Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kint stN. (2246 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| chomen:/ da vone wurdest du, vrouwe, vernomen;/ dannen wurde ein chint geborn,/ des ser solde durchvaren,/ maget, dine sele;/ iz solde | |
| di guote, di an dir sint./ du bist des obristen kint/ unde bist doch sin muoter;/ vone diu so tut er,/ | |
| mende/ ewiclichen an ende/ mit allen den, die der gotes chint/ mit dinen werchen worden sint./ //Frouwe volliu guotes,/ durh willen | |
| diner guote./ der ofen, der da gluote,/ den chuldestu den chinden,/ daz in dar inne/ diu hizze nine war;/ dinen engel | |
| alliz guot der duw gibitin./ su sol irsterbin der duwi kint,/ daz des lichamin ubilu werch sint,/ undi sol edilu kint | |
| kint,/ daz des lichamin ubilu werch sint,/ undi sol edilu kint giwinnin,/ di su zi demo gotis erbi mugi bringin./ //Der | |
| jungen mít schárn síht zuo sígen;/ da sint $s diu kint, $s den man muoz beide $s flöuten unde gigen./ /Wa | |
| /Bi der linden $s sol man vinden/ uns bi schoenen kinden./ da suln wir singen $s unde springen,/ da sol uns | |
| si sich vínden?/ sa $s da $s bí den schoenen kínden./ /Da sol nieman sin unfro,/ da der Tanhusaere/ reiet mit | |
| $s dázz mir und dír wol geváll%\e!/ /Uf, wol uf kint, pr%/üevet daz lében!/ sit uns got den líp hat gegében,/ | |
| aber an die vart./ /Díu niht ensprínget, diu treit ein kint./ sich fr%/öunt algemeíne, die dir sint./ /Dort hoer ich die | |
| wol gelingen/ zallen sinen dingen!/ /Wa sint nu diu jungen kint,/ daz si bi uns niht ensint?/ /So saelic si min | |
| diu lie sich tougenlichen sehen./ Palatrica den frouwen vil der kinde stal./ /Helena was eins küneges wip,/ zuo den kam ein | |
| krone tragen./ /Swa si get zuo der linden/ mit wolgemuoten kinden,/ da zimt ir wol daz reien,/ si zieret wol den | |
| niht springet gedránge!/ nu wól uf zer línden, $s ir kínt also júngen,/ da wírt under kránze $s ze tánze gesúngen!/ | |
| Tenebri./ /Fünf sterkiu regna sint,/ er ist vil gar ein kint,/ swer der niht weiz, in Spanje, und sint doch wizzentlich:/ | |
| gar an allen wandel din! $s so liebest dich den kinden/ und mac din leit verswinden./ /Nim den rosenkranz,/ trag in | |
| /Er solde des riches krone tragen,/ der vater mit den kinden./ ich kunde nie bi minen tagen/ kein wandel an im | |
| unz erz beschouwe./ /Ein wiser man der hiez sin liebez kint also gebaren,/ er sprach: "so du ze hove sist, so | |
| der grüene kle,/ noch suochen in den garten/ bi wolgetanen kinden: $s ich swebe uf dem se./ /Ich bin ein erbeitsaelic | |
| ich sunge von dem vater, von der muoter und dem kinde./ wer loeset mir diu pfant? owe, wie wenic ich der | |
| si mich des baten/ gegen dem meien do./ Den lieben kinden/ sanc ich bi den linden/ minen sanc./ die mir liebe | |
| sluoc ein wip ir man ze tode und al ir kint geswinde/ sluoc si ze tode, seht, daz was dem man | |
| allez ir gesinde/ sluoc er ze tod, doch wurden sider kint von in geborn./ Got hiez werden einen man,/ der nie | |
| wisen meister wol befunden/ hie vor bi manegen stunden./ Ein kint daz sluoc den vater sin, do$’z in der muoter was,/ | |
