Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 238, 18 inn gefangen, und was lang und eng, das sich der ritter wol darinn bekerte. Desselben abendes das des koniges lúte in
Lanc 238, 19 koniges lúte in die porten gejagt wurden kam der frauwen ritter ein teil wiedder von dem urlage. Die frau von Maloant
Lanc 238, 20 wiedder von dem urlage. Die frau von Maloant fragt ir ritter wer es da allerbest gethan hett. Sie sprachen $t das
Lanc 238, 21 herre Gawan das meist wunder begangen hett, das ie kein ritter getet, und gaben im den prise. Diß hort alles der
Lanc 238, 22 und gaben im den prise. Diß hort alles der gefangen ritter und fragt den knappen der im zeßen trug und die
Lanc 238, 23 den knappen der im zeßen trug und die andern, welch ritter allerbest mit der frauwen were. ‘Warumb fragent irs?’ sprachen sie.
Lanc 238, 24 ‘Warumb fragent irs?’ sprachen sie. Ein knapp ging zu dem ritter und saget im das yn der gefangen ritter gern bespreche,
Lanc 238, 25 zu dem ritter und saget im das yn der gefangen ritter gern bespreche, wann er hettes sie all gebetten $t so
Lanc 238, 27 hettens im gelobet, sie woltens yn thun wißen. Und der ritter dem sies kunt daten ging zu dem gefangenen ritter zu
Lanc 238, 27 der ritter dem sies kunt daten ging zu dem gefangenen ritter zu der jaiolen, und der ander stund off und rett
Lanc 238, 35 bitt ich uch, frauw’, sprach er, ‘das ir den gefangenen ritter besprechent.’ ‘Nu bringent mirn herre!’ sprach sie. Der ritter ging
Lanc 238, 35 gefangenen ritter besprechent.’ ‘Nu bringent mirn herre!’ sprach sie. Der ritter ging nach im und bracht yn fur die frauwen. Er
Lanc 239, 4 ein armer beczeler, und erkennet mich licht etschlicher von synen rittern; keme ich zu yne, sie geben mir licht so viel
Lanc 239, 12 ere, ob ir das laßent, so laßent mich farn! Die ritter sagen hut das die patellie sere groß sy gewesen und
Lanc 239, 25 im zu allen siten zu. Des andern tages gingen Galahutes ritter fur yn und sprachen: ‘Herre’, sprachen sie, ‘wolt ir uwer
Lanc 240, 3 von Moloant geleisten mocht. Die frau von Moloant hett yrm ritter ein roß bereit und einen roten schilt und einen roten
Lanc 240, 6 morgens frů da der stritt solt syn da reit der ritter von Maloant den die frau gefangen hett. Er reit so
Lanc 240, 13 daroff getragen, als siech als er was. Nochda hielt der ritter mit den roten wapen uff dem furt und leinte off
Lanc 240, 19 reit, kam dort herre gepuniert, und die garczun begunden den ritter mit den roten wapen anzuruffen: ‘Herre ritter mit den roten
Lanc 240, 19 garczun begunden den ritter mit den roten wapen anzuruffen: ‘Herre ritter mit den roten wapen, was haltent ir nu? Seht wo
Lanc 240, 23 kundig lecker, der was under yn, der lieff zu dem ritter und nam ym den schilt von dem hals und hing
Lanc 240, 24 dem hals und hing yn umb den synen, und der ritter hielt alschon. Ein ander kam darzu lauffen und wonde das
Lanc 240, 25 alschon. Ein ander kam darzu lauffen und wonde das der ritter ein tor were. Er lieff off das waßer und nam
Lanc 240, 26 das waßer und nam einen großen schollen und warff den ritter off die lúminier von dem helm und rieff wes er
Lanc 240, 32 stachen beide zuhauff mit großer krafft. Der konig stach den ritter off die brust, der halßberg enreiß nicht, wann er starck
Lanc 240, 33 wann er starck was, und die glene fůr enzwey. Der ritter stach den konig, das er und sin roß beide uber
Lanc 241, 2 ‘es ist bas an uch bestatet dann ich wonde!’ Der ritter besah yn und wart des geware das er im den
Lanc 241, 8 vast uber das waßer und vergaterten fast an yene. Der ritter mit den roten wapen reit under sie, und einer kam
Lanc 241, 9 einer kam uß und jostiert wiedder yn; und der rot ritter stach yn das er ußer dem sattel flog off jhen
Lanc 241, 18 getan von des konig Artus lúten. Galahot hett manigen stolczen ritter dieß fast wol daten. Aber der ritter det des tages
Lanc 241, 19 hett manigen stolczen ritter dieß fast wol daten. Aber der ritter det des tages so viel das yn all die welt
Lanc 241, 23 fast sere. Umb vesperzitt schiet sich der stritt, und der ritter mit den roten wapen hub sich dannen so er behendest
Lanc 244, 16 sollen sie dich an der not begeben. Diß sollen allerhande ritter syn die nicht genczlich fry lút sint, die dich irs
Lanc 244, 18 begeben. Die dich irs undanckes sollen begeben das sollen din ritter von dim huß syn den du das groß gůt hast
Lanc 245, 27 bist in dinen guten stetten, so soltu alle die guten ritter besenden, sie sint rich oder arm, die da umb gesessen
Lanc 245, 29 als du ir kunfft sere fro syest. Den armen getruwen rittern soltu groß ere thun, und sint sie auch von kranckem
Lanc 246, 1 ir sie wol erkennen werdent. Darnach solt ir einen getruwen ritter súchen der beide, zu den wapen gut sy und auch
Lanc 246, 3 ratgeben und uwer gut mit sim rat geben und die ritter eren die in uwerm lande wonent: wann dhein man erkennet
Lanc 246, 6 gewurczelt hat. Und wann er dir einen getruwen $t armen ritter wiset, so acht, als lieb als dir din ere sy,
Lanc 246, 11 alsus hast durchritten und alles das gemeyn volck und arm ritter din frúnd sint, so soltu wiedder farn an die barunen
Lanc 246, 16 von silber, du must han gute pfenning, den getruwen armen rittern zu geben. Als du einen armen ritter siehst den du
Lanc 246, 16 den getruwen armen rittern zu geben. Als du einen armen ritter siehst den du getruwe und biederbe findest, du solt off
Lanc 250, 23 Underdes da sie also saßen und retten, da kamen zwen ritter fur den konig von Galahutes gesellschafft. Der konig sah sie
Lanc 250, 25 fur yn. Der ein was der konig mit den Hundert Rittern, und der ander hieß der Erst gewůnnen Konig, wann er
Lanc 250, 29 sie konig weren. ‘Herre’, sprach der konig mit den Hundert Rittern, ‘Galahut von den Fremden Werden, der schönen Risinen sun, der
Lanc 251, 1 uch urlagen. @@s@Er hatt sich vermeßen das er den gůten ritter wil haben in syner geselschafft der den priß nů het
Lanc 251, 8 er fried hett, und ervert das Galahut $t den guten ritter solt haben in syner gesellschafft. ‘Lieber meister’, sprach der konig,
Lanc 251, 13 des das sich Galahot berúmet hat das er den guten ritter wólle han der mir noch myn lant behalten hatt. Lieber
Lanc 251, 21 was. Und der konig begunde zu gedencken nach dem guten ritter und het gern sin gesellschafft gehabt und hett yn gern
Lanc 251, 23 ‘Lieber neve’, sprach er zu im, ‘ich hett des guten ritters gesellschafft mit den roten wapen lieber dann ich ein konigrich

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