Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

RvEBarl 1986 ein got, eine ân endes tac,/ der âne anegenge ie phlac/ alles, des dû maht gesehen,/ und des ouch niemen kan
RvEBarl 2183 vuogte im got den gewin,/ daz er dâ vil gewaltes phlac./ sider über manegen tac/ vuoren sîne bruoder gar/ zuozim ûf
RvEBarl 2284 Sâmûêl,/ der ir mit witzen manegen tac/ an gotlîcher lêre phlac,/ biz daz sie durch ir tumben sin/ hieschen einen künec
RvEBarl 2315 Âbyâ,/ Jôatham und Âsâ/ Achas und Ezechîas,/ Jôram unde Jôsîas/ phlâgen ouch der selben schar,/ biz von der liute sünde gar/
RvEBarl 2322 den sibenzic jâren./ dô gar ir nôt verendet was,/ dô phlac ir Jechonîas,/ dar nâch sîn sun Salathîêl,/ nâch dem des
RvEBarl 2335 der,/ den ich hân hie vor genant./ mit gewalteclîcher hant/ phlâgen dirre schar nâch im/ Abîût unde Elîachim/ und manic ander
RvEBarl 4057 gên des himelrîches tor./ der solt dû nâch dem toufe phlegen,/ jener dinge dich bewegen./ sô diu der touf verswendet,/ vertiliget
RvEBarl 4191 solde wesen,/ sô möhte nieman genesen./ bî rehte got genâden phligt,/ vür daz reht genâde wigt./ dô got mensche wart erkant,/
RvEBarl 4307 baz dan er in bat./ an sînes lieben kindes stat/ phlac er sîn väterlîche/ und machte in guotes rîche./ er lie
RvEBarl 4383 ob im got die sælde gît,/ ob er rehter manheit phligt,/ daz er dem andern angesigt./ alsus sol sich der sünder
RvEBarl 4541 von dir geboten wart./ dêmuot nidert hôhvart."/ der selben lêre phlâgen sie,/ ir dêmuot hôhvart nie begie./ nû ist in ein
RvEBarl 4690 schuoben,/ der under sînen vüezen lac/ und sîn mit unstæte phlac,/ wan er sô sêre began/ mit helfe entwîchen disem man./
RvEBarl 4765 ich in dirre welte lebe/ und welher vriunde ich sül phlegen/ und der andern mich bewegen."/ //Dô sprach der alte wîse
RvEBarl 4797 der dienste er ie schein./ //Der drîer vriunde er alsô phlac/ mit solher liebe manigen tac,/ daz sie alsus sîn herze
RvEBarl 5046 dâ man vil wunderlîche/ vremeder site manigen tac/ vil gewonlîche phlac./ iemer aller jærgelich/ vlizzen des die burger sich,/ daz sie
RvEBarl 5504 krône tragen/ werdeclîche manegen tac:/ des landes er mit zühten phlac./ im was gar der wunsch bereit/ nâch dirre welte werdekeit./
RvEBarl 6138 – "an der geschaft/ sich grôziu wunder manecvalt,/ der aller phliget sîn gewalt./ swer wol ein hûs gemeistert hât,/ dâ prîset
RvEBarl 6169 mâne, sunnenglanz/ sint unverwandelt unde ganz./ diu erde niender müede phligt,/ swie grôz der berge swære wigt./ der brunnen ursprinc truckent
RvEBarl 6216 sîn kunst ez allez hât gewegen,/ mit sunderwitzen kan er phlegen/ alles des, daz namen hât/ und mit gesiht sich schouwen
RvEBarl 6372 sâ den gotes segen/ der liute und ouch der sêlen phlegen/ unde enphâhen ez von in/ durch got und durch der
RvEBarl 6493 sîn armer lîp, sîn rûch gewant,/ des er ze kestegunge phlac,/ von der gesihte er sêre erschrac./ er sprach: "vil reiner
RvEBarl 6550 zuo bereit,/ wie sie im leideten die vart,/ der ez phlac nâch sîner art./ //Eines morgens aber ûzgie/ daz tier, als
RvEBarl 6796 vierzec naht, sô manigen tac?/ daz er mit sîner lêre phlac/ den sünden machen ende/ mit sîner urstende/ und dar nâch
RvEBarl 7075 künic grôzer triuwen ie./ durch die triuwe er in lie/ phlegen Jôsaphâtes/ und sînes hœhsten râtes:/ der hât es die grœsten
RvEBarl 7207 an mîner huote, sît daz ich/ dîn mit triuwen solde phlegen."/ Jôsaphât, der gotes degen,/ sprach: "mîn lieber vriunt Zardân,/ ich
