Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

RvEBarl 10171 durch miete und durch sîn lîpnar./ sît des durch miete phlac alsô/ der trügenære Apollô,/ sô mac er nicht geheizen got;/
RvEBarl 10185 leben,/ sô sol er sich im ergeben./ //Adônides des selben phlac,/ daz er durch sînen bejac,/ durch jagen ze allen stunden/
RvEBarl 10208 triuwe mîn./ nû habet ir hie geseit alsus,/ der wazzer phlege Neptûnus./ der was mit vîentlîcher wer/ ein galiôte ûf dem
RvEBarl 10212 sîn bejac an roube lac./ wan er niht wan roubes phlac,/ durch daz er roubes ie genas/ und des mers gewaltic
RvEBarl 10229 muoz mit im sîn verlorn/ und dulten endelôsen zorn./ Êolus phlac snelheit:/ durch daz habet ir geseit,/ der wint wæje als
RvEBarl 10269 ist undertân?/ nû habet ir gejehen dâ,/ diu sinnelôse Diânâ/ phlege der wilden tiere gar./ nû sult ir von mir nemen
RvEBarl 10320 wâren nâch der welte bereit./ si was rîches guotes;/ ouch phlac si solhes muotes,/ daz si mit guote liute vil/ brâhte
RvEBarl 10324 tiuvels spil/ twanc sie, daz sie jâhen sô,/ des guotes phlege Jûnô./ //Dâ bî habet ir gejehen sus,/ diu unvertige Vênus/
RvEBarl 10388 gejehen./ an in gesigete gotes degen,/ der sînes kamphes solte phlegen./ er sprach: "ir tôren, jehent ir/ oder niht des siges
RvEBarl 10587 gotes künste vrî./ ir lêrer, ir philosophî/ wolten hôher künste phlegen:/ der sinnen was unkunst gewegen;/ die brâhten daz liut an
RvEBarl 10795 guot erkant./ nâch Kriste kristen sint genant,/ die kristenlîcher lêre phlegent/ und valscher lêre sich bewegent:/ sie sint ungelouben vrî./ vernement,
RvEBarl 10867 sêre/ an unsælden vereinet,/ verhertet und versteinet./ die des gewaltes phlâgen gar,/ die machten alle ir herze bar/ der lêre unsæleclîche/
RvEBarl 11309 leide ein alsô grôzer zorn,/ swaz er ê vreuden ie gephlac,/ daz er die dô vil ringe wac./ sînen hœhesten goten/
RvEBarl 11331 jâren/ gewon die liute wâren,/ daz er der grœsten vreuden phlac,/ sô diu hôhgezît gelac./ der gote êwarten klageten daz,/ wan
RvEBarl 11563 und wolgetân,/ die solt dû zuozim heizen gân,/ die sîn phlegen alle stunt./ wirt ir heinlîche im kunt,/ sô kan er
RvEBarl 11651 hiez er daz kint inne sîn/ mit ammen, die sîn phlâgen dâ./ sô grôziu vinster anderswâ/ vil tiure was, des hœre
RvEBarl 11885 rîlîchen sachen/ vil gerne wolde machen,/ swelhiu sô wol sîn phlæge,/ daz er bî ir gelæge./ ûf des geheizes lieben wân/
RvEBarl 11998 hât erlôst/ von mînen süntlîchen wegen,/ und ruoche mîner sinne phlegen/ stæte in dîner lêre/ durch der gnâden êre,/ daz dû,
RvEBarl 12207 die wîssagen,/ die patriarchen bî ir tagen/ mit gote wîbe phlâgen,/ bî den sie kiusche lâgen./ dâ bî saget ir alsus,/
RvEBarl 12333 mîne sinne mir/ behaldest reineclîche dir."/ des gebetes er ie phlac/ beidiu naht und den tac/ ân underlâz von herzen ie./
RvEBarl 12532 er vil siech den morgen lac/ und ungesunt vil sorgen phlac./ dem künege schiere wart geseit/ sînes kindes siecheit./ er gâhte
RvEBarl 12945 erkant,/ der diu wârheit ist genant,/ der milte mit dêmüete phligt,/ des kraft vür alle krefte wigt:/ oder einem touben apgote,/
RvEBarl 13182 der rede er alsô sêre erschrac,/ daz er niht widerrede phlac./ daz süeze reine gotes wort/ ruorte sînes herzen ort/ sô
RvEBarl 13446 künicrîches krône/ gekrœnet dirre gotes degen,/ der des landes solte phlegen./ des rîches vürsten wâren dâ,/ die swuoren ime hulde sâ./
