Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| alsô.’/ der marhgrâve saget im rehte dô:/ ‘swaz ich zimierde phlige,/ die erwarp mîn hant mit eime sige/ an dem künige | |
| dienst ersehen,/ man muose im volgen und jehen/ daz ers phlac und guoten willen truoc./ Thesereiz, der het ie genuoc/ prîses | |
| ambetman./ ein marschalc solde vuoter geben;/ die des trinkens wolden pflegen,/ die solden zuo dem schenken gên;/ sô solde der truchsæze | |
| //[D]urh den hân ich mich bewegen/ daz ich wil armuot phlegen,/ unt durh den der der hœhste ist./ wâ vund ouch | |
| was erschollen unt erhôrt./ dô was ich küneginne dort/ und phlac vil grôzer rîcheit./ sus lônde ich sîner arbeit:/ von boyen | |
| gegrüezet./ dannoch was in niht gebüezet/ vil angest der si phlâgen./ si wolten aber wâgen/ ir lîp werlîch unz an den | |
| von sîner kumft was in benomen/ vil angest der si phlâgen ê./ nû wart durh liebe alsô wê/ Gyburge, diu durh | |
| wern,/ sine möhtens wochen lanc verzern.’/ //[S]i schuof derzuo dies kunden phlegen./ in den vensteren wart gelegen/ von im und von der | |
| al die mit im komende sint.’/ die selben aber dô phlâgen/ daz si zuo den êrsten lâgen./ //Herbergen ist loyschiern genant./ | |
| siht./ diu künegîn in dem venster lac,/ diu der gesellekeite phlac:/ des marcgrâven umbevanc/ an sîne brust si dicke twanc./ des | |
| genuoc./ ich nenn iu sînen besten phluoc:/ ze reht er phlac der wâfen./ er verlôs niht an den schâfen,/ daz der | |
| an den bilden sîn gelegen./ der mantel muose offener snüere pflegen./ //[S]i truoc geschickede unt gelâz,/ ich wæne deis iemen kunde | |
| ir hant in sîner hende lac./ diu künnegîn kûme des gepflac,/ ir weinenlîchez hischen/ sich mit rede begunde mischen./ //Zir liebstem | |
| vogele, daz wilt und den visch,/ wolt ich der überverte phlegen,/ daz het er zehenstunt widerwegen./ //[D]ie daz prüeven solten,/ ob | |
| tôt/ ûz sîn eines rîche aldâ gelegen:/ Falfundê müese immer phlegen/ jâmers nâch sînen eskelîren,/ an den der tôt niht kunde | |
| uns hie ûfe dienen hiute./ swaz ich truchsæzen und schenken pflac,/ marschalke und kamerære, belac/ dâ si den heiden schancten/ und | |
| er bat ir schône nemen war;/ ir muosen werde rîter phlegen./ er wunschte daz der gotes segen/ ir spîse in lieze | |
| wîne, mit clârete/ durh des alden Heimrîches bete/ wart sîn gephlegen aldâ ze stunt,/ baz danne im dâ vor ie wart | |
| zesamene und niht hin dan getragen./ si vluhen, die des pflâgen,/ sine getorstenz niht gewâgen/ hin ûf ze Rennewarte,/ gein sînem | |
| ab was geriten,/ al die werden ime her,/ daz si pflægen rîlîcher zer/ und ir gemach heten al den tac:/ ‘sô | |
| an ein bette wart gegangen,/ dâ er und diu küneginne/ pflâgen sölher minne,/ daz vergolten wart ze bêder sît/ daz in | |
| des grâles stiure niht widerwegen/ der grôzen vlust der muose pflegen/ ûf Aliscanz der markîs./ an sînem arm ein swankel rîs/ | |
| tât./ ein wîser man gap mir den rât,/ daz ich pflæge, swenne ich möhte,/ sölher güete diu mir getöhte/ ûzerhalp der | |
| erwert,/ bî sîner vreude ez nâhe vert./ der marhcrâve kurzwîle pflac./ al sîn her ouch schône lac,/ sô daz si heten | |
| niht liezen:/ dîne kunde niht verdriezen,/ etlîcher sîn mit würfen pflac./ der jaget er manigen al den tac./ sus het er | |
