Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die erde. Er nam das roß und bracht es dem ritter wiedder, der off der erden lag: ‘Seht hien uwer roß | |
| must mich wiedder uch wern, ich wolt oder enwolt.’ //Dem ritter was sere unwert das yn ein man darnyder gestochen hett | |
| enkante. Er saß wiedder off sin roß und sprach: ‘Herre ritter, sagent mir wer ir sint!’ ‘Ich wils uch nit sagen’, | |
| ee dann ir von mir scheident!’ ‘Werlich’, sprach der wiß ritter, ‘das geschicht daling.’ ‘So mußent ir mit mir fechten!’ sprach | |
| mögent also wedder ere noch priß began das ir die ritter muwen wolt und wolt yn laster thun off uwer frauwen | |
| ir nit bin!’ ‘So mugen wir vechten’, sprach der wiß ritter, ‘wann ir wolt, wann mynes namen mögent ir nicht wißen, | |
| dem Fůrt. Nu wollen wir furwert sagen von den zweyn rittern da wirs gelaßen $t haben: der wiß ritter und der | |
| den zweyn rittern da wirs gelaßen $t haben: der wiß ritter und der ander hetten so sere gestritten und so lang | |
| dhein gut oder umb dheynerhand clage.’ Da sprach der wiß ritter: ‘Warumb wir fechten?’ ‘Aber’, sprach Alibons, ‘warumb wir fehten, das | |
| uch vergeben was ir mir gethan hant’, sprach der wiß ritter. ‘Das vergelt uch got!’ sprach der ander. $t ‘Nu bitt | |
| uwern namen saget.’ ‘Farent war ir wolt!’ sprach der wiß ritter. //Sie schieden sich, und menglich reit da er zu schaffen | |
| weg herkůmen, umb das ich uch fragen wolt umb einen ritter mit wißen wapen und mit eim wißen roß.’ ‘Als helff | |
| ere und myn laster. Es ist groß schand das ein ritter jost súchet an den andern, der erger ist dann er | |
| er sy. Geschicht dann ein abentur das yn der böse ritter nyder sticht von unglucke, so ist er zu recht wol | |
| nochdann $t manigem guten manne gescheen, das yn der böse ritter nyder stach, wann der jostiert mit beßerm ritter und mit | |
| der böse ritter nyder stach, wann der jostiert mit beßerm ritter und mit edlerm manne dann erselber ist. Wies im ergee, | |
| eren dann lasters, also duncket mich. Ich stach wiedder den ritter, und er stach mich darnyder. Er ergreiff myn roß und | |
| sy noch wannen er sy, wann myn herre macht yn ritter an Sant Johans tag, das weiß ich wol, und hat | |
| mit den wapen gethan an maniger stat, das myns herren ritter hant gesehen und ander gut ritter. Nu sagent mir durch | |
| stat, das myns herren ritter hant gesehen und ander gut ritter. Nu sagent mir durch got ob yrn gesunt ließent!’ ‘Ja | |
| sprechen wir nit me von der konigin noch von dem ritter, wann wir furter sprechen múßen wie der ritter gefure mit | |
| von dem ritter, wann wir furter sprechen múßen wie der ritter gefure mit den wißen wapen. //Da der wiß ritter gescheiden | |
| der ritter gefure mit den wißen wapen. //Da der wiß ritter gescheiden was von dem ritter der des fůrtes hůt, er | |
| wißen wapen. //Da der wiß ritter gescheiden was von dem ritter der des fůrtes hůt, er reyt den ganczen tag das | |
| hie fur uch’, sprach sie; ‘er was ein der schönst ritter von der welt.’ ‘Warumb hant sie das gethan?’ sprach er. | |
| die bösen sitten da gemacht hant. Dar enkömet dhein fremde ritter, er muß sterben.’ ‘Mag yemant darinn komen der nit ensterbe | |
| nah als man mit einem bogen uberschießen mocht. //Der wiß ritter reyt den berg off biß das er fur die burg | |
| Die burg was geheißen die Dolorose Garde, darumb das kein ritter dar enkame, er stúrbe zuhant oder er múst zuhant gefangen | |
| hett ir porte. Zu yglicher porten musten fechten der fremden ritter einer allein wiedder zehen ander ritter; und hörent wie er | |
| musten fechten der fremden ritter einer allein wiedder zehen ander ritter; und hörent wie er fechten můst: als schier als ein | |
| und hörent wie er fechten můst: als schier als ein ritter von den zehenen so viel gefochten het das yn ducht | |
| und nicht me mocht fechten, so sante man dem fremden ritter einen frischen zu. Also must er wiedder die ritter alle | |
| fremden ritter einen frischen zu. Also must er wiedder die ritter alle vehten. Alsus enkunde sie ein ritter nicht gemeistern: als | |
| er wiedder die ritter alle vehten. Alsus enkunde sie ein ritter nicht gemeistern: als ein man einen andern man múd gemacht | |
| syn der yn erschlecht, oder der sehßt, ich laß zehen ritter syn. Darumb wurden sie all erschlagen oder gefangen die dar | |
| oder gefangen die dar kamen, er were dann so gut ritter das er mit gluck einen nach dem andern zu tode | |
| die burg inn stunt, off der porten stunt ein kúpfferin ritter, der was groß und qweck und lang. Er was wol | |
| und qweck und lang. Er was wol gewapent mit allerhande ritters wapen, er hielt ein helinbarten mit beiden handen. Er was | |
| die burg keme der sie gewinnen solt und den kúpfferen ritter gesehe, so solt der kúpfferen ritter nyder fallen und in | |
| solt und den kúpfferen ritter gesehe, so solt der kúpfferen ritter nyder fallen und in die erden sincken, so das yn | |
| bloß sehen alles das zaubers das darinn was. Wann der ritter der die burgk solt gewinnen můst vierczig tag darinn bliben, | |
| burg off stunt; die stat was genant Kanavire. Da der ritter mit den wißen wapen die port beschloßsen fant, das was | |
| der burg und wie er fechten múß mit den zehen rittern. ‘Thunt ir mynen rat, ir enkoment darinn nit’, sprach sie. | |
| darinn sy, oder man sol mich by die andern guten ritter legen die in der burg dot beliben sint. Dete ich | |
| er ein man rúffen ob im off der porten. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘was suchent ir?’ ‘Ich wer gern darinn’, sprach | |
| er, ‘was suchent ir?’ ‘Ich wer gern darinn’, sprach der ritter. ‘Das wirt uch werlich leyt’, sprach er, ‘wann ir herinn | |
| ding furdernt, wann es ist yczunt nacht’, sprach der wiß ritter. //Der wechter bließ zuhant ein horn. Uber ein kurcze wil | |
| ein horn. Uber ein kurcze wil darnach kam ein gewapent ritter heruß gande zu eim teil der großen porten, und bracht | |
| ein schönes roß nach geleytet. Er sprach zu dem wißen ritter das er nyderwert fure. ‘Wir han hie nicht wit gnung | |
| sprach er. ‘Das wil ich gern thun’, sprach der wiß ritter. Sie ritten beid nyder und bereyten sich zu jostieren. Sie | |
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