Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kint stN. (2246 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| diu zwei diu sint/ reht alse ein muoter unde ir kint./ diu wirde diu birt alle zît/ und vuoret haz unde | |
| und in gelegen sint,/ diu ist ein maget unde ein kint,/ an die wîplîchiu sælekeit/ alle die sælde hât geleit,/ die | |
| rât/ beidiu suochen unde vinden/ und suln ez mit ir kinden/ wider ze suone bringen./ ûz hezlîchen dingen/ wirt dicke michel | |
| künigîn/ an Îsôt eine gerbet sint./ si ist ir einegez kint.’/ des antwurt in dô Marke:/ ‘Tristan der hât mich starke/ | |
| mîn cumpanîe,/ und sîn von Normandîe./ unser wîp und unser kint sint dâ./ wir selbe sîn wâ unde wâ/ von lande | |
| sînem rachen/ rouch unde vlammen unde wint/ alse des tiuveles kint/ und kêrte gein im aldort her./ //Tristan der sancte daz | |
| daz si daz swert ze handen nam,/ als juncvrouwen unde kint/ gelustic unde gelengic sint/ und weizgot ouch genuoge man./ si | |
| Îsolde/ behabet, daz er wolde./ er wære tumber danne ein kint/ und væhter mit dir umbe den wint.’/ ‘war umbe, vrouwe?’ | |
| durch si und ouch durch mich,/ ez sîn ritter oder kint,/ die her ze zinse geben sint/ von Curnwal und von | |
| ze schaden gesant/ von Curnewâle in Îrlant?/ die mich von kinde hânt erzogen,/ den habet ir mich nu an ertrogen/ und | |
| in ir kintheite sint,/ der rât geviel doch an daz kint./ //Sô minne an tumben kinden/ ir spil gerâtet vinden,/ sô | |
| rât geviel doch an daz kint./ //Sô minne an tumben kinden/ ir spil gerâtet vinden,/ sô muge wir an den kinden/ | |
| kinden/ ir spil gerâtet vinden,/ sô muge wir an den kinden/ witze unde liste vinden./ //Lang umberede sî hin geleit:/ //Îsôt | |
| küniginne!/ wan swâ die hûsgenôze sint/ gantlützet alse der tûben kint/ und alse des slangen kint gezagel,/ dâ sol man criuzen | |
| sint/ gantlützet alse der tûben kint/ und alse des slangen kint gezagel,/ dâ sol man criuzen vür den hagel/ und segenen | |
| vrouwen, die der arte sint,/ die sint ir muoter Êven kint;/ diu brach daz êrste verbot:/ ir erloubet unser hêrre got/ | |
| ouch alle ir êre gaz./ sus sint ez allez Êven kint,/ die nâch der Êven gêvet sint./ hî, der verbieten künde,/ | |
| hin wider ze Normandîe,/ dannen ze Parmenîe/ hin ze Rûâles kinden./ in selben wânder vinden/ und woltim künden sîne nôt./ leider | |
| rîche,/ sol ez iemer dâ zuo komen,/ als ich von kinde hân vernomen,/ daz triuwe und êre werde/ begraben in der | |
| gecrœnet,/ dâ diu gotes kint gecrœnet sint.’/ diu sæligen Rûâles kint/ diu leiten dô Tristande vür/ mit vil durnehter willekür/ ir | |
| sante verholne/ wider heim ze Parmenîe:/ sîner lieben massenîe,/ //Rûâles kinden er enbôt,/ im wære ritterschefte nôt,/ dern bedörfter nie sô | |
| do was!/ do sprach die kuninginne:/ "mich iamirt na mime kinde./ iz ist mir uil swere,/ daz iz eime aldin trugenere/ | |
| vorburc funden;/ si tâten manege wunden/ den alten zuo den kinden;/ si enwolten niht erwinden/ ê si sie gar ersluogen,/ wan | |
| er tôt./ diu künigîn het grôʒe nôt/ und nam des kindes goume:/ si vlôch zuo eime boume/ und wânt dâ sîn | |
| zuo im gesworn/ zeim stæten ingesinde./ siu huote sîn von kinde/ durch daʒ er tugent an sich las./ als er dar | |
