Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| // «daz ist mir liep, wir suln sie van.»// Isingrin pflac tumbir sinne, // ime gefror der zagil drinne./ div /naht | |
| mer.’–/ ‘so vertribet uns gar ane wer/ der der kristenheite pfliget./ ich wæne daz sin kraft gesiget,/ swa sie wil uf | |
| tauf enpfahen/ und mich dem gote nahen/ der der cristenheit pfliget/ und gar daz ding zu rehte wiget.’/ Malfer vil sůze | |
| sechs wise herzogen,/ dar zu sechs grauen/ di sines rates phlagen./ er sprach: ‘min herce ist beuangen/ uon angisten manigen./ nu | |
| nít./ miner můter lieben/ scol ich gerne dienen./ ich ne phlege nicht untruwen:/ so maechte den chaiser ruwen/ daz er mich | |
| iz wart maere unde goͮt./ du sin Naimes der herzoge phlach,/ waz der heiden da uore erstarph!/ er gab iz Karle | |
| alle Kaerlinge/ habe(n)t zu in minne,/ alte unde junge./ si phlegent grozzer zerunge,/ si dront deme kůnige/ uon Babilonie:/ so si | |
| man/ der uzen wole redet/ unde ualsches in deme herzen phleget./ er dunchet uzen uol,/ sin můt ist innen hol:/ den | |
| man uon mir nuwiu mere:/ si redent daz ich ungetruwe phlege.’/ Der chůnich hiz sine man/ Appollen dare uůre tragen./ der | |
| im,/ want er milticlichen gab/ die wile er der marche phlác./ inoch heten si behalten/ ain got alten,/ den si uon | |
| erhouwen./ Di haiden waren do gelegen,/ di des heres scolten phlegen./ di di aller uorderiste waren,/ mit plůte si bedechet lagen./ | |
| si wellent gemarteret werde(n)./ ouch scule wir ersterben:/ der sele phlege min trechtin./ en ruchet wer di wizenare sin!/ sine chument | |
| Die thuren vole de gene./ Die giengen zo samene./ die wisen alt herren./ die plagen grozer eren./ vn̄ goter zvchte vnder in./ si nanten ein | |
| so kuninliche ge geben./ ich wil diner schiffe wol mit trwen plegen./ Die herren vazzetin sich./ alsech kan vir stan mich./ Daz nie | |
| tragen./ vnde beval iz sime kamerare./ Daz er is also plege./ sowanne man iz haben wolde./ Daz er iz haben solde./ | |
| er ime an sin liben./ vn̄ heiz in$/ des so plegen./ ob man iz immer wider gegebe./ Daz iz dar allez | |
| sin./ biz ir herre queme./ wande her der cronen wolde pflege./ Do sprach der herzoge./ ich ne darf nicheinis gerichtis hie | |
| an./ Daz er andeme stade were./ vnde her des godes psege./ wol gecierot was ir liph./ sie trogen alle bonit herlich./ | |
| gesellen./ Do reitin ime de herren. daz her ir also pflege./ daz sie ez vůr got nemen./ wir ne wizen vmbe | |
| zo hove indaz gesidile./ Die kamerere quamin./ die des gotis plagin./ Vnde satten dietheriche./ Harde vromicliche./ truzzaten ande schenken./ Die solden | |
| hiez den schaz her vore tragin./ Hir newirt der boheit nicht geplegen./ Man sal en dusint marc geven./ Vnde itwaz geven mere./ | |
| vrostin waren dar ober nacht./ Daz man ire da wole plaf./ Der tac begunde vf gan/ iegelich kamarare nam./ Sime herren | |
| oder ne si./ Ich ge zo den herbergen sin./ Doch pflegit her svlicher zvchte./ Daz wir sin waren ane laster./ Herlint | |
| ire urowin kemenatin./ Vnde sagete ir von deme herren./ Her pflege sinir eren./ Harte ulizeliche/ daz wizzin werliche./ Ime sin des | |
| vnde erwin./ Die liez man eine gan./ Daz her ne plaf nehein man./ Do sprach erwin der mere./ Lupolt trvt herre./ | |
