freien;/ die latten sei ovf | |
| hulde./ der engel der die speise/ ovz dem fronen paradeyse/ sant Mareien brahte,/ als er an den schimpf gedahte/ den si | |
| Die magede habent sich an sey/ die sei minten hie,/ sant Margrete/ vn̄ alle die ir heten/ denheinen dienst erboten:/ die | |
| si wart weissage vol:/ si rette schone vn̄ wol/ mit sant Mareien,/ der edilen vn̄ der freien;/ si sprach cum magna | |
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