Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

phlëgen stV. (1347 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

SalArz 24, 46 gekrenkit. Di minne ist uzerhalb der nature. der di sie pflegin di do sich sint entweder an den sinnen ader an
SalArz 24, 53 ist nutze daz man den gesunt behelt ab man sin pflit uor deme ezzene. ader nach der erbeit zu hant. wan iz
SalArz 48, 17 see im in spise. //Swer sinen gesunt behalden wolle. der plege des magin. vnde ezze svenne im des durft si. vnde
SalArz 65, 1 sichtum geschiht aller meist den witwen di der man nicht enphlegen so sich der same in in gemeret $t des si
SalArz 66, 16 des sichtums nicht. Di hodelosen darumbe daz si nicht wibe phlegen. vnde di wip darumbe. daz si sich furbent alle manede
SalArz 101, 36 ercenie di nicht entriben. di man machet uon twalme. di pflegen di ertzte ze geben nach den tribenden erzenien. daz si
SalArz 107, 51 uon ist er gut den di der wibe nicht mugen phlegen. Swer si nemen wil. der sal si nemen mit wine
SAlex 3087 und wesen ze mîner wirtscaf./ dîn hêre des selben sitis plach:/ alsô dicke sô ih sande/ zô sîneme lande,/ sô liez
SAlex 3138 er ûz trunke./ ‘vil wol mih des bedunket,/ man ne phlege hie des sites niet:/ nû diz alsus ist geschiet,/ nû
SEzzo 12 uns ist:/ der uns sin lieht gibit,/ neheiner untriwon er nefligit./ in principio erat verbum,/ daz ist waro gotes sun;/ von
SM:Gl 1: 1, 8 diu kalte winterzît:/ Alse mîde ich frœde,/ der ich schône pflag./ mîn herze stêt mir œde,/ daz ê gefüllet lag/ vil
SM:Gl 2: 3,12 durh si lîdet meniger tôt,/ der ir doch mit herzetriuwe pflag,/ sam Tristan, der mich riuwen muoz,/ swie mir der riuwe
SM:Go 2a: 2, 7 und dîn trûren hâst verborgen./ Davon solt dû des maien pflegen,/ des vrœt sich mîn gemüete:/ des hab ich mich vil
SM:Go 4: 1, 7 singest unde trûren hâst verborgen./ Davon solt dû des meien pflegen,/ des fröit sich mîn gemüete:/ des hân ich mich gar
SM:Had 24: 1, 8 in erne/ hât, doch hât man dâ frœlichen muot:/ gerne/ pfligt man dâ so lôser sage./ Wan dar kumt sô/ manig
SM:Had 24: 2, 6 lîcht senden pîn./ Der aber frowen minnen/ gert, der huote pfligt nacht unde tag,/ gewinnen/ wirt im da lîchte niemer schîn./
SM:Had 37: 3,11 ich gedanken rîche/ nach ir, der ich mit dienste ie pflag./ //Ôwê, voglîn dœne,/ ôwê, manger schœne,/ die vil schœne wîb/
SM:Had 43: 2, 2 irzeigen:/ secht, daz tuot in sorgen bar./ //In der erne/ pfligt man gerne/ fröide und wilder sinne,/ wan da huote ist
SM:Had 46: 2, 1 lieblich guot./ //Dur schœniu wîb $s mans lîb $s sol pflegen züchte/ und ouch bescheidenheit:/ Wer tæt des nicht? $s man
SM:Had 50: 2, 2 stellen sich’:/ alsus warne ich $s si beidiu, der ich pflag./ Des gewinnet $s doch mîn frowe leides vil,/ davon sin
SM:HvF 5: 1, 6 nâh ir siuften muoz./ Von der ich den schaden hân,/ pfligt gegen mir niht stæter triuwe:/ des wil ich an ir
SM:JvR 1: 7, 3 kein unmâze nie gewerte niht drîzeg jâr:/ darumbe man gerne phlegen sol $s der rehten mâze, daz ist wîslîche./ Waz menschlich
SM:JvR 1: 7,13 so hât unmâze der helle brunst/ gemêret. wer niht mâze empfligt, $s daz ist an êren ein gar bœs urkünde./ //Owê
SM:JvW 1: 4, 3 daz hœret man die wîsen jehen,/ Da man genâde niht enpfliget:/ daz solm an mîner frowen spehen./ Diu ist gar gewaltig
SM:Pf 1: 1,12 den tag,/ Daz mich vro Sælde erkande,/ als si etteswenne pflag!/ mîn habe ist worden kleine,/ mir ist von schulden ande,/
