bîzunge
F.
‘Verleumder’
wie doch an wijbes miszefart / der man clein schuld hab, / er wu̍rde
besprochen villicht darab / von argen bizungen [viell. als
biʒ-zunge ‘bissige Zunge’ zu lesen? (vgl. Anm.
z.St.)]
Krone
24104
MWB 1 849,26; Bearbeiter: Tao
biʒʒe
swM.
1
‘Biss’
2
‘Bissen, Stück’
3 als Verstärkung der Negation: niergen bizzen, niendert bizzen
‘kein bisschen, nicht im Geringsten’
1
‘Biss’
ist aber, daz er [der Tafelrunde Unwürdige]
gesitzet dar, / der êrste bizze meldet in / und wirt wan laster sîn gewin
HvFreibTr
1387
2
‘Bissen, Stück’
in den kêse dô beiz er / [...] und warf der küneginne
/ einen bizzen gein dem munde HvFreibTr
5201;
Jesus bôt / Jude daz îngetunkte brôt / (ich mein den nazzen bizzen)
JvFrst
2889;
dy koster der wyn di sullin vru kostin, wen si habin iren munt
vnd ire czungin wol gewaschin, vnde sullin dry bissin brotis e essin odir vire
Pelzb
137,28;
BvgSp
50
3
als Verstärkung der Negation: niergen bizzen, niendert bizzen
‘kein bisschen, nicht im Geringsten’
daz doch ist nirgen bissen war Minneb
1296;
trwͤen, du bist nyndert bißen wunt ebd.
4424
u.ö.
MWB 1 849,31; Bearbeiter: Tao
blâ
Adj.
auch blâb.
1
‘blau’
2
‘blutunterlaufen (infolge von Schlägen); bleich, blutleer’
1
‘blau’
die gruͤne varue het er [Regenbogen]
uon dem wassere, die blawe uon dem lufte Lucid
58,14;
ist daz houbet siech in dem hirne, sô ist daz harn blâ unde
louter Barth
128,30;
SalArz
111,15;
mange decke snêwîze, / gel, brûn, rôt, grüen unde blâ
Tr
667;
diu künegîn mit ir blanken hant / gelâsûrten dictam / al blâ
mit vînæger nam Wh
99,24;
der beste [
jâchant
] ist blâ als ein saphîr Volmar
174;
den schilt fuort er von lâsûr blâ / geverwet
KvWTurn
626;
in grüene mac man schouwen / bluomen blâ brûn rôt gel blanc
KLD:Kzl
12: 1,8;
swer plawe varb machen welle, der nem lasawr in ezzeich vnd
[...]
BairFärb
11,1.
– in der Farbensymbolik für Beständigkeit, Treue:
sage mir [...] was ist bla? / ich sprach das ist
stetekeit: / der liep gegen herzeliebe treit. / [...]
doch siht man mangen blowes tragen, / moeht d’ rok die warheit sagen, / er seite
ein ander’ mere SechsFarbenI
70;
das blo kleit das meint unwandelberkeit, nút das man sich hútte uͤbe und
morne sloffe lasse Tauler
379,35;
pei plâwer varb verstê wir gemaincleich stætikait, wan ez
ist ain reht himelvarb BdN
214,6
2
‘blutunterlaufen (infolge von Schlägen); bleich, blutleer’
wuͦrde ein man mit steben geslagen vffe sinen rucke vnde buͦch vnde die slege
bruͦn weren vnde blâ vnde vf erhaben UrkCorp (WMU)
51,38;
der arm mac iu werden blâ / von der leder herte Helbl
8,462;
die der warte pflâgen / enliezen sich nicht trâgen, / sie enmachten
vollenclîchen dâ / den heiden ire kopfe blâ LivlChr
4270.
–
dar auff waren kamerweyb / und manig unleutseliger leyb /
mit gerumphen wange, / dutten waich und lange, / manig kalter plaber munt: /
dise was plaich, dise was ungesunt HvNstAp
17921
MWB 1 849,46; Bearbeiter: Tao
blæbalc
stM.
