Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unde ſcult ulizzeclichen ze chirchen gen, ſcult da iwerſ gebeteſ phlegen, ir ſcult iwer almoͮſen geben, ſcult iwerſ wachenneſ ulizzec ſin, | |
| hete dich geſezzet zeinem wartmanne deſ hiwiſſceſ Iſrahel.’ Der wartman phliget ze ſtenne an der hohe, daz er ſine huſgenozzen muge | |
| derselwe dem maister vnd den brvderen allez daz, des er phliget, widerraiten. Daz man sol ainen hawen, der daz almosen vnd | |
| so sulen die diener ezzen. Vnd der sol ain pruder phlegen. Von dem siechvse. //Die brvder svlen hawen ain sichvse vnd | |
| reht mit ein ander niht kemphen sullen. //Der rihter sol phlegen eines schiltes und eines swertes dem den man ane sprichet | |
| stât. //Lâzet ein man ein guot hin umbe zins ze pflegenne ze bescheidenen jâren, daz man ez im besætez wider lâze, | |
| dî siechen mit grôzer andâht underbrâhten unde der mit vlîze phlâgen. Diz cleine beginnen erbarmete den herzogen Friderîchen von Swâben unde | |
| iht gûtes hat, daz sal der brûder, der des spitâles pfliget, mit schrifte behalten, der sol ouch den sîchen manen, daz | |
| alsô verre man mac, behalten. 6. Wie man der sîchen phlegen sule in den spitâlen. /Hienâch, sô der sieche in die | |
| spitâleres bescheidenheite, der ouch die nôtdurfte sînes siechtagen merken sol, pflegen wol mit vlîze, sô bescheidenlîche, daz man in dem obersten | |
| des hûses sal man barmherzeclîche die siechen handelen unde ir pflegen lieplîche, unde alle tage sol man in minneclîchen zenbîzene $t | |
| wurden versûmet, daz solden die brûdere, die der spitâle $t pflegent, dem meistere oder dem obersten kunden, der billîche die versûmere | |
| daz andere ordene, dâ ouch leigen sint, in vil ofter pflegent zu entphâhene. 10. Wie man biten sule vur die lebenden | |
| ezzen unde trinken, als man es eineme brûdere zu gebene pfliget, vierzich $t tage gebe eime armen, wenne daz almûsen ledeget | |
| hat oder lîhet, der sal dem obersten, der des ambehtes pfliget, die sache sînes gebrechen $t dêmûteclîche unde gezemelîche kunden unde | |
| Diz ist von der iaget. /Alsô getâne iagit, alsô man pfliget zu tûne mit rûfene unde mit hunden unde beizen mit | |
| schiezene urboren unde ez deste baz gelernen. 24. Wie man pflegen sule der sîchen brûdere. /Wenne sunderlich vlîz unde sorge zu | |
| anderen gesellescheften unde zu cafspilen, der man durch werltliche hôhvart pfliget zu des tûveles dîneste, sulen die brûdere selden kumen, swie | |
| drîzich pater noster unde solde sôgetâne $t spîse, alse man pfliget einem brûder ze gebene, siben tage geben den armen vur | |
| Wir setzen ouch daz, daz alle die ambehtlûte, die man pfliget mit dem grôzen capitele zu setzene, eines iegelichen iâres ir | |
| ir niht anegelegent, ez ensîn danne die brûdere, die doch pflegent pfenninge ze tragene umme gemeine gescheffende des hûses. Ez ist | |
| tavelen izzet, sô ist daz billich, daz man deste baz pflege der brûder. Ist aber daz, daz er zu langer vrist | |
| daz er vor oder nâch ezze, dâ man sîn baz pflege, danne der anderen. 14. Diz ist von den brûderen, dî | |
| bedurfen, den sal der meister zusehen, daz man der baz pflege, danne der anderen. 16. Daz ein iegelich brûder sîne sunderliche | |
