Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben swV. (1694 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| heren marterare. $t di minne habeten. di wile daz ſi lebeten. ze gote unde ze der criſtenheit. ſi dolten ſêr unde | |
| uone ſagete. do er mit uns wonete. ſver hi dimuteclichen lebete. daz er di hoheſten ſtat behabete. ez iſt umbe $t | |
| wazzer hete gegeben. des daz livt unde daz uihe ſolte leben. Moyſes der was ein gůt man. der ente ime nahen | |
| ivngiſte wile. wi er mit gote redete. do er unlange lebete. daz muze wir uirdagen. latine welle $t wir ez ſagen. | |
| tuot/ in die hant od in den munt,/ er wurde lebende an der stunt./ war zuo solte ich die nennen?/ sô | |
| wir mohten immir genuoch haben/ unde mohten mit allen eren leben./ //Ein reht daz sint die trewe,/ da wir mit schulen | |
| wellen haben,/ daz solten wir ein andir geben,/ wolden wir christenlichen leben./ //Wir solten sin gewære,/ daz wære michil ere./ der diu | |
| der diu driu reht behabet,/ die wile daz er nu lebet,/ unz an sinen tot,/ dem hulfe got von der not./ | |
| bewaren/ ubir alle sine not/ unz an sinen tot:/ so lebent si bede rehte,/ die herren unde die chnehte./ die vrouwen | |
| von den sunten,/ ouzzen von den schanten./ wil er briesterlichen leben,/ er sol driu reht haben:/ einez ist diu guotin,/ daz | |
| not./ ja dienet uns allez daz dir ist,/ ligendez unde lebendez./ diu mænin joch der sunne,/ di liuhtent uns mit wunnen;/ | |
| verlæzzenliche wort/ zvͦ ir gesprochen hete./ si dahte, ob siz gelebte,/ daz er dar widere qu%<æme,/ daz si sein antwurtte n%<æme./ | |
| inne lach:/ daz was in der liebeste tach/ den sie gelebet haten./ des engels gebot sie taten/ vnt namen in eine | |
| dem êweclîchen prîse/ die getouften strebten:/ die wîle daz si lebten,/ Die heiden schaden dolten/ und die getouften holten/ vlust unde | |
| hiut in hôher wirde swebt/ denne manges künges der nu lebt./ âne Feirefîz Anschevîn/ unt der bâruc Ahkarîn,/ ob der wâpen | |
| drûz gevarn./ tôt, daz dû mich nû kanst sparn!/ ich lebe noch und bin doch tôt./ daz sus ungevüegiu nôt/ in | |
| des hilfet in dîn junger tôt./ waz touc ich nu lebende?/ der jâmer ist mir gebende/ mit kraft alselhe riuwe,/ diu | |
| ‘bruoder, daz sol sîn verlân’,/ sô sprach der getriuwe,/ ‘ich leb in sölher riuwe,/ daz mir senfter wære der tôt./ den | |
| ger,/ daz ez gebezzert werde./ swaz wâges und der erde/ lebt, daz wil ich mîden;/ wand ich muoz kumber lîden,/ unz | |
| begunde im hertiu wastel geben,/ und trinken des diu nahtegal/ lebt, dâ von ir süezer schal/ ist werder dann ob si | |
| vürsten reht:/ want sît ich was ein swacher kneht,/ sô lebt ich iuwers râtes ie,/ ouch liez mich iuwer helfe nie./ | |
| wirs./ niftel, nu gestate mirs,/ daz ich in dîme gebote lebe:/ dîn güete mir den rât nu gebe./ ob du mich | |
| und die mêrren,/ et al die landes herren,/ in sicherheite lebeten/ und hazzes gein im strebeten./ niftel, daz tet ich durh | |
| dem wirt diu wirde nimmer kunt,/ als ob ir mâge lebeten,/ die ie nâch prîse strebeten./ ir rehtiu tât, ir werder | |
