Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hinweg mit uns!’ ‘Des enwil ich nit thun’, sprach der ritter, ‘ir sollent dalang mit mir bliben!’ ‘Wir nemen gern die | |
| und kamen in eynen walt. Da sahen sie wol zwenczig ritter komen geyn yne, und die jungfrau der amis da gewunt | |
| Keheries wie yn Brun verraten hett, das er mit zweyn rittern vacht und Brune alschon bleib halten, und was doch mit | |
| ir uch falsches erweret?’ ‘Ich wolt michs erwern wiedder beßer ritter dann ir sint’, sprach Brun. ‘Ir solt es werlich wol | |
| stachen im syn roß dot. Min herre Gawan und der ritter der mit im komen was ritten under sie, und stach | |
| wolt; da mag man wol sehen welher under uns beßer ritter ist!’ ‘Des gebt mir uwer truw’, sprach Keheries, ‘das ir | |
| zu ir amise. Myn herre Gawan gab ir den gefangen ritter, und er sichert ir gefengniß. $t ‘Herre’, sprach sie zu | |
| lonen! Ir hant mich nach mynem willen gerochen; der selb ritter, den ir dot stachent, der gab mim amise den dotslag.’ | |
| tages als er syn solt. //Da was groß samenung von rittern. Die zwo jungfrauwen die mit mym herren Gawan kamen ritten | |
| stat herbergen. Myn herre Gawan und Keheries $t und der ritter der mit yn komen was trugen des tages keyn wapen. | |
| keyn wapen. Der thurney wart sere gut, und waren beydersytt ritter gnug. Der wiß ritter, der den ubersilberten schilt furt mit | |
| wart sere gut, und waren beydersytt ritter gnug. Der wiß ritter, der den ubersilberten schilt furt mit der schwarczen barren in | |
| große sper thun machen, und der gnůng. Er stach vil ritter darnyder und det so viel das er den thurney uberwande.@@s@ | |
| kam zu mym herren Gawan und sagt im das ein ritter da were der freischlich jostierte. ‘Jhenehalb sint zwen unser bruder’, | |
| sie wiedder yn oder licht beide. Ritent hinweg zu dem ritter und sagent im das er durch uwern willen laße, und | |
| Gawans bruder nit byeinander, darumb das sie wiedder konig Artus ritter wolten syn; wann als man vergatern solt, so geschah dick | |
| als man vergatern solt, so geschah dick das die armen ritter vor vergatterten, und des andern tags oder des dritten thurnierten | |
| vergatterten, und des andern tags oder des dritten thurnierten die ritter die die richsten waren und die werdsten. Min herre Gawan | |
| waren und die werdsten. Min herre Gawan reyt zu dem ritter und sprach: ‘Herre’, sprach er, ‘ich bitt uch durch mynen | |
| bitt uch durch mynen willen das ir wiedder jhene zwen ritter nicht jostiert’, und wißte sie yn. ‘Ich enthun, herre, es | |
| nam das roß mit den sporn und reyt wiedder den ritter, er stach so sere uff yn das syn sper alles | |
| uff yn das syn sper alles zu stucken flůg. Der ritter stach yn wiedder so sere das er uß dem sattel | |
| er das roß mit den sporn und jostiert wiedder den ritter. Der ander sah yn komen und nam ein spere. Sie | |
| ein spere. Sie kamen zuhauff gerant was sie mochten. Die ritter waren beid starck und kune, und ir spere waren kurcz | |
| freischlich off jhen schilt. Gwerier brach syn spere, und der ritter stach yn mit roß mit all darnyder. ‘Seht hie, herre’, | |
| Gawan, ‘nu ist es erger dann zu dem ersten!’ Der ritter uberwand des tages den thorney zu beider syt. Da myn | |
| zu beider syt. Da myn herre Gawan sah das der ritter den thurney von beiden syten hett uberwunden und das er | |
| nyder hett gestochen, da gedacht er zuhant das das der ritter were den er sůcht. Er reit zu der jungfrauwen @@s@in | |
| reit zu der jungfrauwen @@s@in die statt, die im des ritters namen gelobet hett zu sagen. ‘Werlich herre’, sprach sie, ‘ich | |
| lieb’, sprach sie. Zuhant da der thurney gescheiden was, der ritter der den thorney uberwunden hett det sich in den walt, | |
| ‘Herre’, sprach er, ‘ir mögent wol sehen das ich ein ritter bin.’ ‘Das ist nemlich ware das ir der best ritter | |
| ritter bin.’ ‘Das ist nemlich ware das ir der best ritter von der welt sint. Ich bit uch durch alle fruntschafft | |
| es war were das im die jungfrauwe gesagt hett. Der ritter wart roter dann ein fuer under synen augen und besah | |
| fro das er syn sůch so wol geendet hett. Der ritter reyt hinweg, und die jungfrauw volget im nach. Er gebart | |
| die waren fur geritten zu den herbergen. Alsus wart der ritter bekant von mym herren Gawan. Darumb getorst er des andern | |
| Nu múßen wir ein wil diße rede laßen von dem ritter und von syner gesellschafft und sprechen von mym herren @@s@Gawan | |
| nit furter zu dißer stunt, wann das des konig Artus ritter den priß hetten von dem thorney. Der konig von Uber | |
| ende bracht?’ ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘Wer was der ritter der uns zu der Dolorosen Garden det innlaßen?’ ‘Das was | |
| Wißent vorwar, herre’, sprach er, ‘das er ein der schonst ritter ist und der baß gemachtest an allen dingen der in | |
| an allen dingen der in der welt ist.’ Diß erfuren ritter und frauwen und jungfrauwen; da vernam man allererst Lancelotes namen | |
| zu hoff. – Nu sprechen wir ein wil von dem ritter des namen myn herre Gawan zu hofe bracht und yn | |
| Gawan zu hofe bracht und yn det erkante. //Da der ritter erkant von mym herren Gawan und von dem ingesinde was | |
| ein großes perfrit, $t und darunder was ein port. Des ritters knappen und die jungfrauw furen vor uber und der ritter | |
| ritters knappen und die jungfrauw furen vor uber und der ritter nach. Die jungfrauw und jhen knappen ritten durch jhen pforten; | |
| jungfrauw und jhen knappen ritten durch jhen pforten; da der ritter darzu kam, die pfort wart beschlossen. Der ritter @@s@fragt ob | |
| da der ritter darzu kam, die pfort wart beschlossen. Der ritter @@s@fragt ob er nicht also wol dardurch solt ryten als | |
| Der pfortener fragt yn wer er were. ‘Ich bin ein ritter’, sprach er, ‘uß des konig Artus hofe.’ ‘So enkoment ir | |
| Da sie den schilt gesah, $t sie hieß zuhant dem ritter wiedder ruffen. ‘Er ist der best ritter’, sprach sie, ‘der | |
| hieß zuhant dem ritter wiedder ruffen. ‘Er ist der best ritter’, sprach sie, ‘der in der welt lebet.’ Ein knapp reit | |
| in ein wambaß von samit; er was ein ußermaßen schon ritter. Die frau besah yn fast sere. Die spise was bereit, | |
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