| daz si in ze gebe brâhten/ dem der rœmischer krône pflac./ sölh clârheit an dem kinde lac:/ man muos im des | |
| ir koufes wider komen,/ die von Samargône./ dô hiez sîn phlegen schône/ von Rôme der künec Lôys./ daz kint an schœne | |
| wolt iemen hort hân genomen,/ sölher gâbe wære nâch im gepflegen,/ Franzoyser möhten golt noch wegen./ sîner hôhen mâge vil verlôs/ | |
| kristenheit./ sus rach er smæhlîchez leit/ des er vor Alysen pflac:/ ir minne an prîse im gap bejac./ sîn dinc sol | |
| ir willen/ sînen schaden stillen/ unt niht wan semftes willen phlegen/ und ungemüetes sich bewegen./ dô sprach er ‘vrouwe, ir sît | |
| er dez swert enphienc, ein segen:/ swer rîterschefte wil rehte phlegen,/ der sol witwen und weisen/ beschirmen von ir vreisen:/ daz | |
| wellent nu gein den heiden./ got waldes, sît ers alles phliget./ der weiz nu wol wer dâ gesiget./ / //Rennewarten des | |
| wil die stangen holen./ lât mich schamende arbeit dolen,/ wan pflæge ich manlîcher site,/ diu stange wære mir gevolget mite./ ich | |
| versinnen/ wâ sîn starkiu stange lac,/ vil umbesweifes er dô pflac./ besenget was diu stange./ ez sûmte in harte lange,/ unz | |
| nennen,/ die mit grôzem here dâ lâgen/ und sunder ringe phlâgen,/ liute und lant mit namen zil,/ sô het ich arbeite | |
| daz er unsanfte was gelegen./ dâ wider der ander wolde phlegen/ vintûsen an sich setzen/ und arbeit sich ergetzen./ der jach | |
| von Tandarnas:/ die selben heten sich bewegen,/ si wolten vorvehtens pflegen./ wie manic tûsent ieslîch schar/ het, des wil ich geswîgen | |
| einen der die tjost verlac,/ der dîn hôher muot dort pflac./ dû bringes wartmannes mâl./ nû sage mir, helt, al sunder | |
| den lîp durh iuch verlôs./ ach wer sol nû minne pflegen,/ sît sô hôher prîs ist tôt gelegen?/ waz wunders tet | |
| sîne:/ die anderen ûz al der heiden lant,/ der müeze pflegen Tervagant./ //Den selben got hiez Terramêr/ und ander sîne gote | |
| zimierde het er sich bewegen:/ des liez er junge rîter pflegen./ dô spien im umbe sîne sporn/ Clabûr, ein künec wol | |
| hant./ dâ ist Apollo und Tervagant,/ Mahumet und Kâhûn./ der pflege mit iu Kanlîûn,/ der künec von Lanzesardîn./ daz ist der | |
| gebrüetet,/ wærens anders wol behüetet./ //Gybôez, der burcrâve von Cler,/ pflac des vanen in Tybaldes her./ dô der gehôrte und ersach/ | |
| moht an sînem her verstên/ daz er dâ heime rîcheit phlac,/ want in grôze kosten ringe wac,/ Poydjus. der selbe truoc/ | |
| gufte?/ iht mêre daz Poydjusen wac,/ swenne er grôzer koste phlac./ //[O]b sich der walt nu swende/ von dem von Frîende,/ | |
| der fôrhtier,/ vuorte ecidemôn daz tier,/ des Feyrafîz ze wâppen pflac:/ in Poydjus vanen daz lac,/ mit grôzer koste dar gesniten./ | |
| scheidet er dannen âne sige./ alsus ich sîn mit wunsche phlige./ //Ich wæne, alsus ergêt ez doch./ in sînem vanen stuont | |
| turnei/ het unhôhe aldâ gewegen:/ man muoses dort al anders phlegen/ mit den ecken bluotvar./ ze bêder sît die helde gar/ | |
| tjoste wâren von in verlegen,/ der sper wolt ir deheiner phlegen./ //Josweizen müete sêre/ daz er Terramêre/ gevolget hete, daz sehs | |
| swert erklungen./ was ê da vil gedrungen,/ doch niuwes gedranges pflâgen sie,/ beide dise unt die./ bî dem künege Margot von | |
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