Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben swV. (1694 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wannin div gewonheit ſich hůb diſe ſibintzic tâge mit arbeite lêbin. Nu arbeitet da nach in diſen tâgen, daz ir uon | |
| Der tach der menniſchen wêrt alſo lange, unz ſi langeſt lebint. Hie ſint die menniſche in ir ſelbir gewâlte, $t ſuvedir | |
| ſin tôt. Ich wil, daz er ſich bechere unde êwiclich lêbe.’ Nu wartit er, daz wir unſer unreht bůzzin. Iſt daz | |
| hohmůte, ze aller ſlâhte upichêit. Uon div die uber iâre lebint nah ir můtwillen, die lêbin doch dîſe lutzelin zîte in | |
| Uon div die uber iâre lebint nah ir můtwillen, die lêbin doch dîſe lutzelin zîte in dirre vaſten nach ir gewarhêite | |
| dicher ze chirken gen, ſult minner ſlâfin unde ſult kûſlicher lêbin danne ze andern zîten. Ir ſult iwer almôſin dicher gêbin, | |
| da niemen vf geſezzen waſ, bezaichent die haiden, die verlazliche lebeten an ê. Do taten die ivnger, alſ in gebot der | |
| nach Kriſteſ marter bekert $t ſint vnde nah Kriſteſ lere lebent. Do fvͦr der heilige Kriſt ze Ieruſalem von Bethania. Ieruſalem | |
| âne ſunte antlazliche, an die niemin in diſem brôdim lebin lêbit, vnde gebin iv eine ebinmazze. Alſo dem, der da parůz | |
| uerlihe rehtiſ gloͮbin, ſaligeſ gedingin, warre minne hinnenvûr rehte ze lebin. Nu iſt wol irzêigit ane Ninniue, der ſuntigin ſtat, wie | |
| ſiniſ geheizziſ bîtin, daz wir vridelichen unde gůtlihen mit anandir lebin, ſo ſentit er unſ ſpiritum ſanctum, unſirn trôſtare, daz wir | |
| chone hiez Eliſabeth $t uon deſ biſcholfiſ Aâroniſ geſlahte. Div lebtin beidiv rehte uor got vnde wârin ie arbeitinti in gotiſ | |
| dem oͮch min trehtin ſelbe urchunde gab, daz nieman heiliger lebin mahte. Er waſ oͮch mineſ trehtiniſ vurbôte. Deſ genadin $t | |
| dem paradiſo uerſtozzen in dizze ellende, in diſe wenecheit, do lebeten ſi notlîchen unt armeclichen. Der winder $t iſt ſo getan, | |
| die meide, die ire magetoͮm behaltent, unde alle, die chûſclichen lebent. Div kûſce iſt driualtec. Ein chûſce iſt, die gehite lûte | |
| ſi man oder wîb, oder die ſûſ mit grozzeme hoͮre lebent unde becherent ſich deſ unde uerzîhent ſich da nach aller | |
| deſ unde uerzîhent ſich da nach aller hîlicher dinge unde lebent after deſ geiſtlîchen, die werdent âne zwiuel gote uil gename, | |
| ſcîn iſt worden, do ſi ſich becherten unde danach chuſclîchen lebeten. Von div alle die ſich in elîcheme hirate uon uberhoͮre | |
| hirate uon uberhoͮre behaltent oder nach dem ſcanteclicheme hoͮre kûſlichen lebent oder uon chindeſ peine ire magetoͮm behaltent, die choment alle | |
| barmherze unſer trûtfrowen beſcirmet die drî ordenunge, die êlichen wol lebent vnde die uerwitewet kûſlichen lebent vnde die ir magetoͮm behaltent. | |
| drî ordenunge, die êlichen wol lebent vnde die uerwitewet kûſlichen lebent vnde die ir magetoͮm behaltent. Die denne belibent mit hoͮre | |
| alſ unſ ſeit div heilige ſcrift, ſint. In eineme lebenne lebeten die lûte ân ain ê, uon Adâme unze an Moyſen. | |
| dirre werlt mit noten unde mit angeſten umbe unſer ſunde lebete. Noch bîtent die iuden mit dem eſele under dem berge, | |
| Sante Matheuſ waſ ſelbe der einer, die mit grozzem unrehte lebeten. Er ſaz mit unrehtem choͮffe unde mit unrehteme gewinne unde | |
| gare daz gotiſ rîche. Swer auer die ſint, die unrehte lebent unde daz niht geboͮzzent, den wære bezzer, daz ſi nîe | |
