Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 225, 25 die er dick hat hören prisen fur alle frauwen.’ ‘Herre ritter’, sprach der konig, ‘ich han wol gehort was ir gesprochen
Lanc 225, 30 Des sol er, ob gott wil, nymer macht gewinnen.’ //Der ritter schied dannen. Da er fur des sales thúr kam, da
Lanc 225, 33 pfert und reit hinweg. Vor der pforten beyten syn zwen ritter die dar komen waren. Der konig fragete myn herren Gawan
Lanc 225, 35 er. Also sprachen sie alle die da waren, on einen ritter der hieß Galagwentins $t der Galois, der hett manig lant
Lanc 225, 37 er eins halben fußes mere were dann er ye keyn ritter @@s@hett gesehen. Er ist bas geminnet under synen lúten dann
Lanc 226, 8 ein wile von dem konig und sprechen furter von dem ritter der dem andern solt volgen da er hien fúre. //Da
Lanc 226, 10 dem andern solt volgen da er hien fúre. //Da der ritter, des namen myn herre Gawan zu hofe bracht hett, des
Lanc 226, 11 herre Gawan zu hofe bracht hett, des nachtes mit dem ritter geherbergt hett der im sin gedencken benam und im des
Lanc 226, 15 Sie ritten beid biß sie kamen geyn Kamahelot. Der gut ritter sah die stat, und ducht yn wie er auch me
Lanc 226, 17 recht wie es Kamahelot $t were da yn der konig ritter hett gemacht. Er begund aber sere zu gedencken und reit
Lanc 226, 20 hinder im bliben wolt durch blödekeit oder durch gedencken. //Der ritter der fur reit kam gegen des kóniges huß geritten. Des
Lanc 226, 21 nehelich alle uff rifieren gelegen. Die rifier was zwuschen dem ritter und des koniges huß. Die koniginn lag off einem fenster
Lanc 226, 25 hett sich sere bestoppet fur den frost. Da sie den ritter sah, da entstoppent sie sich, und er bleib gegen ir
Lanc 226, 30 doch wol. Ich besiehe uch gern, sicherlich, frauw, umb eins ritters willen der mich der meyst schnudel duncket den ich ye
Lanc 226, 33 Die koniginn rieff im wiedder und fragt yn wer der ritter were, und bat yn das ers ir sagette durch ir
Lanc 226, 35 wolts ir nit sagen, das er forcht das sie den ritter licht bekennet der nach im da kam, und im licht
Lanc 227, 1 im licht schand und @@s@laster da von begegenen möcht. Der ritter reyt zu wald wert. Uber ein kurcze wil kam der
Lanc 227, 3 cleider off dem rivier, die fragt er ob sie dheynen ritter gesehen $t hetten da nyden. ‘Neyn wir’, sprachen sie, und
Lanc 227, 5 hetten auch ware. Zuhant waren sie darkomen und hetten des ritters nit gesehen der da fur geritten was. Da die koniginn
Lanc 227, 6 Da die koniginn hort das im nymant saget wo der ritter hien were, da rieff sie im zu ir. ‘Herre’, sprach
Lanc 227, 7 da rieff sie im zu ir. ‘Herre’, sprach sie, ‘der ritter den ir suchent der rytet alda vor uch zu wald
Lanc 227, 19 múde wart. Das roß ging under das waßer, und der ritter bleib daroff siczen, biß im das waßer an die schultern
Lanc 227, 21 saß er allschone. $t Da die koniginn sah das der ritter so tieff in dem waßer was, und das sie ducht
Lanc 227, 23 zu růffen: ‘Helffent, frauw Sancta Maria, hie ertrincket yczunt ein ritter!’ Mit dem kam myn herre Ywan, des konigs Friens sone,
Lanc 227, 31 sprach sie, ‘hie nyden in dißem waßer erdrinckt yczu ein ritter!’ ‘Wie kam der in das waßer, liebe frau?’ sprach er.
Lanc 227, 32 frau?’ sprach er. ‘Sin roß sprang dryn und furt den ritter mit im, und duncket mich wol wie er ertrincken wölle.’
