Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| in gestemen,/ sin gesæhn wie im gelunge./ der schilte rüerunge/ pflac daʒ getwerc, dem ê vertruoc/ Lanzelet, daʒ eʒ in sluoc,/ | |
| si niemer mêre/ frô, sît Lanzelet_du_Lac/ ir ze rehte niht enpflac./ ir clage was ân ende,/ swie siu âne missewende/ dâ | |
| wâren/ und fürsten in den vâren,/ daʒ si grôʒes schalles pflâgen./ die naht si schône lâgen/ nâch ir muotwillen wol./ swaʒ | |
| gezieret,/ wol gefischieret/ rîterlîche an ir lîp,/ alse Franzoise wîp/ pflegent, die wol geschaffen sint./ diz selbe wîse hübsche kint/ daʒ | |
| âventiure brach/ und hundert ritter nider stach,/ und wie er pflæge minne/ mit einer küniginne/ anders danne er gerte./ siu saget | |
| beriete,/ dem gæb siu guote miete,/ ein herzogentuom des siu pflac./ ir gebot dô nieman verlac,/ der et ze rosse mohte | |
| dâ gein kêrten sie dô./ der wirt der der bürge pflac,/ der was, als ich iu sagen mac,/ wîse biderbe unde | |
| nie/ dehein man sneller gegie./ er urliugete starke./ wan er pflac einer marke,/ im was manic man bereit/ durch sîn unbedrozenheit./ | |
| ich iu durch daʒ gesaget,/ wan er sîner geste wol pflac./ nu muose Lanzelet_du_Lac/ und die viere, sîne gesellen/ bî Gilimâre | |
| rehte/ zuo ir bekennigen wegen./ dô bâten si sîn got pflegen/ und aller der sînen./ dô lieʒ er aber schînen/ daʒ | |
| swâ si den liuten an gesiget,/ daʒ si deheiner mâʒe pfliget,/ wan siu aller vreude nimt den zol./ daʒ schein an | |
| die sîne/ vorhten in borvil./ buhurt tanzen unde spil,/ des pflâgens ûf der veste./ Falerîn der muotveste/ der küniginne gehieʒ,/ daʒ | |
| umb den was eʒ sô gewant./ dâ sîn der gougelære pflac,/ ein hûs enmitten drinne lac./ von dem lande gienc ein | |
| ir gestürme,/ die in der vorburc lâgen/ und des hages pflâgen/ in dem Verworrenen tan./ Malduc der wîse man/ der enswebete | |
| ze dem sê, dâ diu burc lac,/ der der gougelære pflac./ do vertriuweten si ze handen,/ daʒ si den sê swanden/ | |
| er haben guoten trôst/ einer rede, der im diu sælde pfliget,/ daʒ er an allen dingen siget/ und sich im niht | |
| sîn,/ und Clârîn diu künigîn/ des landes die wîle solten pflegen,/ unz daʒ der tiurlîche degen/ sîn kintheit überwunde/ und ouch | |
| gesten,/ trahte die aller besten,/ der man in den zîten pflac./ swar an ir wille gelac,/ dar nâch mohten sie leben./ | |
| Lanzelet,/ swenne si ze Behforet/ mit in kæmen geriten./ man pflac hie vor bî alten siten,/ daʒ die herren gerne sâhen/ | |
| brâhten./ die helde wol gedâhten,/ si solten sô ir selber pflegen,/ daʒ si nieman roubete under wegen./ //Der hof erschal in | |
| künigîn./ der ritter muos ouch vil sîn,/ die der vrowen pflâgen,/ und der mê, die sich wâgen/ ûf buhurt, des dâ | |
| sich sæleclîche,/ wan vier künicrîche/ hete Lanzelet_du_Lac,/ driu der Iweret pflac,/ daʒ vierde Genewîs sîn lant,/ daʒ im lie der künic | |
| er was ein tûerlîch degen/ unde wolte ouh rehter herscefte phlegen./ //Nû wil ich iu sagen von Alexanderes geburte/ wî si | |
| Baptismus domini/ Die senften salicliche lebent,/ die des strites niene phlegent./ ir ougen diu sint einvalt,/ ze der tuben sint sie | |
| bist,/ du uns daz ware lieht gibest,/ neheiner untriwe du nephligist./ du gæbe uns einen herren,/ den scholte wir vil wol | |