| vz gan./ Allenthalchen in$/ die stat./ Daz ir neman ne plach./ Do merketen iz des kuningis man./ Vnde sagetin iz ir | |
| constantin./ Ich bevalch sie eme vffe daz leven sin./ Her pleget so goter sinne./ Ir ne mach ime nichein intrinne./ Der | |
| rother bist./ Nu vare trulicher degin./ Sante gilege moze din plegin./ Do sprach daz schone megitin./ Gehauet uch wole moder min./ | |
| mere groz./ We ual des ymelot genoz./ Der sin solde plegin./ Der zouch dur wnder after wege./ Vnde uvolde gerne han | |
| Vnde lonede den godin knechthin./ Alse man noch uan recthin./ Plegit grozzer eren/ zo lande riden die heren./ Do die grozze | |
| daz stat./ Geneme wart der hant slach./ Die der urowen soldin plegen./ Die uordin die criechen after wege./ Nu siet zo deme | |
| guode horn min./ Daz sal die bezechenunge sin./ Die crichen plegent sinne./ Vnde wirt din ieman innen./ Dich uant constantinis man./ | |
| constantinopole./ Der vil merin burge./ Was ein reckir herre./ Vnde plach grozer erin./ Daz schinit mir immir an./ Her hat mer | |
| Ich sage dir von deme herren./ Her was othmote/ Vnde plach der bezzistin gote./ Die ie sichein man./ Zo der werlde | |
| waldindigir got./ Alsiz was witin./ Bi rotheres gecitin./ Do ne plac sin nie man./ Iz ne moste ime an den lif gan./ | |
| triuwen habe,/ des getuo dich niemer abe!/ alsolhes râtes soltû phlegn,/ jenes râtes dich bewegn/ der valscher hêrschefte phligt/ und ganzer | |
| râtes kraft/ von retoricâ an meisterschaft,/ daz sie mînes râtes phlegn/ und mir an wîser lêre wegn./ welt ir der bete | |
| dar/ mâge man und vürsten gar/ die sînes râtes solden phlegn./ Oxîatres ein rîcher degn/ sîn bruoder, wart ouch dar besant./ | |
| im sô meisterlîche lac/ daz er mit lêre ir râtes phlac./ der wart ze Kriechen in daz lant/ ze boten dô | |
| er zem besten ûz erkant:/ der was Avenier genant./ er phlac gewalteclîche aldâ/ in dem lande ze Indîâ/ des landes und | |
| rîcheit/ bereit und niender verseit./ diu grœste swære, der er phlac,/ daz was, daz er sô manegen tac/ solt âne rehten | |
| kom sô sêre in sînen sin,/ daz er dekeines slâfes phlac./ die naht er wol halbe lac/ mit gedanken überladen:/ er | |
| kristen grœzern haz gevie./ sus genas der gotes degen./ sîn phlac der gotlîche segen,/ an des trôst er sich lie,/ dô | |
| der künic hiez zuozim dô gân/ liute, die sîn solden phlegen/ und an rehter lêre wegen./ die schœnsten liute, die man | |
| werder got in ist./ sie jehent, daz er der himel phlege/ und daz vür alle krefte wege/ sîn kraft, sîn hôhiu | |
| was;/ er gestuont an eine stegen./ der sîn hâte dar gephlegen,/ got, der phlac sîn vürbaz./ nâch sînen sælden vuogter, daz/ | |
| an eine stegen./ der sîn hâte dar gephlegen,/ got, der phlac sîn vürbaz./ nâch sînen sælden vuogter, daz/ des junkherren meister | |
| swacher kraft/ an daz gebeine behaft,/ daz als unreines smackes phlac,/ daz den ängestlîchen smac/ verdulten niemen mohte,/ von siecheit, als | |
| der guoten schrîne unreiner smac/ bezeichent den, des herze ie phlac/ und iemer phliget valscheit./ swie der trage rîchiu kleit,/ dâ | |
| unreiner smac/ bezeichent den, des herze ie phlac/ und iemer phliget valscheit./ swie der trage rîchiu kleit,/ dâ man sie ûzen | |
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