Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben swV. (1694 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sende herze mîn./ Wil sî, so muoz ich âne hôhgemüete leben:/ diu hêre, diu mag mir ouch wol hôhe fröide geben./ | |
| //Ahî, $s nu sî $s vil sælig, swer mit fröiden lebe!/ sint frô! $s lebt sô, $s daz iuch got hôhgemüete | |
| $s vil sælig, swer mit fröiden lebe!/ sint frô! $s lebt sô, $s daz iuch got hôhgemüete gebe!/ Man sol $s | |
| und âne wanc/ * dienen al die wîle ich iemer lebe./ wurde mir ir minneklicher habedank,/ daz wære mir ein lieber | |
| güete/ prîsen wol mit hôhgemüete,/ der ich wil für eigen leben./ //Swie gehaz sî mir diu guote,/ doch bin ich ir | |
| hât gebunden sô,/ daz ich muoz gar nâch ir willen leben,/ Der mir elliu lant/ gæbe, ich wurde niemer frô,/ wil | |
| tugenden swebt/ sam der adelar ob allen vogeln sô nu lebt./ diu milte nimet hie laster abe, $s diu milte kan | |
| liuten dike fröide sendet./ guot muot machet, daz man lange lebt,/ guot muot ouch dike nach êren strebt./ guot muot untriuwe | |
| hât mich darzuo brâht,/ daz ich muoz in grôzzer swære leben./ gên der lieben hât ich wol gedâht,/ daz sî mir | |
| Diu mich da twinget den âbent und den morgen?/ ich lebe in sorgen,/ daz klage ich ir./ //Sol ich sî $s | |
| doch geloubent mir ein mære:/ jâmer herzen sêre tuot./ //Etteswenne/ leb ich in zwîvelwâne,/ daz diu liebe wolgetâne/ mînen muot iht | |
| und ouwe hât bekleit./ Des ist manig herze frô./ ich lebt ouch alsô,/ trôste mich ein sælig wîb,/ nâch der senet | |
| geblüemet berg und tal./ //Swen der meie trœsten mag,/ der lebe ân herzeswære:/ diu zît wart nie baz gestalt!/ Sô fröit | |
| die vil guoten mîden muoz./ sol ich lîden/ sî vermîden,/ lebe ich iemer,/ mir wirt niemer/ sorgen buoz./ //Frowe reine,/ wandels | |
| gesanc,/ daz hât mih noch vervangen niht:/ si lât mich leben in sorgen al ze lange./ Wurde mir ir habedank,/ so | |
| rîch:/ er kan die siechen laben/ mit milte$/ gebender hant./ gelebt ich noch den tag,/ Daz mich vro Sælde erkande,/ als | |
| ich langer mîden dich./ Bezzer wære mir ein sterben/ danne lebende verderben./ ich trag in aller stunt/ leid nach dir verborgenlîch./ | |
| klingen/ durch den walt/ süezzez vogelsingen:/ ‘wol im, der nu lebt!’/ Und dabî verdringen/ manigvalt/ sorge mag des ringen./ gar in | |
| wan mir ist des wol ze muote./ und sol ich leben,/ dir sî lîb und guot gegeben./ Refr.: Warte umbe | |
| und den walt mit sange wol betœnet –,/ Refr.: Sô lebe ich in sendem ungemache:/ vor minnenschriken ich $s mich/ tûchen | |
| gesæhe,/ und daz daz in kurzer zît geschæhe!/ Refr.: Noch lebe ich in sendem ungemache:/ vor minnenschriken ich $s mich/ tûchen | |
| ich sach so minneklîchen brehen/ Wîzze zene ûz rôtem munde./ lebt ich tûsent jâr, in kunde/ munt so rôten niemêr gespehen./ | |
| dînen schulden. daz verkêre:/ trœste mich vil senden man!/ Ich lebe in senelicher nôt,/ sît mîn ougen lachen sâhen/ dînen lieben | |
| alten. $s verhalten $s hât si mir hôhen muot./ Ich leb in jâmers quâle $s ze mâle $s nach ir,/ diu | |
| mîn herze wil/ sich nah ir zerstôzen,/ der ich hân gelebt/ her mit dienste so lange./ Mir ist niht ein kindes | |
