Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| syner gewalt hett. ‘So mir got helff’, sprach der wiß ritter, ‘es wer sere missethan $t und detet ir im ubel | |
| han, und darzu $t ist er myner frauwen der konigin ritter.’ ‘Umb die konigin enlaß ich nymer, ich töte yn.’ ‘Neyn’, | |
| enlaß ich nymer, ich töte yn.’ ‘Neyn’, sprach der wiß ritter, ‘wißent furwar das ich nymer da gebin da irn döten | |
| syn der uch lert das ir myner frauwen der konigin ritter also unertent!’ Und der wiß ritter zugt dem gefangen ritter | |
| myner frauwen der konigin ritter also unertent!’ Und der wiß ritter zugt dem gefangen ritter die binden von dem heubt und | |
| ritter also unertent!’ Und der wiß ritter zugt dem gefangen ritter die binden von dem heubt und brach das seyl da | |
| brach das seyl da er mit gebunden was. Des großen ritters lut begriffen ir bogen und ir geschucz und gebarten als | |
| als sie yn wolten döten. Er sprach zu dem großen ritter das er syn lut dete affterwert wichen von im, wann | |
| und wolten sin nit döten, wann yn leit was des ritters ungemach der da gefangen was. Der herre wart auch wol | |
| Der herre wart auch wol geware das sie den wißen ritter nit wolten döten, und der wiß ritter verstund es auch | |
| sie den wißen ritter nit wolten döten, und der wiß ritter verstund es auch wol und dete yn keyn argk. Er | |
| das roß mit den sporn und reit zu dem großen ritter, er kert die glene umb und stach yn so sere | |
| roß da er jhenen abgestochen hett, und gab es dem ritter den er da erlößt hett. ‘Herre ritter, siczet heruff und | |
| gab es dem ritter den er da erlößt hett. ‘Herre ritter, siczet heruff und rytet dann mit mir!’ Er saß uff | |
| Er saß uff das roß und sprach zu dem wißen ritter das alda by ein huß lege, und were er da, | |
| sprach er, ‘es ist mir lieb!’ ‘Lieber herre’, sprach der ritter, ‘von weswegen sol ich myner frauwen der konigin dancken das | |
| sy und das ir durch yren willen erloßt sint!’ @@s@Der ritter nam urlub und reit hinweg zu der konigin und gnadet | |
| han ich uch erlößt?’ sprach sie. ‘Frau’, sprach er, ‘ein ritter halff mir durch uwern willen, er wolt mir synes namen | |
| schilt was. Da wúst sie zuhant wol das es derselb ritter was der die Dolorosen Garden gewunnen hett, und was des | |
| und was des ußermaßen fro in irm herczen. //Der wiß ritter reyt also biß gegen abent und kam fur ein huß, | |
| lag ein geistlich man off syn knyen und betete. Der ritter grußt yn, und er gnadet im. ‘Lieber herre’, sprach der | |
| sprach der knappen einr zu dem geistlichen $t manne, ‘dißer ritter ist sere geqwetschet; durch gott, wisent uns irgent da wir | |
| er ging fur, und sie ritten nach. Er fragt den ritter wo er also geqwetschet wurde, und der ritter sagt es | |
| fragt den ritter wo er also geqwetschet wurde, und der ritter sagt es im. ‘Nu wolt ich uch wol raten’, sprach | |
| ‘woltent ir mir volgen.’ ‘Ja ich ser gern’, sprach der ritter. ‘So rat ich uch’, sprach er, ‘das ir nymer me | |
| geschehen und úmmer deste mynner úbels.’ ‘Seht hien’, sprach der ritter, ‘ich gelob es uch mit myner truw das mirs númmer | |
| mer geschicht da ichs behalten mag!’ ‘Gut herre’, sprach der ritter, ‘was suchtent ir die zytt nachtes alda da wir uch | |
| man was meister dainn der sie dar bracht hett. Der ritter und sin knappen blieben al$/ dainn zehen tag, das sie | |
| rot mit einer silberinnen barren in bellung. Also reyt der ritter lang und kam eins tags rytende da im ein gewapent | |
| im ein gewapent man begegent. $t Er fragt den gewapenten ritter wer er were. ‘Ich bin des konig Artus ritter eyner.’ | |
| gewapenten ritter wer er were. ‘Ich bin des konig Artus ritter eyner.’ ‘Ist das war’, sprach der ritter, ‘so mugent ir | |
| des konig Artus ritter eyner.’ ‘Ist das war’, sprach der ritter, ‘so mugent ir wol jehen das ir ein des affochten | |
| mugent ir wol jehen das ir ein des affochten koniges ritter sint der nu lebet.’ ‘Warumb?’ sprach der geqwetst $t ritter. | |
| ritter sint der nu lebet.’ ‘Warumb?’ sprach der geqwetst $t ritter. ‘Darumb’, sprach der ander, ‘das hůre ein gewunt ritter zu | |
| $t ritter. ‘Darumb’, sprach der ander, ‘das hůre ein gewunt ritter zu dem konig kam, und schwur im ein ritter das | |
| gewunt ritter zu dem konig kam, und schwur im ein ritter das ern solt rechen von allen den die jhenen lieber | |
| wunt was. Er múst meyneydig werden, und hett er vier ritter stercke der yglicher als starck were als herre Gawan ist.’ | |
| starck were als herre Gawan ist.’ ‘Wie’, sprach der wiß ritter, ‘sint ir einer nicht der den doten ritter lieber hatt | |
| der wiß ritter, ‘sint ir einer nicht der den doten ritter lieber hatt dann den gewunten?’ ‘In truwen, ich han den | |
| das yn die rúck an jhen sattelbogen furen. Der siech ritter stach den andern so sere das im das glenysen durch | |
| durch. Der ander vermiste sin nicht, er stach den siechen ritter durch den lip da nyeden an der wústin. Die ritter | |
| ritter durch den lip da nyeden an der wústin. Die ritter waren beid kúne und starck, und valte ietwedder den andern | |
| uff die erde, und brachen ir glene beide. Der siech ritter hett keyn dotwunden; er sprang off und hielt den andern | |
| großen jamer und weynd sere, wann er eyn so gut ritter was. Er saß wiedder off syn roß mit großen pinen | |
| mußen hie @@s@laßen ein wil diße rede von dem siechen ritter und sprechen furter von mym herren Gawan, wie er den | |
| sprechen furter von mym herren Gawan, wie er den wißen ritter sucht und wa. //Uns sagt die hystoria furter von mym | |
| die hystoria furter von mym herren Gawan: da er den ritter sucht der die Dolorosen Garden gewann, er reyt funffczehen tag | |
| ‘Liebe jungfrauw’, sprach er, ‘vernament ir kein mere von dem ritter der die Dolorosen Garden gewann?’ ‘Das ist ware, herre’, sprach | |
| ir. Und das was die jungfrauw die zuletst wiedder den ritter geredet hett den myn herre Gawan sucht. Sie was auch | |
| dem Lack júngestwarb uß sante. Sie sucht auch selb den ritter, und hett sie die jungfrauw ußgesant die gefangen lag zu | |
Ergebnis-Seite: << 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 >> |