Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

juncvrouwe swF. (1578 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Lanc 614, 25 die stat gewúnne. ‘So laß den ritter riten mit der jungfrauwen’, sprach der vatter, ‘wir sollen beide nach im riten, und
Lanc 614, 27 gibe!’ Also lobet es der sun, und Lancelot furt die jungfrauwe mit im hinweg, und ritten also biß an den abent.
Lanc 614, 29 funden sie ein closter, das ußermaßen alt schein, und die jungfrauw fragt Lancelot ob sie da herbergen wolten; der meister von
Lanc 617, 6 sunde, die din vatter der konig Ban det mit einer jungfrauwen sither das er din mutter gekaufft het, das gab dir
Lanc 618, 8 Da nam er urlob und reit sin straß mit der jungfrauwen, die dannoch wol zwo mile mit im reit. Und der
Lanc 618, 11 der ie schilt umb den hals gefurt. Da sprach die jungfrauw das er ir urlob gebe, sie wolt wiedder heim riten,
Lanc 618, 13 namen nu wol, darumb sie im lang gevolget hett. ‘Gut jungfrau’, sprach er, ‘wer hatt uch minen namen gesagt?’ ‘Das det
Lanc 626, 1 ich mit schanden ummer solt leben!’ @@s@//Mit dem qwam ein jungfrauw fur Lancelot geritten die sere schön was, und viel im
Lanc 626, 2 ‘Ai edel ritter’, sprach sie, ‘erbarme dich uber ein arme jungfrawe, die dich suchet zun meisten nöten dar sie ie yn
Lanc 626, 3 zun meisten nöten dar sie ie yn kam.’ ‘Stent uff, jungfrauw’, sprach er, ‘und saget uwern willen!’ ‘So bitt ich uch,
Lanc 626, 6 wolt, und gebt mirn.’ ‘Ich wil uwer bete gern thun, jungfrauw’, sprach Lancelot, ‘wann ich nye keyner jungfrauwen kein bete versagte
Lanc 626, 7 bete gern thun, jungfrauw’, sprach Lancelot, ‘wann ich nye keyner jungfrauwen kein bete versagte die mir an myn ere nit ging;
Lanc 626, 11 sie bat yn das er ir des ritters heubt geb. ‘Jungfrauwe’, sprach er, ‘ich wonde das ir im den lip behalten
Lanc 626, 17 der ritter ußermaßen sere und bat Lancelot das er der jungfrauwen nit gleubet, sie haßet yn ußermaßen sere uncz an den
Lanc 626, 19 Lancelot sere bekúmmert; der ritter bat im gnade, und die jungfrauw bat yn das er ir gelobet hett. Yne beiden het
Lanc 626, 23 mich verschult hat, wann also als barmherczikeit $t heischet. Diße jungfrau hat mir ein bete gebeten, die ich ir nit versagen
Lanc 626, 34 heubt abe sere wiedder sinen willen und gab es der jungfrauwen. ‘Große gnad, herre!’ sprach sie, ‘ir @@s@solt das furware wißen
Lanc 627, 5 Da warff sies inne und bevalh es dem túfel. Die jungfrau was Meleagans schwester, und der ritter hett sie wiedder ir
Lanc 627, 10 ein armes lendelin gegeben verre von yn. Herumb haßet die jungfrauwe den ritter, und haßet yn auch daruber das er sie
Lanc 627, 16 also mocht sie des ritters einig werden. Alsus gedacht die jungfrau uber den ungetruwen verreter; und die history schwiget von im
Lanc 638, 14 fingerlin worden were. Und sie saget im wie irs ein jungfrau von sinen wegen bracht hett, und allen den wunder den
MarlbRh 34, 16 diͤ selicheit geschiͤ,/ dat ich min liͤven levend gesiͤ./ ////Kumt, juncvroun van Syon,/ kumet, der genoʒ ich bon!/ bit trurgen herzen
MarlbRh 35, 16 vinden $’n brüdegume./ niͤmer $’n werden ich anders vro./ reine juncvroun, důt ouch also,/ sit mim sun ind mir gelich,/ wilt
MarlbRh 64, 3 in recke,/ diͤ tragen ind diͤ muͤden trecke,/ diͤ slafrige juncvroun guͤtlich wecke,/ engein vlecke si niͤt $’n bevlecke./ ir helpenbein
MarlbRh 107, 8 godes hůd,/ als si ded ind sint hat behůt/ manich juncvrow rein ind gůt./ //Ind of ich nu sal mich selven