| ſculn ane denchen, wie mineſ throtineſ heiligen in dirre werlt lebeten, wie ſi minen trohtinen minneten unde wie ſi in uorhten, | |
| heilige Chriſt minnet unſ darumbe, daz wir mit ime eweclichen leben. Daz ſculen oͮch wir toͮn, ſculen alle ein ander in | |
| lâge der ahtare, mit der einualtecheit gebôt er in ze lebenne, daz ſi niemen nehein unreht tæten, unde ſwaz in iemen | |
| uon den brûtloften, ſo er mit der ſamenunge chumet zerteilenne lebenten unde toten. Cum uenerit et pulſauerit, confeſtim aperiant ei. Er | |
| iv wegende ſîn, unde ſcult ettenaher leben, alſ ſi hie lebeten. Vleget got ſineſ almoͮſeneſ, daz er durc ſine goͮte ſîne | |
| werche dincte, do dincte er, daz ſi worhten, unze ſi lebeten. Leider ſo wirt der werchman $t uil dicche uon tracheit | |
| unſerſ herren deſ heiligen Chriſteſ, uon deſ genaden allez daz lebet, daz in dem himele unde ûf der erde iſt, daz | |
| der chriſtenheit, wan ir allez daz arbeitet, deſ div chriſtenheit lebet. Den ewarten ſcult ir gehorſame ſîn unde ſcult iuch hoͮten, | |
| Antichriſte. Swelch laige oder phaffe oder munech wider dem rehte lebent, die ſint Antichriſte unde ſcalche deſ vbelen tieuelſ. Der Antichriſt | |
| ſint, die uolgent ime, namelichen die unſeligen iuden, die deſ lebenten goteſ ſun uerwiderten $t unde ſiniv ſoͮzziv gebot uerſmahten unde | |
| waſ uor der ſinuloͮte, der ander uor Chriſteſ geburte. Die lebent noch beide uleiſlichen unde moͮzzen iedoch beide erſterben uor dem | |
| Antichriſte. Die zwene becherent zaller iungeſt die iuden, die dannoch lebent, hin ze gote. So wirt eruollet div heilige ſcrift: Si | |
| facie inſipientie mee. Allen den, mine uil lieben, die der lebent, wiben unde mannen, zimet ebenlich ze habenne rehten geloͮben, ueſten | |
| uon deme lichenamen ſceidet, hat ſi wole unde rehte hie gelebet, ſo bringent ſi die heiligen engele zoͮ deme waren ſcirmare | |
| Daz iſt div heilige ſele, div in den goͮten werchen lebet unde darane uunden wirt, div iſt liehter denne der ſunne. | |
| Chriſt chunftic in ſiner magenchrefte mit alleme himeliſſcen here zerteilenne lebenten unde toten. Dannan ſprichet der heilige wiſſage: Veniet dominuſ cum | |
| pane uiuit homo, ſed in omni uerbo dei. ‘Der menneſſce lebet einegenote deſ broteſ niht ſunder deſ goteſ worteſ unde der | |
| sprichet von kûscheite unde von gehôrsame unde âne eigenschaft ze lebene. Daz ander teil sprichet von den spitâlen, wie unde wâ | |
| Diz ist von kûscheite unde gehôrsame unde âne eigenschaft zu lebene unde sîn gebot. /Drû dinc sint, die gruntvestene sint eines | |
| tôt, daz dritte ist antheiz armûtes, daz der âne eigenschaft lebe, swer entphêt disen orden. Diese drû dinc bildent unde stellent | |
| in undertênich was. An disen drîn dingen: kûscheit, gehôrsame, zu lebene âne eigenschaft, liget dirre regelen craft sô gar unde blîbet | |
| pflegent zu entphâhene. 10. Wie man biten sule vur die lebenden unde vur die tôten. /Umbe die tôten, die iezunt zu | |
| heimelichen unde der gûttêtere unde alle des hûses vrûnde, die lebende sint, zehen messe iêrgeliches sprechen unde zehen sêlemesse vur die | |
| heimelichen unde umbe alle die vrûnt des ordenes, die noch lebent, tageliches drîzec pater noster sprechen und alsô vil vur die | |
| 26. Wie minneclîche unde wie bruderlîche $t die brûdere sulen leben. /Alle die brûdere sulen sich sô engegen einander $t halden, | |
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