Lanc 228, 1 wol wie er ertrincken wölle.’ Myn herre Ywan sah @@s@den ritter in großen nöten, und erbarmet yn fast sere. Er lieff
Lanc 228, 2 zu tal und wůt yn biß an den halß. Der ritter was yczunt zwir undergegangen, das im das waßer uber den
Lanc 228, 4 roß mit dem zaum und furts uß mit gewalt. Dem ritter waren die wapen naß und der lip úberal. ‘Lieber herre’,
Lanc 228, 6 ir in diß waßer?’ ‘Herre’, sprach er, ‘ich bin ein ritter und tranckt myn roß in dem waßer.’ ‘Ir hettets nehelich
Lanc 228, 8 war er hien wolt. ‘Herre’, sprach er, ‘ich volget eim ritter, reit yczunt hie fur.’ Myn herre Ywan hett yn wol
Lanc 228, 11 den er úberwant. Er hett den schilt gelaßen zu des ritters huß dem er da volget, und het eynen alten genomen,
Lanc 228, 20 Ywan was wiedder zu der koniginn kumen und sprach, der ritter wer ertruncken, were er im nit zu hilff komen, und
Lanc 228, 22 groß schad. ‘Frau’, sprach er, ‘er ist ein ußermaßen schön ritter.’ ‘Noch dut er wunderlichen gnug’, sprach sie, ‘er solt eim
Lanc 228, 23 ‘Noch dut er wunderlichen gnug’, sprach sie, ‘er solt eim ritter volgen und ritet das waßer nyder.’ //Uber ein kurcze wil
Lanc 228, 24 kurcze wil darnach sahen sie wo Dagenot kam und der ritter mit im. ‘Ensehent ir nicht?’ sprach die koniginn zu mym
Lanc 228, 26 die koniginn zu mym herren Ywan, ‘ich enweiß wer unsern ritter gevangen hat.’ Myn herre Ywan fur zuhant gegen im off
Lanc 228, 29 fur die koniginn. ‘Frau’, sprach er, ‘Dagenot $t hatt dißen ritter gefangen. Nu sagent mir, herre Dagenot, uff uwer truw, wie
Lanc 228, 30 mir, herre Dagenot, uff uwer truw, wie gefingent ir dißen ritter?’ sprach myn herre Ywan. ‘Er begegent mir off jhenem waßer’,
Lanc 228, 35 sere zu lachen und alle diß horten. Da kamen viel ritter zu gangen und frauwen, das groß wunder zu beschauwen. Dagenot
Lanc 228, 37 und frauwen, das groß wunder zu beschauwen. Dagenot was ein ritter und was ein tor gewesen ye und ye und ein
Lanc 229, 2 als er wiedder kam, so seyt er, er hett zwen ritter dot geschlagen oder dry. Die koniginn sah wol das der
Lanc 229, 3 dot geschlagen oder dry. Die koniginn sah wol das der ritter sere wol gemacht was von allen synen gelieddern, und ducht
Lanc 229, 5 truwen die ir mir schuldig sint, wißent ir wer der ritter sy?’ ‘Neyn ich, frauw, werlich’, sprach er, ‘ich gehorte yn
Lanc 229, 6 sprach er, ‘ich gehorte yn noch nye wort gesprechen.’ Der ritter hielt syn glen neben im. Da er die konigin hort
Lanc 229, 9 schoß das ysen durch der kóniginn mantel. Sie sah den ritter an und rúmde mym herrn Ywan das sie der ritter
Lanc 229, 10 ritter an und rúmde mym herrn Ywan das sie der ritter nit wol sinnig ducht. ‘Mich duncket auch also, frau’, sprach
Lanc 229, 13 recht; er ensprach noch ein wort wiedder uns nit.’ ‘Herre ritter’, sprach myn herre Ywan, ‘wer sint ir?’ ‘Ir seht wol,
Lanc 229, 14 ir?’ ‘Ir seht wol, herre’, sprach er, ‘das ich ein ritter bin.’ ‘Was suchent ir, herre?’ sprach er. ‘Ich enweiß, herre’,
Lanc 229, 15 suchent ir, herre?’ sprach er. ‘Ich enweiß, herre’, sprach der ritter. ‘Ein ritter hatt uch gefangen’, sprach myn herre Ywan, ‘und

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