Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

juncvrouwe swF. (1578 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Mechth 7: 62, 25 gerihte hat gewesen lange und gros. Nu ist komen disú jungvroͮwe, die bi mir gat, die ist worden min genos; die
Mechth 7: 62, 43 volgete in dem wege ein erlich schar. Die waren alle jungfroͮwen glich. Do ich si sach, do bekante ich si alle
Mechth 7: 62, 46 und was ambahtes si pflegen. Do sprachen si: «Wir sin jungvroͮwen edel und wolgezogen und dienen gotte ze sinem lobe an
Mechth 7: 62, 75 si; so blibet si ie vor irme herren vri.» Dirre jungfroͮwen ist vil ane menschlich zal, wan alles, das der gůte
Mechth 7: 62, 77 inwendig und uswendig, da hoͤrent alles tugende zů. Mit disen jungfroͮwen in dem wege wandelte ein gros herre, der was glich
Mechth 7: 62, 81 diente er diser kúneginne. Oben in der hoͤhin swebte ein jungfroͮwe, die was glich eime guldin aren. Si was umbevangen mit
Mechth 7: 62, 83 si lúhtete und si lerete und si temperte alle dise jungfroͮwen ze dienste irre vrowen, der kúnegin. Dise minne wonet in
Mechth 7: 65, 2 Wie got die sele zieret mit der pine</KAP> Swenne die jungfroͮwen ze allen ziten sint gekleidet nach dem willen irs brútgoͮmes,
Mügeln 34,3 in des louwen trit/ und in dem zeichen, das die jungfrouw heißet./ der krebes und sin morgen wecken süche vil./ genomen
NibB 3,4 âne mâzen schœne $s sô was ir edel lîp./ der juncvrouwen tugende $s zierten anderiu wîp./ Ir pflâgen drîe künege $s
NibB 45,3 und ir hôhgemüete $s zuo der selben stunt/ an der juncfrouwen $s sô manec helt ervant./ ez ladete vil der geste
NibB 49,1 küene Sîvrit: $s »sô wil ich Kriemhilden nemen,/ Die scœnen juncfrouwen $s von Burgonden lant/ durch ir unmâzen scœne. $s daz ist
NibB 272,4 niene gesach,/ der man sô grôzer scœne $s vor allen juncfrouwen jach./ Dô sprach zuo dem künege $s der degen Ortwîn:/
NibB 328,1 $s er hete daz houbet sîn verlorn./ Des het diu juncfrouwe $s unmâzen vil getân./ daz gehôrte bî dem Rîne $s
NibB 355,1 ze habene $s vor frouwen hêrlîch gewant.«/ Dô sprach diu juncfrouwe: $s »vil lieber bruoder mîn,/ swaz der mînen helfe $s
NibB 358,1 der verte $s hân deheiner slahte rât.«/ Dô sprach diu juncfrouwe: $s »nu merket, waz ich sage./ ich hân selbe sîden;
NibB 361,2 guotem urloube $s die herren schieden dan./ dô hiez ir juncfrouwen $s drîzec meide gân/ ûz ir kemenâten $s Kriemhilt diu
NibB 367,4 tragen solde $s vol nider an den sê./ den edelen juncfrouwen $s was von arbeiten wê./ Dô sagte man den recken,
NibB 391,2 herre Sîvrit: $s »nu sult ir tougen spehen/ under den juncfrouwen, $s und sult mir danne jehen,/ welhe ir nemen woldet,
NibB 571,2 Ûf dem hove wâren $s diu vrouwenpfert bereit/ den edeln juncvrouwen, $s als ich iu hân geseit./ diu smalen fürbüege sach
NibB 576,4 edel röcke ferrans $s von pfelle ûz Arabî./ den edeln juncvrouwen $s was vil hôher freuden bî./ Ez wart in fürgespenge
NibB 582,4 schœne kint./ des wart im wol gelônet $s von der juncvrouwen sint./ Ortwîn der küene $s bî vrou Uoten reit/ vil
NibB 629,2 $s bî Kriemhilde lac,/ unt er sô minneclîche $s der juncvrouwen pflac/ mit sînen edelen minnen, $s si wart im sô
NibB 666,1 liep unde leit./ Sîfrit der leit sich nâhen $s der juncvrouwen bî./ si sprach: »nu lât iz, Gunther, $s als liep
NibB 710,2 bat die geste bringen $s für Sigemundes sal./ die schœnen juncvrouwen $s die huop man dâ ze tal/ nider von den
