Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zalte,/ wie der gotes âtem/ hete sey berâten./ si sprach sant Mareien zvͦ:/ ,min lieber sun spilt harte frů/ in des | |
| in sinne/ vn̄ den hailant m%<ære,/ seinen schepfêre.’/ Daz was sant Johannes:/ in dem bovch freut er sich des/ bei seiner | |
| sach er fliegen vn̄ sweben/ vn̄ horte sey vrkunde geben/ sant Marien kinde,/ daz wir sulen vinden/ in froͤlichen genaden,/ da | |
| zvͦ geladen./ Ich wil an disen stunden/ niht vollechlichen kunden/ sant Johannes ere:/ ich furhte, ich verchere/ daz liet von vnser | |
| ez also war ist/ sam daz der heilige Christ/ von sant Marien wart geborn,/ vn nie ir chevscheit wart verlorn./ Swelich | |
| etlich tail,/ vnde gewinne hail/ in ir noten mail./ von sant Mareien vn̄ von got/ haben die vrowen daz gebot,/ daz | |
| magede liebe,/ vn̄ daz man daran ir diene./ Div magt sant Mareye/ gerůche die namen dreye/ an vns armen letzen$(*),/ daz | |
| her/ schone leuhtet vber mer./ Nv gedenket mine kint,/ die sant Mareien holt sint,/ waz wir han gesaget,/ daz div ewige | |
| die purk ze Nazareth,/ div mit grozzem lobe stet/ in sant Mareien hůte:/ dar trůk in sein gemvͤte./ Sein gesinde vn̄ | |
| des engels guͤte:/ die wunder hiez er schreiben./ seiner gemahel sant Marien/ erbot er sich ze den fuezzen;/ er sprach: ,wie | |
| reife/ da wir die weintrouben/ abe sulen chlouben./ Der sun sant Marien/ sol vns ane schreiben/ an daz ewige půch,/ wan | |
| die nuzze herte/ wuchsen ovf dem dornein zweie./ div maget sant Marie/ div wart bezaichent da mit,/ div mit kev<schlichem> sit/ | |
| ime selben gen%<æme,/ lieb vn̄ gezeme,/ daz wir geniezzen mvͤzzen/ sande Mareien der suͤzzen,/ vn̄ der eren manikvalden/ die si von | |
| niht ersturmen mit dem schilte!/ nv bit die vrowen milte,/ sande Mareien,/ daz si vns geruche ze freien/ vnde vnser sele | |
| me:/ Gloria tibi domine./ Amen!/ ////Eines lîedes ich beginne/ in sente Marien minne,/ der ewigen chuniginne:/ div gerûche oͮch min sinne/ | |
| doh was div rede bet%<wngen/ in ebreisker zûnge/ untze an sant Jeronimum./ der tet daz durh den gotes sun/ vnt durh | |
| got enpfahent,/ die sich daran uergahent./ swer ditze liet bespreche,/ sænt Matheus můz ez rechen,/ der ez zem ersten schreib/ unt | |
| worte en mach getruben:/ des lat oͮch ivh genůgen/ vnt sant Jeronimi lere!/ die mugen iv gehelfen an der sele./ //Bi | |
| froͮden angenge,/ ir gůte wert wol die lenge./ swa man sænd Marien nennet,/ so froͮet sih %-v mendet/ beidiv ensamet sel | |
| froen wol geeret:/ sie hat uns alle froͮde gemeret./ //Do sænte Marie,/ div edile vnt div frie,/ div maget unberuret,/ zu | |
| div froͮe t%<æte/ swes sie der herre bæte./ //Do sprah sænte Marie:/ got hete erzundet sie/ mit reinegerntem mvͦte/ in engelisker | |
| //Als div rede was getan,/ die herren hiezzen gan/ nah sante Mærien,/ der guten %-v der frien;/ die ladeten sie uf | |
| der stimme:/ daz tut er dir ze minne.’/ //Daz was sante Johannes:/ ungeborner uerstunt er sih des/ bi siner muter herzen,/ | |
| sah er ob im sweben/ %-v horte got urkunde geben/ sende Marien kinde,/ daz er der si, da man vinde/ gnade | |
| stat./ Ich en wil an disen stunden/ niht gantzlichen chunden/ sænt Johannis ere,/ untze ich daz liet furchere/ in unser froͮen | |
| uerlat/ %-v ez an den iamer gat./ //Div here maget sente Marie/ geruche die namen drie/ umbe uns armen biten,/ daz | |
| chrenket/ %-v niemer gewenchet./ nu gehuget wol, liebiv kint,/ die sente Marien uolgende sint/ %-v sie uon herzen meinent,/ so sie | |
| die burch ze Nazaret,/ div mit grozzem lobe stet/ in sente Marien gute:/ dar truch in sin gemůte./ //Sin hiwisch %-v | |
| ir getan/ mit rede %-v mit bosem wan./ Div gute sant Marie,/ diu uon sunden frie/ vnt iemer unberuret,/ wart wider | |
| im selben gen%<æme,/ werde vnt gezæme,/ daz wir hernah geniezzen/ sænt Marien der suzzen/ %-v der muter der eren,/ so wir | |
| als bist ouch dort./ dîn güete enphâhe mîniu wort,/ hêrre sanct Willehalm./ mînes sündehaften mundes galm/ dîn heilikeit an schrîet:/ sît | |
| sêle tôt./ daz selbe ein apt mir gewan,/ dâ vor sancte Germân/ ze Paris daz ampt wart getân./ in mîner taschen | |
| und velt/ ûf lande und in den barken./ dâ muosen sande Marken/ Vênezjâne mit solde wern/ und durh den kumber vil | |
| unde mit gůte, daz man sie stete halte hie zwischen sente Walpurgen tac unde darnach zwei iar an allerhande geverde. //Were | |
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