Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| gehören, er sagt den jhenen allen das er den guten ritter gefangen hett der die riesen dot slug: ‘also getanen ritter | |
| ritter gefangen hett der die riesen dot slug: ‘also getanen ritter kan uwer keyner vahen!’ Diß werte also biß vesperzitt, das | |
| konig wiedder kam von jagene. Man saget im wie ein ritter die riesen beide dot hett geslagen. Der konig was des | |
| trúwen die ich uch schuldig bin, ich fing den guten ritter!’ Und der konig lacht sere und alle die by im | |
| konig und von syner geselschafft und sprechen furter von dem ritter der die zwen riesen zu dot schlug. //Uns sagt die | |
| zu dot schlug. //Uns sagt die history furter von dem ritter der die zwen riesen dot schlug, das er lang reit, | |
| auch uß dem wald rytend ein andern weg, und ein ritter kam mit im, der bracht ein reh hinder im, das | |
| sie in dem wald gefangen heten. Der herre grußt den ritter und sprach, es were wol herbergens zytt, das er mit | |
| herbergen und wolt im syns wilpretes geben. ‘Herre’, sprach der ritter, ‘ich wil dalang me die herberg nit abslagen, got der | |
| und wurden wol geherbergt die nacht. Des morgens hort der ritter messe und reit syn straßen, als der zu recht sol | |
| milen lang. Uff eim ende des steynwegs hielt ein gewapent ritter. Da der ritter by yn kam, da fragt er were | |
| eim ende des steynwegs hielt ein gewapent ritter. Da der ritter by yn kam, da fragt er were er were und | |
| er were und die jungfrauw. ‘Ich bin des konig Artus ritter einer’, sprach er. ‘So koment ir dalang uber den steynweg’, | |
| ir dalang uber den steynweg’, sprach der ander, ‘nach dheyn ritter der des konig Artus frunt ist! Mir ist so vil | |
| ist so vil leides von im geschehen das mir nymer ritter lieb wirt der sin frunt ist.’ ‘Warumb ist das?’ sprach | |
| er. ‘Zu dem konig kam zu eim male ein gewunt ritter, der bracht zwey glenstúck in synem libe steckende; er batt | |
| libe steckende; er batt den kónig das ers im einen ritter det uß ziehen die zwey glenstucke, und derselb solt im | |
| sie den lieber hetten der yn wunte, dann ynselber. Der ritter der im schwůr schlug mir huwer myns vettern sun dot, | |
| noch sere viel die syn mage sint.’ Da sprach der ritter den Dagenot fieng: ‘Sint ir der einer die den toten | |
| ‘wann ich muß wiedder uch fechten.’ ‘Sint ir dann der ritter der yn rechen muß?’ ‘Ich sol myn macht darzu thun’, | |
| und kamen beid zuhauff $t gerant mit starcken glenen. Der ritter von dem steynweg brach syn glenen off dem andern, und | |
| das er uß dem sattel fure off jhen erden. Der ritter was jung und licht und sprang zuhant uff syn fuß | |
| heubt bogen, sie durchslugen die halßberg an manigen enden. Der ritter von dem steinweg begunde ie me und me das felt | |
| wann er vil blutes verlorn hett, da ergreiff yn Dagenotes ritter mit dem helm und brach yn im ab und warff | |
| schilt uber das heubt, wann er nit helmes hett. Der ritter slug yn mit großer krafft, das er im das heubte | |
| hals. Er viel nyder und was dot. Des was der ritter sere unfro, möcht es anders sin gewesen. Er ging zu | |
| by im hinweg und sprachen ein wort nit, und der ritter kam algemehelich nach ryten mit der jungfrauw. Da er fur | |
| die porten von der stat kam, da kamen wol vierczig ritter und knappen uff yn schlagen; sie ritten yn darnyder mit | |
| mit ysenin ramen, das man da durch mocht sehen. Der ritter wart beslagen in zwey ysenin fingerlin, und dardurch ging ein | |
| als die joiale wit was, und als ferre ging der ritter als die kette lang was. Des enwůste alles die jungfrauw | |
| komen was, sie wart ußerhalb der porten beslossen da der ritter dar komen was. Sie was hinweg geritten und wolts fur | |
| was hinweg geritten und wolts fur ware han das der ritter erslagen were; sie was ußermaßen unfro und getorst nit wiedder | |
| Nu múßen wir ein wil schwigen der rede von dem ritter und von der frauwen die yn gefangen hatt und von | |
| dem lengsten.’ ‘Des ensolt $t ir nit thun’, sprachen sin ritter, ‘ir sollent beiten biß ir uwer here zusamen gehusent, wann | |
| wiedder einander striten.’ ‘Herre’, sprach der konig mit den Hundert Rittern, ‘sendent mich morn frú dar!’ ‘Das ist mir lieb’, sprach | |
| Galahut. Des morgens frú saß der konig mit den Hundert Rittern uff und reyt des konig Artus here so nahe das | |
| zu Galahůt und seit im das sie wol zehen tusent ritter hetten. Galahut hieß yn zehentusent ritter nemen under konigen und | |
| sie wol zehen tusent ritter hetten. Galahut hieß yn zehentusent ritter nemen under konigen und under rittern, wen das er wolt | |
| Galahut hieß yn zehentusent ritter nemen under konigen und under rittern, wen das er wolt under sym here. Sie wapenten sich | |
| die welt wunder an im sah. Da waß manig gebriset ritter uß des konig Artus huse die alle groß ritterschafft dathen. | |
| die alle groß ritterschafft dathen. Galahut hett auch manigen guten ritter in sim strit, dieß sere wol daten, und was der | |
| dem felde mit gewalt. Da der konig mit den Hundert Rittern sah das sin lút entschumpfirt waren, im was sere ubel | |
| sere ubel zu mut; er was selb ein sere gut ritter. Er sant bald einen boten zu Galahůt das er im | |
| er im lut sente, und Galahut sant im zwenczig tusent ritter. Sie kamen mit großem gewalt den konig zu beschútten mit | |
| mit großem gewalt den konig zu beschútten mit den Hundert Rittern. Min herre Gawan sah sie von ferren komen und des | |
| es kein wunder was; und der konig mit den Hundert Rittern was ir sere fro da er sie komen sah. Sie | |
| innwendig der porten was. Er het ein @@s@gůt teil syner ritter verlorn, die Galahottes lut hetten gefangen. Da sie all in | |
| wer ein koniginn ob andern frauwen. Die frau hilt einen ritter gefangen in einer steynynnen jaiolen. Der steyn was so luter | |
| einer steynynnen jaiolen. Der steyn was so luter das der ritter alle die die da ußen stunden oder gingen sah, also | |
| Die jaiole was zweyer claffter wit, und da was der ritter inn gefangen, und was lang und eng, das sich der | |
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