Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der ritter wer. ‘Frauw’, @@s@sprach er, ‘es ist ein siech ritter.’ Die frauw stund nyder und dete im das cleit von | |
| genesen $t mocht. ‘Ja er wol’, sprach der arczat. Der ritter was entschlaffen und warff die augen uff und sah die | |
| herre’, sprach sie zu dem arczat, ‘ratent es im!’ Der ritter sach wol, sprech er darwiedder icht, das er doch mit | |
| frau wolt in die stat han geherbergt nydenen. Und der ritter sprach, er enkem in keyn wise in die stat nicht. | |
| ir ye off diße burg?’ sprach die frauw zu dem ritter. Er was so zornig das er ir ein wort nit | |
| zehen milen von Noaus; da bleib die frauw mit dem ritter biß er genesen was. – Nu laßen wir die rede | |
| syn roß und bracht es im wiedder: ‘Seht hie, herre ritter, uwer roß’, sprach er, ‘ich han anderswo zu schaffen und | |
| neve.’ ‘Was suchent ir hie?’ sprach Brun. ‘Wir suchen den ritter mit dem roten schilt, der den thorney des tages uberwant.’ | |
| im.’ Sie schieden, und myn herre Gawan reyt dem wißen ritter nach, das er nye keyn mere von im vernam. Er | |
| myn herre Gawan, ‘was sagent ir mir nů von dem ritter?’ ‘Ich wolt uch mer sagen von im, wollent ir mir | |
| die jungfrau ritten in die burg. Diß hort der siech ritter sagen und sprach zu sym arczat das er sprech zu | |
| batt yn durch syns dinsts willen das er yn den ritter ließ sehen. ‘Des enmag ich nit gethun’, sprach der arczat, | |
| in die kamern. Sie dete ein fenster off, und der ritter dackt sich. Sie lief zu im und wolt das cleyt | |
| sprach er. Die jungfrauw ging uß der kamern allachend; der ritter det ir synen arczat wiedder ruffen und batt sie das | |
| sag uch wol’, sprach sie. ‘Nu sagent mir wie der ritter heiß.’ ‘Ich wil uch leyten’, sprach sie, ‘wolt ir mit | |
| ir das ein jungfrauw vor der porten were und ein @@s@ritter mit ir, und hett ir das wortzeichen gesant, das sie | |
| ‘Jungfrau’, $t sprach myn herre Gawan, ‘noch enweiß ich des ritters namen nit der myn herren den konig herinn hieß komen.’ | |
| dem großen grab’, sprach sie, ‘da unden solt ir des ritters namen finden geschriben!’ Er ging zu dem grabe und kund | |
| schwigt ir zu dißem male und sagt von dem siechen ritter. //So lang was der siech ritter by der frauwen von | |
| sagt von dem siechen ritter. //So lang was der siech ritter by der frauwen von Noaus das er nehelich genesen $t | |
| frauw hett im siner arbeit wol gelonet das er den @@s@ritter generet hett. Und da sie ritten off dem weg, da | |
| da sie ritten off dem weg, da fragt yn der ritter ob er noch genesen were also das er wapen möcht | |
| der herre von der Dolorosen Garden. Der einsiedel was des ritters sere fro, wann das er sere erfert was. Der ritter | |
| ritters sere fro, wann das er sere erfert was. Der ritter was mit dem einsiedel biß das der arczat sprach das | |
| geritten, sie ritten so lang biß sie kamen da der ritter siech het gelegen. Da sie yn nit enfunden, da waren | |
| eim hircze und ervolgeten $t yn in dem waßer. Ein ritter kam darnach rytende und hett ein horn an dem hals, | |
| herre Gawan und sin gesellschafft kamen darzu geritten, und der ritter grußt sie und sprach, er wolt yn des hirczes geben, | |
| herbergen.’ Sie erbeizeten von irn roßen und entwapenten sich. Der ritter det ir roß nemen und ir wapen. Brun nam den | |
| det ir roß nemen und ir wapen. Brun nam den ritter einhalb ab und rumt mit im. Der ritter kam wiedder | |
| nam den ritter einhalb ab und rumt mit im. Der ritter kam wiedder und sprach zu mym herren Gawan: ‘Herre, ich | |
| Gawan, ‘dut ir mir ubel, das ist mir leit.’ Der ritter herbergt sie wol und ersam. Des morgens fur myn herre | |
| biß ferre uff den tag, und begegeten yne zwen gewapent ritter. Da sie by sie kamen, sie sprachen ein wort nit | |
| also solt thun; der bleib also schon halten. Der ein ritter stach syn glene enzwey off mym herren Gawan, und myn | |
| ir thun, stinckende mörder’, sprach sie, ‘wolt ir den besten ritter von der welt ermorden, ir enwußent selb nit warumb?’ ‘Wer | |
| herre Gawan?’ sprach der ander. ‘Ja ich’, sprach er. ‘Edel ritter’, sprach er, ‘vergebent uns das wir wiedder uch mißetan hant! | |
| wil uch myn roß da fur geben.’ Das was der ritter der sie desselben nachtes geherbergt het, und hett im Brun | |
| Er gab mym herren Gawan syn roß, und die zwen ritter namen urlob zu mym herren Gawan. Sie ritten hinweg, und | |
| hort groß gerúf, er umbsah sich und sah wol zwenczig ritter die im nah volgeten, und ducht yn das sie im | |
| die off der brucken stunt wart off gethan. Da kamen ritter dardurch geritten und namen die jungfrauwen und furten sie enweg. | |
| und nement mir myn jungfrauwen!’ ‘Uch geschicht alrecht’, sprach ein ritter under yn, ‘ir soltent mir han geleistet das ir mir | |
| er ein böser verreter ist. Enwert ir ein also gut ritter nit als ir sint, er hett uch hut zwier thun | |
| ‘Es ist myn herre Gawan’, sprach die ein. Der ein ritter kerte wiedder. ‘Herre, myn herre Gawan’, sprach er, ‘fart ein | |
| furter enfúret.’ ‘Große gnad, herre!’ sprach min herre Gawan. Der ritter deth im ein glene geben und hieß sin gesellschafft hinweg | |
| Da fand er eyn jungfrauwen, und lag ir ein wůnt ritter in dem schoß. Myn herre Gawan grußt sie und fragt | |
| herre Gawan grußt sie und fragt sie ob ir keyn ritter begegent weren die zwo jungfrauwen fúrten. ‘Sie begegenten mir’, sprach | |
| růgte das sie uber kamen, er sah wo ein gewapent ritter vor im hielt. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ich rat uch | |
| er sah wo ein gewapent ritter vor im hielt. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘ich rat uch das ir herr off diß | |
| so vil zu thun.’ ‘Wer sint ir dann?’ sprach der ritter. ‘Ich bin ein ritter uß des konig Artus hof.’ ‘Wie | |
| ‘Wer sint ir dann?’ sprach der ritter. ‘Ich bin ein ritter uß des konig Artus hof.’ ‘Wie heißt ir dann?’ ‘Ich | |
| sprach er, ‘war ir wollent. Warwert wollent ir?’ ‘Ich such ritter’, sprach myn herre Gawan, ‘die zwo jungfrauwen furent.’ ‘Sie farn | |
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