‘Blasebalg’
sam liut erine bilde hiez er im vil giezen. / [...]
und innen vol mit fiure, daz’z in zem munde uz wete, / zu sehene ungehiure, wan ie
ir einz ein blebalk under blæte JTit
6208,2
MWB 1 850,17; Bearbeiter: Tao
blabezen, blebzen
swV.
‘stammeln; plappern, schwatzen’
balbutio: blapizon SummHeinr
2:105,33;
blatero [...]: blebbezen ebd.
2:196,137;
balbutio: blabbizon, stamelo ebd.
2:196,138
MWB 1 850,22; Bearbeiter: Tao
blabisen (?)
swV.
vgl. ausführlich Rosenqvist 1,88.
– nur Part. Prät. ‘mit Bart versehen’
eickelich heyden man, / der da gereden quam, / hadde eynen knecht vur eme
gaen, / geblabiset [
habentes larvas barbatas
] sunder wayn / mit eyme groessen barde Karlmeinet
371,2
MWB 1 850,26; Bearbeiter: Tao
blâblâ
stN. (?)
‘Blabla’
ich wil hie shribvn, / von disen tvmben wibvn, / was hie wirt plapla
gvsprochvn Röhrich
1,202
(Reichenau, St. Georg/Oberzell, Wandfresko, vgl. auch Röhrich
3,907)
MWB 1 850,32; Bearbeiter: Tao
blach
Adj.
vgl.
blachmâl
stN. und Etymol.Wb.d.Ahd. 2, 154f. s.v. blah-.
1
‘dunkelfarbig, schwarz’
2
‘bleich, blass’
1
‘dunkelfarbig, schwarz’
einen roc nâch sînem muot / gesniten vil gewære / ûz einem
Pöltingære [Tuch von St. Pölten, das nicht als vornehm galt, vgl.
Anm.z.St.] , / daz was in der græwe blach Helbl
1,315
2
‘bleich, blass’
ouch vil snelle von im entweich / sîn liehtiu varwe, diu wart bleich, / sîn
antlitze blach unt missevar, / sîn reidez hâr dünne gar AlexiusA
323;
slach [La. blach
] und hungrig was sîn lîp Boner
63,30
MWB 1 850,36; Bearbeiter: Tao
blâch
stMN. (?)
zu
1blæjen?
‘das Wehen, Blasen’
doch namen si ir [der ohnmächtigen] vrouwen war. /
man druͦc si vor di kirchdur / an des windes blach hin fur, / daz si den luft
enphienge / unde aber maht gevienge Elis
1940;
daz wir verlân des stades grien / und den segel innezien / hôch ûf in des
windes blâch / und uns zur verte lâzen gâch Erlös
927;
ir segel vinc des windes blâch ebd.
3851
MWB 1 850,47; Bearbeiter: Tao
blach|mâl
stN.
‘Niello-Verzierung’ (Technik der Goldschmiedekunst, vgl. LexMA
6,1145):
dô hete der chunich einen naff swâr, / dâ an stunden guldîne
plachmâl VAlex
418
(ähnl.
SAlex
493);
als der mit gvͦtem vlizze / rein blahmal smelzt in golde, / svs saz der minn
holde / der mvnt dikk vnd rot TürlArabel
*A 79,13;
daz [Dach] was von rotem golde, / mit plahmal uber
blenket JTit
365,2.
– Vgl.
blach
Adj.
MWB 1 850,56; Bearbeiter: Tao
blachmâlen
swV.