| sin, do$’z in der muoter was,/ do er den andern kinden sanc von got und in die rehten warheit las./ | |
| sin lage ist so manichvalt,/ die#p+8#p- er hat nach dinen kynden./ orloube vns, herre, dyne hant,/ daz du vns muozes svnden | |
| so kome er myr tzuo troste!/ Eyn reyne maget eyn kynt gebar,/ daz keyne svnde nye begienc;/ daz wonet an hymelriche./ | |
| zuht behagen!/ e daz si komen zuo ir tagen,/ den kinden sol mans niht versagen./ Swer alle zuht behalten kan/ und | |
| Gottes und sol der getruwen daz sú wol sulle helffen. Kinder, kinder, kinder, disen menschen geschiht reht also dem winholtze; daz | |
| es in froͤmde und verre in dem gesmacke. Vil lieben kint, hierumb setzent als daz ir geleisten múgent in geiste und | |
| luterkeit, so ist al zů kleine oder zůmole nút. Lieben kint, dis hant wir alle Gote gelobet und mit eiden gesworn | |
| súnde. Weles sint nu die súnde? Ir wissent wol, lieben kinder, Got het alle ding gemachet, und ein ieglich ding geordent | |
| selbe ende und wider in den selben grunt. – Lieben kint, nu sehent wir daz er uns vorgangen ist in die | |
| alles din leben verurteilen und in allen hertzen toͤten. Liebes kint, du můst sterben, sol der minnecliche Got din leben one | |
| der gezúg Jhesu Cristi. – Nu merkent hie, vil lieben kinder, die jungern die koment von Jherusalem. Das waz, also wir | |
| verslinde, darumbe widerstant ime stergliche mit dem gelouben’. Vil lieben kint, nút ensint also slefferig noch trege, noch enrastent nút in | |
| si geistlich, das schine oder heisse wie man welle. Lieben kinder, alsus muͤssent ir zů hohen dingen komen, ob ir in | |
| hie sin ein getrukte ze samene gejagte mosse. Vil lieben kint, nu verstont das ich sage. Swenne der mensche dise ordenliche | |
| nút geliden: da lit also gros wunderlich schade an. ___Liebes kint, belibe bi disem: getrúwe Gotte; ane allen zwivel er loͤset | |
| sîne ger./ //Ein hêrre in Parmenîe was,/ der jâre ein kint, als ich ez las:/ der was, als uns diu wârheit/ | |
| in sînem herzen bluote./ er tet vil rehte als elliu kint,/ diu selten vorbesihtic sint:/ er nam vür sich niht sorgen | |
| beider wille ergienc/ und daz vil süeze wîp enpfienc/ ein kint von sînem lîbe./ ouch was er von dem wîbe/ und | |
| si mit der minne lie,/ den tôt si mit dem kinde enpfie;/ und iedoch swie sô si genas,/ in swelher wîse | |
| niht anders an/ wan liebe liebe und lieben man./ weder kint noch tôdes ungeschiht/ enwistes an ir lîbe niht:/ minne unde | |
| unde unwendic sint:/ daz eine ist, daz ich trage ein kint;/ desn trûwich niemer genesen,/ got enwelle mîn gehelfe wesen./ daz | |
| alle, die nu sint,/ diu mære sagent, ich habe ein kint/ erworben kebeslîche,/ deist disem und jenem rîche,/ //Curnwâle und Engelande/ | |
| ougen./ si sageten unde hiezen sagen,/ ir vrouwe hæte ein kint getragen,/ daz wære in ir und mit ir tôt./ von | |
| clagen/ und vlîzen uns, wie wir gesagen/ umb daz verweisete kint,/ von dem diu mære erhaben sint./ //Sich treit der werlde | |
| si sich in leite/ nâch der gewonheite,/ als ein wîp kindes inne lît,/ und daz si nâch der selben zît/ jæhe | |
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