Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kint stN. (2246 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| Sumet man icht, is ist engestlich. Swelch wip ein tot kint treit oder in dem libe hat, si trinke den bybos: | |
| di da werrende sint an der stat, da di wip kint gebern, is si swlst oder ander swas. Der bibos ist | |
| vertribet secundas. Secunda heiset zu dute di hůt, da das kint in der muter libe inne ligt. Swelch wip daran versumet | |
| inne ligt. Swelch wip daran versumet wirt, so se das kint gewinnet, di sol man setzen uf ein durkeln stůl unde | |
| under wilen wlusset, under wilen nicht, unde das heiset der kinder růre. Di wegebreit verstellet das blůt in der wunden, wirt | |
| vertribet ouch secundas. Das ist das vellechin, das mit den kinden wirt geborn. Swem, der kam uf dem wege, an dem | |
| Si ist ouch den wiben gůt getrunken, swen si des kindes in arbeiten gent, unde subert ouch ir suche. Der ruten | |
| is subert si. Galienus, ein wise meister, sagt: swelch wip kint treit, di sol eppe miden; wenne an des kindes libe | |
| wip kint treit, di sol eppe miden; wenne an des kindes libe werden unreine blatern unde swern. Di amme, die das | |
| libe werden unreine blatern unde swern. Di amme, die das kint sůget, sol in ouch miden, das daz kint icht torecht | |
| die das kint sůget, sol in ouch miden, das daz kint icht torecht werde unde ane sinne, das si suget. // | |
| Biminzen saf getrunken vertribet di spuluurme. Swelch wiͤp mit einem kinde in arbeiten geit, swelch zit si das crůt nutzet, si | |
| geit, swelch zit si das crůt nutzet, si mus das kint gewinnen. Swer swere edemt oder kichet, der nutze nepitam mit | |
| wanne is brenget si. Is schadet ouch den wiben, di kint tragent, ob si is essen, wanne si do von di | |
| tragent, ob si is essen, wanne si do von di kint zu unziten gewinnen. Poley ist gůt den wiben genutzet, di | |
| sin von der ammen, di ir phligt, so si das kint gewinnet unt das nicht gar von ir kumet, das man | |
| hilfet, di das vallent ubel habnt, unde nemelich [12r] di kinder. Der viol wurzeln mit mirren unde mit sidvarwe zustosen zusamene | |
| hilfet der geswollen matricem. Matrix ist di stat, da das kint in der muter libe inne ligt, wan ze siner geburte | |
| wurzeln unde crůt gestosen mit wassere unde getrunken hilfet di kinder an dem hůsten unde ob si swere edemen. Das violnolei | |
| steteclichen: is hilfet. Satureia ist schedelichen den wiben gerochen, di kint tragen, wen si di kint dar abe zu unzit gewinnen. | |
| schedelichen den wiben gerochen, di kint tragen, wen si di kint dar abe zu unzit gewinnen. Iz hilfet ouch di gerochen, | |
| honeg. Si ist ouch gůt genutzet den wiben, di tote kint in in tragn, unde subert ouch ir suche also genutzet. | |
| hern nutzet. Her ist ouch gůt den wiben, di tote kint tragen, ob si in nutzent. Der alant gesoten unde getrunken, | |
| di matricem, das ist di stat, da di wiͤp di kint tragen, ob man iz dar in brenget warm. Is hilfet | |
| den wiben, den der buch zudrungen ist so, als si kint tragen. Kein wurzel gipt bezzer smac. [16v] // Serpillum heiset | |
| den vrowen ir suche. Daz selbe genutzet brenget daz tote kint uz dem libe. Daz selbe crůt genutzet mit wine tribet | |
| Si ist ouch gůt genutzet getrunken den wiben, so si kint gewinnen, mit mirren unde mit pheffere getempert oder underrouchet. Di | |
| von der holewurz vertripet den alp oder ungehuren. Di weinenden kinder mit berouchet, [19v] is gibt in gůt gemůte. Si hilfet | |
| dicke genutzet der sichen lebern. Swelch wip mit einem toten kinde arbeitet, di trinke si mit wine und wirt sin ledic. | |
| an di heimeliche stat gebunden, loset si von dem toten kinde. Daz selbe hilfet si ouch, ob si zu lange sument | |
| oder kalt si oder under beiden. Den alden unde den kinden minner, den iungelingen baz; den starken unde den veizten mer, | |
| Swer di blumen zutribet unde eime wibe, di ein tot kint treit, vor di nase heldit, si gewinnet iz. Di wurzele | |
| brenge in di heimeliche stat, so vertribet si daz tote kint. Elleborum gepulvert unde in di nase getan macht, daz man | |
| unde so nemen, so ist iz unschedelich. Di alden, di kinder, di weich gemuten, di vil magern sul ez nicht nemen, | |
| den, di da kichen. Daz selbe getrunken vertribet der kleine kinde stein. Der same getrunken vertribet di swerin troume. Den kinden, | |
| kinde stein. Der same getrunken vertribet di swerin troume. Den kinden, di daz vallende ubel han, den binde man di wurzele | |
| wurzele umme den halz: iz vergeit in. Galienus sach ein kint von acht iaren, daz hatte daz vallende unde truc pyonien | |
| vil zu einem male abe. An der stat vil daz kint. Da si wider gebunden wart, zu [29r]hant stunt das kint | |
| kint. Da si wider gebunden wart, zu [29r]hant stunt das kint uf. Do wold iz Galienus baz versuchen unde bant di | |
| baz versuchen unde bant di wurzeln abe. Zuhant vil daz kint. Do man si wider bant, do stunt iz wider uf. | |
| zuteilit. Die minre genutzet subert di wib wol, so si kint gewinnen. An alle ander dinge habnt si geliche craft. // | |
| gůt wider vil suche in dem munde. Bertram gehangen den kinden zu dem halse hilfet di wider daz vallende ubel. Der | |
| dem halben teile ummestriche si den nabel, si gewinnet daz kint san und ane arbeit. Man sal ouch daz wiezzen, daz | |
| Zů dinen vröuden gerůch in geholen!/ //Jhesu, der reinster můder kint,/ Diͤ iͤ gewart e of sint,/ Bit diner wisheit min | |
| min dumpheit lere,/ Getr#;iu vr#;iunt Jhesu ind gůde lerere!/ ////Edel kint van beiden halven,/ Vol dins heilgen geistes salven,/ Gerůch min | |
| des levens geplantet wart./ ////Dis boum is Jhesus, din suͤʒ kint,/ suͤʒ üver al, diͤ suͤʒe sint./ niͤ$’n wart boum dem | |
| diner künden,/ schön můder, du würds sin geleide/ zů dines kindes mildicheide,/ du hiͤlds in bit diner milder hant,/ dat he | |
| in min herze dinen schin,/ de mich geleid zů dinem kinde,/ dat ich genade vür im vinde!/ ich bin an din | |
| ein deil,/ so min sun verderve!/ ////O aller liͤver liͤfste kint,/ liͤf üver al, diͤ sint,/ wiͤ siͤn ich dich sus | |
| wiͤ lange sal ich levend verderven/ al sunder ende?/ ////Suͤʒste kint, barmherzich here,/ diner vinde zorn an mich kere,/ ker up | |
Ergebnis-Seite: << 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 >> |