‘mit Niello-Verzierungen versehen, niellieren’
wâhe góld kétenon [...] in wúrme wîs
gebláhmâlot mít sílbere Will
18,4;
wâhe golt ketenne [...], gebroͮht in
wurmes wîs, geblecmâlet mit silbere TrudHL
23,23;
vgl. Ct 1,10
MWB 1 851,1; Bearbeiter: Tao
blachsalz
stN.
gekörntes Salz (im Ggs. zum in Formen gepressten), das in Säcken aus
blahen transportiert und im Kleinen verkauft wird?:
die [Salzhändler] suͤllen einen pfenninch von dem
fuͦder geben, [...] ie von drein scheiben einen pfenninch.
und von plahsaltz, swaz ein wagn getragen mach, gibt man zwen pfenninge
StRMünch
233,8;
und von dem charren, der plahsaltz traet, gibt man einen pfenninch ze zolle
ebd.
233,15
(vgl. Glossar z.St.);
dez ersten geit man ie von der scheiben saltz [...]
einen Oͤtinger phenning, fvͤret aber er plachsaltz, daz raittet vnd ahtet der zolnær
nah seinen trewen ze scheiben vnd zollet ez danne nah der scheiben UrbBayS
4,197.
– Vgl.
blahe
swF.
MWB 1 851,6; Bearbeiter: Tao
bladac
Subst.
ein Wein:
do gab man der sichen / guten wein von kriechen: / pinel, kiper und
schavernach, / malmasiam von pladach [La. malvasiam vnd
bladak
] , / muscatel, moras und lautertrangk HvNstAp
2767
MWB 1 851,20; Bearbeiter: Tao
blâdem
stM.
1
‘das Wehen, Blasen’
2
‘Blähung’
1
‘das Wehen, Blasen’
daz in der Beier lande / der wint zefuorte und zetrande / mit sînem blâdem und
sûs / manic grôzez hûs Ottok
33864
2
‘Blähung’
der mage bleet sich etwenne uon eime plademe
SalArz
49,37;
cresse [...] tzuvuret
[...] den pladen in deme libe ebd.
11,50;
cumil [...] dempfet den pladim der in
dem buche ummeget ebd.
13,56
u.ö.
MWB 1 851,25; Bearbeiter: Tao
blægen
swV.
→
1blæjen
MWB 1 851,33;
blâ|gleien|bluome
MF.
‘blaue Schwertlilie, Iris’ (vgl. Rosenqvist 2,198; Marzell 2,1026):
iris: blagleienbluͦm VocOpt
50.164;
iacinctus: blagleienbluͦm ebd.
50.165
MWB 1 851,34; Bearbeiter: Tao
blahe
swF.
‘grobes Leinentuch’, auch daraus verfertigte Kleidung:
und wærn dir beid [dein Haupt und deine Füße] ze
samen geweten / in einer dicken blahen ort EnikWchr
13733;
so sol man hvtten [Stände aufschlagen] vf den
kornmarkt vnde an die mvre, swa man wil, als div schranne geraichet, mit tvchern
vnde mit blahen UrkCorp (WMU)
560,15;
schussel, loͤffel, spindel, plahen Teichn
130,23;
wer sich dez wil machen frey / und sich von dem neid entslahen, / der ge nur
in einer plahen / under ein stieg und leg sich nider, / so beneit in niemen sider
ebd.
438,22.
359,32.
– eigentl. das über einen Wagen gespannte Tuch, dann ‘Wagenladung, Fuhre’
daz der zolner naemen sol [...] von
ieglichem fueder salzes einen phenninch. [...] von zwain
schiben ainen phenninch. er sol auch naemen von ainer blahen salzes vier phenninge
StRAugsb
26,6
(vgl. Glossar z.St.)
MWB 1 851,38; Bearbeiter: Tao
blahendrum
stN.
‘Tuchstück’
si gap im ein blahen drum EnikWchr
17933
MWB 1 851,56; Bearbeiter: Tao
blahen|vach
stN.
‘Tuchfetzen’ (vgl. DWB 3,1220):
leg er ritters kleider an, / sô werd im sîn fürspan / gelîch einer eiden, /
daz müez er alsô leiden, / und daz im sîn rennegewant, / sô er ûf den buhurt rant, /
würd ein altez plahenvach Helbl
8,325
MWB 1 851,58; Bearbeiter: Tao
blahsen
swV. (?)
