Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wie myn herre der konig die schande uberwúnde und syn ritter. Solt ir leben, ir mögent noch zu hohen dingen komen.’ | |
| ich sterbe ob es wesen můß, dann ein so frůmmer ritter sturbe’, sprach der knapp, ‘als mich duncket das er sy; | |
| wol hören sagen wie der knapp gethan hett mit dem ritter. //‘Herre Ywan’, sprach der konig, ‘hatt der knapp den ritter | |
| ritter. //‘Herre Ywan’, sprach der konig, ‘hatt der knapp den ritter erlößt von den glenenstucken?’ ‘Ja herre’, sprach myn herre Ywan. | |
| ‘es ist vil beßer das ich darumb sterb dann keyn ritter in uwerm hofe. Sie sint allsampt so gůt ritter und | |
| keyn ritter in uwerm hofe. Sie sint allsampt so gůt ritter und so gepriset.’ Der konig ließ das heubt nyder hangen | |
| umb gegurt wart. Die tafeln waren geriechtet, und die nůwen ritter entwapenten sich allesampt. Der kónig nam waßer und ging siczen | |
| Der kónig nam waßer und ging siczen eßsen und die ritter allsampt. //Da der kónig ein gut wil uber der tafeln | |
| wil uber der tafeln geseßsen was, da kam ein gewapent ritter in jhenen sal gan on helm, und hing im sin | |
| konig das múst bezugen off die frauwen mit eim sym ritter off myner frauwen ritter eynen, oder zwen wiedder ander zwen, | |
| off die frauwen mit eim sym ritter off myner frauwen ritter eynen, oder zwen wiedder ander zwen, oder dry wiedder ander | |
| steet zu dißen nöten und das du ir sendest einen ritter uß dinem hofe, der myner frauwen ir ere behalt.’ $t | |
| recht helffen můß.’ Die zu dem eßsen dienden namen den ritter der die bottschafft bracht und furten yn mit yn eßsen; | |
| und sprach vil einfelticlichen: ‘Herre’, sprach er, ‘ir hant mich ritter gemacht mit uwern gnaden. Ich bitt uch eyner gaben, das | |
| starcker ritterschafft höret. Der konig von Northumberlande hatt manigen stolczen ritter. Ich weiß wol das er synen ergsten nicht thut fechten; | |
| der ich uch ye gebat $t sither das ir mich ritter machtent. Sehent uwerselbs ere an und versagent mirs nit; des | |
| welt sol mich unwert han und ich mich selben. Der ritter der die botschafft bracht spricht, ein ritter mög es wol | |
| mich selben. Der ritter der die botschafft bracht spricht, ein ritter mög es wol gethun. Nu thund es durch got und | |
| Ywan furt yn zu der herberg und wapent yne. Der ritter der die bottschafft bracht hett ging zu dem konig und | |
| mit uwerm urlob, mich duncket das ir mir den nuwen ritter gegeben habent mit mir zu furen; seht selb das er | |
| hat. Hett ers nit gethan, ich hett uch den besten ritter gegeben und dar gesant den ich hett. Nochdann wen ich | |
| uwer frauw wol da mit bewarnt sy.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘mit uwerm urlob.’ ‘Got geleyt uch’, sprach der konig, ‘und | |
| sagent ir, ob sie keyn angst hatt das ir ein ritter nicht zustaten mög gestan zu irm kampff, heißent sie herwiedder | |
| senden, ich wil ir als manigen senden als sieselb wil ritter der besten die ich han!’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘das | |
| wil ritter der besten die ich han!’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘das vergelt uch gott!’ Er kerte umb und ging zu | |
| geen wir zu ir!’ ‘Herre’, sprach der knapp zu dem ritter, ‘beident myn off dem wege rytende, ich erfolge uch zuhant, | |
| mit im neme: ‘Ich gedencke noch von anders mannes hant ritter zu werden dann von des konig Artus hant.’ Der ritter | |
| ritter zu werden dann von des konig Artus hant.’ Der ritter reyt hinweg fúr, und des knappen schiltknecht ritten mit im. | |
| den sale da der konig inne was und manig edel ritter mit im. Der knappe hett sin kůtten von sim heubt | |
| ‘Frauw, das ist der knappe den myn herre von nehte ritter macht, er ist herre komen zu uch und wil urlob | |
| myn herre? Er hatt so vil zu thun mit dem ritter den er erlöst von den glenestucken.’ ‘Werlich frauw’, sprach myn | |
| $t allesament in der kamern: ‘Diß ist der der dem ritter die glenenstuck ußer dem lib zoh; er hatt groß kunheit | |
| wer es uch lieb, frauw’, sprach er, ‘ich wer uwer ritter war ich mich hien bewente.’ ‘Das ist mir werlich lieb’, | |
| ‘So mir myn lip, herre’, sprach er, ‘ir ensint nicht ritter noch!’ ‘Warumb?’ sprach der knapp. ‘Darumb’, sprach myn herre Ywan, | |
| zu dem mal, wann er von des koniges hant nicht ritter wolt werden. Er gedacht von eyner andern hant ritter zu | |
| nicht ritter wolt werden. Er gedacht von eyner andern hant ritter zu werden, da er sich me mit beßsert. Lang beyte | |
| was und im her Ywan gesagt hett das er nit ritter enwere. ‘Werlich’, sprach myn herre Gawan, ‘ich wen das er | |
| ‘Also mag es wol syn’, sprach der konig und manig ritter der da by stunt. – Nu múßen wir die rede | |
| frauwen da zu fechten. //Also reit der knapp nach dem ritter der zu dem konig Artus komen was nach hilff, und | |
| komen was nach hilff, und nach synen knechten. Da der ritter yczunt in den walt solt ryten, da kam der knapp | |
| sim knecht zu furen und begund sere zu gedencken. Der ritter reyt fúr und reit ußer dem großen weg in einen | |
| weg gelaßen hett. ‘Was ist diß?’ sprach er zu dem ritter, ‘was der groß weg nicht schöner zu ryten und beßser | |
| dann dißer eng pfat?’ ‘Ja er on zwyvel’, sprach der ritter, ‘wann das dißer weg sicherer ist.’ ‘Warumb?’ sprach der knappe. | |
| der knappe. ‘Das enwil ich uch nit sagen’, sprach der ritter. ‘So mir all heiligen!’ sprach der knapp, ‘ir mußent mirs | |
| irselber wenent.’ ‘Was leides han ich uch gethan?’ sprach der ritter. ‘Ir hant mir das gethan’, sprach er, ‘ir mögent mirs | |
| nit sicher geriten?’ ‘Ich wils uch nit sagen’, sprach der ritter. Der knapp reit zu sym @@s@knecht und nam syn schwert | |
| @@s@knecht und nam syn schwert und reit bald zu dem ritter: ‘Nu mußent ir mirs sagen, oder ir sint dott!’ Da | |
| ir mirs sagen, oder ir sint dott!’ Da sprach der ritter und begund sere lachen: ‘Wenent ir mich so schier dot | |
| als gut dot zu slagen als ir wenent’, sprach der ritter, ‘wann ee dann ich mit uch stritt, ich wil uch | |
| eins lands. ‘Nu wil ich uch sagen, herre’, sprach der ritter, ‘warumb ich dißen weg nit ryten wolt.’ ‘Nu sagen an!’ | |
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