| sprach, waʒ touc der dienest mîn,/ den ich iu von kinde tete,/ entwerent ir mich dirre bete?/ ir sulnt den ritter | |
| varn,/ die Mâbûʒen branden./ die burgær si bekanden/ und sprach kint ze kinde/ ‘jeneʒ ist Iweretes gesinde/ von dem Schœnen walde.’/ | |
| Mâbûʒen branden./ die burgær si bekanden/ und sprach kint ze kinde/ ‘jeneʒ ist Iweretes gesinde/ von dem Schœnen walde.’/ diu dörfer | |
| möht in gerne schouwen/ swâ erʒ in guot meinde./ von kinde er wol bescheinde,/ daʒ er gemuot was unde snel./ guldîn | |
| si sich abe./ dô sprach Iweret ‘ich habe/ gestriten mit kinden unz her./ ditz ist ein man, idoch muoʒ er/ beidiu | |
| zoten niht ze lanc;/ wünneclich der inganc./ es geloubt eim kinde niht sîn vater,/ diu tür was ein guldîn gater./ dâ | |
| sînes neven güete/ swaʒ im ze widermüete/ ie geschach von kinde./ ze liebem ingesinde/ wart Lanzelet enphangen./ nu eʒ alsus ist | |
| man sach ir pferit schône gân./ mit dem selben stolzen kinde/ liefen zwêne winde,/ wan siu durch baneken ûʒ reit./ als | |
| spange./ der hieʒ Esêalt der lange./ der selbe was von kinde/ des küneges Artûses gesinde,/ wan er in durch ein wunder | |
| gar,/ den wirt und daʒ gesinde,/ wan der maget, sîm kinde,/ der si niht tâten./ wan siu het berâten/ die helde | |
| und dô nieman genas/ des zouberærs gesindes/ wan eine sînes kindes,/ der schœnen juncvrouwen,/ dô diu begunde schouwen,/ daʒ si die | |
| algemeiner munt,/ die geste und daʒ gesinde,/ daʒ Lanzelet von kinde/ wær ein der sæligeste man/ über al die welt. swes | |
| in niht versmâhen,/ sô diente daʒ gesinde/ des küneges Pantes kinde/ gerne, wan daʒ wære reht,/ dô antwurt in der guote | |
| beschehen./ nu moht siu êrste wünne sehen/ an ir lieben kinde./ al sîn ingesinde/ bôt ir grôʒe werdikheit./ sus überwant siu | |
| ganzer tugent,/ daʒ im sô liebe geschach,/ daʒ er sîner kinde kint gesach/ mit wahsender werdikheit./ nu waʒ touc iu mêr | |
| //Nû ne freiscit ich ê noh sint/ alsus geborn nehain chint./ gloubet mir des ich iu sage:/ der dêch baz in | |
| sage:/ der dêch baz in drîn tagen/ dan al ander chint,/ sô si drîer mânôt alt sint,/ unt alsô im ieht | |
| unt gût./ er ne chêrte cheinen sînen mût/ weder an chint noch an tumben man;/ a wie wol den hêren daz | |
| sezzen an eineme perment./ noch tô was er ein lutzel chint./ unt lêrtin vil manich pûch/ und ander wîsheit genûch./ //Der | |
| tiefen mere varnt./ //Ein meister gewan sint/ Alexander daz edele chint,/ der lêrtin mit gewâven faren,/ unt wie er sich mit | |
| gunde./ //Umbe diz unt umbe manech ander/ alsus wart daz chint Alexander/ beide listich unt geweltich unt balt./ dô alrêrst was | |
| waien,/ daz stunt in sîner tobeheit scrîen./ Alexander sprach zen chinden,/ die mit ime uber die palinze gingen:/ ’ich ne weiz | |
| wan ez dâ in beslozzen stêt.’/ Btholomeus sprach zû dem chinde:/ ’hêre, iz ist Buzival, ein ros vil swinde./ daz hât | |
| beite, ê er zû dem rosse chom./ er rief den chinden/ unt hiez im den sluzzel gewinnen./ ir neheiner getorste daz | |
| alsô chundeclîch was dem rosse al sîn gebâre,/ alsez des chindes wol gewone wâre./ //Alexander begunde dô streichen/ ein ros, daz | |
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