Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben swV. (1694 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| unt man?/ swa ich mich uersumet han,/ ist daz ich leben scol,/ ich erhale mich sin uil wol./ ich ergetze sis | |
| nehain wan,/ daz im Tirrich uor gehabete/ oder dehain wile gelebete:/ an dem libe was er chranc./ uil williclichen frumt er | |
| erlazen./ ich wil dir gerne wegen/ daz er dich laze leben./ Genelunen du mir niemir uor genenne,/ want ich sin niemir | |
| ‘dar$/ en gegene warne du dich!’/ sprach der helt Tirrich,/ ‘du lebest unlange./ der tivel hat dich geuangen./ erne wil dich nicht | |
| wol mit geret./ sine tugente dwngin in dar zu./ wa lebet dehain furste nu/ dem ie so wol gescahe?/ der herre | |
| ein kuninc der heiz roͮther./ inder stat zu bare./ da lebete er zv ware./ mit vil grozen erin./ ime dietin andere heren./ | |
| oder gan./ Daz weiz der waldindinger got./ Der mer zo lebene gebot./ Du has mir so kuninliche ge geben./ ich wil diner | |
| sich labeten./ Daz under in svebete./ we kume die herren libeten./ Do weinte manic man./ sinen lib wol getan./ ir herce rvue | |
| batent ovh ir herren./ Daz er sie silbe geseche./ obse lebende weren./ Rother vf eime steine saz./ we trvrich ime sin | |
| stvrm herte./ Da er die heidinen quelete./ die sunder ewe leueten./ an godes dienste wart er ir slagen./ Den ne muge wer | |
| helede lossam./ Daz weiz der waldendinger guth./ Der mer zo lebene gebot./ so ruwin sie mich sere./ do weinitin de herren./ | |
| mir schadeafin./ daz daz mvge gesche./ daz ich mine kint lebende gese./ Rother ginc zo houe./ mit deme alden herzogen./ vnde | |
| Daz wizzestu werliche./ sie ton vns uil zo leide./ unde lebit der boden sichenir./ sie mozen alle kiesen den tod./ Des | |
| quam in diz lant./ Dise rekken sin alle riche./ wer leven bosliche./ daz wir dienin eime zagin./ Der ime vil seldene | |
| lieb./ Sie nequamin von kriechen nicht/ So lange so er lebete gen./ Do sprach aber die kuningin./ Waz wnderis wiltu an | |
| ir leides./ Io mochtin sie heime./ Wole wesen riche./ Sie lieben iamerliche./ Daz ir barmit mich sere./ Nu hilfen dur dine here./ | |
| die ros./ Dar vmbe ver bot$/ man en constantinis hof./ Des livete ville manich riche/ harte iamerliche./ Sich virstont die notige diet./ | |
| Diz hat mir dietherich gegevin./ got laze ene mit genaden lieven./ Do sprach de edile kuningin./ Weiz got her mach wol | |
| vnde spade./ Ander vrowen kemenaten./ Von deme herren dietheriche./ Her levete wromicliche./ Owi we salich sprach die kuningin./ Irwerbe vmbe den | |
| sin./ Do spach kuninc constantin./ Wol$/ dich tochter daz du levis./ We du nach den heren strevis./ Vnde retis ie daz | |
| ritar werden./ Dan dietherich der degin./ So lazene mich got liebin./ Ich kaffedene vndankis ane./ Daz ich mich is imer mach | |
| Wiltu rothere minnen./ Den wil ich dir schire bringin./ Iz nelevet niehein werlt man./ Der mer so leve hette getan./ Des sal | |
| lone ime noch goth./ Wir nvzzen uroliche daz lant./ Vnde leveten uroliche samt./ Her was mir ie genedich vnde got./ Allen | |
| samt der die riche./ Sus istiz aber immir vngetan./ Doch nelebet niehein man./ So schone den ich da uor neme./ Ob | |
| mit notin waren./ Die helenden haftin./ Lagin in unkreften./ Vnde leueden bermeliche./ Berker der riche./ stunt vnde wienote./ Do her den | |