| wol eren./ daz was der guote suntach,/ necheines werches er nephlach:/ du spræche, ube wir den behilten,/ wir paradyses gewilten./ //Got | |
| vronem paradyse,/ daz si da inne wæren,/ des sinen obzes phlægen;/ unt ub siu daz behielten,/ vil maneger gnaden si gewilten./ | |
| ganze./ den blinten er daz lieht gab,/ neheiner mite er nephlach./ er loste mangen behaften man,/ den tiefel hiez er dane | |
| gehôrte. $t ich weiʒ ſi lahchote. neheiner geloͮbe ſi ne phlac. dar umbe wart ire ein orſlac. ir name wart gemminorot. | |
| daʒ got. Do wuohs daʒ kint iſaac. micheler triwe er phlac. alſo lip er deme uater was. got ne lîz eʒ | |
| gen der goteſ ſegen. $t uber allez deſ du ſolt phlegen. do grůzte in dev gůte. mit trurigeme můte. $t ſi | |
| ſi ſich gvrten $t solten. ſwelhen in ſich. loufunte. des phligen ich mich. [N]v ſul dise lere. bezeichenen vnſeren herren. $t | |
| wip noh der man. es ne mahte inbizen niman. moyſes phlac uil guter liſte. er brach ab den bovmen di eſte. | |
| ungeſ[ch]eiden. Dizze ſculen alle di uirnemen. di decheiner meiſterſcefte $t phlegen. wi got moyſe uirgab. do er in genaden uber daz | |
| der dar nach uil wole irgi. daz wucher ſines libes. phlegente wurde $t des riches. deme got des geſvůr. daz berihtet | |
| herren minneſamer geiſt. mit ſiben ualtiger gebe. andereſ ſich des nimen phlege. div eriſte heizet wiſtům. div andere uirnunſt $t ane rům. | |
| zogete alterſein. Sundenon ovh du lagen. di da des heres phlagen. dri ſnelle helede. mit purc mazen ſelede. elevſur der gůte. kint | |
| an der ſiten. dan lach da witen. abiezer des heres phlach. daʒ iſt war ſo der tach. pheiel der phlegete. di | |
| leuite. alſuſ $t ſagete uns div ê. di der arche phlagen. ſva ſo ſi waren. unde ſi fure trugen. ſva ſi | |
| waſ unuurborgen. di einleue $t durre waren. ſaffes ſi ne phlagen. $t div zvelfte div aarones was. di ſach man grune | |
| gůt. der frovte ſich der ewarten mut. ze ware des phlige ich mich. daʒ was allez bizeichenlich. $t Daz kerzſtal ze | |
| er ſprach. ivngeſtiv zit miniv. wirdegelich diſen herren. $t niene phlach er flůches. er begunde $t in wnſchen gůtes. | |
| swer aber den stein hæte/ der solde sîn mit kiusche phlegen/ und zwelf stunt mit golde widerwegen,/ daz beste daz iender | |
| klage,/ Wainen, súnfczen alle tage./ __Des grabes man mit hůte pflag/ Mit flisse úncz an den dritten tag,/ Das sú da | |
| heren,/ %/Uncz an den dritten tag ir wirdeklich/ Mit hůte pflægint stæteklich,/ %/Uncz das Got wider kæme,/ Irn lib ze hymel | |
| sô sag ich minne und ander klage,/ der mit triuwen pflac wîp und man/ sît Jêsus in den Jordân/ durh toufe | |
| wart vergolten tiure,/ alsô daz diu gehiure/ ouch wîplîcher sorgen pflac./ ûf erde ein vlüsteclîcher tac/ und himels niuwe sunderglast/ erschein, | |
| wir liezen den selben segen/ des wir mit dem kriuze pflegen./ wan sît sich kriuzes wîs erbôt,/ Jêsus von Nazarêth, dîn | |
| an der selben zîte/ des hebens anme strîte/ sîne turkopel pflâgen,/ die da gestreut lâgen./ swie si heten în gezogen/ mit | |
| strîte kêrte./ sîn manheit in lêrte/ daz er einer tjost pflac,/ dâ von der edele Myle lac/ tôt vor Terramêre,/ den | |
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