Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîtære stM. (5242 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| inn gefangen, und was lang und eng, das sich der ritter wol darinn bekerte. Desselben abendes das des koniges lúte in | |
| koniges lúte in die porten gejagt wurden kam der frauwen ritter ein teil wiedder von dem urlage. Die frau von Maloant | |
| wiedder von dem urlage. Die frau von Maloant fragt ir ritter wer es da allerbest gethan hett. Sie sprachen $t das | |
| herre Gawan das meist wunder begangen hett, das ie kein ritter getet, und gaben im den prise. Diß hort alles der | |
| und gaben im den prise. Diß hort alles der gefangen ritter und fragt den knappen der im zeßen trug und die | |
| den knappen der im zeßen trug und die andern, welch ritter allerbest mit der frauwen were. ‘Warumb fragent irs?’ sprachen sie. | |
| ‘Warumb fragent irs?’ sprachen sie. Ein knapp ging zu dem ritter und saget im das yn der gefangen ritter gern bespreche, | |
| zu dem ritter und saget im das yn der gefangen ritter gern bespreche, wann er hettes sie all gebetten $t so | |
| hettens im gelobet, sie woltens yn thun wißen. Und der ritter dem sies kunt daten ging zu dem gefangenen ritter zu | |
| der ritter dem sies kunt daten ging zu dem gefangenen ritter zu der jaiolen, und der ander stund off und rett | |
| bitt ich uch, frauw’, sprach er, ‘das ir den gefangenen ritter besprechent.’ ‘Nu bringent mirn herre!’ sprach sie. Der ritter ging | |
| gefangenen ritter besprechent.’ ‘Nu bringent mirn herre!’ sprach sie. Der ritter ging nach im und bracht yn fur die frauwen. Er | |
| ein armer beczeler, und erkennet mich licht etschlicher von synen rittern; keme ich zu yne, sie geben mir licht so viel | |
| ere, ob ir das laßent, so laßent mich farn! Die ritter sagen hut das die patellie sere groß sy gewesen und | |
| im zu allen siten zu. Des andern tages gingen Galahutes ritter fur yn und sprachen: ‘Herre’, sprachen sie, ‘wolt ir uwer | |
| von Moloant geleisten mocht. Die frau von Moloant hett yrm ritter ein roß bereit und einen roten schilt und einen roten | |
| morgens frů da der stritt solt syn da reit der ritter von Maloant den die frau gefangen hett. Er reit so | |
| daroff getragen, als siech als er was. Nochda hielt der ritter mit den roten wapen uff dem furt und leinte off | |
| reit, kam dort herre gepuniert, und die garczun begunden den ritter mit den roten wapen anzuruffen: ‘Herre ritter mit den roten | |
| garczun begunden den ritter mit den roten wapen anzuruffen: ‘Herre ritter mit den roten wapen, was haltent ir nu? Seht wo | |
| kundig lecker, der was under yn, der lieff zu dem ritter und nam ym den schilt von dem hals und hing | |
| dem hals und hing yn umb den synen, und der ritter hielt alschon. Ein ander kam darzu lauffen und wonde das | |
| alschon. Ein ander kam darzu lauffen und wonde das der ritter ein tor were. Er lieff off das waßer und nam | |
| das waßer und nam einen großen schollen und warff den ritter off die lúminier von dem helm und rieff wes er | |
| stachen beide zuhauff mit großer krafft. Der konig stach den ritter off die brust, der halßberg enreiß nicht, wann er starck | |
| wann er starck was, und die glene fůr enzwey. Der ritter stach den konig, das er und sin roß beide uber | |
| ‘es ist bas an uch bestatet dann ich wonde!’ Der ritter besah yn und wart des geware das er im den | |
| vast uber das waßer und vergaterten fast an yene. Der ritter mit den roten wapen reit under sie, und einer kam | |
| einer kam uß und jostiert wiedder yn; und der rot ritter stach yn das er ußer dem sattel flog off jhen | |
| getan von des konig Artus lúten. Galahot hett manigen stolczen ritter dieß fast wol daten. Aber der ritter det des tages | |
| hett manigen stolczen ritter dieß fast wol daten. Aber der ritter det des tages so viel das yn all die welt | |
| fast sere. Umb vesperzitt schiet sich der stritt, und der ritter mit den roten wapen hub sich dannen so er behendest | |
| sollen sie dich an der not begeben. Diß sollen allerhande ritter syn die nicht genczlich fry lút sint, die dich irs | |
| begeben. Die dich irs undanckes sollen begeben das sollen din ritter von dim huß syn den du das groß gůt hast | |
| bist in dinen guten stetten, so soltu alle die guten ritter besenden, sie sint rich oder arm, die da umb gesessen | |
| als du ir kunfft sere fro syest. Den armen getruwen rittern soltu groß ere thun, und sint sie auch von kranckem | |
| ir sie wol erkennen werdent. Darnach solt ir einen getruwen ritter súchen der beide, zu den wapen gut sy und auch | |
| ratgeben und uwer gut mit sim rat geben und die ritter eren die in uwerm lande wonent: wann dhein man erkennet | |
| gewurczelt hat. Und wann er dir einen getruwen $t armen ritter wiset, so acht, als lieb als dir din ere sy, | |
| alsus hast durchritten und alles das gemeyn volck und arm ritter din frúnd sint, so soltu wiedder farn an die barunen | |
| von silber, du must han gute pfenning, den getruwen armen rittern zu geben. Als du einen armen ritter siehst den du | |
| den getruwen armen rittern zu geben. Als du einen armen ritter siehst den du getruwe und biederbe findest, du solt off | |
| Underdes da sie also saßen und retten, da kamen zwen ritter fur den konig von Galahutes gesellschafft. Der konig sah sie | |
| fur yn. Der ein was der konig mit den Hundert Rittern, und der ander hieß der Erst gewůnnen Konig, wann er | |
| sie konig weren. ‘Herre’, sprach der konig mit den Hundert Rittern, ‘Galahut von den Fremden Werden, der schönen Risinen sun, der | |
| uch urlagen. @@s@Er hatt sich vermeßen das er den gůten ritter wil haben in syner geselschafft der den priß nů het | |
| er fried hett, und ervert das Galahut $t den guten ritter solt haben in syner gesellschafft. ‘Lieber meister’, sprach der konig, | |
| des das sich Galahot berúmet hat das er den guten ritter wólle han der mir noch myn lant behalten hatt. Lieber | |
| was. Und der konig begunde zu gedencken nach dem guten ritter und het gern sin gesellschafft gehabt und hett yn gern | |
| ‘Lieber neve’, sprach er zu im, ‘ich hett des guten ritters gesellschafft mit den roten wapen lieber dann ich ein konigrich | |
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