RvEBarl 13464 houbetstat/ in Jôsaphâtes teile lac,/ diu gar des rîches veste phlac,/ dar inne er wesen wolte/ mit hûse, als er solte./
RvEBarl 13508 lêrte sie des kriuzes segen;/ des selben zeichens hiez er phlegen,/ swâ der man vorht grôze nôt./ den liuten er dar
RvEBarl 13661 sît im in vorhten vreuden vol,/ daz got deheines zornes phlege/ und iuch von dem rehten wege/ daz unreht iht bekêre./
RvEBarl 13675 kneht./ diu wîsheit sprichet: "minnet reht,/ die gerihtes der erde phlegen!"/ den rât behielt der gotes degen/ Jôsaphât der guote/ mit
RvEBarl 14135 vorhte/ in sînem herzen worhte/ vil reinez leben, des er phlac./ dô sînes toufes zil gelac,/ dô kam mit dêmüetlîchen siten/
RvEBarl 14188 bezzert er sich./ //Avenier, der gotes degen,/ begunde solher riuwe phlegen/ umb sîne êrren missetât,/ daz er sînes herzen rât/ gar
RvEBarl 14229 klagen,/ daz er in sînen jungen tagen/ alsô grôzer sünden phlac./ in solhen vorhten er gelac,/ daz er von herzeriuwen grôz/
RvEBarl 14388 alten site,/ der er leider manigen tac/ mit sündehaftem muote phlac./ swâ sîn sünde sî geschriben/ und daz buoch noch ganz
RvEBarl 14440 oder tranc/ und beidiu naht unde tac/ selten senfter ruowe phlac:/ im was niht wan gebetes gâch./ über ahte tage dar
RvEBarl 14481 grôzen witzen/ an daz gestüele sitzen,/ als er gerihtes wolde phlegen./ mit witzen sprach der gotes degen:/ "vernemt, ir herren, hœret
RvEBarl 14497 al sîn êre nam/ und al die rîcheit, der er phlac!/ seht, wie jæmerlîche er lac!/ merket, swie rîch er was
RvEBarl 14674 sînen gruoz und sînen segen/ und bat got ir heiles phlegen,/ und wie sie leben solden,/ ob sie got minnen wolden:/
RvEBarl 14679 schreip er der werden schar,/ daz niemen solde ir krône phlegen/ wan Barachîas, der gotes degen,/ der ie von herzen minte
RvEBarl 15112 diz werte lange manegen tac,/ daz er vil grôzer arbeit phlac/ und im vil manic ungemach/ von allerhande nôt geschach,/ die
RvEBarl 15581 daz dir got schiere verenden wil."/ der meister solher rede phlac/ unz an den âbent gar den tac./ dar nâch, dô
RvEBarl 15625 diz gebet geschach,/ ze sînem lieben kinde er sprach:/ "nû phlege dîn got der guote/ mit sîner süezen huote/ reineclîche, biz
RvEBarl 15832 ein riuwesære./ got was im zallen zîten mite,/ in gote phlac er süezer site,/ in gote er inneclîche bran./ got sach
RvEWchr 33784 reit/ hin do der tote lag,/ des der lewe dannoch phlag./ sinen esel er och vant/ bi im stende so zehant./
RvEWh 2508 vaterliches můtes/ Zihet noch gezihen mac./ Swas rehter trúwen ie gephlac/ Ain vatter gen dem sune sin,/ Das sol im von
SalArz 23, 52 si begen durch kinder wille. Swaz ir ist di ir pflegen ane lute. di tunt daz durch ir gelust vnde durch
SalArz 24, 4 besten liden ist. Da uon geschit. Swer der minne mere pflit denne he sal. der krenket sine craft. vnde machit trucken
SalArz 24, 16 daz mit muen. Da uon geschit. der ane maze minne pflit. der seet uor inngist blut uor samen. des der lip
SalArz 24, 20 etwenne zu schadin. Zu vrumen wenne man ir zu rechte pflit nach des libes durft. Zu schadin wenne man ir zu
SalArz 24, 22 des libes durft. Zu schadin wenne man ir zu ummazin pflit. so crenkit si den lip. Swenne des samen zu uil
SalArz 24, 29 uf in daz houbit daz machit houbit wen. Swer der minne pflit also he sal zu rechte. der beheldit sin gesunt. vnde
SalArz 24, 36 vzerhalp der nature. Di minne ist naturlich der di iungin pflegin di craft habint. vnde heiz vnde vuchte sint. ir nirn

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