Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| mag, er hatt es selb gesehen.’ $t ‘Wie waren des ritters wapen gethan?’ sprach der konig. ‘Herre’, sprach er, ‘syn wapen | |
| ‘Werlich’, sprach myn herre Gawan, $t ‘das ist der nůw ritter den ir ritter machtet.’ Da sprachen die andern ritter allsampt | |
| herre Gawan, $t ‘das ist der nůw ritter den ir ritter machtet.’ Da sprachen die andern ritter allsampt die da by | |
| nůw ritter den ir ritter machtet.’ Da sprachen die andern ritter allsampt die da by stunden, sie wolten dar farn und | |
| alle dar fúret mit ein, es ist gnůng mit zehen rittern die dar farn.’ ‘Also duncket mich gůt’, sprach der konig | |
| ir da schaffen?’ ‘Man hatt uns gesaget das sie ein ritter gewunnen hab mit den wapen.’ ‘Des enmag nicht syn’, sprach | |
| fúrent.’ ‘Wer sint ir dann?’ sprach er. ‘Ich bin ein ritter’, sprach myn herre Gawann. ‘Wie heißent ir dann?’ sprach der | |
| hatt uns gesagt’, sprach myn herre Gawan, ‘das sie ein ritter gewunnen hab.’ ‘So mir got, herre, darumb enweiß ich nit; | |
| man gesaget hett; und der man ging zu dem wißen ritter und saget im das myn herre Gawan vor der porten | |
| gewesen mit zehen gesellen. ‘Nu hutent uch’, sprach der wiß ritter, ‘das dalang me die port off kume noch auch morne!’ | |
| steckete. Also lase er an maniger statt und nant gnůng ritter ußer des konig Artus hof und ußer sym lande. Da | |
| ist das?’ sprach myn herre Gawan. ‘Hie lyt der best ritter von allen den guten, der diße burg gewunnen hatt.’ Myn | |
| andern: ‘Wer möcht es anders wesen, es were der wiß ritter den myn herre der konig an Sant Johans tag ritter | |
| ritter den myn herre der konig an Sant Johans tag ritter machte, den sah auch der knapp hieinne, als er uns | |
| Sie clagten sere gútlich und sprachen das sie nye keynen ritter gesehen hetten der syn ritterschafft $t mit so großen eren | |
| hergot’, sprachen sie, ‘hett er lang gelebet, wie kúrlich ein ritter er wer worden!’ Sie gingen wiedder uß dem kirchoff fur | |
| mag wol @@s@weynen’, sprach sie, ‘sie hant hieinn den besten ritter und den kúnsten erschlagen der in der welt lebte und | |
| den pfaffen thun lesen off dem großen sargk das der ritter tot were mit den wißen wapen, Aiglins sant synen bruder | |
| garden, sie hant einen kirchoff alda funden, da manig gut ritter off tot lyt ußer dim lande. Der kirchoff lyt innwendig | |
| kirchoff lyt innwendig der ersten porten, und der schön nuw ritter mit den wißen wapen, den ir zu Noaus santet, der | |
| unfro und begund sere jemerlich zu weynen umb den wißen ritter und umb die andern. All die in dem hofe waren | |
| das waßer siczen und ließ syn beyn darinn hangen; vier ritter hielten im ein cleyt von samit ob dem heubt. Der | |
| wart sere dencken und lang. Innewendig des kam ein gewapent ritter jensitt off das waßer ryten. Da er gegen dem konig | |
| konig kam, er reit in das waßer und fragt einen ritter wer das were der da seße. ‘Herre ritter’, sprach der | |
| fragt einen ritter wer das were der da seße. ‘Herre ritter’, sprach der konig selb, ‘ich bin der konig.’ ‘Ir sint | |
| begunde schwúmmen. Da er by den konig kam, die vier ritter die by dem konig stunden ergriffen die glene, und der | |
| glene, und der ein stach so sere off den gewapenten ritter das er miteinander under das waßer @@s@fure. Ein ander sprang | |
| möcht ertrincken!’ Der ander ließ den zaum farn. Da der ritter hort das der konig also sprach, er kert wiedder umb | |
| waßer denselben weg wiedder den er komen was; und derselb ritter was herre gewesen zu der Dolorose$/ $t garden. Er was | |
| Artus zu tode schlagen, off derselben stat antwort im ein ritter das der konig Artus nicht bößlich mocht ersterben, noch das | |
| uch nit innlaßen, wann sendent morn zu primzytt herwiedder einen ritter und fart dalang me dort niden in die stat herbergen. | |
| waren. //Des morgens fru zu primzytt sant der konig einen ritter fur die porten. Der ob der porten was fragt den | |
| fur die porten. Der ob der porten was fragt den ritter was er suchte. ‘Min herre der konig sante mich herre’, | |
| der ob der porten was sante yemer dem konig syn ritter wiedder die er uß sante. – Nu múßen wir ein | |
| das myn herre Gawan und sin gesellen gefrieschen das der ritter dot was mit den wißen wapen und des koniges ritter | |
| ritter dot was mit den wißen wapen und des koniges ritter ein gut teil darzu, als sie vernomen hetten mit den | |
| lant so ferre’, sprach er, ‘da ich also menigen guten ritter wönd finden, ich fur dar und sehe sie.’ Der vavasor | |
| ir hettent uns doch gut herberg gelobet und getruwe!’ ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ich han uch beherberget in der festesten burg | |
| von dißen gefangen schwigen und sprechen furter von dem wißen ritter der die Dolorosen Garden gewann. @@s@//Alsus was myn herre Gawan | |
| herre Gawan und syn gesellen lange gefangen, das der wiß ritter nichts darumb enwúst. Da ers da befriesch, da wart er | |
| solt vor unfreuden. Eins tages geschach das, das der wiß ritter saß und aß ser herlich off eim hohen thorn, der | |
| den ye kein mensch macht.’ ‘Warumb ist das?’ sprach der ritter. ‘Sie clagt myn herrn Gawan fast sere und myn herrn | |
| Ywan und ir gesellen allsament.’ ‘Wo ryt sie?’ sprach der ritter. ‘Herre’, sprach er, ‘sie reit die straß die zu Galle | |
| $[farent$] Uber ein kurcze wil sahen sie wol funffczehen gewapent ritter ußer der burg komen, und kamen in eim schiff heruber | |
| herren Gawan und syn gesellen in gefengniß hielt. Der wiß ritter kert wiedder umb und reyt unfro zu der Dolorosen Garden | |
| der konig Artus dar kumen was, und sant teglich ein ritter vor die porten als im bescheiden was; wann darnach was | |
| so kúne der die porten off getorst thun, der wiß ritter hets dan geheißen. Des vierden tags umb primzytt sante der | |
| geheißen. Des vierden tags umb primzytt sante der konig ein ritter vor die porten; man sant im aber synen ritter wiedder. | |
| ein ritter vor die porten; man sant im aber synen ritter wiedder. Und der konig wart sere zornig und ging siczen | |
| lang zu gedencken. Also saß er biß zu terciezit. Der ritter sprach da zustunt das es schier zytt were fur die | |
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