| der touf niht geslaht./ des hân ich tac und naht/ gelebt dem ungelîche,/ ob mîn vater ie wart rîche./ eteswenne ich | |
| bin,/ daz mir diu schame nimt den sin,/ want ich leb in lekerîe./ sol iemer wert amîe/ mînen lîp umbevahen,/ daz | |
| an die zinnen./ der marcrâve wart innen/ daz eteswer drinne lebete./ gein der port er strebete:/ da wart von sînem munde/ | |
| noch drinne wâren genesen./ er rief hin an die zinne:/ ‘lebt noch diu küneginne?’/ und vrâgte wie ez dâ stüende./ sine | |
| ich der marke walten,/ ich rîche iuch immer unz ich lebe,/ sô mit lêhen, sô mit gebe.’/ Gyburc diu triuwen rîche/ | |
| benant,/ die mit werdem prîse ungeschant/ unz an ir ende lebten/ und ir zît nâch wirde strebten./ mînes vater einvaltekeit/ geschuof | |
| âne die den irz gebt./ mîn herze in iuwerem gebote lebt,/ und mîner bruoder, iuwerr kinde:/ iuwer aller ingesinde/ wil ich | |
| ich dich zuo sölhem lobe,/ gan diu hœhste hant ze lebene mir,/ daz nie vürsten soldier/ baz wart vür dich geêret./ | |
| oder mit gebe,/ des wart ûf mich die wîle ich lebe./ dar zuo hastû der wîbe lôn,/ in manegen landen hellen | |
| dem disiu âventiure weiz/ daz sîn jugent, die wîle er lebte,/ ie nâch hôhem prîse strebte./ die getouften muosen kumber doln/ | |
| sêre von in gestrebt./ ir deheiner doch bî mir nû lebt,/ dem ichz ze liebe kôse./ der künec von Valpinôse/ mit | |
| ûz manegem vurte/ manec sunder storje strebete,/ diu niht volleclîchen lebete/ unz ir der tac bræhte die naht!/ dâ kom diu | |
| ruohte wer dâ tôt belac,/ ern ruohte ouch wer dâ lebte./ sus der nâch prîse strebte./ //Die die wirtschaft dâ besâzen,/ | |
| kom nie mannes prîs geswebt/ bî der diete diu hiute lebt./ dû machtes mîne mâge quît./ dû væhte an der selben | |
| niht enbin./ ez ist des houbtmannes sin,/ daz er genendeclîche lebe/ und sîme volke trœsten gebe./ dû solt mit mir rîten/ | |
| verbirt/ deheines ringes herre, ern gebe/ mir swaz heidenschaft dran lebe.’/ si riten und erwurben gar/ swaz ûz al der heiden | |
| ichs mac erbiten./ ir habt mit werdeclîchen siten/ //[I]uwer zît gelebt sô schône,/ daz nie houbt under krône/ ob küneges herzen | |
| / dar nâch ein sô schœniu maget / daz ninder lebte, sô man saget, / ir gelîche bî der zît; / | |
| / ergraben meisterlîche, / rehte dem gelîche / als ez leben solde; / eine strâle von golde / hêt er in | |
| die behielt er an sîn ende. / âne missewende / lebt er in sîner kintheit. / sîn dienst was allen den | |
| got sælden vil gegeben; / er mac ouch deste gerner leben. / sîn sælde hât ie des gegert / daz er | |
| / ob er wær in d%..eheiner nôt; / weder er lebte od wære tôt, / daz was in allen unbekant. / | |
| nemen war, / als ichz von im hân vernomen, / lebter, er wære wider komen. / ich erkande sîne triuwe wol; | |
| muos er sich geben / durch daz er in lieze leben; / dar über swuor er einen eit / daz er | |
| / und ein getwerc daz sîn pflac; / daz hêt gelebet mangen tac. / Als ich mich sîn underwant, / dô | |
| / des hân ich abe deheinen wân, / wan niemen lebt bî dirre zît / der wider in deheinen strît / | |
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