| lône ze liehten wegen!/ mih hânt sorge vinster gevangen,/ Des lebe ich in strenger unmuoze./ dâfür gib mit trôst mir dîn | |
| trutz, $s $s trutz,/ daz zur werlte an lobe icht lebe so hêre,/ wîp sîn hôher wirde gerîchert noch mêre:/ wer | |
| nie gevreute baz,/ geschæhe och mir von der vil werde lebenden iht ze guote./ //Wol gedingen und iedoch niht volle wol | |
| von herzen sî (_),/ des müeze diu vil werde sæliclîche leben,/ Diu mich von meneger sorge vrî/ gemachet hât und och | |
| gebe,/ daz sîs ân alle schulde sîn,/ obe ieman trûreclîchen lebe./ //Dannoch bâten sî mich mêre/ künden den, die werdeclicher minne | |
| alsô bescheidenlicher güete iht arges widerstrîten:/ in der si reineclîche lebit mit sælden zallen zîten?/ ez müeste wol sîn ein ûz | |
| der trœste, und och enzît, wan anders muoz ich senede leben./ //Al der welte nieman kan/ sô gebâren, daz si alle | |
| danc./ Sol ich sô mit leide ûf liep gedinge lange leben,/ sô mac mir diu liebe ir trôst vil schiere unschedelîche | |
| daz solt eht sîn!/ waz umbe daz? die wîle ich lebe, so hânt si doch den dienest mîn./ //Wan sol in | |
| //Wan sol in dienen umbe daz,/ daz niht so guotes lebit alsam die guoten,/ Und dur die guoten sol man baz/ | |
| //Ich mac wol sprechen baz ‘owî’/ dan ieman, der nu lebende sî./ mir wont ein ungemüete bî,/ daz swære machet als | |
| //Der künic behielte küneges namen, dern in behalten hieze,/ und lebte och, swie si in hiezen leben, $s die in hânt | |
| in behalten hieze,/ und lebte och, swie si in hiezen leben, $s die in hânt in ir pfliht./ Nu ist billich, | |
| mit kunst, mit güete,/ hât got hin zim genomen./ Der lebte hie vil schône/ mit alter kunst in jugent./ nach lobe | |
| unser brœde als ubersiht,/ daz wir im niht ze willen leben./ Er gît uns lîb, er gît uns guot, er gît | |
| //In welhen rehten wen die pfaffen und die leigen leben,/ wen sie den bâbest, den uns got ze vater hât | |
| bin./ Wie der lieben wirt ze muote,/ darnach muoz ich leben eine,/ sunder mînen sin./ Wil si, daz ich fröide trîbe,/ | |
| ich drumb verderben:/ ich dien ir alle die wîl ich lebe, geseit si mirs niemer danch./ //Mîn vro minnekliche Minne,/ warumbe | |
| unſich niv wizzen, unſer ſûnte lâzzen, gotlichen nach unſer bîhte lêbin, daz wir geſprechen m%<vgen mit $.s$. Dauid: Quemadmodum $t deſiderat | |
| ir herren, der tôhtir ir bîrt, ſam ſchult ir gůtlichen lêbin alſo von rehte ir tôhtir.’ Diſe rede habn wir iv | |
| den altin man, der ie nach der gîrde deſ fleiſcheſ lêbte, unde leigin an den niwen man, der nach gôt gepildet | |
| ſele geſcheiden, dem wære bezzer, daz er diſen tak nie gelebet hete. Von div ſo fliehet hivte zvͦ der mvͦter der | |
| in, daz er iv deſ verlihe, daz ir diſen tak gelebet mit fride vnde mit gnaden vnde mit ſinen hvlden vnde | |
| ſchadet, niemen hazzet. Der ophert aver die tvrteltvben, der kvſklichen lebet mit ſiner konen vnde ſich behaltet an vberhvͦr, vnde ob | |
| homo, ſed in omni verbo dei. Er ſprichet: ‘Niht eine lebet der menniſk deſ broteſ ſvnder von dem goteſ worte.’ Der | |
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