Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 149, 3 den sattelbogen hinden so sere das er brach. Und der ritter fur dem roß uber die goffen uff jhen erden, und
Lanc 149, 4 jhen erden, und mit dem vall brach syn glene. Der ritter lag nit lang off der erden, er sprang off und
Lanc 149, 5 erden, er sprang off und raufft syn schwert. Der nuw ritter sprach zu mym herren Key: ‘Myn herre Key’, sprach er,
Lanc 149, 6 herre Key’, sprach er, ‘fart herr und bestet mir dißen ritter und laßt mir den!’ Key antwurt im ein wort nit,
Lanc 149, 7 ein wort nit, er facht aber hart sere mit sym ritter. Der nuw ritter stunt nyder von sym roß und ging
Lanc 149, 7 er facht aber hart sere mit sym ritter. Der nuw ritter stunt nyder von sym roß und ging zu sym ritter,
Lanc 149, 8 ritter stunt nyder von sym roß und ging zu sym ritter, er warff den schilt off das heubt und das schwert
Lanc 149, 10 off jhen arm. Diß wert lang wile, so das der ritter von Northumberlande nicht me gedulden mocht, und gewann im der
Lanc 149, 11 Northumberlande nicht me gedulden mocht, und gewann im der nůw ritter das felt an ye me und me. Er můst entwichen
Lanc 149, 14 mit slegen endrenget. $t Der konig sah wol das syn ritter geuneret was. Myn herre Key und sin ritter hett einer
Lanc 149, 15 das syn ritter geuneret was. Myn herre Key und sin ritter hett einer dem andern syn roß zu dot gestochen und
Lanc 149, 16 waren zu fuß beydesampt. $t ‘Herre Key’, sprach der nuw ritter, ‘wolt ir nů herre komen, ir detet wol, ir seht
Lanc 149, 20 den mynen, ich sols wol zu ende komen!’ Der nůw ritter lief wiedder zu sym ritter und bestunt yn mit großer
Lanc 149, 20 zu ende komen!’ Der nůw ritter lief wiedder zu sym ritter und bestunt yn mit großer krafft. Der ander hett sich
Lanc 149, 22 gehabt; syn were halff wenig. Da er sah das der ritter nicht me enmocht, er ließ yn růwgen, umb das er
Lanc 149, 24 lang imselbs einen frieden gemacht. //Myn herre Key und syn ritter vahten so lang biß doch herre Key synen ritter gemeystert.
Lanc 149, 25 syn ritter vahten so lang biß doch herre Key synen ritter gemeystert. Der konig ir herre sah wol das sie beide
Lanc 149, 26 der frauwen das sie eynen fried machte zwuschen den vier rittern. Er wolt hinweg ryten mit syner gesellschafft und wolt ir
Lanc 149, 30 das sieß wol sicher was. Die frau kam zu den rittern die fur sie fahten und saget yn das sie fried
Lanc 149, 36 konig sere von der frauwen wegen von Noaus. Der wiß ritter bleib mit der frauwen @@s@von Noaus biß an den montag
Lanc 150, 3 die frau reyt mit im verre mit großer gesellschafft von rittern und bot im sich selber und ir lant und ir
Lanc 150, 6 Da sie alle von im geschieden waren, nochda enwolt der ritter nicht von im scheiden der im das schwert hett bracht
Lanc 150, 11 an keynen dingen.’ ‘Warumb bittet ir mich?’ sprach der wiß ritter. ‘Das thun ich, herre’, sprach er, ‘umb das ich uch
Lanc 150, 12 er, ‘umb das ich uch fůrte zu fechten wiedder zwen ritter umb die jungfrauwen die in dem lack was. Ich det
Lanc 150, 14 das was: myn frauw von Noaus dacht das sie den ritter wolt versuchen den ir der konig sente, was mannes er
Lanc 150, 16 gůt. Sie sant mich in den lack und die zwen ritter die wiedder uch stachen, und die jungfrauw umb die wir
Lanc 150, 21 gewunt werent dann ir warent.’ ‘Wer was dann der groß ritter?’ sprach er. ‘Herre’, sprach er, ‘es ist ein ritter der
Lanc 150, 22 groß ritter?’ sprach er. ‘Herre’, sprach er, ‘es ist ein ritter der byderbe und stolcz ist und kúne und sere starck;
Lanc 150, 25 minne möcht haben. Sie sprach zu im, ob er beßer ritter were dann des koniges ritter den er ir sente, sie
Lanc 150, 25 zu im, ob er beßer ritter were dann des koniges ritter den er ir sente, sie wolte im gern ir minne
Lanc 150, 33 ‘das vergelt $t uch got! Ich wil ummer mer uwer ritter syn und zu uwerm dinst bereit syn wo ich bin.’