| spitâles sente Marîen des Dûschen hûses von Jherusalem zu ûbene pfliget unde zu vîrene. In dem êrsten mânde des iâres, in | |
| den brûderen unde daz wirt entdecket. /(8) Ob ein brûder pfliget trunkenheite after des mâles, sô er gemanet ist, daz er | |
| oder mit eime anderen holze, dâ mite man doch niht pfliget den tôt ze tûne, einen brûder slehet oder sîn remet | |
| mit anderen wâpenen, dâmit man den tôt mac getûn oder pfliget ze tûne, wundet, sô daz er blûtet. /(2) Ob ein | |
| ezzen, ime sal ouch genûgen mit der spîse, die man pfliget zu gebene den leige brûderen, $t sô sie bûzent. Die dêmûtegeren | |
| sal ein iâr sôgetâne spîse eime durftigen geben, alse man pfliget zu gebene vierzich tage vur einen anderen brûder, der dâ | |
| den sîchen, unde schrîbe deme, daz er des brûderes minneclîche pflege, als ez rehte kume sîner sûche. 14. Von der verwandelunge | |
| zu den landescommendûren $t kumet, die man mit dem capitele pfliget zu setzene, unde vindet ettelichen sô bôses wortes unde sô | |
| meister $t âne rât der brûdere, die der grôzen ambeht pflegent, unde ouch der anderen bescheiden brûdere von dem heiligen lande | |
| an in warten sule. /Alle die brûdere, die der wâpene pflegent, die gehôrent zu dem marschalke unde sulen ime undertênic sîn | |
| brûdere, die er wil, unde der sal man deste baz pflegen, doch sal man an susgetâner ladunge mâze halden. 27. Diz | |
| bestien haben, sô sulen die anderen brûdere, die der wâpene pflegent, zwô bestien hân von den selben gnâden; sô die conventesbrûdere | |
| mac man profenel unde ander dî dinc trossen, die man pfliget zu bindene mit den cleinen riemen. Daz aber zu den | |
| teilen âne die sîchen brûdere, der man baz unde vlîzlicher pflegen sal nâch den staten des hûses. Des sal man ouch | |
| der daz ahten sal, daz der deste baz unde volleclicher gepflogen werde. 57. Wie die gesunden brûdere meinsamen $t mugen den | |
| brûderen halden. /Der marschalc unde die brûdere, dî der ambehte pflegent, die vlîzen sich des, daz sie von ir ambehten, swaz | |
| der wirt begunde dar laden/ sîn vriunt der er schône phlac./ nuo wart er allen den tac/ nâch sînem silber als | |
| wirt vil sêre./ “iuwer enwirt hie niht mêre/ sô wol gephlegen,” sprach er,/ “irn schaffet mir mîn silber her./ mir ist | |
| und nimme./ Josephe was dar zu nicht we,/ wand er durch tugentlichez recht/ gerne was ein gotes knecht./ der gute man | |
| wort,/ der in wol was erkant,/ do wichen sie besit zuhant/ durch rechten gehorsam;/ alsus di not ein ende nam./ Als | |
| izzet und niht geschaeftes $t hat noch chaines vailen marchtes phligt in der stat noch ouf dem marcht noch in dem | |
| zwai teil des gutes als davor geschriben stat, des suln phlegen der chinde nehsten vatermage ob si da sint: sint si | |
| er gab im einen slac./ da mit er sin vaste pflac,/ biz der kneht her wider quam,/ und daz der meister | |
| daz ich din lop gesprechen mege./ minen munt insliuz unde phlege/ der werche miner zungen;/ daz ich dich bitten kunne,/ daz | |
| diu huote/ allen mennisken gegeben,/ daz ir die engele sulen phlegen/ beidu naht unde tach./ vil wol du nu heizen maht/ | |
| meineiden/ getan so vil ze leide/ miner armen sele./ ich phlac des ie, herre,/ daz ich ein rechære was;/ der mir | |
Ergebnis-Seite: << 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 >> |