Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
kint stN. (2246 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| des kindes tůche, wa von dú milch kam, von des kin<FOLIO>(76#’r)</FOLIO>des oppfer, von den túfelen und von dem hungertůche <N>XXIV</N>. Von | |
| von den túfelen und von dem hungertůche <N>XXIV</N>. Von sechsleie kinden únsers herren gottes und von tugenden Sant Dominicus und wie | |
| túfeln, du bist ein spiegel der inwendigen anschowunge! <KAP><N>VIII</N>. Drú kint sol der gůte mensche haben, fúr die er bitten sol</KAP> | |
| helfe, wan mir ist leider alze we. Ich habe drú kint, da ich grossen jamer an sihe. Das erste kint sint | |
| drú kint, da ich grossen jamer an sihe. Das erste kint sint die armen súnder, die ligent in dem ewigen tode; | |
| an, denne das si den menschlichen lip hant. Owe, dis kint sihe ich mit blůtigem herzen an und ich nime es | |
| da ich es bi gewunnen habe. So sihe ich dis kint an und bitte sinen getrúwen vatter Jhesum, das er dis | |
| an und bitte sinen getrúwen vatter Jhesum, das er dis kint erwekke mit der selben stimme siner goͤtlichen barmherzekeit, da er | |
| mitte erwahte. Hie zů antwúrt got alsus: «Ich wil dis kindes siechtagen wandelen; $t woͤlte es nit wider in disen tot | |
| mit aller wollust in der ewigen ewikeit. Stand uf, liep kint min, du bist genesen! Den vrien willekúr, den ich dir | |
| dem schoͤnen himelrich den heligen gelich.» Owe, noch lit dis kint stille uf sinem eignen můtwillen! Min ander kint das sint | |
| lit dis kint stille uf sinem eignen můtwillen! Min ander kint das sint die armen selen, die in dem vegefúr qwelent; | |
| und trinkent in sich selber vil manig herzeleit. Sol dis kint vil schiere genesen, so můs dú můter vil getrúwe und | |
| můs dú můter vil getrúwe und erbarmherzig wesen. Min dritte kint das sint unvollekomen geistliche lúte. Wenne ich allú minú siechen | |
| das sint unvollekomen geistliche lúte. Wenne ich allú minú siechen kint ansihe, so ist mir von enkeinem also we als von | |
| uswendig wise und sint doch alle leider inwendig toren. Dis kint mag aller<FOLIO>(82#’r)</FOLIO>wirst genesen, wan es vallet allererst in můtwilligen krieg, | |
| wirt es leider aller gnaden los. So criset dis arme kint denne in súntlichem lebene untz in sin ende. So ist | |
| <KAP><N>XXIII</N>. Von Sante Marien gebet, von Gabrieles lieht, von des kindes tůch, wa von die milch kam, von des kindes oppfer, | |
| des kindes tůch, wa von die milch kam, von des kindes oppfer, von den túfelen und von dem hungertůch</KAP> Ich sach | |
| ir vleisch sin vleisch wart, also das er ein vollekomen kint wůchs in irme libe und also das si ein warú | |
| dem suͤssen toͮwe in minnenklicher růwe. Do Maria ir schoͤne kint angesach, do neigte si ir hoͮbet ze sinem antlit und | |
| ze sinem antlit und sprach: «Siest mir willekomen, min unschuldiges kint und min gewaltiger herre, des alle ding din sint.» In | |
| mohte komen, das er das wunder hette vernomen, wie das kint were har komen. Maria nam von Josephs sattel ein hertes | |
| die krippfen; do weinete er alzehant als ein núwe geboren kint, wan die wile das dú kint sprachlos sint, so weinent | |
| als ein núwe geboren kint, wan die wile das dú kint sprachlos sint, so weinent si niemer ane rehte not. Also | |
| sinen gewalt. <FOLIO>(89#’v)</FOLIO> Do wart dú jungfroͮwe betruͤbet und das kint wart hungerig und kalt. Do můste dú můter iren sun | |
| mit muͤterlicher liebi in m#;eagtlicher $t zuht zů irme gepingetem kinde und bot im ir kintliche brust. Hoͤrent nu wunder! Die | |
| von irme reinen herzen ane allen smerzen. Do soug das kint moͤnschliche und sin můter vroͤwete sich helekliche. Die engele sungen | |
| den drien kúngen vil geswinde nach und er sach das kint vil arglichen an. Do man dem kinde mit dem hohen | |
| er sach das kint vil arglichen an. Do man dem kinde mit dem hohen oppfer also grose ere bot, do kamen | |
| ist dir unseligen nu beschehen, dis mag wol das selbe kint wesen, da die propheten hant von geschriben, das dir din | |
| blibet úns zů der helle alle dú welt gemeine. Dis kint wart ane súnde gezilet und geborn, es were mir anders | |
| minem meister komen und klagen im dise not, wan dis kint wirt úns noch alze gros. Sol es úber úns stigen, | |
| wie son wir das erliden? Es wart e nie enkein kint geborn, dem dise ere wurde gebotten.» Do Lucifer disú mere | |
| mortgirig, das er tet des túfels willen an den unschuldigen kinden, die nu erliche helige in himmelriche sint. Ich vragete Mariam, | |
| oppferlamp, ich solte anders keines haben. Das oppfer, das minem kinde wart braht, da han ich mitte alle die bedaht, die | |
| selben stat iemer <FOLIO>(91#’v)</FOLIO> me solte anbetten. Maria nate irme kinde Jhesu einen rok mit also gevoͤger nat, wenne im der | |
| eime himelschen liehte, das der túfel nit wiste, wa das kint hin kam unz an die zit, das es gewohs ein | |
| hin kam unz an die zit, das es gewohs ein kint von drissig jaren und ein vollekomen man. Do wart der | |
| bekantnisse vor allen menschen den tiefosten grunt. <KAP><N>XXIV</N>. Von sehsleie kinden únsers herren gottes und von tugenden Sant Dominicus und wie | |
| als die irdenschen brúte pflegent. Do únser herre disú nútzú kint in die hohen wirtschaft also erlichen hette bi ime gesetzet, | |
| da únser můter, dú helige cristanheit, mitte soͤget allú gottes kint. Dis sprach oͮch únser herre: Man solte nieman ze priester | |
| us dem getrúwen herzen des ewigen vatters, der sinú <FOLIO>(93#’v)</FOLIO> kint zemale nit wil verlassen. Sant Dominicus der merkte sine bruͤder | |
| vorhte und stete herzeleit han ich getragen heimelich $t von kinde umb ein gůt ende. Nu an miner jungesten zit hat | |
| herre alsust: Das erste blůt, das Abel und die unschuldigen kint, Johannes_Baptista und alle, die ir helig unschuldiges blůt gussen vor | |
| und bewant sich rehte in die heiligen drivaltekeit, als ein kint sich bewindet in den mantel siner můter und leit sich | |
| vrúnde, fúr die du mich hast gebetten, die soͤnt irú kinder selber toͮffen; ich wil si schiere von dem <FOLIO>(115#’v)</FOLIO> Endecriste | |
| ir leben zů der helle gat mit wiben und mit kinden und mit andern offenbaren súnden. So ist des not, das | |
| <N>LIX</N>. Wie dú botschaft fúr got kam <N>LX</N>. Wie das kint gesehen wart <N>LXI</N>. Wie man sich bereiten sol ze gotte | |
| unsprechliche gabe, da er nach dem jungesten tage sinú userwelten kinder mitte zieren wil: Nemlich sinem eingebornem sune Jhesum, únserm loͤser, | |
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