RvEBarl 7461 sînes vater stætez komen,/ des er hin zim vil ofte phlac./ swenn in versûmde der tac/ daz ersazt er mit der
RvEBarl 7475 der künic wart gewar,/ dem junkherren gap er dar/ durch phlegen in den palas hin/ einen andern man vür in./ dem
RvEBarl 7488 im verjach/ und sîner kraftâdern slac,/ daz sîn dehein siecheit phlac,/ wan daz von grôzer swære/ sîn muot betrüebet wære./ dô
RvEBarl 7539 der künic, waz im wære,/ daz er sô vil unvreuden phlac,/ durch die er vreuden sich bewac./ "owê! herre," sprach Zardân,/
RvEBarl 7556 dir sô wê diu huote tuot?/ "lieber herre, dâ soltich/ phlegen, als dû bæte mich,/ des lieben junkherren mîn,/ daz mir
RvEBarl 7559 daz mir gebôt diu bete dîn./ vil güetlîchen ich sîn phlac/ mit triuwen unz an einen tac:/ dô kom ein zouberære
RvEBarl 7613 herzeleide gar/ nam deheiner vreude war./ sîn tumpheit hôhes leides phlac;/ dâ got mit liebe im sælde wac,/ dâ wac sîn
RvEBarl 7908 gebote/ von des leiden tiuvels spote."/ //Der künic zurnde sêre./ "phleget ir der selben lêre,/ der die kristen sich verstânt,/ die
RvEBarl 7965 der willen er dâ leit/ manegerhande arbeit./ sîner zouberliste er phlac/ in der wilde manigen tac/ und was des gewæren gotes/
RvEBarl 8151 mit vrœlîchem muote gie:/ vil minneclîche er in enphie./ nû phlac der vater solher site/ (dâ zeiget er die liebe mite,/
RvEBarl 8761 sünden noch ze buoze balt./ //Dû hâst des einen wol gephlegen./ dû bist der welte gar ein degen,/ nû wirt ouch
RvEBarl 9348 ruowe niht gên in bewegen/ noch stille gên ir kreften phlegen./ in wîchet, swaz sie rüerent;/ swar in behaget, dar vüerent/
RvEBarl 9369 mânen schîn sîn lieht gebirt;/ der naht er liehtes glastes phligt,/ der vinstern trüebe er angesigt./ dêr ouch ein bilde haben
RvEBarl 9441 ist von gote,/ der in sînem gebote/ ir natûre hât gephlegen,/ der in ir mâze hât gewegen./ der himel hât deheinen
RvEBarl 9587 ir lieht muoz underscheiden,/ des si den sumer in hitze phligt,/ und im der winter angesigt/ mit kaltes luftes underscheit,/ den
RvEBarl 9768 und Actêôn/ hânt ouch gotlîchen lôn/ gên dienestlîchem muote;/ sie phlegent in ir huote/ der tiere gewalteclîche./ die gote helfe rîche,/
RvEBarl 9773 gar genant,/ die mit gewalte in ir hant/ menschlîcher sælden pflegent/ und nâch ir selber muote wegent/ den liuten sæleclîche gunst/
RvEBarl 9797 muote,/ dem lônet si mit guote./ //Vênus der hœhsten minne phligt,/ ir wort an minnen kraft gesigt,/ der name ist minne
RvEBarl 9807 gewis,/ diu ist geheizen Thêtis./ dâ bî kan mit gewalte phlegen/ ein vil gotlîcher degen/ der wazzer krefteclîchen sus,/ der ist
RvEBarl 9904 gewan:/ daz was sîn wip, diu manegen tac/ zouberlîcher liste phlac./ der lebete gar ân alle zuht,/ in twanc diu grôze
RvEBarl 9947 ouch, daz Jupiter/ gewaltic sî und daz er/ der himel phlege mit werdekeit./ der gewalt ist im verseit./ ich wil iu
RvEBarl 10049 ouch gejehen sus,/ daz iuwer got Vulkânus/ gewaltes überz îsen phlege./ wie sich der müedinc alle wege/ bejagete, daz ist mir
RvEBarl 10081 dâ bî ein zouberære:/ des sol ouch ein got niht phlegen,/ wil er hân helflîchen segen./ //Asclêpîus ein arzât was./ durch
RvEBarl 10108 der junge Cupidus,/ dâ er und Vênus lâgen,/ ir geselleschefte phlâgen:/ sie bunden in vil sêre./ gezimt alsolch unêre/ gote? dêst
RvEBarl 10128 daz gemüete sîn/ an der næhsten manne wîp./ vil zouberliste phlac sîn lîp,/ her an kêrt er gar den sin;/ ze

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