SM:St 5: 2, 3 liebe tougen ûf den lîp,/ So wolt ich wênig slâfes pflegen,/ dur mich und durh daz reine wîb./ Mir selbem sô
SM:Te 6: 3, 4 muoz ouch klagesanges sîn geswigen!/ Ob ich des ie daher gepflag,/ daran so was mîn witze krank:/ daz muoz nu hinnenvür
SM:Te 7: 3, 5 kunt $s ir edel art,/ wes lieb bî liebe solte pflegen./ do was daz zil, $s daz sî sich muosten scheiden./
SM:Te 13: 1, 6 ze widergelte dir ergeben:/ der solt du gar vür eigen pflegen./ Hierunder sîst gemant an triuwe, an stæte:/ der pflig gegen
SM:Te 13: 1, 8 eigen pflegen./ Hierunder sîst gemant an triuwe, an stæte:/ der pflig gegen mir, als dû vil gerne ie tæte,/ so wil
SM:Tr 5: 2, 6 der frowen mîn./ Si ist ganzer tugende ein krône/ und pfligt ir zühte schône./ solde ich ir süezzen lône/ so lange
SM:UvS 2: 2, 4 selbe sich/ mit dem, daz sî so stæteclîch ir güete phliget./ Ir sælde sældet lîp und êre, swem si wil:/ diu
SM:UvS 12: 4, 3 muoz doch ungescheiden sîn/ getriuwes herzen triuwe, der ich hân gepflegen/ Gen dir, sît minne uns beiden/ gesellicliche liebe erwarp.’/ ‘so
SM:UvS 20: 5, 8 sî ze wege,/ daz sîn der süeze vater nâch genâden phlege!/ //Der ich diene und al daher gedienet hân,/ sît ich
SM:UvS 24: 2, 2 //‘Sît ir mich so lêret,/ daz ich stæteclîche mîner êren pflege,/ Des sît iemer gêret:/ wol och mich, daz ir mir
SM:UvS 29: 1, 6 umbe in bewegen./ ich hân vereischet, die der wenke hânt gepflegen,/ daz sî der kumber wider ûf die erbornen vriunt gewande:/
SM:UvS 31: 2,10 sîn name $p/ $p, der ie nach sælden warp./ nu phlege sîn got, der rîche!/ des wünschen inneclîche,/ sît tiurre vürste
SM:UvS 33: 2,10 an mir den hôhen muot,/ der alle, die niht nîdes pflegent,/ von schulde müeste dunken guot./ //Clegeliche swære clage ich der
SpdtL 132, 16 //Swer sîne triuwe niht behaltet an den kinden der er phliget, den sol man balmunden; daz ist hie vor gesprochen waz
SpdtL 224, 9 mit dem andern twinge gehôrsam ze wesen unde rehtes ze phlegen. //Ban schadet ze der sêle unde nimet doch nieman den
Spec 30, 3 daz er deſ wert waſ, daz er der goteſ mvͦter phlæge. Er gie vz dem wallenden ole vngelaidigeter. Er trank daz
Spec 35, 3 bezaichent die ainvalte, div tvrteltvbe die kvſge. So grozzer kvſge phliget div tvrteltvbe, ſo ſi ir gemæchide verlivſet, daz ſi ir
Spec 35, 12 alſe wol die tvben ophert ſam der gvͦte. Ieweder tvbe phliget wůffenneſ, niht ſangeſ. Daz bezaichent $t den ſvndære, der hie
Spec 35, 17 toͮgenlichen ze bihte kvmet, der ſol toͮgenlichen bvͦzen. Div tvrteltvbe phliget aine fliegende ze wůffenne, div ander tvbe mit menige vnde
Spec 35, 30 korn welt ſi, div boſten verwidert $t ſi. Ir ſangeſ phleget ſi niwan kvmende vnde wůffende. Si zivhet oͮch vil emzige
Spec 54, 23 ſunte tůt, der iſt ein ſchalch der ſunte. Die iuden phlêgint an ir ſâmiztage nindir ze gên; ſi habint uerlorn den,
Spec 98, 3 ir dewe[de]rez daz ander uberhuget unde doch ein ander niht enphlegent wan geiſtlîchen durch woͮcherſ willen. Div ander chûſce iſt div
Spec 109, 19 iegelichen lande der oberoſten uurſten aller engele ettelicher der lute phliget unde ire gewalt hat, alſe div heilige ſcrift ſprichet: Quando
Spec 110, 17 den, der ime ſunder uon gote beuolhen $t iſt. Deſ phliget er genôte, daz er in zoͮ den ewigen mandungen bringe;
Spec 116, 32 unſ nith ze werltlicher uroͮde geſezzet, als div werlt nu phliget, wan ſo heilige tage ſint, ſo ulizzent ſich die lûte

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