‘etw. sprühen’
si tuͦn von kelti grisgramen. / in smekendem nebele / sich trenken sie mit
swebele, / ir pin, ir angst wahsen, / us ogen, munt blahsen / daz fúr und dur sin
dringen / von frost in hitze twingen SHort
874
(Bestrafung der törichten Jungfrauen)
MWB 1 851,63; Bearbeiter: Tao
1blæjen
swV.
auch blæwen, blægen, blêgen, pflâgen;
Part. auch st. geblân (
FabelCorp
34,11 ).
1
‘wehen, blasen’ (vom Wind) 2
‘ein Feuer durch Blasen anfachen, Feuer speien’
3
‘auf-, anschwellen; stärker werden’
3.1 intr. 3.2 refl. 4
‘ aufblasen, anschwellen lassen; Blähungen verursachen’
4.1 mit Akk.-Obj. 4.2 ohne Akk.-Obj. 5 übertr. ‘jmdn. überheblich machen; sich aufblähen, groß tun’
6
‘sich ärgern, schmollen’ (refl., intr.)
1
‘wehen, blasen’ (vom Wind):
die winde, die so sere waent / gen mir von Barbarie, / daz si
so rehte unsuoze blaent Tannh
13,51;
der vogel wirt niht sanges lût, / die wîl Auster und Borêas sich hebent unde
blænt Wartb(S)
157,6.
–
‘etw. durch Wehen, Blasen entstehen lassen’
hohe beginnent die winde wæn, / die mvzzen chalten reiffen blæn
Warnung
1914
2
‘ein Feuer durch Blasen anfachen, Feuer speien’
daz fiwer, daz gie vast entwer, / sam ez ein esse plæte Dietr
8804;
daz fiwer ouz ir helmen bran, / sam ez ein blespalch blæte Rab
748,5;
daz viur [...] des die wuͤrme so scharpf / uz den
halsen pflagen WhvÖst
12427
3
‘auf-, anschwellen; stärker werden’
3.1
intr.:
swem der bouch geblæt ist unde der die wazersuht hât, der
nem alare Barth
153,1;
den blehenden milzen Macer
28,7;
nû schowe in [Leiche des
Verstorbenen] an: al enmitten / dâ ist er geblæt als ein segel
Erinn
631;
die hend waren im geblat und vol blutes von großen
schlegen Lanc
253,3;
EnikWchr
8572;
Part.-Adj., subst.:
vergihten, halzen unde krumben, / geblæten unde ouch malæten
LvRegFr
4832.
– von der Hitze:
ye mer man auf daz fewer laͤt, / so dw hitz ie vaster plaͤt
Teichn
145,28.
– subst. Inf. s. blæjen stN.
3.2
refl.:
sô blæt sich der bouch Barth
158,9;
SalArz
47,30;
daz der wazzersuchtege bliuar ist vnde sich allinthalbin
blet ebd.
55,54;
welch ros futirrech ist, daz bleit sich unde streckit alle
wyre von im Albrant
3,10.
– vom Gewitterhimmel:
die himel sich dô blæten sêr / mit einem starken sturmwint: / vil manig
durnslag geswint / huob sich nâch den blizzen dô HeroLeander
336
4
‘ aufblasen, anschwellen lassen; Blähungen verursachen’
4.1
mit Akk.-Obj.:
daz wazzer daz wedir zcu kalt ist noch la daz blet den
buch SalArz
19,53;
Macer
58,3;
Pelzb
134,31;
wer hönig in sich trinket, daz niht geschäumt ist, den
plæt ez BdN
293,33.
365,12;
von dem wazer wart sie [Maus] geblan
FabelCorp
34,11;
hastu gesehen ie / daz zaichen in dem segel, / daz dort des windes degel /
blaget und spennet WhvÖst
329.