Mechth 1: 2, 22 so můs man es lassen. So sprichet der bluͤjende got: «Juncfroͮ, ir muͤssent úch neigen.» So erschrikket si und beweinet ir
Mechth 1: 3, 3 sele suͤsser urdrutz claget der minne ir not: «Eya allerliebeste jungfroͮwe, nu hast du lange min kamererin gewesen, nu sage mir,
Mechth 1: 3, 25 «Swig, liebe, und sprich nút me, genigen si dir, aller juncfroͮwen liebeste, von allen creaturen und von mir. Sage minem lieben,
Mechth 1: 44, 30 schoͤner loptanz. So kumt der jungeling und sprichet ir zů. «Juncfroͮwe, alsust fromeklich sont ir nach tantzen, als úch mine userwelten
Mechth 1: 44, 38 «Gerne mit dir, #.[noͤte von dir#.]!» So sprichet der jungeling: «Juncfroͮwe, dirre lobetantz ist úch wol ergangen, ir súllent mit der
Mechth 1: 44, 41 da soͤnt ir úch mit im erkuͤlen.» So sprichet dú jungfroͮwe: «O herre, das ist úbergros, das dú ist din minnegenos,
Mechth 1: 44, 60 went ir úch minnekliche kuͤlen, so neigent úch in der jungfroͮwen schos zů dem kleinen kint und sehent und smekent, wie
Mechth 1: 46, 8 und ist gekroͤnet mit der ewekeit. Die brut hat vier jungfroͮwen. Die eine ist minne, die leittet die brut, die ist
Mechth 1: 46, 11 der unahtberkeit und ist gekroͤnet mit der hoͤhi. Die dritte juncfroͮwe ist rúwe, dú ist gekleidet mit den wintrúbelin und ist
Mechth 1: 46, 12 den wintrúbelin und ist gekroͤnet mit der vroͤde. Die vierde juncfroͮwe ist erbarmherzekeit, $t die ist gekleidet mit der salbe und
Mechth 2: 2, 11 verre gan./ Dú minne mag nit wol vergan,/ swa die juncfroͮwe dike nach dem jungelinge gat./ Sine edel nature die ist
Mechth 2: 2, 32 Do sprach der helig geist zů der sele: «Eya edelú juncfroͮwe, bereitent úch, úwer lieber wil komen.» Do erschrak si und
Mechth 2: 4, 52 sturbe gerne von minnen.» Si sach sich oͮch einer edeln juncfrowen glich und trůg uf irm hoͮbet ein schapel von golde
Mechth 2: 19, 7 ein menlich man an dinem strite, du bist ein wolgezieret juncfroͮwe in dem palast vor dinem herren, du bist ein lustlichú
Mechth 2: 20, 3 und wie si lobent die IX koͤre</KAP> An einer heligen juncfroͮwen tag Sante Barberen enpfieng swester Hiltegunt ir ere. Das wisete
Mechth 2: 24, 27 den himelschen win. Werlich, das tet er und sprach: «Du jungfroͮwe, $t gehabe dich wol! Die groͤssi mines wunders sol úber
Mechth 2: 25, 15 ein menschlich tot./ Ich sůche dich mit gedanken/ als ein juncfroͮwe verholn ir liep./ Des můs ich sere kranken,/ wan ich
Mechth 3: Reg. 36 und rehtekeit <N>XXIII</N>. Die kraft der gerunge benimet dú wort. Jungvrowen mag got nit enbern. Gottes angesiht umbevahen und sin lust
Mechth 3: 5, 26 min langú beitunge, ich můs dich aber leren: Die edeln juncfroͮwen kostet ir zuht vil sere; si muͤssent sich twingen an
Mechth 3: 9, 40 gab got Ade von herzeklicher liebi ein gezogne, edel, kleinliche jungfroͮwen, $t das was Eva, und teilte ir mitte sines suns
Mechth 3: 9, 86 wandeln alle dine wege und ich wil dir eine reine juncfroͮwen zů einer můter geben, das du die unedel menscheit dest
Mechth 3: 23, 1 dú warheit.» <KAP><N>XXIII</N>. Die kraft der gerunge benimet die wort; jungfrowen mag got nit enbern; gottes angesiht, sin umbevahen und sin
Mechth 3: 23, 9 mir benomen die stimme der worten.» Do sprach er: «Die juncfroͮwen koͤnnent nit wol vrien, wan ir schemme ist von nature
Mechth 4: Reg. 7 der wisheit; von dem steine; von dem lop; von der juncfroͮwen lop, das ist dú cristanheit <N>IV</N>. Von zwein ungelichen wegen;
Mechth 4: 2, 50 dem trone uf dem stůle solt du alleine die hoͤhste juncfroͮwe sin und ich der schoͤneste jungeling bi dir.» Do sprac

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