NibB 793,4 getân./ dô sach man vil der recken $s bî ir juncfrouwen stân./ Daz hêrliche gesinde $s daz vie sich bî der
NibB 795,4 Burgonden lant./ vil manigen puneiz rîchen $s man vor den juncfrouwen vant./ Ûzer Tronege Hagene $s unt ouch Ortwîn,/ daz si
NibB 1166,4 gerne si si sach!/ mit lachendem muote $s diu edele juncvrouwe sprach:/ »Nu sî uns grôze willekomen $s mîn vater und
NibB 1194,4 herren wîp,/ an der nu ist verweiset $s vil maniger juncvrouwen lîp,/ Kint der edeln fürsten, $s diu si gezogen hât,/
NibB 1240,1 der künic rîche $s vil manigen zieren degen hât./ Helchen juncvrouwen $s unt iuwer magedîn,/ solten die bî ein ander $s
NibB 1319,4 des marcgrâven wîp./ mit liebe wart gegrüezet $s vil maniger juncvrouwen lîp./ Si viengen sich behanden $s unt giengen dan/ in
NibB 1325,4 daz Etzelen wîp./ dâ wart vil getriutet $s der schœnen juncvrouwen lîp./ Si sprach zer küneginne: $s »swenn%..e iuch nu dunket
NibB 1381,1 von den was gezieret $s wol allez Etzelen lant./ Diu juncvrouwe Herrât $s noch des gesindes pflac,/ diu Helchen swester tohter,
NibB 1676,4 und mîn wîp:/ waz hilfet grôziu schœne $s der guoten juncvrouwen lîp?«/ Des antwurte Gêrnôt, $s der wol gezogen man:/ »und
NibB 1680,2 sol gefüegen, $s wer mac daz understên?/ man bat die juncvrouwen $s hin ze hove gên./ dô swuor man im ze
NibB 1681,1 minnen $s den ir vil minneclîchen lîp./ Man beschiet der juncvrouwen $s bürge unde lant./ des sicherte dâ mit eiden $s
NibB 1687,2 hôrte, $s den muosen si dô lân./ man hiez die juncvrouwen $s zer kemenâten gân,/ und ouch die geste slâfen $s
NibB 1710,4 trûten schœniu wîp./ daz muose sît beweinen $s vil maniger juncvrouwen lîp./ Dô wurden allenthalben $s diu venster ûf getân./ der
NibB 2190,3 iuch got von hinnen«, $s sô sprach Rüedegêr./ »lât die juncvrouwen $s niht engelten mîn./ durch iuwer selbes tugende $s sô
Parz 33,8 daz man sîn pflæge wol ze frumen:/ si was mit juncfrouwen kumen./ si kniete nider (daz was im leit),/ mit ir
Parz 44,25 wart gemêret/ ein heinlîchiu êre./ aldâ was niemen mêre:/ die juncfrouwen giengen für/ und sluzzen nâch in zuo die tür./ dô
Parz 100,8 wart gemeine:/ doch fuor er dan al_eine,/ wan zwei junchêrrelîn./ juncfrouwen unt diu künegîn/ in fuorten dâ er freude vant/ und
Parz 104,29 kunde,/ beidiu zabeln und wuofen,/ in slâfe lûte ruofen./ vil juncfrouwen sâzen hie:/ die sprungen dar und wacten sie./ //___dô kom
Parz 121,21 sîm lande./ den helt ez dûhte schande:/ in müete der juncfrouwen leit,/ diu jæmerlîche vor in reit./ dise drî wârn sîne
Parz 123,28 îsers ame fürsten vant:/ dez harnasch begunder schouwen./ "mîner muoter juncfrouwen/ ir vingerlîn an snüeren tragnt,/ diu niht sus an einander
Parz 125,3 morgen bôt,/ und frâgte se, op si sæhen nôt/ eine juncfrouwen lîden./ sine kunden niht vermîden,/ swes er vrâgt daz wart
Parz 125,10 fuor mit sorgen:/ mit sporn si vaste ruorten,/ die die juncfrouwen fuorten."/ ez was Meljahkanz./ den ergâhte Karnachkarnanz,/ mit strîte er
Parz 131,29 stêt brôt unde wîn,/ und ouch zwei pardrîsekîn,/ alss ein juncfrouwe brâhte,/ dius wênec iu gedâhte."/ //___Ern ruochte wâ diu wirtin
Parz 135,10 der tavelrunder,/ der ich ähte nider stach,/ da’z manec wert juncfrouwe sach,/ umben spärwær ze Kanedic./ ich behielt iu prîs und
Parz 138,23 knappe begunde warten:/ Schîânatulander/ den fürsten tôt dâ vander/ der juncfrouwen in ir schôz./ aller schimphe si verdrôz./ ___"er sî trûric

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