| ein halsperg liecht./ Die troch der helit asprian./ Iz ne levet nichein so kone man./ Der ime widir stieze./ Daz her | |
| E he be grauen wrde./ Man solden dar mide be strichin./ So leueder sicherliche./ Niemam inis halz noch crump./ he ne wrde sciere | |
| he begrauin werde./ Woldet ir in dar mide bestrichin./ He leuede san urolichen./ Neman nis halz noch crump./ He newerde zo hant | |
| dich wole neue min./ Var umbe quelis du den lif./ Iz leuet so manich schone wif./ Is uns auer sichein guot./ Vor | |
| zvcht genuwet./ Der din uatir plegete./ Die wile daz he leuete./ Vnde ware min lif zvare./ Alse uor uonfcich iaren./ So | |
| cristenlich dinc./ Daz beide brotere unde neuen./ Bit ein ander rechte leuin./ Sver den uront durch sin eines rat./ Verlazet so iz | |
| Sin wille was zo gebine./ Her ne rochte nicht zo$/ lebine./ Mit sicheinis scazzis vbersite./ Dar hetter urloge mite./ Her sante | |
| Die ie sichein man./ Zo der werlde gewan./ Icht ne levet nichein zunge./ Die daz gesagen kunde/ Waz her tuginde hat | |
| Durch daz rote mere ureissam./ Mit der israhelischen diet./ Dar nelevet ein barin nit./ Andes meres grunde./ Got der hat gebundin./ | |
| wolde./ Sie werin ime ungesuichin./ Zo allen sinen sachen./ Do leueter ane sorge./ Daz hetter irworuen./ Indeme uolcquige./ Mit sinen konin | |
| uz der hant./ Durc den ewigen$/ got./ Der in ze leuene gebot./ Liezen sie constantinople stan./ Iz neware anders nicht getan./ | |
| mode./ Wider iegelichen man./ Do waren die uorsten louesan./ Vnde leueten inme riche./ Mit trowin stadicliche./ Constantin der riche./ Der uorste | |
| ze nie gesagin./ Du uersmades harde got./ Der uns ze leuene gebot./ Unde uolgedis deme uertriuenin/ Die legeden dich dar nidere./ | |
| man./ Durch sine dugint geuim./ Daz he immir samfte mag leuin./ Der dich nerin wolde./ Do cronete man in mit golde./ | |
| man./ Do reit he uroliche./ In daz sin riche./ Inde leuete mit grozin erin./ Die hetter immir mere./ Bize an sinim | |
| getan./ Do zoch iegelich man./ Hin zo sime lande./ Dar leueten sie ane schande./ Rother der riche./ Der leuete uromicliche./ Do | |
| lande./ Dar leueten sie ane schande./ Rother der riche./ Der leuete uromicliche./ Do der koninc pippin./ Vor rothere deme vatir sin./ | |
| uolge deme rade min./ Vn̄ helf der armin sele./ Die levet immir mere./ Nu ne laz dich nicht betragin./ Swer der | |
| dîn kunst/ ân anegenges begunst/ was ie, dîn gotlîchiu kraft/ lebende in werder meisterschaft./ dîn hôhiu kunst, dîn wîser rât/ beslozzen | |
| und müezen dem gewalte dîn/ versaget unde vremede sîn./ dîner lebenden gotheit/ wart anevanc nie angeleit;/ dîn kraft gewinnet niemer ort,/ | |
| abgründe/ bibent unde in vorhten swebet./ von dînem süezen geiste lebet/ swaz lebelîche sich verstât/ unde lebende sinne hât./ //Erde, viur, | |
| von dînem süezen geiste lebet/ swaz lebelîche sich verstât/ unde lebende sinne hât./ //Erde, viur, wazzer, luft,/ kelte, regen, hitze, tuft/ | |
| ir rehter art/ natûrent aller dinge leben,/ den dû wilt lebende sinne geben./ ouch muoz in sînem loufe gân,/ als ez | |
| sîn lop sach dringen/ vür ander künege wirde grôz./ niender lebete sîn genôz/ an milte, an hôhem muote./ er truog in | |
| und sâ daz leben hân verlorn/ in sînem künecrîche./ er lebete heidenlîche:/ durch des tiuvels gebot/ kêrt er sich an diu | |
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