Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| zustunt das es schier zytt were fur die porte einen ritter zu senden. ‘Was ratent ir uns zu thůn?’ sprach sie. | |
| hien farn, er habs dann geheißen.’ Hie zwuschen was der ritter uß komen zu einer posternen der die burg gewůnnen het, | |
| tal allsampt vol wart. Diß vernam die koniginne und die ritter die mit im waren, und ritten den berg off zu | |
| ungemach und die mit ir waren. Mit dem kam der ritter der die burg gewůnnen hett fur die port rytend und | |
| uff werden gethan.’ ‘Große gnad, herre’, sprach die frauw. Der ritter rieff dem wechter und hieß im die port off thůn. | |
| sprach er und det bald die port off thun. Der ritter der reit inn und wond das die frauw nach im | |
| im die koniginn underwegen wiedder kerende und wonde das der rytter synen spot mit ir gemacht hett, und sagts Key dem | |
| //Er sah off zu der porten wert und sah den ritter ob der porten steen und besah die koniginn. ‘Herre ritter’, | |
| ritter ob der porten steen und besah die koniginn. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ir hant nit húbschlich gethan das ir myner | |
| nit húbschlich gethan das ir myner frauwen hant gespottet.’ Der ritter verstunde des nit, und die jungfrau $t kam zu im | |
| het gehort wie das Key gesprochen hett, und stieß den ritter mit der hant: ‘Enhort ir nit’, sprach sie, ‘wie der | |
| mit der hant: ‘Enhort ir nit’, sprach sie, ‘wie der ritter zu uch gesprochen hatt?’ ‘Welch ritter ist das?’ sprach er. | |
| sprach sie, ‘wie der ritter zu uch gesprochen hatt?’ ‘Welch ritter ist das?’ sprach er. ‘Der!’ sprach sie und wißten im | |
| ‘Der!’ sprach sie und wißten im mit der hant. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘was was das ir sprachent?’ ‘Ich sprich es | |
| mir nicht zu antworten.’ ‘Wer sint ir dann?’ sprach der ritter. ‘Ich bin Key der truchseße.’ Der ritter sah das die | |
| dann?’ sprach der ritter. ‘Ich bin Key der truchseße.’ Der ritter sah das die koniginn zornig hinweg reit, und wart so | |
| grab, und lasen das da unden lege ein der beste ritter von aller der welt und das das derselb were der | |
| gewunnen hett. ‘Ach leyder’, sprach der konig, ‘das was derselb ritter den ich an Sant Johans tag ritter macht mit den | |
| ‘das was derselb ritter den ich an Sant Johans tag ritter macht mit den wißen wapen.’ Er wart so unfro und | |
| mir’, sprach der konig, ‘ist dir ichts kunt umb die ritter die hieinn begraben ligent, wer sie zu dot schlug? Anders | |
| nacht. – Nu spricht das buch furter von dem wißen ritter, wie er von der burgk reit da dem konig Artus | |
| wart und der konigin. //Diß buch spricht das der wiß ritter reit von der Dolorosen Garden mit großem zorn und mit | |
| stunt in dem großen wald. Er was ein der schönst ritter gewest den man under dem hymmel kunde finden, und hett | |
| Da er in den busch kam rytende by den wißen ritter, er reit gegen im und fraget yn wannen er keme. | |
| ‘Herre, ich kum von der burg.’ ‘Herre’, sprach der wiß ritter, ‘was schuffent ir da?’ Der gut man begund sere weynen | |
| und sprach, yne det groß not dar rytende durch zweyer ritter willen, die sere siech da legen. Er zeuget im den | |
| kelch, den er fúrte under syner kappen. ‘Wer sint die ritter die da siech ligent?’ sprach der wiß ritter. ‘Herre’, sprach | |
| sint die ritter die da siech ligent?’ sprach der wiß ritter. ‘Herre’, sprach der gut man, ‘sie sint des konig Artus | |
| wene wol das sie nymer genesen.’ Da begunde der wiß ritter sere zu weynen und fraget yn umb myn herren Gawan | |
| gut herre?’ sprach der einsiedel. ‘Herre, ich bin ein farnde ritter.’ ‘In trúwen herre, ich wene, ich ein teil wol wiß | |
| gerne arbeiten, hulff es icht’, sprach er, ‘das des koniges ritter erlößt wurden.’ ‘Darzu wil ich uch wol raten’, sprach der | |
| ir mynen rat thun.’ ‘Ja ich vil gern’, sprach der ritter. ‘Ich sag uch furware’, sprach der einsiedel, ‘yczunt da ich | |
| woltent, ich fúre zu im und sagte es imselber.’ Der ritter gelobet im das er den konig wolt warnen; er wolt | |
| sprach der gut man, und er reyt fur, und der ritter reit nach im. Sin wonung was ußermaßen wol gelegen und | |
| nyden umb und umb umb den rech. Da der wiß ritter diß wol besehen hett, er nam zu dem einsiedel urlub | |
| irs bedorffent.’ ‘Das vergelt uch gott, lieber herre!’ sprach der ritter der die wißen wapen fůrte. //Der ritter kam wiedder off | |
| herre!’ sprach der ritter der die wißen wapen fůrte. //Der ritter kam wiedder off die statt da der einsiedel zu im | |
| sie ritten uß und furen uber das waßer. Der wiß ritter lag also schon biß sie allesampt fur yn kamen einen | |
| und wolten under sie ryten was sie mochten. Der wiß ritter was allweg by yn off eim starcken roß, das was | |
| den wapen. Da das jhene horten mit den der wiß ritter streit, sie machten sich zu fliehen und wurden enschumpfiert; und | |
| sie machten sich zu fliehen und wurden enschumpfiert; und der ritter reit nach yn und gab yn große slege, er durchslug | |
| under im darnyder $t ligen. //Also treib sie der wiß ritter so sere das sie allesampt wundert wie es eins mannes | |
| fast schrien: ‘Zun wapen, zun wapen!’ Diß hort der wiß ritter und begund allererst mit den wapen zu thun. Er sah | |
| und jhene fluhen allesampt, biß an den den der wiß ritter so sere geslagen hett. Er lag noch uff sim roß | |
| der Humbre wert was es úmmer gelauffen mocht. Der wiß ritter enwolt syn nit begeben und volget im alles mit und | |
| ungewalt und antwurt im ein wort nit, und der wiß ritter wond das er dot were. Er was ußermaßen zornig umb | |
| und syn gesellen úmmer men wond verlorn han, ob der ritter tot were verliben. Der ritter lag lang in onmacht, des | |
| wond verlorn han, ob der ritter tot were verliben. Der ritter lag lang in onmacht, des wart der wiß ritter so | |
| Der ritter lag lang in onmacht, des wart der wiß ritter so unfro das im die trehen zu den augen uß | |
| augen uß gingen. Er sprach das er nymer me off ritter wolt geryten, er wolt yn dann zuhant zu tot slagen. | |
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