Lanc 150, 35 ein bevalh den andern gott, und schieden sich. Der wiß ritter reyt syn straß mit synen knappen und gedacht das er
Lanc 151, 4 hoff was wol von Noaus drißig engelischer milen ferre. Der ritter reyt hinweg und bevalh die synen allesampt gott. In dem
Lanc 151, 10 ungleubigen luten, die an gott nicht wolten gleuben. Der wiß rytter reyt einwenig furbas ein lang wile und reyt darnach in
Lanc 151, 16 er ein gůt wil also gesaß, da kam ein gewapent ritter anderthalben ritende uff das waßer. Er slug in den fůrt
Lanc 151, 17 uber das er das waßer det springen uff den wißen ritter da er saß, und macht yn naß. Der wiß ritter
Lanc 151, 18 ritter da er saß, und macht yn naß. Der wiß ritter hub das heubt off und sprach: ‘Herre ritter, ir hant
Lanc 151, 18 Der wiß ritter hub das heubt off und sprach: ‘Herre ritter, ir hant mich naß gemacht und hant mir darzu myn
Lanc 151, 20 uch oder off uwer gedencken!’ sprach der ander. Der wiß ritter saß uff syn roß und wolt versuchen ob ers darzu
Lanc 151, 22 Er reit in den fůrt und wolt uber ryten. Der ritter der anderthalben $t hielt der sprach das er nicht uber
Lanc 151, 24 sprach das er nicht uber enkeme. ‘Warumb?’ sprach der wiß ritter. ‘Darumb’, sprach er, ‘das mir myn frau die koniginne dißen
Lanc 151, 26 daruber laß ryten.’ ‘Welhe koniginne meynent ir?’ sprach der wiß ritter. ‘Ich meyn des konig Artus wip’, sprach der ander. Da
Lanc 151, 27 konig Artus wip’, sprach der ander. Da das der wiß ritter hort, er reyt das waßer off, und der ander reit
Lanc 151, 29 ‘ir múßet das roß hie laßen!’ ‘Warumb?’ sprach der wiß ritter. ‘Darumb’, sprach der ander, ‘das ir in dißer furt so
Lanc 151, 33 keyn gebott an dann mynselbes.’ ‘Uwer gebott?’ sprach der wiß ritter. ‘So mir alle heiligen, so wirt es uch dalang!’ und
Lanc 151, 34 mir alle heiligen, so wirt es uch dalang!’ und der ritter hielt yn fast mit dem zaum. ‘Thút uwer hant von
Lanc 151, 35 zaum. ‘Thút uwer hant von mym zaum!’ sprach der wiß ritter. ‘Des wil ich nicht thun’, sprach der ander. Er ergreiff
Lanc 151, 37 ergreiff das schwert und raufftes wol halber uß, und der ritter det syn hant ab und sprach, es solt im nit
Lanc 152, 2 glen gein dem andern, und kamen gein einander gerant. Der ritter der des furtes hůt stach syn glene, das sie gar
Lanc 152, 3 stach syn glene, das sie gar zurstůb, und der wiß ritter stach yn wiedder, das er yn mit der glen ußer

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