– bildl.:
dâ blæt der eiterîne nît / dem vriunde misselinge /
an iegelîchem dinge, / daz er gehœret unde gesiht, / und enhüetet nieman vor
im niht Tr
15060;
den comentiur von Pulst, / der der untriu geswulst / zeinander het
geblæt Ottok
61187
4.2
ohne Akk.-Obj.:
girstin brot ist kalt vnde trucken
[...]. iz blehet vnde machet getwanc
SalArz
9,35.
15,39;
der pônen rind plæent mêr wan ir mel BdN
402,21.
351,8
5
übertr. ‘jmdn. überheblich machen; sich aufblähen, groß tun’
als diu uzzekait [l. ûzsetzecheit
] blêget die hût, als blêget diu hôchvart den menschen PrSchw
1,115;
daz wort heilet an unz daz unreine geswulste der ubelen hochferte di sich ze
allen ziten blewet und uberhebet HlReg
31,24;
wez blestu dich, krotenbalg? / dir ist berait der hellgalg, / wiltu dich nit
hofart massen SHort
435;
Martina
118,111.
– Part.-Adj.:
der mir nichtz geben hat / und geplaeter fuͤr mich gat, / fuͤr den gen ich
auch geplaet Teichn
47,101
6
‘sich ärgern, schmollen’ (refl., intr.):
er blêet sich, wirt ein man baz geêrt / denne er Renner
14387;
daz si sich blægent wider dich Boner
84,37;
etlich mentschen sint als úbel und als úbels willen, und blaͤgent sich umb ain
klain ding PrGeorg
53,9;
in im selb er grimt und plaet / ymmer mer von disem ding Teichn
269,30
MWB 1 852,5; Bearbeiter: Tao
2blæjen
swV.
‘blöken’
sô er Betlahen dâ nante, / sîn rehtiu sprâch sich dâ verwante / und blæget als
ein lembelîn LvRegFr
3134;
daz er gelich eime schafe / alhie vor uns allen ble Pass III
234,21.
234,26;
wen di monchi machin der epgote fest, [...] so singin
si unde bleyn sam di schof MarcoPolo
62,16;
Helysei prophete do he geborn wart, do blete daz guldine kalb in dem
israhelischin volke JenMartyr
38
MWB 1 853,10; Bearbeiter: Tao
blæjen
stN.
‘das Aufschwellen, -blasen; Blähung’
lâ dîn blægen sîn! Boner
46,14;
des buches blen Macer
4,4;
daz kraut [...] entsleuzt die wind
und daz plæen in dem leib BdN
411,15
u.ö.
– Pl.:
daz öl [...] ist auch guot für diu
plæen und für alle die siehtüem, die von haizer sach koment BdN
405,13
MWB 1 853,19; Bearbeiter: Tao
blæjunge
stF.
‘Blähung’
wann der wein süeß ist, so schadet er dem magen und gepirt
ventositat und pläung HvHürnh
52,5.
28,16.
50,4;
daz kraut entlœst plæung in dem leib BdN
382,20.
– bildl.:
[Frau Hoffart:] in mir ist nit me dan wint und rauch; /
da bin ich als eine uffgeblasen blase auch [...]. / durch
myne bleonge und groeße / kann ich nit gesehen myne fuͤße Pilgerf
7607
MWB 1 853,25; Bearbeiter: Tao
blâmensier
stM.
aus afrz. blanc maingier
‘weiße Speise’; auch mensierblâ mit pseudoetymol. Anlehnung an
blâ
(Suolahti 1,68; Rosenqvist 2,199).
– ein Gericht (von Geflügel oder Fisch) mit weißer Mandelmilch und
Zucker:
der woͤlle machen einen blamenser, der neme dicke mandelmilch
vnd huͤner bruͤste geceyset [Part. Prät. von zeisen
‘rupfen’] vnd tuͦ daz in die mandelmilch BvgSp
76.
3.
77.
77a;
du hast gepraten und gesotten / visch, vlaisch, wild und zam, / blamanschier,
den du lopsam / mahtest SHort
4094;
blamenschier was dâ tiuwer Georg
1925;
Renner
9814
MWB 1 853,33; Bearbeiter: Tao |